Ergo- und Physiotherapie Meier

Ergo- und Physiotherapie Meier Interdisziplinäre Therapiepraxis in Herne Süd In unserer interdisziplinären Praxis behandeln wir eine Vielzahl von Erkrankungen.

Durch die Zusammenarbeit von Ergo- und Physiotherapeuten können Behandlungsziele besprochen und umfassend erarbeitet werden, um eine größtmögliche Eigenständigkeit und Schmerzfreiheit im Alltag zu erlangen. Wir sind ausgebildete Handtherapeuten und stellen für die Behandlung nach Erkrankung, Verletzung oder Verlust der oberen Extremität gerne einen kompetenten Ansprechpartner dar. Ebenso stehen wi

r mit unserer Praxis gerne als Beratungs- und Anlaufstelle für Menschen mit traumatischen Hirnschädigungen und deren Angehörigen zu Verfügung.

05/08/2026

Mal ehrlich…

…Motivation ist nicht jeden Tag gleich, oder?

Als Therapeuten erleben wir das fast jeden Tag.

Es gibt Tage, an denen Übungen leichtfallen, Ziele erreichbar sind und Fortschritte sichtbar werden. Und dann gibt es Tage, an denen schon die ersten Minuten unglaublich viel Kraft kosten. Die Luft ist raus, man hat das Gefühl man tritt auf der Stelle und kommt einfach nicht weiter.
„Heute fehlt einfach die Motivation.“

Wir als Therapeuten wissen allerdings, dass hinter jedem Motivationstief oft etwas anderes steckt:
Schmerzen, Fatigue, Unsicherheit, vielleicht Gleichgültigkeit, Angst vor dem Versagen. Die Folgen einer neurologischen Erkrankung. Und manchmal ist es einfach ein Tag, an dem die eigenen Ressourcen begrenzt sind.

Deshalb bewerten wir solche Tage nicht.

Wir versuchen dann einfach rauszufinden, was heute möglich ist und passen die Therapie daran an. Denn gute Therapie bedeutet für uns nicht, jeden Termin gleich zu gestalten. Gute Therapie bedeutet, den Menschen vor uns wahrzunehmen und ressourcenorientiert zu arbeiten.

Fortschritt entsteht nicht nur an körperlich und emotional starken Tagen.
Auch ein Funktionserhalt ist wertvoll. Tagesstruktur, soziale Interaktion. Und somit geht es garnicht immer darum, JEDES MAL Großes zu leisten. Manchmal geht es darum, dass Sie trotz Motivationstief zur Therapie gekommen sind.

Und ziemlich oft erleben wir, dass Patienten, die unmotiviert gekommen sind etwas zufriedener aus der Praxis gehen.

Lieben Gruß an alle Patienten und Patientinnen, die sich angesprochen fühlen 😉

Unser Fallbeispiel:Herr M., 42 Jahre, erleidet nach einem Verkehrsunfall ein mittelschweres Schädel-Hirn-Trauma.Körperli...
24/07/2026

Unser Fallbeispiel:

Herr M., 42 Jahre, erleidet nach einem Verkehrsunfall ein mittelschweres Schädel-Hirn-Trauma.

Körperlich erholt er sich gut und kann wieder laufen. Doch im Alltag merkt er schnell, dass vieles nicht mehr so selbstverständlich ist: Er vergisst Termine, verliert bei Gesprächen den Faden, ist nach kurzer Zeit erschöpft und fühlt sich von vielen Reizen schnell überfordert.

In der Ergotherapie arbeiten wir deshalb nicht nur an einzelnen Fähigkeiten, sondern vor allem an seinem Alltag. Gemeinsam trainieren wir Konzentration und Gedächtnis, entwickeln Strategien zur Tagesstruktur und zum Energiemanagement und üben alltagsnahe Situationen, damit Herr M. Schritt für Schritt wieder selbstständiger wird.

Unser Ziel ist nicht nur die Verbesserung einzelner Funktionen – sondern mehr Selbstständigkeit, Sicherheit und Lebensqualität im Alltag.

*t

29/05/2026

Viele denken bei Ergotherapie sofort an Basteln, Werken oder kreative Projekte.
Und irgendwann kommt dann fast immer die Frage:

Muss man dafür eigentlich künstlerisch kreativ sein?
Wie wichtig ist handwerkliches Können in der Ergotherapie?

In der Ergotherapie geht es nicht darum, selbst besonders „gut“ zu basteln oder perfekte Ergebnisse zu produzieren.

