Die Zahnärzte Dres. Fuchs & Kollegen GmbH

Die Zahnärzte Dres. Fuchs & Kollegen GmbH Zahnarztpraxis - Die Zahnärzte Dres. Fuchs und Kollegen

Zahnarztpraxis für Implantologie, Ästhe Fuchs & Kollegen in Konstanz-Litzelstetten!

Herzlich Willkommen

Liebe Patientinnen und Patienten,

herzlich willkommen in der Zahnarztpraxis Dres. Sie suchen eine erfahrene, kompetente und verlässliche Zahnarztpraxis? Dann vereinbaren Sie einen Termin mit uns und lernen Sie uns kennen! Uns ist es wichtig, dass Sie sich bei uns wohlfühlen. Unser angenehmes Praxisklima mit qualifiziertem Personal trägt einen guten Teil dazu bei, aber auch un

sere einladenden Räumlichkeiten und unsere über 30-jährige Erfahrung in der Zahnmedizin und Implantologie. Bei uns erhalten Sie alles aus einer Hand: Wir vertreten eine Zahnmedizin der langfristigen und umfassenden Gesunderhaltung. Dazu bieten wir Ihnen von der Vorsorge über die Parodontologie, und hochwertigen Zahnersatz bis zu chirurgischen Eingriffen wie Implantationen eine Rundumversorgung. Ihr Vorteil: Wir müssen Sie nicht überweisen und können die Qualität aller zahnmedizinischen Behandlungen in allen Phasen selbst bestimmen und damit besser gewährleisten.

05/08/2026

August 2026 – Sind Schnuller schädlich?

Das Nuckeln ist eine typische Verhaltensweise bei Säuglingen und kleinen Kindern – es gehört zu den angeborenen Reflexen und wird sogar schon im Mutterleib ausgeübt.

Der Gebrauch eines Schnullers stellt nicht generell ein Problem für die gesunde Entwicklung Ihres Kindes dar. Je nach Häufigkeit des „Schnullerns“, dem verwendeten Produkt oder dem Zeitpunkt des Abgewöhnens können jedoch Zahnfehlstellungen und Kieferverformungen entstehen, die weitere Probleme nach sich ziehen. Weil sich das Gebiss des Kindes im Wachstum befindet, entstehen Fehlstellungen und Verformungen besonders leicht.

Wir haben wichtige Informationen zum Thema Schnuller für Sie zusammengestellt:

Geringeres Saugbedürfnis nach kurzer Zeit

Schon nach den ersten etwa fünf bis sechs Monaten sinkt bei Kindern das Saugbedürfnis zugunsten eines größer werdenden Kaubedürfnisses. Dafür benötigt das Baby Reize, zum Beispiel in Form von festen Nahrungsstückchen. Ständiges Nuckeln ist dann weniger ein echtes Bedürfnis, sondern meist eine Angewohnheit. Für die weitere Kindesentwicklung (Entwicklung weiterer sensomotorischer Fähigkeiten, Erlernen des Sprechens u.v.m.) ist der Schnuller eher störend.

Ist ein Schnuller überhaupt nötig?

Ein Schnuller ist tatsächlich nicht für jedes Baby erforderlich, manche wollen auch gar keinen. Ihr Kinderarzt bespricht gern mit Ihnen, ob ein Schnuller nötig bzw. empfehlenswert ist. Auf keinen Fall sollte er dem Kind aufgedrängt werden.

Tipps: wann und wie?

Die Verwendung eines Schnullers ist erst ab der vierten bis sechsten Woche sinnvoll. Damit können Stillprobleme vermieden werden.
Setzen Sie den Schnuller gezielt ein und nur so lang wie nötig. Möglicherweise braucht Ihr Baby in dem betreffenden Moment eigentlich etwas anderes (Zuwendung, Körperkontakt, etwas zu essen oder trinken etc.) Erst, wenn Ihr Baby weiterhin weint oder unruhig ist, sollten Sie den Schnuller geben.
Geben Sie den Schnuller nicht beim Sprechen oder Spielen. Er könnte dann die Wahrnehmung und den Austausch mit Ihnen oder Spielkameraden stören.
Nehmen Sie den Schnuller beim Schlafen heraus.
Um zu erkennen, ob der Schnuller schädlich für die Zahn- und Kieferstellung ist, kommen Sie am besten ab den ersten Zähnchen regelmäßig in unsere Praxis.
Schnullerentwöhnung

Ab einem Alter von etwa zwei Jahren oder bereits vorher (sobald Ihr Kind anfängt zu sprechen und zu kauen) sollte der Schnuller nicht mehr gegeben werden. Das ist wichtig, um langfristige Schäden zu vermeiden. Sollten dann bereits Zahn- oder Kieferfehlstellungen vorhanden sein, bilden sich diese oft noch von allein zurück.

