Michaela Marquardt - Praxis für Traumafachberatung und GFK

Michaela Marquardt - Praxis für Traumafachberatung und GFK Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Michaela Marquardt - Praxis für Traumafachberatung und GFK, Medizin und Gesundheit, Im langen Felde, Hodenhagen.

Begleitung bei emotionalen Herausforderungen 💥

Innere Klarheit 💫
Orientierung ➡️
Selbstfürsorge 💛

Für mehr Lebensfreude 🪷

Traumafachberatung und Gewaltfreie Kommunikation 🐺🦒

Für Einzelpersonen, Paare und Fachkräfte im sozialen Bereich.

Lebendigkeit braucht Raum zum Atmen. Ist dieser Satz nicht wunderschön? Wo lädst Du das Leben zu Dir ein? Was tust Du, u...
24/08/2026

Lebendigkeit braucht Raum zum Atmen. Ist dieser Satz nicht wunderschön?

Wo lädst Du das Leben zu Dir ein? Was tust Du, um Dich lebendig zu fühlen?
Und was davon ist weder logisch noch vernünftig?

Lasst uns lauter schöne Dinge in den Kommentaren sammeln, die das Leben lebendiger machen 🙃

LEBENSFREUDE
LEICHTIGKEIT
LEBENDIGKEIT
UNVERNUNFT

Eltern bewerten des Öfteren mal die Wünsche ihrer Kinder. Aus ihrer Sicht ist manches zu teuer, zu groß oder auch unvern...
18/08/2026

Eltern bewerten des Öfteren mal die Wünsche ihrer Kinder. Aus ihrer Sicht ist manches zu teuer, zu groß oder auch unvernünftig. Es ist gut gemeint und gehört für viele zur Erziehung. Gleichzeitig kann es das Wollen so stark beeinflussen, dass es uns als Erwachsene schwerfällt, Wünsche zu haben und uns diese zu erfüllen, einfach, weil sie uns Freude bringen.

Wie frei bist Du in Dir, Dir Deine Wünsche zu erfüllen?

Wie oft kommt eine leise (oder laute) Stimme in Dir auf, die Dir ins Ohr flüstert: "Das brauchst Du doch nicht wirklich." oder "Lass das mal lieber sein."

Lasst uns das Wünsche haben und Wünsche erfüllen wieder mehr zelebrieren und mit Freude leben 💛 Wollen ist eine starke Lebenskraft 💛

GEWALTFREIE KOMMUNIKATION
TRAUMA
TRANSFORMATION
SELBSTFÜRSORGE

❤️

Eine der großen Herausforderungen kann sein, seine Erstarrung zu lösen und sich von dem Ort weg zu bewegen, der einem ni...
11/08/2026

Eine der großen Herausforderungen kann sein, seine Erstarrung zu lösen und sich von dem Ort weg zu bewegen, der einem nicht gut tut - aus welchen Gründen auch immer.

Oftmals springen in uns innere Anteile an, die uns zum Bleiben bewegen wollen oder die an unsere Höflichkeit appellieren. Manchmal hören wir auch unsere Glaubenssatz "Das macht man nicht."

Doch. Selbstfürsorge ist nicht nur erlaubt, sie ist notwendig. Wenn Dein Impuls ist, dass in einem Moment das gerade nicht Dein Ort, nicht Deine Menschen sind, dann geh. Du erfüllst Dir damit Deine Bedürfnisse wie z.B. Autonomie, Ruhe, Raum für sich, Alleinsein, Entspannung.

Du siehst, wie viele Bedürfnisse unerfüllt bleiben können, wenn Du bleiben würdest. Sei es Dir wert, selbstfürsorglich zu sein. Du trägst für die dabei vielleicht entstehenden Emotionen anderer keine Verantwortung. 💛

SELBSTFÜRSORGE
INTUITION
GEWALTFREIE KOMMUNIKATION
TRAUMA

„Warum macht die andere Person das?“Ich glaube, diese Frage kennen ziemlich viele Menschen.Warum zieht er sich immer zur...
08/08/2026

„Warum macht die andere Person das?“

Ich glaube, diese Frage kennen ziemlich viele Menschen.

Warum zieht er sich immer zurück?
Warum hört sie mir nicht zu?
Warum kann er nicht einmal …?
Warum versteht sie nicht, dass …?

