07/09/2026
Brustatmung – bewusst mehr Raum schaffen 🌿
Bei der Brustatmung hebt und weitet sich der Brustkorb beim Einatmen. Die Rippen bewegen sich nach außen und oben, die Lunge kann sich ausdehnen und Luft aufnehmen. Der darin enthaltene Sauerstoff gelangt über die Lunge ins Blut und wird zu Organen, Muskeln und Gewebe transportiert. Dort ist er wesentlich an der Energiegewinnung unserer Zellen beteiligt.
Unter Stress verändert sich unsere Brustatmung häufig: Sie wird schneller, flacher und bleibt eher im oberen Brustbereich. Wir nutzen den verfügbaren Atemraum weniger und verspannen dabei nicht selten zusätzlich Schultern und Nacken.
Eine bewusste, ruhige Brustkorbatmung bedeutet deshalb nicht, möglichst große Atemzüge zu erzwingen. Vielmehr darf sich der Brustkorb beim Einatmen sanft nach vorne, zu den Seiten und in die Flanken weiten. Beim langsamen Ausatmen kann die Spannung wieder nachlassen.
Eine ruhige Atmung unterstützt außerdem das Nervensystem dabei, in einen entspannteren Zustand zu wechseln. So entsteht nicht einfach „mehr Sauerstoff“ durch besonders tiefes Atmen – unser Blut ist normalerweise bereits sehr gut mit Sauerstoff gesättigt –, sondern vor allem ein ruhigerer, effizienter Atemrhythmus und eine bessere Körperwahrnehmung.
Atme ein. Schaffe Raum. Atme aus. Lass los.
SUNDERA – Zurück in Verbindung.
Verena Sund | Massage & Bodywork