Sportpsychologie Kiel

Sportpsychologie Kiel Können ist die Kunst des Wollens! Impressum:
Sportpsychologie Kiel
DP F. Weber
Allgäuer Str. 15 Spitzenathleten unterscheiden sich heute oft kaum noch bzgl.

ihrer konditionellen, technischen oder taktischen Fähigkeiten, häufig aber in ihren psychischen Leistungsvoraussetzungen. Leistungsschwankungen haben z.T. körperliche Ursachen, können aber auch psychisch bedingt sein. Alles, was wir Menschen tun, geht vorher in irgendeiner Weise durch unseren Kopf. Keine körperliche Betätigung wird ohne Beteiligung des Kopfes ausgeführt. Gewonnen wird im Kopf, ver

loren auch! Ich helfe Ihnen dabei, Ihre bestmögliche Leistung dann abzurufen, wenn Sie sie benötigen. Mein Tätigkeitsbereich umfasst u.a. die Felder:

- Leistungssteigerung durch Motivation
- Motivations- und Zielsetzungstraining
- Konzentrationstraining
- Einübung von Routinen
- Entspannungstraining
- Teamentwicklung
- Umgang mit Krisen und Leistungstiefs
- Umgang mit Angst
- Umgang mit Stress und Anspannungsniveau
- Aktuelle Zustandsregulation
- Mentales Training
- Trainerberatung
- Referententätigkeit

In einem unverbindlichen Gespräch berate ich Sie gerne über mögliche Interventionen. www.sportpsychologie-kiel.de

27/08/2026

Krisen und Katastrophen wie die aktuelle Sturzflut in Nepal können uns auch dann belasten, wenn wir selbst weit entfernt und sicher sind. Bilder, Nachrichten und Schicksale machen betroffen – und manchmal fühlt es sich plötzlich falsch an, selbst zu lachen, auszugehen oder einen schönen Moment zu genießen.

Aber: Wir dürfen auch in schwierigen Zeiten Freude empfinden. Und wir dürfen unser eigenes Leben weiterleben. Beides kann gleichzeitig existieren: Mitgefühl für andere und Dankbarkeit für das, was gerade gut ist. ❤️

Was helfen kann: Nachrichten bewusst dosieren, nicht permanent durch Bilder und Meldungen scrollen und dort aktiv werden, wo es möglich ist – unterstützen, spenden, sich engagieren oder anderen helfen. Und wenn die Belastung zu groß wird: darüber sprechen und sich Unterstützung holen.

Vielleicht verändern solche Ereignisse auch für einen Moment unsere Perspektive. Manche Sorgen, die gestern noch riesig erschienen, werden plötzlich ein wenig kleiner. Nicht weil sie unwichtig sind – sondern weil wir wieder bewusster wahrnehmen, was in unserem eigenen Leben gerade gut und sicher ist.

Mitgefühl bedeutet nicht, selbst leiden zu müssen.



Titel KI Info

26/08/2026

Manchmal müssen wir nicht die Situation verändern – sondern den Rahmen, durch den wir sie betrachten. 🔄

Genau darum geht es beim Reframing: Einer Eigenschaft, einem Verhalten oder einer Erfahrung eine neue, ebenfalls passende Bedeutung geben.

Aus „stur“ kann „beharrlich“ werden.
Aus „zu sensibel“ wird „feinfühlig“.
Aus „ängstlich“ vielleicht „vorsichtig und aufmerksam“.

Das ist kein Schönreden. Es ist ein Perspektivwechsel. Und manchmal verändert eine neue Perspektive erstaunlich viel. 💭

25/08/2026

Manchmal macht uns gerade das Nicht-Anpassen interessant. 👟🔴

Der sogenannte „Red Sneakers Effect“ beschreibt ein spannendes psychologisches Phänomen: Wer bewusst und souverän von einer sozialen Norm abweicht, kann von anderen als selbstbewusster, kompetenter und statushöher wahrgenommen werden.

Warum? Weil der kleine Regelbruch signalisiert:
👉 Ich kenne die Erwartungen – aber ich bin selbstsicher genug, meinen eigenen Weg zu gehen.

Dabei geht es nicht darum, Regeln um jeden Preis zu brechen. Entscheidend ist, dass die Abweichung bewusst und authentisch wirkt.

Vielleicht müssen wir also gar nicht immer perfekt ins Bild passen. Manchmal sind es gerade die roten Schuhe zum schwarzen Anzug, die zeigen: Ich weiß, wer ich bin. ❤️👟

https://www.hbs.edu/ris/Publication%20Files/The%20Red%20Sneakers%20Effect%202014_4657b733-84f0-4ed6-a441-d401bbbac19d.pdf



Bild KI Info

24/08/2026

Angst und Nervosität vor einem Wettkampf oder einer Prüfung? Das ist nicht automatisch etwas Schlechtes. 💡

Statt gegen die Aufregung anzukämpfen, können wir lernen, sie anders zu bewerten: Mein Herz schlägt schneller, ich bin wacher, mein Körper fährt hoch – weil er sich gerade auf etwas Wichtiges vorbereitet. 💪

Aus „Ich bin viel zu nervös“ kann werden: „Mein Körper macht sich gerade bereit.“
Nicht die Nervosität muss verschwinden – sondern unsere Bewertung davon darf sich verändern. 🧠✨

Schau‘ gerne in meinem Blog vorbei. Da erfährst Du mehr 💡

Link in Bio

21/08/2026

Was wäre, wenn du heute schon einen Termin dafür machst, dass es geklappt hat? 🥂✨

Klingt ein bisschen nach „Manifestieren“?
Ist aber psychologisch durchaus spannend.

