18/07/2026
🚨 Kontroverses Thema:
Kastrationen bei scheinträchtigen Hündinnen - ja oder nein?
Heute begegnete ich einer Hundehalterin, die mir erzählte, sie habe ihre Hündin kastrieren und die Milchleiste entfernen lassen, weil 2 kleine Knübbelchen in 2 Zitzen fühlbar waren.
Sie erklärte, dass ihre Hündin vom Zyklus her, kurz vor einer Scheinträchtigkeit gestanden hätte. Ob das tatsächlich Tumore waren, wurde garnicht festgestellt. Jedoch hätten 2 Tierärzte ihr dazu geraten.
Ich bin da anderer Meinung…
Wir Frauen haben in unserem Monatszyklus ebenfalls zum Zeitpunkt des Eisprungs oder der bevorstehenden Menstruation mit Brustspannen oder Brustdrüsenschwellungen zu tun. Sollten wir uns deshalb ebenfalls die Brust abnehmen und die Gebärmutter entfernen lassen?
Ist es nicht vielmehr das Nichtverstehen unseres Zyklusses oder das der Hündin sowie die Angst davor, es könnte etwas passieren?
Ich stelle immer wieder fest, dass bei zu Scheinträchtigkeit neigenden Hündinnen sehr schnell, seitens der Schulmedizin, zur Kastration und zur Entfernung der Milchleiste geraten wird, wenn extremer Milcheinschuss besteht.
Dabei können hormonelle Ungleichgewichte bei Mensch UND Tier sehr gut behandelt und ausgeglichen werden - ohne OP! Die Naturheilkunde hält wunderbare Alternativen bereit.
Ebenso für „durchdrehende“, unkastrierte Rüden.
Viele Hundehalter wissen leider nicht davon.
Und was noch viele Hundehalter nicht wissen ist, dass eine Kastration nicht einfach so vorgenommen werden darf. Dafür muss eine Indikation vorliegen. Das besagt das Tierschutzgesetz. Ansonsten machen sich Tierarzt und Halter strafbar.
Scheinträchtigkeit ist meines Erachtens kein Grund für Kastrationen und das Entfernen der Milchleiste. Die körperlichen und psychischen Symptome lassen sich wunderbar, natürlich unterstützen. .
Eine OP mit Narkose ist auch nicht ohne. Und Spätfolgen können auch ohne Gebärmutter entstehen.
Die Aussage, dass kastrierte Hündinnen keine Mamakarzinome bilden würden, gehört zu der Kategorie „Märchen“!
Bitte informiert euch und handelt besonnen.
Manchmal steht nicht das Wohl des Tieres im Vordergrund, sondern die Angst (manchmal auch Bequemlichkeit) des Tierhalters.
Hormone sind nicht das Übel, sie sind der Botschafter des Körpers!