09/08/2026
Die selbstbestimmte Autonomie und zum höchsten Wohle des Klienten zu arbeiten ist meine Grundphilosophie in meiner systemischen Arbeit. Dafür ist ein individuelles Beratungskonzept essentiell.
Dieses sollte strukturiert sein, gleichzeitig aber flexibel an die Bedürfnisse, Symptome, Ressourcen und Ziele angepasst werden. In der systemischen Beratung/Therapie wird das Konzept anhand einer individuellen Fallkonzeption entwickelt und im Verlauf regelmäßig überprüft und angepasst.
Ein möglicher Aufbau umfasst:
👉 Fallkonzeption: Art und Schwere der Einschränkungen
👉Auftragsklärung und Ziele: Gemeinsam formulierte, realistische und überprüfbare Ziele (z. B. mehr Selbstvertrauen, wieder alleine einkaufen können, Abgrenzung erlernen, Schuldgefühle reduzieren)
👉Behandlungsprioritäten:
Was ist aktuell am wichtigsten? Beispielsweise zunächst Stabilisierung bei hoher Überforderung
👉 Interventionen:
Auswahl geeigneter Methoden entsprechend der Fallkonzeption (Reframing, Perspektivenwechsel, etc.)
👉Ressourcen stärken: Persönliche Stärken, soziale Unterstützung
👉 Evalution:
Regelmäßige Überprüfung der Zielerreichung und Anpassung des Vorgehens
👉Erfolgskontrolle:
der Mensch tendiert dahin zu schauen, was noch nicht funktioniert. Perspektivenwechsel trainieren: was gelingt bereits gut, was ist umgesetzt worden, achtsamer Umgang mit Körper, Geist & Seele.
💡Meines Erachtens ist in der heutigen herausfordernden Zeit mehr denn je eine integrative Arbeitsweise von Beratern und Therapeuten gefragt. Ein gut gefüllter Methodenkoffer schafft ein individuelles Beratungskonzept.
Mehr dazu:
https://perspektivische-loesung.de/therapieplan/