Brigitte Koch-Kersten

Brigitte Koch-Kersten Trauma ist ein Thema, dass jede/n von uns beschäftigt, da wir alle davon betroffen sind.

Auf dem Weg zur Selbstbejahung in der Traumatherapie, lernen wir uns immer vollständiger zu lieben und alle Symptome, die sich aus dem Trauma ergaben, loszulassen.

04/09/2026

Nicht jede Ruhe fühlt sich gleich an.

Wenn wir Gefühle zulassen und tiefer in sie hineinsinken, können wir unter ihrer Turbulenz eine Ruhe erfahren, die lebendig ist und sich wie Fülle anfühlt.

Manchmal führt der Weg aus einem Gefühl jedoch in eine ganz andere Ruhe: Sie fühlt sich unlebendig an, wie ein Zustand, in dem das Gefühl leichter auszuhalten scheint.

Der Unterschied kann fein sein und gleichzeitig viel darüber erzählen, ob wir mit unserem Gefühl verbunden bleiben oder uns davon dissoziieren.

Wie erlebst Du Ruhe?

02/09/2026

Wie erlebst du das Miteinander in einer Ausbildungsgruppe?

In der Ausbildungsgruppe begegnen wir uns mit unseren eigenen Mustern und mit den Mechanismen die wir gelernt haben, um uns zu schützen. Dabei gibt es Reibungen und Momente, in denen wir uns zurückziehen und uns verschließen.

Und dann gibt es die Einladung dabei im Kontakt zu bleiben und uns dem zuzuwenden, was gerade in uns geschieht. Daraus kann eine neue Qualität an Verbindung entstehen. Von Herz zu Herz❤️

Diese Erfahrungseaume sind essentieller Teil der Ausbildung.

Der nächste Einstieg in die Ausbildung ist am 07. November 2026 möglich.

Weitere Informationen zur Ausbildung und Anmeldung findest du über den Link in der Bio.

traumatherapie

28/08/2026

Wenn Menschen miteinander in Beziehung treten, begegnen sich nicht nur zwei Persönlichkeiten.

Auch ihre Überlebensstrategien treten miteinander in ein Zusammenspiel.

Dieses Zusammenspiel wird als Kollusion bezeichnet.
Eine Kollusion kann konstruktiv sein und sich gut anfühlen. Sie kann aber auch schwierig und konflikthaft werden, wenn sich unterschiedliche Überlebensmuster gegenseitig triggern.

Eine Kollision dagegen bezeichnet den Zusammenprall, den sichtbaren Zusammenstoß.

Für Beziehungen ist jedoch gerade die Kollusion besonders interessant: Was entsteht zwischen zwei Menschen? Welche Muster greifen ineinander? Was erleben wir dabei als förderlich und was als bedrohlich?

Denn in diesem Zusammenspiel können wir nicht nur etwas über unser Gegenüber erfahren.

Wir können darin auch uns selbst besser erkennen.

Welche Seiten von dir werden erst in Beziehungen sichtbar?

25/08/2026

Manchmal ist nicht alles neu. Und trotzdem wird etwas plötzlich ganz klar.

Genau das beschreibt diese Teilnehmerin nach der TTB Basisausbildung.

Besonders der Umgang mit Gefühlen hat für sie eine neue Klarheit bekommen: Gefühle nicht auszuschließen oder möglichst schnell loswerden zu wollen, sondern den Weg durch sie hindurchzugehen.

Bis sie sich lösen können und darunter etwas anderes erfahrbar wird: Ruhe, Frieden und eine tiefere Ebene des Seins.

Für sie liegt darin etwas Wesentliches: zu verstehen, welche Rolle Gefühle auf dem Weg der Heilung spielen können.

Die nächste TTB Basisausbildung beginnt am 07.11.2026.

Weitere Informationen zur Ausbildung und zur Anmeldung findest du über den Link in
der Bio.


24/08/2026

Selbsterfahrung ist nicht das Ende der Entwicklung.

Sich selbst besser zu verstehen, die eigene Geschichte anzuschauen und die eigenen Muster kennenzulernen, kann ein wichtiger Teil von Ausbildung und persönlicher Entwicklung sein.

Doch eine ehemalige Auszubildende beschrieb nach Abschluss unserer Ausbildung noch einen anderen Schritt: Sie sei als Supervisorin und Führungskraft „erwachsen geworden“.

Ihr Blick hatte sich geweitet. Von der Beschäftigung mit sich selbst hin zu den Erfahrungen anderer Menschen. Von der eigenen Geschichte hin zu einer Erwachsenenposition, aus der heraus sie andere
begleiten konnte.