Und manchmal beschäftigen wir uns unglaublich lange damit, die Antwort darauf zu finden.

Wir analysieren seine Kindheit
und ihre Bindungsmuster.
Wir erforschen seine Ängste
und ihre Motive.

Manchmal werden wir auch fündig und manches davon kann sogar stimmen.

Nur verändert die beste Erklärung der Welt nicht automatisch das Verhalten des anderen.

Deshalb kommt in meiner Arbeit irgendwann oft ein ziemlich entscheidender Wechsel:

Weg von: "Warum macht die andere Person das?"

Hin zu: "Was mache ich, wenn die andere Person damit nicht aufhört?"

Das kann eine verdammt unangenehme Frage sein.

Weil ich dann nicht mehr nur auf den anderen schauen kann.
Dann geht es plötzlich um meine Möglichkeiten, meine Grenzen, meine Entscheidungen, meine Wünsche.

Und manchmal auch darum, anzuerkennen, dass ein anderer Mensch gerade nicht bereit oder nicht in der Lage ist, mir das zu geben, was ich mir von ihm wünsche.

Mein Name ist Michaela Marquardt und ich begleite Dich, wenn Du schon viel über Dich weißt und erkennst und trotzdem feststeckst. Manchmal braucht es nur ein klärendes Gespräch, eine Inspiration, um wieder weitergehen zu können.

TRAUMAARBEIT
GEWALTFREIE KOMMUNIKATION
KONFLIKTKLÄRUNG
WACHSTUM

Selbstregulation ist wichtig.Aber sie darf nicht zur Antwort auf strukturelle Überlastung werden.Fachkräfte sollen präse...
06/08/2026

Selbstregulation ist wichtig.

Aber sie darf nicht zur Antwort auf strukturelle Überlastung werden.

Fachkräfte sollen präsent bleiben, deeskalieren, aufmerksam zuhören, sichere Beziehungen gestalten und in komplexen Situationen fachlich gute Entscheidungen treffen.

Gleichzeitig arbeiten viele unter Bedingungen, die genau diese Fähigkeiten täglich angreifen.

Zu viele Fälle.
Zu wenig Zeit.
Fehlende Pausen.
Unklare Zuständigkeiten.
Personalmangel.
Kaum Supervision.
Keine Räume für Reflexion.

Das bleibt nicht ohne Folgen.

Chronische Überlastung verändert Wahrnehmung. Sie macht den Blick enger, verkürzt Geduld und verringert die Fähigkeit, Ambivalenz auszuhalten.

Dann wird schneller bewertet.
Schneller kontrolliert.
Schneller abgegrenzt.
Und manchmal auch schneller gegen das Gegenüber gearbeitet.

Das ist nicht nur ein persönliches Problem einzelner Fachkräfte. Es ist eine Frage professioneller Qualität und struktureller Verantwortung.

Ein Nervensystem kann nicht dauerhaft regulieren, was ein System immer wieder überlastet.

💛Welche Bedingung fehlt in Deinem Arbeitsfeld am meisten, damit wirklich gute Arbeit möglich bleibt?💛

Vielleicht bist Du schon beim Wort Trauma raus.Vielleicht, weil Du denkst:"Das ist nicht mein Thema.""Ich bin doch nicht...
05/08/2026

Vielleicht bist Du schon beim Wort Trauma raus.

Vielleicht, weil Du denkst:
"Das ist nicht mein Thema."
"Ich bin doch nicht traumatisiert."
"Meine Kindheit war doch eigentlich schön."
"Ich habe doch nichts „Schlimmes“ erlebt."
"Mich betrifft das Thema nicht."

Vielleicht auch, weil Du denkst: Trauma, das ist Krieg, Folter, Unfall, Katastrophe oder körperliche Gewalt.
Aber doch nicht mein Leben.

Und vielleicht stimmt ein Teil davon sogar.

Vielleicht gab es schöne Momente.
Vielleicht gab es Menschen, die Dich geliebt haben.
Vielleicht war nicht alles so schlimm wie bei anderen.

Und trotzdem kann es sein, dass Dein Körper, Dein Fühlen oder Dein Verhalten heute manchmal auf etwas reagiert, das Du mit Deinem Kopf gar nicht so richtig verstehst.