Wenn wir uns ein konkretes Ziel setzen und uns vorstellen, wie es sein wird, dieses Ziel erreicht zu haben, verändert das nicht automatisch die Realität – aber es kann unser Verhalten verändern.

🧠 Wir richten unsere Aufmerksamkeit stärker auf Informationen und Möglichkeiten, die für unser Ziel relevant sind.
🎯 Wir treffen eher Entscheidungen, die uns unserem Ziel näherbringen.
👀 Wir nehmen Chancen wahr, die wir vorher vielleicht übersehen hätten.
💪 Und wir bleiben eher dran, weil aus einem diffusen Wunsch ein konkretes Zukunftsbild geworden ist.

In der Psychologie spielen dabei unter anderem Zielsetzung, mentale Simulation, selektive Aufmerksamkeit und Selbstwirksamkeit eine Rolle.

Der entscheidende Punkt ist also nicht:

„Ich denke daran – also wird es passieren.“

Sondern:

„Ich weiß, wohin ich möchte – und dadurch verändert sich, was ich heute tue.“

Also: Geh sechs Monate in deinem Kalender nach vorne. 📆
Such dir einen Freitag aus und trag ein:

„Heute feiere ich, dass es geklappt hat.“ 🥂

Und dann beobachte einmal, was dieser kleine Termin mit dir macht.

Was würdest du an diesem Abend gerne feiern? 👇

20/08/2026

„Warum hast du das denn gemacht?“ 🤔

Eine Frage, die uns schnell über die Lippen kommt – bei Kindern genauso wie bei Erwachsenen.

Das Problem: „Warum?“ kann sich sehr schnell wie ein Vorwurf anhören.
Und plötzlich geht es gar nicht mehr darum, was passiert ist. Unser Gegenüber gerät in einen Rechtfertigungsmodus und beginnt, sich zu erklären oder zu verteidigen.

Probier stattdessen einmal:

👉 „Was ist da denn gerade passiert?“

Ein kleiner sprachlicher Unterschied – mit großer Wirkung.

Denn damit richten wir den Blick auf die Situation statt auf die Person. Wir reduzieren den Rechtfertigungsdruck und schaffen viel eher die Möglichkeit für ein offenes Gespräch.

Manchmal braucht gute Kommunikation keine großen Techniken.
Manchmal reicht schon eine andere Frage. 💚

19/08/2026

„Und, wie war’s in der Schule?“
„Gut.“ 😅

Kommt euch bekannt vor?

Manchmal liegt es gar nicht daran, dass unsere Kinder nichts erzählen wollen – sondern daran, wie wir fragen.

Statt einer großen, allgemeinen Frage helfen oft kleine, konkrete Fragen:

💬 „Worüber hast du heute am meisten gelacht?“
💬 „Was war heute richtig nervig?“
💬 „Wer hat dich heute überrascht?“
💬 „Was würdest du von heute gern nochmal erleben?“

Solche Fragen machen es leichter, ins Erzählen zu kommen – und aus einem knappen „Gut“ kann plötzlich ein richtiges Gespräch entstehen. 💚

Denn gute Gespräche beginnen manchmal einfach mit einer besseren Frage.

18/08/2026

Gut gemeint kommt nicht immer gut an 🤍

„Du musst einfach positiv denken.“
„Mach dir nicht so viele Gedanken“
„Denk‘ auch mal an Dich.“
„Du musst weniger machen.“
„Andere schaffen das doch auch.“
„Setz dich nicht so unter Druck.“

Solche Sätze sollen häufig helfen. Aber bei einem Menschen, der gerade kämpft, können sie genau das Gegenteil bewirken: Sie können zusätzlichen Druck erzeugen, das Gefühl verstärken, nicht genug zu leisten – oder nicht „richtig“ mit einer schwierigen Situation umzugehen.

Denn meistens müssen wir Menschen in belastenden Situationen gar nicht daran erinnern, sich mehr anzustrengen. Den Druck machen sie sich längst selbst.

Empathische Kommunikation bedeutet deshalb nicht, sofort eine Lösung, einen Ratschlag oder einen motivierenden Satz parat zu haben.

Manchmal reicht ein:
„Ich sehe, dass es gerade schwer für dich ist.“
„Was würde dir im Moment helfen?“
Oder einfach: zuhören.

Weniger bewerten. Weniger lösen wollen. Mehr verstehen. 💚

15/08/2026

Ein bisschen Wehmut. Mir fehlt die Nordtribüne 🥺

Erstes Heimspiel ✅

Holstein Kiel - St. Pauli

Eine Gehirnerschütterung ist keine Bagatelle. 🧠 ➡️ Link zum Artikel in BioDer Fall von Patrick Erras zeigt eindrücklich,...
14/08/2026

Eine Gehirnerschütterung ist keine Bagatelle. 🧠 ➡️ Link zum Artikel in Bio

Der Fall von Patrick Erras zeigt eindrücklich, welche langfristigen Folgen eine Kopfverletzung im Sport haben kann.

Aus sportneuropsychologischer Sicht ist deshalb klar: Wir müssen über Concussions sprechen – und zwar nicht nur im Fußball.

Ob Radsport, Handball, Eishockey, Reitsport oder Wintersport: Überall dort, wo Stürze, Kollisionen und Kopfbelastungen auftreten können, brauchen wir mehr Aufmerksamkeit, bessere Aufklärung und vor allem einen verantwortungsvollen Umgang mit der Rückkehr in Training und Wettkampf.

Denn Symptome sind nicht immer sofort sichtbar – und „weitermachen“ ist nicht automatisch Stärke.

Das Gehirn braucht Zeit zur Erholung. Und diese Zeit sollten wir ihm geben. 🧠

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