Und sie entdeckte darin eine zutiefst erfüllende Aufgabe.

Vielleicht besteht Entwicklung also nicht nur darin, immer tiefer in uns selbst hineinzuschauen. Sondern irgendwann auch darin, wieder aufzuschauen.

Nächster Einstieg in die Ausbildung:
26.08.2026 & 10.02.2027

Mehr Informationen über Link in der Bio


21/08/2026

Liebe und Verbindung zu suchen, gehört zu unserem Menschsein.

Wir sind Individuen, aber wir sind auch soziale Wesen. Wir brauchen wohlwollenden Kontakt und etwas in unserem Leben, von dem Liebe ausgeht.

Das müssen nicht immer andere Menschen sein. Manche Menschen erleben diese Verbindung besonders mit Tieren oder in der Natur. Aber vollständig isoliert zu leben, entspricht nicht unserer Natur.

Was gibt Dir das Gefühl, wirklich verbunden zu sein?

19/08/2026

Liebe zuzulassen kann schmerzhafter sein, als sie zurückzuweisen.

Denn wenn uns heute jemand mit Liebe begegnet, kann uns das zugleich mit etwas sehr Altem in Berührung bringen: mit der Erfahrung, dass genau diese Liebe einmal gefehlt hat.

Die Nähe im Heute berührt dann den Schmerz von damals.

So kann das Zurückweisen von Liebe zu einem Schutz werden. Nicht vor der Liebe selbst, sondern vor der Verletzung, die durch sie wieder spürbar werden könnte.

Wie mache ich das eigentlich, die Liebe zurückzuweisen?

17/08/2026

Was, wenn hinter dem Wunsch, besser zu werden, eigentlich die Überzeugung steckt, nicht gut genug zu sein?

Gerade wenn uns eine liebevolle Partnerschaft fehlt, beginnt schnell die Suche nach dem vermeintlichen Fehler bei uns selbst:

Bin ich nicht schön genug? Nicht stark genug? Nicht erfolgreich genug?

Und dann versuchen wir, uns zu optimieren. Besser, attraktiver, interessanter zu werden.

Doch wenn der Ausgangspunkt dabei die Ablehnung dessen ist, wie wir gerade sind, halten wir genau diese Selbstverneinung weiter aufrecht.

Ein anderer Weg kann sein, mit dem Bewerten aufzuhören und sich stattdessen zu fragen:

Welche Not erlebe ich eigentlich darin, dass mir eine liebevolle Partnerschaft fehlt?

Damit richtet sich der Blick nicht mehr darauf, was mit mir vermeintlich nicht stimmt, sondern auf das, was in mir wirklich gesehen und gefühlt werden möchte.

Manchmal erleben wir Momente, in denen wir uns selbst sehr nah sind. In denen wir zum Grund unserer Seele sinken.Und dan...
14/08/2026

Manchmal erleben wir Momente, in denen wir uns selbst sehr nah sind. In denen wir zum Grund unserer Seele sinken.

Und dann kommt der Alltag.

Termine, Aufgaben, Zeitdruck. Wir funktionieren, planen, reagieren – und das, was eben noch so lebendig und deutlich war, rückt wieder in den Hintergrund.

Tiefe Erfahrungen brauchen in dieser Zeit der Beschleunigung stete Pflege. Nicht indem wir versuchen, sie festzuhalten. Sondern indem wir uns immer wieder Zeit nehmen, in das was wir erleben hineinzusinken.

Diese Hinwendung kann immer wieder neu geschehen. Manchmal für längere Zeit, manchmal nur für einen kurzen Moment mitten im Alltag.


Traumasensibel

Manchmal erleben wir Momente, in denen wir uns selbst sehr nah sind.Und dann kommt der Alltag.Termine, Gedanken, Aufgabe...
14/08/2026

Manchmal erleben wir Momente, in denen wir uns selbst sehr nah sind.

Und dann kommt der Alltag.

Termine, Gedanken, Aufgaben, Gespräche. Wir funktionieren, planen, reagieren – und das, was eben noch so lebendig und deutlich war, rückt wieder in den Hintergrund.

Tiefe Erfahrungen brauchen in dieser Welt der Beschleunigung stete Zuwendung. Nicht indem wir versuchen, sie festzuhalten. Sondern indem wir uns immer wieder Zeit nehmen, in das was wir erleben hineinzusinken...nichts damit zu tun...und es nicht anders haben wollen.

Diese Hinwendung kann immer wieder neu geschehen. Manchmal für längere Zeit, manchmal nur für einen kurzen Moment mitten im Alltag.


Traumasensibel

Adresse

Herkulesstraße 63
Kassel
34119

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