Universitätsklinikum Heidelberg

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Die Europäische Union fördert im Rahmen von „Horizon Europe“ zwei bahnbrechende Forschungsprojekte unter Heidelberger Le...
08/09/2026

Die Europäische Union fördert im Rahmen von „Horizon Europe“ zwei bahnbrechende Forschungsprojekte unter Heidelberger Leitung mit insgesamt fast acht Millionen Euro. Koordiniert werden beide von Prof. Dr. Dr. Felix Sahm, Medizinische Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg und Abteilung Neuropathologie des Universitätsklinikums Heidelberg.

🧠 EUcanAI – KI-Systeme für bessere und schnellere Behandlung bei Hirntumoren

Ziel des Forschungsprojekts ist die Entwicklung KI-basierter Systeme zur besseren Diagnostik und Therapie von Hirntumoren.

Spezialisierte KI-Modelle begleiten, mit Zustimmung der PatientInnen, das Patientengespräch, analysieren MRT-Bilder und Gewebeproben und schlagen passende Therapieoptionen vor. Die finale Entscheidung bleibt dabei stets beim Menschen.

Ein übergeordneter KI-Agent orchestriert die einzelnen Systeme und greift auch auf die bereits entwickelte KI „Hetairos" zurück, die Hirntumore in wenigen Minuten klassifizieren kann.

Elf Einrichtungen aus Deutschland, Österreich und Dänemark sind beteiligt, zudem kooperiert das Konsortium mit der WHO-Krebsforschungsagentur IARC. Ziel ist eine vertrauenswürdige, klinisch einsetzbare KI-Lösung nach europäischen Standards.

🎓 FutureMIND – Fachkräfteoffensive für die Medizin von morgen

Das zweite Projekt setzt auf den wissenschaftlichen Nachwuchs: Ab Januar 2027 forschen 14 DoktorandInnen an der Schnittstelle von KI, Medizin und Wirtschaft.

Sie sammeln Erfahrung in Forschungseinrichtungen, Kliniken und Unternehmen gleichermaßen und entwickeln unter anderem neue Verfahren zur Analyse medizinischer Daten.

16 Partner aus Wissenschaft, Klinik und Industrie in sieben europäischen Ländern sowie den USA sind beteiligt.

Beide Projekte laufen vier Jahre und werden jeweils mit rund 3,9 Millionen Euro gefördert.

🔗: https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/eu-foerdert-zwei-verbundprojekte-unter-heidelberger-federfuehrung-mit-fast-acht-millionen-euro/

04/09/2026

Heute starten wir eine neue Serie: Als Kinderreporterin schaut die 8-jährige Hannah ab sofort hinter die Kulissen unserer Klinik.

Hannah zeigt euch, wie eine Uniklinik funktioniert und wie die Menschen ticken, die hier arbeiten.

Zum Start trifft Hannah einen besonderen Besucher im UKHD: Tobias Krell, vielen bekannt als „Checker Tobi“ war mit seinem Kamerateam im Haus und hat mit Professor Robert Christian Wolf von der Sektion Kognitive Neuropsychiatrie gesprochen.

Hannah hat seinen Besuch genutzt, um herauszufinden, wie „der Checker“ selbst so tickt. In Ihrem Interview mit Tobi ging es zum Beispiel darum, ob er als Kind Angst vor dem Krankenhaus hatte.

Tobi Krell verrät unter anderem auch, was aus seiner Sicht ein gutes Alter ist, in dem Kinder ein erstes Smartphone bekommen sollten. Ins UKHD kam Tobi nämlich für eine Sendung darüber, was es mit Kindern und Jugendlichen macht, wenn sie Smartphones benutzen. Seine Reportage „Schule ohne Smartphone – Das Experiment mit Tobi Krell“ ist jetzt in der zu finden.

Eine neue Folge von Kinderreporterin Hannah findet ihr bald hier und auf www.youtube.com/

Gibt es eine Abteilung oder einen Bereich des UKHD, in dem Hannah aus eurer Sicht unbedingt vorbeischauen sollte? Dann schreibt es uns in die Kommentare!

2,4 Millionen Euro für die Glioblastom-Forschung in HeidelbergDer Heidelberger Neurologe und Neurowissenschaftler Dr. Dr...
03/09/2026

2,4 Millionen Euro für die Glioblastom-Forschung in Heidelberg

Der Heidelberger Neurologe und Neurowissenschaftler Dr. Dr. Varun Venkataramani erhält einen ERC Starting Grant des Europäischen Forschungsrats in Höhe von rund 2,4 Millionen Euro.

