Bastian König - Ihr Bestatter mit Herz in Issum

Bastian König - Ihr Bestatter mit Herz in Issum Ab dem 1. Februar sind wir in Issum für euch bereit!

26/08/2026

BVaG und Ihre Sterbegeldversicherung – was bedeutet die aktuelle Situation für Sie?

In den vergangenen Wochen haben uns verständlicherweise mehrere Kundinnen und Kunden angesprochen, die eine Sterbegeldversicherung beim Bochumer Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit (BVaG) besitzen.

Die aktuellen Nachrichten rund um den BVaG sorgen bei vielen Menschen für Unsicherheit. Deshalb möchten wir Ihnen als Bestattungsunternehmen einige wichtige Informationen geben und vor allem eines vorwegnehmen:

Eine bestehende BVaG-Sterbegeldversicherung ist nach aktuellem Stand nicht einfach „weg“.

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat dem BVaG zwar die Erlaubnis für das weitere Versicherungsgeschäft entzogen. Das bedeutet insbesondere, dass derzeit keine neuen Versicherungsverträge abgeschlossen und bestehende Verträge nicht erhöht oder verlängert werden können.

Für bereits bestehende Versicherungsverträge gilt jedoch etwas anderes.

Der BVaG selbst teilt aktuell mit:

Bestehende Verträge bleiben bestehen und werden weiterhin verwaltet. Auch Sterbefälle werden weiterhin bearbeitet und Sterbegelder ausgezahlt.

Das ist für Menschen mit einer bestehenden Sterbegeldversicherung die wichtigste Information.

Was bedeutet das konkret, wenn ein Versicherungsfall eintritt?

Sollte ein Angehöriger mit einer BVaG-Sterbegeldversicherung versterben, muss die Versicherung nicht einfach abgeschrieben werden.

Der Sterbefall wird beim BVaG gemeldet und die Auszahlung des Sterbegeldes beantragt. Der BVaG stellt hierfür ausdrücklich ein Verfahren zur Meldung von Sterbefällen zur Verfügung.

Benötigt werden insbesondere:

• die Sterbeurkunde
• der Versicherungsschein bzw. die Police
• die Mitglieds- bzw. Versicherungsnummer, sofern vorhanden
• die erforderlichen Angaben zur Auszahlung

Auch wir als Bestattungsunternehmen können Sie bei diesem Vorgang unterstützen und die notwendigen Schritte mit Ihnen gemeinsam vorbereiten.

Was ist mit dem Geld, das bereits eingezahlt wurde?

Hier ist eine wichtige Unterscheidung notwendig:

Bei einer Sterbegeldversicherung handelt es sich nicht um ein persönliches Sparkonto, auf dem Ihre bisher eingezahlten Beiträge separat für Sie liegen.

Entscheidend ist vielmehr der bestehende Versicherungsvertrag und die darin vereinbarte Versicherungsleistung.

Nach den derzeit veröffentlichten Informationen des BVaG konzentrieren sich mögliche Maßnahmen insbesondere auf nicht garantierte Bonus- bzw. Überschussleistungen. Der BVaG weist darauf hin, dass die konkreten Auswirkungen auf einzelne Verträge geprüft werden und betroffene Mitglieder darüber schriftlich informiert werden.

Das bedeutet:

Die aktuelle Situation sollte ernst genommen werden – sie bedeutet aber nicht automatisch, dass das vertraglich vereinbarte Sterbegeld verloren ist.

Was sollten Sie jetzt tun?

Wenn Sie eine BVaG-Sterbegeldversicherung besitzen, besteht nach den derzeitigen Informationen kein Anlass zu einer überstürzten Kündigung.

Der BVaG weist selbst darauf hin, dass bestehende Verträge weiterhin verwaltet werden und die vertraglichen Beitragspflichten grundsätzlich weiter bestehen.

Vor allem sollten Sie Ihre Police gut aufbewahren und dafür sorgen, dass Ihre Angehörigen im Ernstfall wissen, dass eine BVaG-Sterbegeldversicherung besteht.

Am besten legen Sie den Versicherungsschein zu Ihren persönlichen Vorsorgeunterlagen.

Und noch wichtiger:

Sprechen Sie mit Ihren Angehörigen darüber, wo sich die Unterlagen befinden.

Denn im Trauerfall sollte niemand lange danach suchen müssen.

Wir lassen Sie damit nicht allein

Wenn Sie bei uns eine Bestattungsvorsorge abgeschlossen haben oder eine BVaG-Sterbegeldversicherung besitzen und unsicher sind, was im Sterbefall zu tun ist, sprechen Sie uns gerne an.

Wir können gemeinsam mit Ihnen prüfen, welche Unterlagen vorhanden sind und welche Schritte im Leistungsfall notwendig sind.

Bitte lassen Sie sich von Schlagzeilen nicht unnötig verunsichern.

Die Situation beim BVaG ist ohne Frage ungewöhnlich und befindet sich weiterhin in einem aufsichtsrechtlichen Verfahren. Gleichzeitig bestätigt der BVaG aktuell ausdrücklich, dass bestehende Verträge weiter betreut und Sterbefälle weiterhin bearbeitet und ausgezahlt werden.

Wir verfolgen die weitere Entwicklung aufmerksam und informieren unsere Kundinnen und Kunden, sobald sich für die praktische Abwicklung von Sterbefällen relevante Änderungen ergeben.

