15/08/2026
Immer wieder sehen wir, dass IQ-Tests ohne wirkliche Beratung herausgegeben werden. Da gibt es massive Abweichungen im Profil und trotzdem heißt es:
„Hochbegabung“ – klar, rein rechnerisch stimmt es. Die Leistungsfähigkeit eines Kindes mit einem ausgeglichenen Profil wird jedoch niemals erreicht.
👦 Adam ist acht Jahre und in der 3. Klasse.
Ein unsicherer, freundlicher Junge, der Anstrengung vermeidet. Von sich sagt er: „Ich kann mich nicht konzentrieren.“ Die Eltern haben beobachtet: „Wenn er richtig herausgefordert ist, dann ist er so lieb. Ist ihm jedoch zu lange langweilig, dann wird er zum Wüt.“
Im Test fiel auf: Er konnte schwer Geschichten in eine logische Reihenfolge bringen. Einzelteile einem Ganzen zuzuordnen fiel ihm auch schwer und Muster nachzubauen gelang ebenfalls nicht so gut.
Es wurde empfohlen, im visuellen Bereich zu prüfen, was das Problem sein könnte. Die Eltern bezweifelten das Ergebnis, weil Adam gerne und viel Lego baut. Sie sahen keine Probleme im visuellen Bereich. Alle waren sich einig: Differenzierung ist notwendig.
Eine Untersuchung zeigte deutlich: Augen und Gehirn arbeiten noch nicht so gut miteinander. Obwohl das Auge gesund ist, gab es massive Probleme beim Wahrnehmen und Sehen. Ein Training hilft ihm nun, die Lücke zu schließen. Herausforderungen allein hätten ihn überfordert.
Käme Adam jetzt ohne Unterstützung in ein Leistungsprogramm für Hochbegabte, na dann wird das nur Stress und Überforderung!
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