Es ist so viel entscheidender:

• eine Tätigkeit so anzupassen, dass sie für Patienten und Patientinnen machbar wird
• gut anzuleiten
• die Motivation in Gang zu halten, auch wenn es kniffelig wird
• zu erkennen, wo es hakt, und dann flexibel zu reagieren
• Therapie über Handlung zu gestalten, nicht über das Ergebnis

Ein „schönes“ oder „nicht schönes“ Ergebnis sagt am Ende ziemlich wenig darüber aus, wie gut Therapie funktioniert hat.

Und genau das ist ja auch wieder der Kern von Ergotherapie:
Es geht um das Tun, die Handlungsfähigkeit.

Uns interessiert:
Wie wichtig war handwerkliches Können bei euch wirklich in Ausbildung oder Praxis? Werkst du gerne mit deinen Patienten oder wenn nein, weshalb nicht?

21/05/2026

Ein Thema, das uns aktuell oft begegnet:
Therapiepausen oder reduzierte Frequenzen sind oft ein sensibles Thema — besonders bei Langzeitpatienten und Patientinnen.

Wir erleben dabei häufig, dass solche Anpassungen zunächst Fragen oder auch Verunsicherung auslösen. Gleichzeitig sind sie in vielen Fällen Teil eines therapeutisch sinnvollen Vorgehens:
Fortschritte stabilisieren, Alltagstransfer ermöglichen und Ressourcen gezielt einsetzen.

Aktuell bewegen wir uns in vielen Praxen im Spannungsfeld zwischen:
individueller, kontinuierlicher Versorgung
begrenzten Kapazitäten und personellen Veränderungen
sowie dem Anspruch, möglichst vielen Patienten und Patientinnen gerecht zu werden.

Daraus ergeben sich manchmal auch Anpassungen in der Frequenz (z. B. 1x statt 2x pro Woche) oder zeitweise Therapiepausen.

Uns ist dabei wichtig, diese Entscheidungen transparent zu begleiten und gemeinsam zu besprechen, um den therapeutischen Prozess nachvollziehbar zu gestalten.

🩵Uns würde wirklich interessieren:
Wie handhabt ihr das in euren Praxen?
Und wie gelingt euch die Kommunikation solcher Veränderungen im Praxisalltag?

Wir freuen uns über den kollegialen Austausch!
Schreib gern in die Kommentare oder auch per dm.

12/05/2026

… erst im Alltag- ohne uns.

Wir können Gesundheitsförderung betreiben, durch unsere Begleitung, Unterstützung und durchs Impulse geben.

Wir können zuhören, gemeinsam Lösungen finden und Werkzeuge an die Hand geben.

Was wir als Therapeuten allerdings nicht können ist: Veränderung für jemanden übernehmen.

Therapie lebt von Eigenverantwortung.
Der häufig wichtigste Teil passiert nicht in der Behandlung, sondern danach – im Alltag, beim Umsetzen, ausprobieren und dranbleiben. Und wir passen dann gemeinsam die Therapie wieder an.

Wir geben den Rahmen.
Den Weg gehen muss jeder selbst.

Und mit der Eigenverantwortung geht auch Selbstwirksamkeit und Selbstbestimmung einher.
Der Kern der Lebensqualität.

Aktuell begleiten wir einen Patienten nach einem Unfall: „Ich kann meine Hand bewegen – aber sie fühlt sich nicht richti...
06/05/2026

Aktuell begleiten wir einen Patienten nach einem Unfall:
„Ich kann meine Hand bewegen – aber sie fühlt sich nicht richtig an.“

Ein Satz, der in der Handtherapie viel über seine eigentliche Herausforderung verrät.

Denn nach Verletzungen oder operativen Eingriffen geht es nicht nur darum, Beweglichkeit und Kraft zurückzugewinnen.

Häufig ist auch die Wahrnehmung verändert.

Berührungen werden anders wahrgenommen.
Die Kraft lässt sich schwer dosieren.
Alltagsbewegungen wirken unsicher oder ungewohnt.

Für Betroffene ist dieses Gefühl oft schwer zu beschreiben.

Die Hand bewegt sich und dennoch fühlt sie sich nicht vollständig vertraut an.

Ein wichtiger Teil der Behandlung ist das gezielte Training der Sensibilität und Wahrnehmungsverarbeitung, weil funktionelle Sicherheit nicht allein durch Kraft oder Beweglichkeit entsteht. Zuerst muss das Gehirn die Hand wieder präzise wahrnehmen und einordnen können.

Teil doch gerne deine Erfahrungen mit uns! Wir freuen uns über Austausch.

