28/10/2021
Da in der Schwangerschaft viele Medikamente und medizinische Interventionen zum Schutz des Ungeborenen nicht erlaubt sind, bietet die Osteopathie eine wunderbare Möglichkeit, Frauen in der Schwangerschaft weitestgehend ohne Nebenwirkungen und Risiken zu begleiten. Sie findet Anwendung zur Linderung von typischen Schwangerschaftsbeschwerden, zur Vorbereitung der Geburt und zur Unterstützung in der Rückbildungszeit.
Beispiele für Anwendungsgebiete der Osteopathie in der Schwangerschaft:
Rückenschmerzen, Ischialgie & Verspannungen
Schmerzen am Rippenbogen, Kurzatmigkeit
Karpaltunnelsyndrom
Kopfschmerzen
Symphysenschmerzen/-lockerung
Venöse/lymphatische Abflussstörung, Ödeme
erhöhter Harndrang
Verdauungsprobleme, Sodbrennen, Übelkeit
Fehllagen des Babys
Osteopathie zur Geburtsvorbereitung:
Vor der Geburt des Kindes ist es wichtig, dass das Becken mit seinen Gelenken, Organen und verbindenden Strukturen frei von Blockaden und Spannungen ist. Nur so kann sich das Becken während des Geburtsprozesses optimal mitbewegen, an die Position des Kindes anpassen und diesem genügend Platz geben. Hier kann die Osteopathie möglichen Schwierigkeiten bei der Geburt vorbeugen.
Außerdem ist es mir ein Anliegen, auch auf psycho-emotionaler Ebene beratend und unterstützend zur Seite zu stehen. Zusätzlich berate ich gerne auch in Bezug auf Ernährung und Nahrungsergänzungsmittel.
Osteopathie nach der Geburt:
Durch die Osteopathie sollen die Rückbildungsprozesse der Gebärmutter, aber auch die der anderen Bauchorgane, welche durch das wachsende Kind verdrängt wurden, unterstützt werden. So soll dem Körper geholfen werden, nach einer für ihn so belastenden Zeit wieder in seine Mitte zu finden und aus dieser heraus wieder zu einer aufrechten Körperhaltung und innerer Stärke zu kommen.
Die Osteopathie findet u.a. Anwendung bei:
Rückenschmerzen
Anspannung, Stress und Erschöpfung
Verdauungsproblemen
Blasenschwäche & Beckenbodenproblemen
nach einem Kaiserschnitt