15/08/2026
Migräne hat man nicht nur, wenn der Kopf hämmert und pocht. 🧠
Auch zwischen den Attacken kann das Migränegehirn Reize und Informationen besonders intensiv verarbeiten.
Viele Betroffene kennen das: viel wahrnehmen, viel vorausdenken, Situationen immer wieder durchspielen, Vergangenes noch einmal bewerten – manchmal gefühlt schon die Antwort auf eine Frage haben, die noch gar niemand gestellt hat.
Nicht alles davon ist wissenschaftlich bis ins Detail geklärt. Vieles begegnet mir aber seit vielen Jahren in den Gesprächen mit Menschen mit Migräne.
Wichtig ist: Zu viel Denken verursacht keine Migräne. Migräne ist eine neurologische Erkrankung. Besonderheiten der Reiz- und Informationsverarbeitung lassen sich auch zwischen den Attacken nachweisen.
Und diese Art der Wahrnehmung muss nicht nur eine Belastung sein: genau wahrnehmen, Zusammenhänge schnell erkennen, vorausdenken, Veränderungen früh bemerken und Gefühle intensiv erleben – darin können auch Stärken liegen.
Problematisch wird es, wenn immer mehr Reize und Informationen gleichzeitig verarbeitet werden müssen und die verfügbaren Ressourcen nicht mehr ausreichen.
👉 Erkennen Sie sich darin wieder?
Denkt Ihr Gehirn auch häufig zurück, im Kreis oder schon drei Schritte voraus? Und die Gedankenschleifen hören nicht auf?
Schreiben Sie Ihre Erfahrungen gerne in die Kommentare. ❤️
Und teilen Sie das Reel mit Menschen, denen es helfen könnte, Migräne ein Stück besser zu verstehen.