Was passiert, wenn Schnuller zu lange verwendet werden?

In diesem Fall können zum Beispiel Zahn- und Kieferfehlstellungen wie ein offener Biss oder Sprachprobleme entstehen, die oft eine aufwendige kieferorthopädische und/oder logopädische Behandlung erforderlich machen.

Tipps: Abschied vom Schnuller und Entwöhnung

Entfernen Sie nach und nach immer mehr Schnuller aus dem Umfeld des Kindes. Der Schnuller ist für Ihr Kind zeitweise sehr wichtig. Die „Lücke“, die das Entwöhnen hinterlässt, sollte durch ein anderes Objekt (z. B. ein Kuscheltier) oder eine Belohnung gefüllt werden.
Verbinden Sie den Abschied vom Schnuller mit einem Ritual oder „Fest“. Vielleicht hängen Sie ihn gemeinsam an einen Schnullerbaum, „versenden“ ihn an die Schnullerfee oder lassen ihn vom Osterhasen mit einem Geschenk als Gegenleistung mitnehmen.
Der gesunde Schnuller

In Bezug auf das Saugteil des Schnullers, den Schaft, die Schnullergröße und das Material gibt es eine Reihe von Eigenschaften, die erfüllt sein sollten. Dies ist bei den meisten heute im Handel erhältlichen Produkten der Fall. Darüber hinaus geben wir oder Ihr Kinderarzt Ihnen gerne Tipps für den Kauf eines geeigneten Schnullers.

05/08/2026

August 2026 – So pflegen Sie Ihre Implantate

Patienten, die sich für Implantaten entschieden haben, möchten selbstverständlich, dass ihre neuen Zähne lange halten und sie die Vorteile dieser Versorgungsform viele Jahre genießen können.

Generell haben Implantate eine gute Langzeitprognose und können ein Leben lang ihre Funktion erfüllen. Voraussetzung für die lange Lebensdauer von Implantaten und dem implantatgetragenen Zahnersatz sind Ihre eigene gründliche Mundhygiene und die regelmäßige Implantatprophylaxe in der Praxis.

Am wichtigsten ist dabei die Pflege im Übergangsbereich zwischen Zahnfleisch und dem Zahnersatz auf dem Implantat (z. B. der Krone) sowie zwischen Zahnersatz und den Nachbarzähnen. Es gilt vor allem zu vermeiden, dass sich hier bakterielle Beläge und Zahnstein ansammeln und zu einer Entzündung (der sogenannten Periimplantitis) führen. Diese könnte letztlich den Halt der Implantate im Knochen gefährden.

Tipps für die eigene Pflege

Implantate müssen prinzipiell ähnlich gepflegt werden wie natürliche Zähne.
Wichtig ist, dass Sie bakterielle Beläge täglich vollständig entfernen.
Benutzen Sie für die Pflege Ihrer Implantate neben der Zahnbürste zusätzlich Zahnseide und/oder Interdentalbürstchen. Die Zahnbürste allein reicht nicht aus, denn die Borsten gelangen nicht in die Zahnzwischenräume. Die sorgfältige Reinigung dieser Bereiche ist jedoch unbedingt erforderlich.
Bei implantatgetragenen Brücken oder Stegkonstruktionen sollte auch der kleine Spalt darunter sorgfältig gereinigt werden. Dafür eigenen sich Einbüschelbürsten oder Spezialzahnseide mit verdicktem Abschnitt (Floss-Zahnseide) und Interdentalbürstchen.
Für die Pflege von herausnehmbarem implantatgetragenen Zahnersatz verwenden Sie eine spezielle Prothesenbürste, am besten mit höherem Härtegrad.
Professionelle Pflege – die Implantatprophylaxe in der Praxis

Regelmäßige Prophylaxe in unserer Praxis ist für den Erhalt Ihrer Implantate mitentscheidend. Sie beinhaltet sorgfältige Kontrollen und die intensive Reinigung des Implantates und des umgebenden Zahnfleisches – vor allem an Stellen, die bei der häuslichen Zahnpflege kaum erreichbar sind.

Weitere Vorteile der professionellen Implantatprophylaxe: Bakterielle Beläge und Entzündungen können frühzeitig erkannt werden. Zudem lassen sich Geruchsbildung und oberflächliche Zahnverfärbungen vermindern. Außerdem erhalten Sie eine praktische Anleitung für die eigene Mund- und Implantatpflege. Wir nennen Ihnen die für Sie geeigneten Hilfsmittel und zeigen Ihnen die richtige Anwendung.