Es kann sein, dass Du plötzlich zumachst,
dass Du Dich erklärst,
dass Du Dich anpasst,
dass Du laut wirst, obwohl Du das gar nicht willst,
dass Du verschwindest, obwohl Du Nähe bräuchtest oder
dass Du Dich selbst kaum noch spürst und größtenteils nur noch funktionierst.

Vielleicht geht es gar nicht darum, Dich jetzt traumatisiert zu nennen.

Vielleicht geht es erst einmal nur darum, ernst zu nehmen, dass etwas in Dir reagiert, was Du Dir nicht immer logisch erklären kannst.

Und vielleicht ist dieses genervte
„Boah, nicht schon wieder Trauma“
nicht nur Ablehnung.

Vielleicht ist es auch ein Wächter an der Tür, der sagt:
"Komm mir mit dem Thema nicht näher."
"Nicht jetzt!"
Oder auch: "Das wird mir zu viel."

Statt genervt zu sein könnest Du auch neugierig auf andere Perspektiven sein. Du machst nicht grundlos zu.

Vielleicht willst Du gerade nicht näher ran, weil schon der Gedanke daran zu viel mit Dir macht.

Du musst da gar nicht näher ran.
Vielleicht reicht es erst einmal zu merken:

💛Was willst Du in diesem Moment des Genervtseins möglichst schnell wieder weit weg haben?💛

Bild: KI-generiertes Symbolbild.

TRAUMA
TRAUMAARBEIT
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WACHSTUM
INNERE KONFLIKTE

Manchmal passiert es, dass wir in einer Situation eine Zustimmung geben, eine Vereinbarung eingehen oder zu etwas Ja sag...
04/08/2026

Manchmal passiert es, dass wir in einer Situation eine Zustimmung geben, eine Vereinbarung eingehen oder zu etwas Ja sagen und am nächsten Tag merken, dass wir vorschnell geantwortet haben oder dass wir gegen unsere innere Stimme gehandelt haben.

Manchmal kommt das einfach zeitversetzt.

Du darfst wahrnehmen, dass die Nacht darüber schlafen Dir mehr Klarheit gebracht hat. Du darfst Dich darin ernst nehmen und nach Deiner neuen Erkenntnis handeln.

Wachstum bedeutet, sich selbst wahr und ernst zu nehmen.

Du bist heute einfach ein bisschen schlauer als gestern 😉

GEWALTFREIE KOMMUNIKATION
TRAUMA
WACHSTUM
WEITERENTWICKLUNG

Du kannst noch so viel Fachwissen haben.Wenn Dein Nervensystem in Alarm gerät, wird Deine Wahrnehmung enger. Dann hörst ...
03/08/2026

Du kannst noch so viel Fachwissen haben.

Wenn Dein Nervensystem in Alarm gerät, wird Deine Wahrnehmung enger. Dann hörst Du möglicherweise nicht mehr nur, was Dein Gegenüber sagt.

Du hörst Angriff.
Widerstand.
Ablehnung.
Provokation.

Du wirst schneller, strenger oder kontrollierender. Vielleicht willst Du retten, überzeugen oder das Gespräch möglichst schnell beenden.

Und manchmal bekommt diese Reaktion anschließend einen professionell klingenden Namen.

Klarheit.
Konsequenz.
Abgrenzung.
Notwendige Distanz.

⚡️Dabei war es vielleicht Dein eigenes Nervensystem, das dringend aus einer unangenehmen Situation herauswollte.⚡️

Das bedeutet nicht, dass Fachkräfte immer ruhig und vollständig reguliert sein müssen. Das wäre weder realistisch noch menschlich.

Es bedeutet, dass die Wahrnehmung des eigenen Zustands zur professionellen Verantwortung gehört.

Was passiert gerade in mir?
Wird mein Blick enger?
Will ich noch verstehen?
Oder will ich gerade nur noch Kontrolle herstellen?

💛Woran bemerkst Du zuerst, dass Dein Nervensystem in einem Gespräch die Führung übernehmen will?💛

Leichtigkeit ist für ein Nervensystem im Überlebensmodus kein selbstverständlicher Zustand.Wenn Du früh lernen musstest,...
31/07/2026

Leichtigkeit ist für ein Nervensystem im Überlebensmodus kein selbstverständlicher Zustand.

