Phymayo

Phymayo Privapraxis für Physiotherapie, Massage, Yoga. Begleitung für Frauen mit chronischen unsichtbaren Erkrankungen.

31/07/2026

Migräne ist keine “Kopfschmerz-Kleinigkeit”.

Aura. Sprachstörungen. Taubheitsgefühle im ganzen Körper.

Ich weiß noch genau, wie ich meinem Sohn ein Lied vorsingen wollte – und nur noch Nonsens rauskam.

Kein Einzelfall. Migräne ist laut WHO eine der am stärksten behindernden Erkrankungen überhaupt.

Und trotzdem hören wir ständig: “Ich hab auch mal Kopfschmerzen.”

Nein. Das ist nicht dasselbe.

Was mir hilft:
✨ Regelmäßiger Schlaf
✨ Magnesium, Q10, Vitamin B2
✨ Ausdauersport
✨ Migränebrille bei Lichtempfindlichkeit
✨ Auf den Körper hören – auch wenn’s unbequem ist

Du bist nicht “zu empfindlich”. Du bist nicht “wehleidig”.

Dein Körper hat eine chronische neurologische Erkrankung. Und die verdient ernst genommen zu werden – von dir selbst zuerst.

Willst du lernen, trotz unsichtbarer Erkrankung wieder ins Leben zu kommen?

Schreib mir “KLARHEIT” und sichere dir dein Kennenlernangebot.
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Kenn ich auch.“Ein Satz, der eigentlich Nähe schaffen soll. Und der trotzdem manchmal das Gegenteil bewirkt.Eine meiner ...
28/07/2026

Kenn ich auch.“
Ein Satz, der eigentlich Nähe schaffen soll. Und der trotzdem manchmal das Gegenteil bewirkt.
Eine meiner Patientinnen hat mir erzählt, wie sie mitten in einer schweren Migräneattacke zur Arbeit gegangen ist. Konnte sich kaum konzentrieren, wurde dafür von einer Kollegin gerügt – und konnte in dem Moment gar nicht reagieren, weil die Migräne sie einfach zu sehr im Griff hatte.
In der Pause hat sie’s dann erklärt. Und bekam als Antwort: Kenn ich auch, hab ja auch öfter Kopfschmerzen.
Aber Migräne und Spannungskopfschmerz sind zwei völlig verschiedene Dinge. Nicht, weil jemand das nicht wahrhaben will – sondern weil oft einfach die Einordnung fehlt.
Und genau da fängt’s an: Wenn wir nicht klar sagen, was unsere Erkrankung eigentlich bedeutet, bleibt es beim Missverständnis. Auch wenn’s schwerfällt. Auch wenn’s manchmal erst mit Verspätung geht, so wie bei meiner Patientin in der Pause.
Wenn du merkst, dass dir in solchen Momenten oft die Worte fehlen – damit bist du nicht allein. Genau daran arbeiten wir im Coaching.
Aktuell gibt’s mein 3-Sitzungen-Coaching mit 50% Rabatt, noch für 5 Tage. Davor lernen wir uns in einem kostenlosen 30-minütigen Gespräch erstmal kennen. Link in Bio.

27/07/2026

Sabine war 43, als sie mir erzählt hat, was sie als Kind erlebt hat.
Und wie sie bis heute damit lebt – mit PTBS, mit Flashbacks, mit dem täglichen Kampf, sich in Arbeitssituationen zu positionieren, ohne wieder in die alte Starre zu fallen.
Ein Satz von ihr bleibt bei mir: “Scham muss die Seite wechseln.”
Nicht die Betroffenen tragen Schuld. Nie.
🎧 Die ganze Folge hörst du auf Spotify, Apple Podcasts oder Amazon Music. Link in Bio.
⚠️ Triggerwarnung: In der Folge geht es um sexualisierte Gewalt.