Den genauen Umfang der Implantatprophylaxe und die erforderlichen Zeitabstände stimmen wir immer individuell auf jeden Patienten ab.

05/08/2026

August 2026 – Mehr als ein optischer Makel

Bakterielle, weiche Zahnbeläge (sogenannter Biofilm) sind die Hauptursache für Karies und Parodontitis. Aber auch Zahnstein spielt bei der Entstehung von Erkrankungen im Mund eine große Rolle – bei Karies, vor allem aber bei Zahnfleischentzündungen und Parodontitis.

Zahnstein erschwert die Zahnpflege, weil dieser den „Zugang“ zu den Zahnzwischenräumen blockiert und somit die sorgfältige Reinigung mit Zahnbürste, Zahnseide und Interdentalbürsten verhindert. Dazu kommt, dass Zahnbeläge auf der rauen Oberfläche des Zahnsteins besonders leicht haften bleiben und die Poren im Zahnstein Bakterien einen idealen Lebensraum bieten.

Die ungünstigen Eigenschaften des Zahnsteins wirken sich vor allem am Zahnfleischrand aus, denn dort hat dieser direkten Kontakt mit dem Zahnfleisch. Zahnstein begünstigt daher insbesondere die Entstehung von Zahnfleischentzündungen und Parodontitis. Außerdem trägt Zahnstein bei schon bestehenden Entzündungen zum weiteren Fortschreiten bei.

Unsere Tipps zum Thema Zahnstein

Achten Sie auf eine gründliche Zahnpflege mit Zahnbürste, Zahnseide und/oder Interdentalbürstchen. Wo keine bakteriellen Beläge (Biofilm) vorhanden sind, kann sich auch kein Zahnstein bilden.
Nehmen Sie Ihre routinemäßigen Kontrolltermine wahr und lassen Sie vorhandenen Zahnstein regelmäßig beseitigen. Bildet sich bei Ihnen besonders leicht Zahnstein, nennen wir Ihnen gern für Sie empfehlenswerte Zeitabstände für die Entfernung.
Zusätzlich sind professionelle Zahnreinigungen sinnvoll, um sowohl bakterielle Beläge als auch Zahnstein selbst an schwer erreichbaren Stellen zu entfernen.
Was ist Zahnstein und wie entsteht er?

Zahnstein wird auch als mineralisierter oder verkalkter Zahnbelag bezeichnet. Er bildet sich, wenn bakterielle Beläge über längere Zeit haften bleiben und sich die im Speichel vorhandenen Mineralien Kalzium und Phosphat in den Belägen einlagern. Dort werden sie zu festen Kristallen „ausgefällt“.

Zahnstein entsteht vor allem an bestimmten Stellen im Mund: im Unterkiefer auf den Innenseiten der Schneidezähne sowie im Oberkiefer auf den Außenseiten der ersten beiden Backenzähne. In diesen Bereichen münden die Ausgänge der großen Speicheldrüsen, d.h. hier ist die Konzentration der genannten Mineralien am größten.

05/08/2026

August 2026 – Schöne Zähne mit Füllungen und Zahnersatz

Die Zeiten, in denen Füllungen und Zahnersatz auffällig waren, sind vorbei. Dank moderner Materialien und Verfahren kann man heute nahezu keinen Unterschied mehr zur natürlichen Zahnsubstanz erkennen. Eine Übersicht:

Für die Füllungstherapie

Komposite (auch Composites oder Mehrschichtkunststofffüllungen): Dieses Füllmaterial wird häufig als Kunststoff bezeichnet. Es handelt sich jedoch um eine Mischung aus Kunststoffen und hochwertigen Mineralien wie Quarz und Keramik. Komposite werden bei kleinen bis mittelgroßen Zahnschäden verwendet, lassen sich recht gut an die natürliche Zahnfarbe anpassen, sind körperverträglich und stabil.

Keramikinlays (Einlagefüllungen oder „starre“ Füllungen): Sind größere Anteile der natürlichen Zahnkrone geschädigt, können Inlays zum Einsatz kommen. Sie werden indirekt, also außerhalb des Zahnes, angefertigt und dann als Ganzes in den Zahn eingefügt. Inlays aus Keramik ahmen sowohl die individuelle Zahnfarbe als auch die Zahnform optimal nach und fügen sich somit „unsichtbar“ in die Zähne ein. Weiterhin sind Keramikinlays sehr stabil, verträglich und haltbar. Neben Inlays gibt es auch noch Onlays (Auflagefüllungen), die einen großen Teil der Kaufläche bedecken, und Overlays, die zusätzlich die Seitenwände des Zahnes versorgen.