Die offiziellen Informationen des BVaG finden Sie hier:

Aktuelle Informationen des BVaG⁠

Sterbefall beim BVaG melden⁠

Ihr Team von Bestattungen Bastian König

Hinweis: Dieser Beitrag gibt den derzeit öffentlich verfügbaren Informationsstand wieder und stellt keine rechtliche oder versicherungsrechtliche Beratung dar. Maßgeblich für die Leistung sind die jeweiligen Vertragsunterlagen und die aktuellen Entscheidungen des BVaG bzw. der zuständigen Aufsichtsbehörden.

25/07/2026
29/06/2026
Jetzt bei uns erhältlich…Manche Abschiede verdienen etwas sehr Persönliches.Die Urnenmanufaktur Edelzweig in Österreich ...
08/05/2026

Jetzt bei uns erhältlich…

Manche Abschiede verdienen etwas sehr Persönliches.

Die Urnenmanufaktur Edelzweig in Österreich fertigt handgearbeitete Natur- und Holzurnen aus regionalen Materialien. Jede Urne entsteht mit viel Sorgfalt, handwerklicher Qualität und einem feinen Gespür für Individualität. Auf Wunsch sind persönliche Gravuren, Motive oder sogar Holz aus dem eigenen Garten möglich.

So wird aus einer Urne ein stilles, sehr persönliches Erinnerungsstück.

So ein Fall wirkt erstmal unfassbar – und genau deshalb ist es sinnvoll, sich nüchtern anzuschauen, warum die Hürden in ...
03/04/2026

So ein Fall wirkt erstmal unfassbar – und genau deshalb ist es sinnvoll, sich nüchtern anzuschauen, warum die Hürden in Deutschland deutlich höher sind und warum so etwas hier in der Regel sehr schnell auffallen würde.



🇩🇪 1. Strenge gesetzliche Kontrolle (Bestattungsgesetze der Bundesländer)

In Deutschland ist der Umgang mit Verstorbenen kein „freier Markt ohne Kontrolle“, sondern klar geregelt:
• Jede Einäscherung braucht eine zweite ärztliche Leichenschau (Krematoriumsarzt)
• Es muss eine eindeutige Identitätsfeststellung erfolgen (z. B. durch Kennzeichnung am Körper)
• Es gibt eine lückenlose Dokumentationspflicht

👉 Bedeutet: Eine Einäscherung „einfach behaupten“, obwohl sie nie stattgefunden hat, ist extrem schwer – weil mehrere unabhängige Stellen beteiligt sind.



🔥 2. Kontrollierte Abläufe im Krematorium

Krematorien arbeiten nach festen, nachvollziehbaren Prozessen:
• Der Verstorbene erhält eine feuerfeste Identifikationsmarke (Schamottstein), die den gesamten Einäscherungsprozess begleitet
• Diese Marke bleibt bis zur Urne dabei und dient als Beweis der Identität
• Jede Einäscherung wird protokolliert und nachvollziehbar dokumentiert

👉 „Falsche Asche“ auszuhändigen wäre nur möglich, wenn mehrere Kontrollinstanzen gleichzeitig versagen – das ist extrem unwahrscheinlich.



🪦 3. Friedhofszwang & Nachverfolgbarkeit

In Deutschland gilt der sogenannte Friedhofszwang:
• Urnen dürfen (mit wenigen Ausnahmen) nicht einfach privat übergeben oder irgendwo gelagert werden
• Sie müssen auf einem Friedhof oder zugelassenen Ort beigesetzt werden
• Friedhöfe führen exakte Register über jede Beisetzung

👉 Dadurch entsteht eine zusätzliche Kontrollschicht:
Eine Urne „verschwindet“ nicht einfach im System.



🧾 4. Viele Beteiligte statt Einzelperson

Ein ganz wichtiger Punkt:

In Deutschland sind an einer Bestattung meist beteiligt:
• Bestatter
• Ärzte (Leichenschau)
• Behörden (Sterbefallanzeige)
• Krematorium
• Friedhof

👉 Anders als im geschilderten Fall kann nicht eine einzelne Person den gesamten Prozess allein kontrollieren und manipulieren.



⚖️ 5. Strafrechtliches Risiko & schnelle Auffälligkeit

Ein solcher Betrug wäre hier gleich mehrfach strafbar:
• Störung der Totenruhe
• Betrug
• Urkundenfälschung

Und vor allem:
👉 Schon kleine Unstimmigkeiten (fehlende Dokumente, falsche Zeiten, Abweichungen im Ablauf) würden bei Kontrollen oder durch Angehörige auffallen.



🏢 6. Warum das speziell bei professionellen Betrieben praktisch ausgeschlossen ist

Bei etablierten Betrieben – wie z. B.
• Bestattungen Bastian König
• Bestattungen Voorgang

kommt noch etwas Entscheidendes dazu:
• klare interne Abläufe
• Qualitäts- und Dokumentationsstandards
• Ruf und Vertrauen als wichtigste Grundlage

👉 Ein solcher Betrug würde nicht nur strafrechtlich alles zerstören, sondern auch sofort die Existenz des Unternehmens.



🧠 Fazit

Der Fall aus England zeigt ein extremes Systemversagen. In Deutschland verhindern mehrere Dinge gleichzeitig so ein Szenario:
• Mehrstufige Kontrollen
• Technische Identitätssicherung
• Dokumentationspflicht
• Trennung der Zuständigkeiten
• Friedhofszwang

👉 Deshalb ist so ein Vorgehen hier nicht nur verboten, sondern praktisch nur möglich, wenn gleich mehrere Schutzmechanismen gleichzeitig versagen – und das ist extrem unwahrscheinlich.

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Markt 7
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47661

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