Ab 2027 wird er gemeinsam mit seinem Team fünf Jahre lang untersuchen, wie Glioblastom-Zellen mit Nervenzellen interagieren und welche Rolle dabei die Synapsen, also die Kontaktstellen zwischen Nervenzellen, spielen.

Glioblastome gehören zu den aggressivsten Hirntumoren und sind nur schwer zu behandeln. In seinen bisherigen Arbeiten konnte Dr. Dr. Venkataramani zeigen, dass Glioblastom-Zellen nicht nur Signale von Nervenzellen aufnehmen. Sie können vielmehr Teile ihrer Synapsen aktiv aufnehmen – ein Vorgang, den die Forschenden als „maligne Trogozytose“ bezeichnen.

„Unsere neusten Ergebnisse zeigen, dass die Tumorzellen nicht nur passiv Signale empfangen und für sich nutzen: Sie ,knabbern‘ die Nervenzellen aktiv an, insbesondere deren Synapsen“, sagt Dr. Dr. Venkataramani. „Unsere Vorarbeiten zeigen, dass dieses Verhalten, die sogenannte maligne Trogozytose, das Tumorwachstum fördert. Allerdings kennen wir die zugrunde liegenden Mechanismen noch nicht.“

Mit dem ERC Starting Grant sollen nun die molekularen Mechanismen dieses Prozesses genauer erforscht werden. Im Mittelpunkt steht auch die Frage, ob sich daraus langfristig neue therapeutische Ansätze gegen das Glioblastom entwickeln lassen.

„Glioblastome nutzen nicht nur Informationen aus dem Gehirn, sondern sind scheinbar auch in der Lage, die neuronale Umgebung zu ihren Gunsten umzugestalten. Mein langfristiges Ziel in diesem Projekt ist es, mögliche Behandlungsansätze zu eröffnen, die gleichzeitig das Fortschreiten des Tumors hemmen, ihn empfindlicher gegenüber Bestrahlung und Medikamenten machen und die neuronale Funktion erhalten“, so Dr. Dr. Venkataramani.

Herzlichen Glückwunsch zu dieser herausragenden Auszeichnung! Wir wünschen Dr. Dr. Varun Venkataramani und seinem Team viel Erfolg, spannende Erkenntnisse und gutes Gelingen für dieses wichtige Forschungsvorhaben.

Azubi Welcome Day am UHKD Insgesamt 11 neue Auszubildende sind am 1.9.2026 an der Klinik Service GmbH, einer 100-prozent...
02/09/2026

Azubi Welcome Day am UHKD

Insgesamt 11 neue Auszubildende sind am 1.9.2026 an der Klinik Service GmbH, einer 100-prozentigen Tochter des UKHD in ihre Ausbildung gestartet. Zwei Berufskraftfahrer, drei Gebäudereiniger,
drei Fachlageristen und drei aus dem Bereich Sicherheit & Ordnung beginnen ihre berufliche Laufbahn bei uns.

Wir wünschen allen von Herzen ein gutes Ankommen und viel Erfolg, Spaß und Freude bei ihrer Ausbildung am UKHD! 🤗

Spendenübergabe an Hospiz LouiseDas Molekularpathologische Zentrum (MPZ) der Pathologie des UKHD hat letzte Woche eine S...
31/08/2026

Spendenübergabe an Hospiz Louise
Das Molekularpathologische Zentrum (MPZ) der Pathologie des UKHD hat letzte Woche eine Spende in Höhe von 3.865,00 Euro an das Hospiz Louise übergeben.

Statt der traditionellen großen Sommerfeier hatten sich die MitarbeiterInnen des MPZ in diesem Jahr für soziales Engagement entschieden.

Die Wahl fiel bewusst auf das Hospiz Louise, eines der ältesten Hospize Deutschlands mit Sitz in Heidelberg. Als Taktgeber für die Hospizarbeit in Baden-Württemberg ist die Einrichtung maßgeblich auf Spenden angewiesen, um anteilig Gehälter, Ehrenamt und spezielle Betreuungsprogramme zu finanzieren.

Für den Förderverein des Hospizes Louise nahmen Vorsitzender Hubert Herrmann und Schatzmeister Manfred Albrecht die Spende entgegen.

Im Anschluss an die Scheckübergabe fand eine Führung durch die Pathologie statt, bei der die Gäste Einblicke in die tägliche Arbeit der Molekularpathologie erhielten.