Für Zahnersatz

Verblendkeramik: Metall ist hierbei die Basis der Krone oder Brücke. Diese Metallbasis wird rundherum oder nur auf dem gut sichtbaren Teil der Versorgung mit einer zahnfarbenen Keramik beschichtet (verblendet).

Vollkeramik: Vollkeramische Kronen oder Brücken kommen ohne Metall aus, ihre Basis besteht aus der weißen Hochleistungskeramik Zirkonoxid. Darauf werden eine oder mehrere weitere Keramikschichten in der individuellen Zahnfarbe des Patienten aufgetragen. Weil von innen her keine metallene Farbe durchscheinen kann, wirkt Vollkeramik mit ihrer leichten Transparenz und charakteristischen Lichtreflexion täuschend echt. Ihre „neuen Zähne“ sind von den anderen nahezu nicht zu unterscheiden. Auch die dunklen Kronenränder, die bei Zahnersatz mit Metallbasis im Lauf der Zeit auftreten können, werden vermieden.

Sie möchten mehr über natürlich wirkende Füllungen und Zahnersatz wissen? Wir beraten Sie gern!

07/06/2026

Juni 2026 – Bleaching: nur beim Zahnarzt!

Strahlend weiße Zähne machen attraktiver. Immer mehr Menschen möchten ihre Zähne daher mit einem Bleaching aufhellen. Neben der professionellen Zahnaufhellung beim Zahnarzt erfahren auch frei käufliche Bleachingprodukte (Bleaching-Gels, Whitening Pens oder Strips) aus Drogerien oder dem Online-Handel seit einiger Zeit einen Aufschwung, vor allem bei jungen Menschen. Doch wie wirksam und unbedenklich sind diese Produkte?

Ergebnis oft nicht zufriedenstellend

Oft führt das Bleaching mit freiverkäuflichen Mitteln nicht zu dem gewünschten Ergebnis. Die Zähne werden häufig nicht so hell wie gewünscht, die Aufhellung hält nicht so lange an und ist manchmal ungleichmäßig.

Gesundheitliche Bedenken

Das Bleichen auf eigene Faust kann Zähne und Zahnfleisch schädigen. Zähne, die gebleicht werden sollen, müssen gesund sein. Das Bleachingmittel darf keinen Kontakt mit kariösen Zähnen, Zähnen mit Rissen, undichten Füllungen oder mit freiliegenden Zahnhälsen haben. Das Bleachingmittel könnte in diesen Fällen durch die Zahnsubstanz dringen und den Zahnnerv schädigen. Auch bei Zahnfleischproblemen (Zahnfleischentzündungen und Parodontitis) ist Vorsicht geboten.

Professionelle Aufhellung: effizient und schonend

Um unerwünschte Nebenwirkungen zu vermeiden, ist vor dem Bleichen die Untersuchung der Zähne durch einen Zahnarzt erforderlich. Zudem sollte vor dem Bleaching eine professionelle Zahnreinigung erfolgen, damit das aufhellende Mittel besser wirken kann und das Ergebnis gleichmäßig wird.

Beim Bleaching selbst stellt der Zahnarzt sicher, dass die Behandlung unter genau definierten, bewährten Bedingungen stattfindet und auf den jeweiligen Patienten abgestimmt wird. Weiterhin wird das Zahnfleisch vor dem Aufhellen durch ein Spezialgel abgedeckt. Die anschließende Fluoridierung der Zähne sorgt dafür, dass der Zahnschmelz wieder ausreichend geschützt ist. Ein wichtiger Aspekt für ein zufriedenstellendes Ergebnis: Zahnarztpraxen haben die Möglichkeit, ein höher dosiertes und damit wesentlich effektiveres Bleichmittel zu verwenden.

Für alle, die sich ein gutes Aufhellergebnis wünschen, ist daher das Bleaching beim Zahnarzt die Methode der Wahl. Ein weiteres Argument für den Besuch einer Praxis: Wenn die Zähne nur äußerlich verfärbt sind, erzielt man oft schon mit einer professionellen Zahnreinigung den gewünschten Aufhelleffekt. Auch dies kann nur ein Zahnarzt beurteilen.

07/06/2026

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Juni 2026 – Schiefe Zähne, krankes Zahnfleisch?

Die Parodontitis (früher als „Parodontose“ bezeichnet) ist eine chronische bakterielle Entzündung des Zahnhalteapparates, die bei Erwachsenen heute der Hauptgrund für Zahnverlust ist. Darüber hinaus kann eine Parodontitis die allgemeine Gesundheit beeinträchtigen.

