05/05/2026
Letzten Donnerstag habe den süßen Buster kennen lernen dürfen. Wenige Tage zuvor hat er sich versprungen und sein Hinken wurde nicht besser. Also haben Jürgen und Christine sich auf die Suche nach einer Tiertherapeutin gemacht und mich dabei gefunden.
Buster, ein Hund aus der Tierrettung, ist eher ängstlich und vorsichtig. Da bin ich froh, dass ich mit sanften Techniken dennoch starken Einfluß nehmen kann.
Außer in der akut betroffenen Region in untere LWS und Becken, fand ich noch ältere Blockaden um Hals, Schulter und vordere BWS. Zunächst ließ sich alles gut lösen und am nächsten Tag konnte Buster schon wieder sich normal bewegen und auf's Bett springen. Zwei weitere Tage später kam allerdings ein neues Hinken: Diesmal linker Vorderlauf.
Ich bin kurzfristig hin. Weil ich keinen Babysitter so spontan hatte, kam meine Jüngste, von 1½ Jahren, als Verstärkung mit. Buster hatte mich noch vom letzten Besuch in guter Erinnerung und hat sich entspannt auf die Behandlung eingelassen.
Die hinteren, akuten, Blockaden waren nach der letzten Behandlung nicht wieder neu entstanden. Diesmal war nun die Muskelkette von den linken Kopfgelenken bis zum linken Ellbogen stark verspannt und es waren einige Blockaden dabei. Ich konnte diese lösen und Buster hatte die Behandlung sichtlich genossen.
Manchmal kann die Behandlung akuter Probleme nach dem Lösen eben dieser dazu führen, dass ältere, chronische, kompensierte Blockaden und Verspannungen wieder akut "aufflammen". Manchmal kann aber auch einfach dummerweise nach kurzer Zeit einfach ein neues Problem auftauchen. In diesem Fall gehe ich von ersterem Szenario aus. Ich habe ein gutes Gefühl, dass ihm das heute gut getan hat.
Mein Töchterchen hat, während ich mich um Buster gekümmert habe, sich auch vorbildlich benommen und durfte nach der Behandlung "Ai machen", den Buster streicheln.