Der Pathologie und Molekularpathologie des UKHD ist neben der Diagnostik auch die Begleitung von PatientInnen im letzten Lebensabschnitt ein Anliegen – deshalb lag den KollegInnen die Unterstützung des Hospizes Louise besonders am Herzen.

21/08/2026

Universität Heidelberg mit Top-Platzierungen im Shanghai-Ranking vertreten

Mit Top-Platzierungen ist die Universität Heidelberg im Academic Ranking of World Universities 2026 vertreten: Sie gehört wie im Vorjahr zu den besten drei Hochschulen Deutschlands. Im weltweiten Vergleich liegt die Ruperto Carola in diesem sogenannten Shanghai-Ranking auf Platz 59 und in Europa auf Rang 18. Es bemisst vor allem den wissenschaftlichen Einfluss der Hochschulen, deshalb ist für die Wertung überwiegend die Forschung entscheidend.

🔗 https://www.uni-heidelberg.de/de/newsroom/universitaet-heidelberg-mit-top-platzierungen-im-shanghai-ranking-vertreten
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Universität Heidelberg Achieves Top Placements in Shanghai Ranking

Heidelberg University has achieved top placements in the 2026 Academic Ranking of World Universities. As in the previous year, it is one of the “Top 3” universities in Germany. In the global comparison, Ruperto Carola is in 59th position in this so-called Shanghai Ranking, and takes 18th place at the European level. It primarily measures a university’s academic influence, making research a key factor in the evaluation.

🔗 https://www.uni-heidelberg.de/en/newsroom/universitat-heidelberg-achieves-top-placements-in-shanghai-ranking

🫀🔬 Anatomie erleben statt nur lernen — Der ATA 25/28 Kurs war zu Besuch um Museum Körperwelten! Ein spannender und lehrr...
17/08/2026

🫀🔬 Anatomie erleben statt nur lernen — Der ATA 25/28 Kurs war zu Besuch um Museum Körperwelten! Ein spannender und lehrreicher Tag, der Theorie und Praxis auf besondere Weise miteinander verbunden hat. 🦴✨

Gerade für angehende ATAs ist ein fundiertes Verständnis der menschlichen Anatomie die Grundlage für eine sichere und professionelle Patientenversorgung. Umso wertvoller war es, den menschlichen Körper einmal aus einer ganz anderen Perspektive zu erleben und anatomische Strukturen hautnah zu entdecken. 🩺💙

Besonders schön war zu sehen, mit wie viel Interesse, Neugier und Begeisterung unsere Auszubildenden dabei waren. Gemeinsam lernen, staunen und sich fachlich weiterentwickeln, genau solche Erlebnisse machen Ausbildung besonders.

Ein rundum gelungener Tag mit vielen neuen Eindrücken und einer tollen Stimmung! 💙✨

Blasen- und Darmmanagement im Querschnitt – Pflege, die Lebensqualität zurückgeben kannWas passiert, wenn Menschen nach ...
14/08/2026

Blasen- und Darmmanagement im Querschnitt – Pflege, die Lebensqualität zurückgeben kann

Was passiert, wenn Menschen nach einer Querschnittlähmung die Kontrolle über Darm und Blase verlieren? Und wie kann Pflege dabei helfen, trotz dieser tiefgreifenden Veränderung wieder Sicherheit, Selbstständigkeit und Lebensqualität zu gewinnen?
In dieser Folge von PflegeKraft HD spricht Jana Wagner mit Joachim Schnee und Nancy Starck aus der Paraplegiologie der Orthopädischen Klinik am Standort Schlierbach. Joachim ist Fachkrankenpfleger für Paraplegiologie und Experte für neurogene Darmfunktionsstörungen, Nancy arbeitet als Advanced Practice Nurse und betreut unter anderem die Darmsprechstunde.

Die beiden erklären verständlich, was bei einer Querschnittlähmung neurologisch passiert, warum Blasen- und Darmfunktion beeinträchtigt sein können und welche gesundheitlichen Risiken entstehen, wenn die Entleerung nicht zuverlässig funktioniert. Außerdem geben sie Einblicke in ihren Arbeitsalltag und zeigen, wie viel Fachwissen, Beratung und Vertrauen in dieser spezialisierten Pflege stecken.
Es geht um eine Pflege, die weit über die Versorgung hinausgeht: Sie begleitet Menschen auf dem Weg zurück in ein möglichst selbstbestimmtes Leben – in enger Zusammenarbeit mit vielen weiteren Berufsgruppen.