Wenn Du früh lernen musstest, aufmerksam zu bleiben, Stimmungen zu lesen, Dich anzupassen oder Verantwortung zu übernehmen, war Leichtigkeit möglicherweise nicht sicher.

Dann wurde aus:

„Was möchte ich?“
eher ein: „Was wird von mir erwartet?“

aus:

„Was tut mir gut?“
wurde eher ein: „Was muss ich noch schaffen?“

und aus:

„Ich schaue mal, was passiert.“
wurde ein: „Ich muss vorbereitet sein.“

Bei Bindungs- und Entwicklungstrauma fehlt vielleicht nicht die Fähigkeit zur Leichtigkeit. Das Nervensystem hatte nur wenig Gelegenheit, sie zu erleben.

Es war damit beschäftigt, Verbindung zu sichern.
Ablehnung zu vermeiden.
Gefahr früh zu erkennen.
Nicht zu viel zu sein.
Oder alles zusammenzuhalten.

Deshalb kann sich selbst etwas Schönes anstrengend anfühlen.
Eine Pause macht unruhig.
Spontaneität löst Stress aus.
Und sobald etwas leichter wird, sucht ein Teil von Dir schon nach dem nächsten Problem.

Ein regulierteres Nervensystem bedeutet nicht, dass alles plötzlich leicht ist.

Es bedeutet, dass wieder mehr Wahl entsteht:

Muss ich weitermachen oder darf ich aufhören?
Muss ich alles kontrollieren oder kann ich etwas offenlassen?
Muss ich funktionieren oder darf ich meinem Impuls folgen?
Muss ich es allein tragen oder darf ich Hilfe annehmen?

Leichtigkeit ist dann nicht die Abwesenheit von Belastung.

Sie zeigt sich in kleinen Momenten, in denen Dein System nicht nur überleben muss.

💛Woran merkst Du, dass etwas in Dir für einen Moment leichter wird?💛

TRAUMA
TRAUMAFOLGEN
GEWALT
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Die Erkenntnis, dass ich zu den bindungs- und entwicklungstraumatisierten Menschen gehöre, war das Beste, was mir passie...
30/07/2026

Die Erkenntnis, dass ich zu den bindungs- und entwicklungstraumatisierten Menschen gehöre, war das Beste, was mir passiert ist. Über 20 Jahre wurde ich falsch diagnostiziert. Es wurden immer nur Ausschnitte gesehen und bewertet und nie das große Ganze wahrgenommen; von Trauma war damals noch keine Rede. Es hätte mir viel Leid in diesen Jahren erspart bleiben können. Auch das braucht Raum und Zeit zum Abtrauern.

Traumaarbeit ist was für Mutige. Eine ganz verwegene Äußerung. Und doch erlebe ich es genau so. Ich komme noch aus einer Zeit, in der Karthasis üblich war. Heute ist man weiter und geht einen traumasensiblen Weg. Was dennoch bleibt, ist das Zurechtkommenmüssen mit den Erkenntnissen, die man nach und nach gewinnt. Die Kindheit war eben doch nicht so gut, wie man sich das zum Schutz lange selbst eingeredet hat.

Und dennoch gehe ich heute den Weg, anderen Menschen Mut zu machen, den Weg zu gehen und sie zu begleiten. Manche haben aufgrund ihrer Traumatisierung einen solch hohen Leidenspegel, dass sie gar nicht anders können, als aufzuarbeiten. Manche haben Überlebensstrategien entwickeln können, die sie am Funktionieren halten - und manchmal auch am Ausweichen vor sich selbst. Und wieder anderen ist gar nicht bewusst, dass das, was sie antreibt, blockiert oder belastet vielleicht Traumafolgen sein könnten.

Es braucht Offenheit und Ehrlichkeit. Der Weg zu sich selbst bedeutet, Lernschritte nachzuholen, die in der Kindheit und Jugendzeit hätten durchlaufen werden sollen. Das ist bei einem auf Sicherheit trainierten Nervensystem manchmal gar nicht so einfach.

Und doch ist es wunderschön, wenn man immer mehr bei sich selbst ankommt und ein selbstbestimmtes und selbstfürsorgliches Leben lebt. 🥰

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