22/07/2026

Sabine war 43, als sie mir erzählt hat, was sie als Kind erlebt hat.
Und wie sie bis heute damit lebt – mit PTBS, mit Flashbacks, mit dem täglichen Kampf, sich in Arbeitssituationen zu positionieren, ohne wieder in die alte Starre zu fallen.
Ein Satz ist mir besonders wichtig “Scham muss die Seite wechseln.”
Nicht die Betroffenen tragen Schuld. Nie.
🎧 Die ganze Folge hörst du auf Spotify, Apple Podcasts oder Amazon Music. Link in Bio.
⚠️ Triggerwarnung: In der Folge geht es um sexualisierte Gewalt.

Ich bin mit einem Handyvideo zum Arzt gegangen. Danach wusste ich nach 2 Jahren endlich, was mit mir los ist. 🎥2 Jahre l...
21/07/2026

Ich bin mit einem Handyvideo zum Arzt gegangen. Danach wusste ich nach 2 Jahren endlich, was mit mir los ist. 🎥
2 Jahre lang Drehschwindel-Anfälle, die mich einfach aus dem Nichts umgehauen haben. Hausarzt, HNO, Neurologe, Frauenarzt, Augenarzt, Zahnarzt, dazu alternative Ärzte, Heilpraktiker, Physiotherapeuten. Eine Überweisung nach der anderen, und trotzdem keine Antwort.
Irgendwann fiel der Satz: „Dann nehmen Sie jetzt mal Antidepressiva.“ Ich war wütend. Und zunehmend allein mit meinem eigenen Körper.
Was ich da noch nicht wusste: Die Lösung lag längst bei mir. Aus einer Fortbildung wusste ich, dass man die Augen filmen kann, wenn sie im Anfall unkontrolliert zittern. Beim nächsten Anfall: Handy raus, gefilmt.
Beim neuen HNO hab ich das Video gezeigt und gesagt: „Ich habe die Verdachtsdiagnose Morbus Menière. Was halten Sie davon?“ Er hat genau hingeschaut. Kurz darauf bestätigte sich der Verdacht. Endlich wusste ich, was Sache war.
Was mir seitdem hilft, wenn ich zum Arzt gehe: gezielte Fragen stellen statt alles der Ärztin überlassen, vorher notieren, was ich wissen will, alle Befunde mitbringen, Berichte abheften und den Verlauf sehen, nichts verheimlichen, nichts beschönigen.
Wenn du mit einer unklaren Diagnose kämpfst und merkst, dass dir genau diese Vorbereitung schwerfällt: Lass uns in einem kostenlosen 30-Min-Kennenlerngespräch schauen, ob wir zueinander passen. Mein 3-Sitzungen-Coaching gibt’s noch bis 31.7. für 249 €. Link in Bio.

19/07/2026

Scham. 🫣
Ich hab lange gedacht: Das darf ich niemandem zumuten, mich so zu sehen.
Wenn ich mitten in meiner eigenen Praxis einen Schwindelanfall bekam. Als Therapeutin. Die sich sonst um andere kümmert – und plötzlich selbst hilflos war.
Ich hab mich geschämt. Hatte Angst, dass Patient:innen nicht mehr wiederkommen.

Und mit Anfang 20, als ich das erste Mal gesagt hab „ich höre schlecht” – wurde ich ausgelacht. Man dachte, ich mache Witze.
Danach hab ich’s einfach nicht mehr erzählt. Hab mich durchgebissen. Gedacht: Das darf doch gar nicht sein, ich bin doch noch so jung.
Genau das macht Scham so gefährlich: Sie bringt uns zum Schweigen. Und im Schweigen wächst sie weiter.
Was wirklich hilft? ✨ Aussprechen, was ist – statt verstecken ✨ Selbstmitgefühl statt Selbstkritik ✨ Das Nervensystem beruhigen, nicht nur den Kopf ✨ Grenzen setzen dürfen – ohne Erklärung
Eine chronische Erkrankung ist kein Fehler. Du kannst nichts dafür. Und du bist damit nicht allein – auch wenn es sich oft genau so anfühlt.
Wenn du merkst: Ich will da raus aus dem Verstecken, ich will wieder sichtbar werden – dann lass uns das gemeinsam angehen.
Nur noch bis 31.7: 50% Rabatt auf dein Coaching bei mir.
Schreib mir „KLARHEIT” und wir schauen gemeinsam, wie dein Weg aussehen kann.
Link in Bio!

