31/07/2026
Die Atmung ist weit mehr als nur das Ein- und Ausströmen von Luft – sie begleitet jede Bewegung, jedes Āsana, macht die Yogapraxis bewusst und lebendig.
Brustkorbatmung: Atme tief durch die Nase und lass den Brustkorb sich in alle Richtungen ausdehnen. So nutzt du deine Lungenkapazität optimal, schenkst deinem Körper mehr Raum und eine gute Haltung.
Stabile Körpermitte: Eine sanft aktivierte Körpermitte unterstützt die Brustkorbatmung, stabilisiert die Wirbelsäule, sorgt für mehr Kontrolle und Konzentration in den Āsanas.
Rauschende Atmung: Durch eine leicht verengte Stimmritze (im Kehlkopf) entsteht ein sanftes Rauschen. Diese Atemtechnik ermöglicht eine gleichmäßige, kontrollierte Atmung, beruhigt den Geist, erzeugt innere Wärme und hilft dir, auch in anspruchsvollen Haltungen ruhig und fokussiert zu bleiben.
Die Wirkung: Mehr Stabilität, eine aufrechte Haltung, angenehme innere Wärme und eine tiefere Verbindung zu deinem Körper und deinem Atem. Denn Yoga beginnt nicht mit der perfekten Pose, sondern mit einem bewussten Atemzug.
Im Ashtanga Yoga folgt die Praxis dem Vinyāsa-Prinzip. Hier eine kleine Auffrischung zu meinem Beitrag, den du weiter unten in meinem Feed findest:
Vinyāsa ist eine vom Atem geführte Bewegung. Jede Ein- und Ausatmung ist mit einer Bewegung verbunden. Eine Abfolge mehrerer, vom Atem geführter Bewegungen wird ebenfalls als Vinyāsa bezeichnet. Diese Sequenzen verbinden die einzelnen Āsanas miteinander und lassen die Praxis fließend werden.
Vinyāsas fördern Wärme, Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit, Ausgeglichenheit, Reinigung und Konzentration.
Durch den Einklang von Atem und Bewegung sowie die fließenden Übergänge zwischen den einzelnen Positionen entsteht ein Flow. Die Yogapraxis wird so zu einer Meditation in Bewegung.