Eine Folge für alle, die erfahren möchten, wie anspruchsvoll, nahbar und wirkungsvoll Pflege in der Paraplegiologie sein kann.
https://open.spotify.com/episode/35p1aipMcFMmOEhlPt9DnL

Cem Özdemir besucht die Heidelberger GewaltambulanzIm Rahmen seiner Sommertour hat der baden-württembergische Ministerpr...
12/08/2026

Cem Özdemir besucht die Heidelberger Gewaltambulanz

Im Rahmen seiner Sommertour hat der baden-württembergische Ministerpräsident Cem Özdemir das UKHD und die Medizinische Fakultät Heidelberg besucht. In Heidelberg-Bergheim informierte er sich heute über die Arbeit der Gewaltambulanz des Instituts für Rechtsmedizin und Verkehrsmedizin.

„Gewaltopfer befinden sich in einer großen psychischen und physischen Notlage. Das macht sie oft handlungsunfähig. In solch schweren Situationen spielen Gewaltambulanzen wie hier in Heidelberg eine wichtige Rolle: Sie bieten Opfern häuslicher Gewalt, sexueller Übergriffe oder anderen Straftaten eine vertrauliche, niedrigschwellige und gerichtsfeste Beweissicherung“, so Ministerpräsident Özdemir. „Damit sind Gewaltambulanzen ganz wichtige Bausteine unseres landesweiten Opferschutzes. Und wir entwickeln unser Netz von Gewaltambulanzen kontinuierlich weiter. Die Heidelberger Gewaltambulanz ist dabei ein echter Vorreiter – sie war die erste in Baden-Württemberg. Hier wurde schon früh echte Pionierarbeit geleistet. Das Team leistet eine hervorragende Arbeit.“

Opfer von körperlicher oder sexualisierter Gewalt können oder wollen unmittelbar nach der Tat häufig keine Anzeige erstatten. Gleichzeitig sind viele Verletzungen und Spuren von Gewalttaten nur für einen kurzen Zeitraum eindeutig nachweisbar. In den beiden Gewaltambulanzen des UKHD an den Standorten Heidelberg und Stuttgart sichern und dokumentieren Expertinnen und Experten aus der Rechtsmedizin diese Spuren und Beweise zeitnah, kostenlos und ohne vorherige Anzeige.

Die Gewaltambulanzen sind mobil und überregional tätig. Darüber hinaus bestehen Partnerschaften mit telemedizinisch angebundenen Kliniken. Entscheiden sich Betroffene zu einem späteren Zeitpunkt für eine Anzeige der Tat, können die rechtssicheren Untersuchungsergebnisse aus den Gewaltambulanzen in einem Straf- oder Zivilverfahren erheblich zur Aufklärung beitragen. Damit stärken die rechtsmedizinischen Ambulanzen nicht nur die Handlungsmöglichkeiten und Rechte von Gewaltopfern, sondern erlauben Einblicke in das Dunkelfeld und fördern das Vertrauen in den Rechtsstaat.

Für den ersten ATA-Kurs 25/28 hieß es: Leinen los! ⚓ Die angehenden Anästhesietechnischen Assistentinnen und Assistenten...
11/08/2026

Für den ersten ATA-Kurs 25/28 hieß es: Leinen los! ⚓

Die angehenden Anästhesietechnischen Assistentinnen und Assistenten besuchten die MS Wissenschaft und begaben sich auf eine spannende Reise durch die Medizin der Zukunft. 🧬🤖

Die MS Wissenschaft ist ein schwimmendes Science Center, das seit über 20 Jahren jeden Sommer durch Deutschland reist. An Bord laden zahlreiche Exponate zum Ausprobieren, Mitmachen und Entdecken ein – Wissenschaft wird hier auf kreative und interaktive Weise erlebbar. 🌊🔍

An den vielfältigen Mitmach-Stationen konnten die Auszubildenden entdecken, ausprobieren, staunen und ihr Wissen auf ganz neue Weise erweitern. Von innovativen Technologien über Künstliche Intelligenz bis hin zu den Herausforderungen der Gesundheitsversorgung von morgen - Zukunft wurde hier greifbar. 💡🩺

Gerade für angehende ATAs ist es wichtig, sich nicht nur mit der Medizin von heute, sondern auch mit den Entwicklungen von morgen auseinanderzusetzen. Denn sie werden die Zukunft des Gesundheitswesens aktiv mitgestalten. 💙

Ein lehrreicher, kreativer und abwechslungsreicher Tag, der gezeigt hat: Lernen macht besonders dann Spaß, wenn Wissenschaft zum Anfassen wird! 🙌✨

Adresse

Im Neuenheimer Feld 672
Heidelberg
69120

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