15/07/2026

Scham. 😔

Das Gefühl, dich selbst negativ zu bewerten. Dich klein zu fühlen. Dich verstecken zu wollen.

Andrea kennt das nur zu gut:

“Mir ging es lange bei diesen Schwindelattacken, dass ich gedacht habe, ich kann das keinem zumuten, mich so zu sehen.”

Als Therapeutin ist sie es gewohnt, sich um andere zu kümmern. Nicht umgekehrt. Und plötzlich raus aus dieser Rolle, plötzlich hilflos, plötzlich Patientin – das war für sie total schwierig.

Auch beim Thema Hören hat sie lange geschwiegen:

“Ich bin so jung, ich kann gar nicht schwerhörig sein” – das hat sie sich selbst eingeredet. Bis sie sich irgendwann gar nicht mehr getraut hat, darüber zu sprechen.

💡 Was Scham schlimmer macht: Schweigen. Verstecken.
💡 Was hilft: Sich anvertrauen. Selbstmitgefühl. Das Nervensystem beruhigen. Grenzen setzen.

Und das Wichtigste: Eine Erkrankung ist kein Fehler. Du kannst nichts dafür. Und du bist damit nicht allein – auch wenn es sich oft so anfühlt.

Was war die einmal so richtig peinlich und du hast dich geschämt?
Schreibe in die Kommentare, ich freue mich über einen ehrlichen Austausch, damit niemand alleine bleiben muss❤️

Ich hatte mehrere Menière-Attacken – mitten in meiner eigenen Praxis. 😔Als Therapeutin bin ich es gewohnt, mich um ander...
14/07/2026

Ich hatte mehrere Menière-Attacken – mitten in meiner eigenen Praxis. 😔
Als Therapeutin bin ich es gewohnt, mich um andere zu kümmern. Nicht umgekehrt. Und plötzlich war ich hilflos, war selbst Patientin.
Scham gehört für viele von uns mit chronischer Erkrankung leider zum Alltag dazu. Ein Schwindelanfall, ein Symptom, das man nicht kontrollieren kann – und schon ist da dieses Gefühl, sich verstecken zu wollen.
Was ich gelernt habe: Schweigen macht es schlimmer. Offen sprechen hilft.
Eine Erkrankung ist kein Fehler. Wir können nichts dafür. Und du bist damit nicht allein. 💛
Swipe durch für mehr →
Mehr Infos & Unterstützung findest du auf unsichtbarchronisch.de (Link in Bio)

Weggehen, statt zu sagen “ich hab dich nicht verstanden.”Kennst du das?Jemand spricht dich an. Du verstehst kein Wort. U...
09/07/2026

Weggehen, statt zu sagen “ich hab dich nicht verstanden.”
Kennst du das?
Jemand spricht dich an. Du verstehst kein Wort. Und statt nachzufragen, gehst du einfach.
Kein Satz. Keine Erklärung. Nur dieses komische Gefühl danach.
Peinlich. Und der erste Gedanke ist selten “ich höre schlecht”. Sondern: Ich bin zu blöd dafür.
Vor allem, wenn man’s schon mal versucht hat zu erklären – und nicht ernst genommen wurde. Dann schweigt man lieber. Irgendwann automatisch.
Nur: Wer schweigt, wird nicht verstanden. So einfach. Und trotzdem merkt man das oft erst viel zu spät.
Dein Umfeld kann nicht erahnen, wie’s dir geht. Es sei denn, du sagst es.
Manchmal reicht ein einziger Satz am Anfang. Unangenehm beim ersten Mal – aber es wird leichter. Versprochen.
Wenn du dich mit deiner unsichtbaren Einschränkung auch oft versteckst: Lass uns reden. Aktuell gibt’s 3 Coaching-Sessions zum halben Preis + ein kostenloses 30-Min-Kennenlerngespräch. Link in der Bio.
👇 Wo war dir mal etwas richtig peinlich, weil du nicht erklärt hast, was los war? Erzähl’s mir in den Kommentaren – ich freu mich drauf.

Adresse

ArenbergStr. 20/1
Klengen
78086

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