27/08/2026
Unsere Dialogfähigkeit beginnt im Körper. 🌿
Diese Woche habe ich eine Klientin auf ein schwieriges Gespräch vorbereitet.
Sie sagte sinngemäß:
„Eigentlich bin ich gar nicht gestresst.“
Ihr Körper erzählte gleichzeitig etwas anderes:
Flacher Atem, viel Spannung in Armen und Händen und wenig Bodenkontakt.
Das hat mich noch einmal daran erinnert, wie leicht wir uns im Gespräch mit dem Kopf identifizieren und übersehen, in welchem Stresszustand sich unser Körper befindet.
Unser Körper ist wichtig im Gespräch.
Welche Stress-Signale sendet er?
Wir kommunizieren unter Stress oft reaktiver:
Zuhören, Aufmerksamkeit und Impulskontrolle werden schwieriger.
Für mich ist Körperwahrnehmung deshalb ein wichtiger Teil von konstruktiver Kommunikation und Konfliktkompetenz.
Erst wenn wir merken, dass unser Körper angespannt ist, können wir uns bewusst regulieren und aus einem anderen Zustand heraus kommunizieren.
Körperwahrnehmung kann man üben. 🌿
Hier kommen Yoga, Atem und Waldbaden ins Spiel…