17/08/2026
Wenn Atemübungen Widerstand auslösen, was steckt dahinter?
Manchmal sagen Klienten/innen:
- Ich kann die Atemübung nicht machen.
- Sobald ich mich auf meinen Atem konzentriere, werde ich unruhig.
- Ich möchte das eigentlich, aber irgendetwas in mir wehrt sich.
Nicht jede Atemübung wirkt sofort regulierend. Für Menschen mit unsicheren Bindungserfahrungen kann bewusster Selbstkontakt zunächst Widerstand auslösen, nicht als Zeichen von Unwillen, sondern als Ausdruck eines Schutzmechanismus.
Der Weg dahin kann viel früher beginnen, bei ganz einfachen Erfahrungen von Sicherheit, wie:
🍃 die Füße spüren
🍃 den Raum wahrnehmen
🍃 einen Gegenstand anschauen
🍃 die Sessellehne im Rücken spüren
🍃 und erst später den Atem bemerken
Zunächst geht es darum die Erfahrung zu ermöglichen:
" Ich kann bei mir sein und es ist sicher genug."
Und aus diesem Erleben entsteht irgendwann von selbst mehr Raum für den Atem.
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