01/07/2026
Die Braune Hundezecke (Rhipicephalus sanguineus) stammt ursprünglich aus wärmeren Regionen und ist vor allem im Mittelmeerraum weit verbreitet.
Nach Deutschland gelangt sie häufig als unerwünschtes Mitbringsel von Reisen oder über Hunde aus dem Auslandstierschutz.
Ihre Besonderheit: Anders als viele heimische Zeckenarten kann sie sich unter geeigneten Bedingungen in Gebäuden etablieren (z. B. in Wohnungen oder Tierheimen). Dabei kann sie ihren Lebenszyklus in nur rund drei Monaten abschließen und kommt dabei mit nur einem Wirt aus: dem Hund.
Steigende Temperaturen schaffen zunehmend günstige Bedingungen für ihre Etablierung in Deutschland.
Veterinärmedizinisch relevant ist die Braune Hundezecke vor allem als Überträger von Ehrlichia canis, Anaplasma platys und Hepatozoon canis.
Ist die Braune Hundezecke für dich noch eine „Urlaubszecke" oder inzwischen Teil des Praxisalltags?