27/03/2026

🚨 Job-Alarm in Herne! 🚨

Du bist Ergotherapeut*in und hast keinen Bock auf 08/15?
Dann wird’s Zeit für was Neues 👇

✨ Was dich bei uns erwartet:
👉 Ein junges, entspanntes Team
👉 Zusammenarbeit mit Physios (keine Einzelkämpfer hier!)
👉 Abwechslung pur: Neuro, Hand, Geri & Ortho
👉 Fortbildungen? Zahlen wir. Supporten wir. Feiern wir.
👉 Platz für deine Ideen (wirklich!)

💡 Was du mitbringen solltest:
• Ergotherapie-Ausbildung
• Gute Laune & Lust auf Teamwork
• Motivation, dich weiterzuentwickeln

💙 Kurz gesagt:
Guter Job. Gutes Team. Gute Entwicklungsmöglichkeiten.

📩 Meld dich direkt unter

➡️ [email protected]
oder per Bewerbungsformular auf unserer Webseite

Du hast noch Fragen?
Schreib uns doch ganz einfach eine dm oder in die Kommentare! Wir freuen uns!

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In der Neurorehabilitation nach dem Konzept von Prof. Carlo Perfetti geht es darum, dass neurologisch betroffene Patient...
19/03/2026

In der Neurorehabilitation nach dem Konzept von Prof. Carlo Perfetti geht es darum, dass neurologisch betroffene Patienten Bewegungensmuster bewusst wahrnehmen, verstehen und gezielt steuern.

Das Gehirn lernt durch Wahrnehmung + Denken + Problemlösen.

Beispiel aus der Therapie:
Statt einen Arm einfach nur zu heben, bekommt der Patient die Aufgabe:„Bitte schließen Sie die Augen und spüren Sie den Unterschied zwischen einer weichen und einer rauen Oberfläche- welche Oberfläche ist fester?“

Das Gehirn muss fühlen, vergleichen, entscheiden und die Bewegung passend planen. Wahrnehmung steuert Bewegung. So entstehen neue Bewegungsmuster.

Oder:
Patient bekommt verschieden große Rechenstäbchen unter die einzelnen Finger gestellt. Nun werden bei geschlossenen Augen wieder Fragen gestellt: welcher Finger liegt am höchsten? Welcher Finger liegt am niedrigsten? Ist der Zeigefinger oder der Ringfinger näher am Tisch?“

Ziel: Mehr Bewegungsqualität, präziser und kontrollierte und bessere Wahrnehmung.

Arbeitesf Du nach Perfetti, oder kennst Du diese Art der Therapie?
Teil gerne deine Erfahrung mit uns!

11/03/2026

Unsere Kollegin beübt mit ihrem Patient folgenden Bewegungsablauf. Dabei wird ein Seil mit beiden Händen aufgerollt und am Ende ein Knoten gelöst.

Dabei trainiert der Patient:

• Die Bimanuelle Koordination
• Beweglichkeit im Handgelenk (Dorsalextension & Palmarflexion)
• Fingerkoordination und Feinmotorik

Unser Patient ist visuell stark eingeschränkt und hat eine deutlich atrophische Handmuskulatur. Durch gezielte Übungen wird Beweglichkeit und Koordination gefördert.

Unsere Therapiehunde sorgen zusätzlich für eine entspannte Atmosphäre und unterstützen konzentriertes Arbeiten.

„Aber ich hab doch genug Kraft...“Diesen Satz hören wir in Therapiesituationen immer wieder.Und ja – oftmals stimmt das ...
04/03/2026

„Aber ich hab doch genug Kraft...“

Diesen Satz hören wir in Therapiesituationen immer wieder.

Und ja – oftmals stimmt das sogar.
Die Kraft ist messbar, der Händedruck ist kräftig.

Und trotzdem klappt das Hemdknöpfen nicht.
Oder die Münze rutscht weg.
Und das Besteck fühlt sich unsicher an.

Funktionsfähigkeit bedeutet auch die Bewegungen fein dosieren zu können. Sensibilität und Wahrnehmung sind dabei essenziell.

Gerade in der Neurorehabilitation erleben wir immer wieder, dass die Kraft zurück kommt – allerdings muss das Gehirn die Handlung neu lernen.

Welche Methode wir da auch nutzen teilen wir demnächst mit euch.

Kennt ihr das auch aus eurem Praxisalltag? Oder seid selbst betroffen?

Adresse

Vödestraße 55
Herne
44625

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 19:00
Dienstag 08:00 - 19:00
Mittwoch 08:00 - 19:00
Donnerstag 08:00 - 19:00
Freitag 08:00 - 14:00

Telefon

+4923239185050

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