Ursache der Parodontitis sind bakterielle Zahnbeläge, insbesondere in den Zahnzwischenräumen und am bzw. unterhalb des Zahnfleischrandes. Daraus ergibt sich auch: Zahnfehlstellungen können die Entstehung einer Parodontitis begünstigen. Denn wenn Zähne schief stehen, gekippt oder verschachtelt sind, sind oft typische „Schmutznischen“ vorhanden, die schwierig zu reinigen sind. Hier können sich bakterielle Beläge besonders leicht sammeln, über längere Zeit festsetzen und somit eine Entzündung auslösen.

Entsprechend werden bei der zahnärztlichen Kontrolle oft gerade im Bereich von Zahnfehlstellungen tiefere Zahnfleischtaschentiefen gemessen als an anderen Stellen – ein Indiz für entzündliche Vorgänge bzw. eine Parodontitis.

Was also tun bei Zahnfehlstellungen?

Die tägliche Zahnpflege ist die wichtigste Vorsorgemaßnahme gegen Parodontitis. Verwenden Sie dazu zusätzliche Hilfsmittel wie Zahnseide und/oder Interdentalbürsten und reinigen Sie dort, wo Zähne schief stehen oder verschachtelt sind, besonders sorgfältig.

Ergänzend dazu sollte die regelmäßige professionelle Zahnreinigung erfolgen. Dabei werden bakterielle Beläge (sowie äußere Verfärbungen und Zahnstein) auch an schwer zugänglichen Stellen gründlich entfernt.

Gegebenenfalls sollte über eine kieferorthopädische Behandlung nachgedacht werden, vor allem bei stärkeren Zahnfehlstellungen. „Gerade“, ebenmäßig angeordnete Zähne haben für das Gebiss viele Vorteile in Bezug auf Ästhetik und Funktion. Eine Zahnkorrektur ist in jedem Alter möglich, oft sogar mit unauffälligen Methoden.

07/06/2026

Juni 2026 – Mundbakterien: Freund oder Feind?

Allgemein bekannt ist, dass Bakterien in vielen Bereichen unseres Körpers vorkommen und nicht nur schädlich, sondern auch völlig harmlos oder sogar gesundheitsfördernd sein können. Aber wie sind die Verhältnisse in unserem Mund? Trifft diese Feststellung auch hier zu?

Schutzfunktion für die Mundflora

In unserem Mund leben Milliarden von Bakterien und hunderte verschiedener Bakterienarten. Viele davon sind für eine gesunde Mundflora (oder neu „Mikroorganismengemeinschaft“) unentbehrlich. Ein großer Teil von ihnen hat eine Schutzfunktion gegen Krankheitserreger und schützt Zähne und Zahnfleisch vor Infektionen. Einige Bakterienarten sorgen durch ihre Anwesenheit dafür, dass die „schlechten“ Bakterien nicht Oberhand gewinnen. Außerdem sind manche Bakterien im Mund Bestandteil unseres Verdauungssystems. Sie leisten Vorarbeit beim Abbau unserer Nahrung.

Auslöser von Erkrankungen

Andererseits sind einige Bakterien Auslöser von Erkrankungen und können Entzündungen und Wundheilungskomplikationen auslösen oder die Heilung erschweren. Vor allem sind bestimmte Bakterien bzw. bakterielle Beläge (Plaque) die Hauptursache für Karies und Parodontitis.

Mund- und Allgemeingesundheit

Zudem können Bakterien im Mund die allgemeine Gesundheit beeinträchtigen. Ein typisches Beispiel dafür ist die Parodontitis, die Entzündung der zahnhaltenden Gewebe („Zahnhalteapparat“, „Zahnbett“). Eine fortgeschrittene Parodontitis erhöht unter anderem das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko, bei Schwangeren das Frühgeburtsrisiko und verschlimmert Diabetes- und Rheumaerkrankungen.

Auch bei anderen Entzündungsherden im Mund ist es möglich, dass Bakterien in die Blutbahn gelangen und mitunter Herzerkrankungen oder rheumatische Erkrankungen hervorrufen können.

Die Mundflora gesund erhalten und schützen

Die wichtigste Maßnahme zum Erhalt der Mundgesundheit ist Ihre eigene tägliche Zahnpflege
in Kombination mit der regelmäßigen professionellen Zahnreinigung. Darüber hinaus sollten Sie Ihre routinemäßigen Kontrolltermine wahrnehmen und auch selbst auf Veränderungen oder Beschwerden im Mund achten. Bei Entzündungen, Schmerzen, Schwellungen, gilt es, zeitnah einen Termin bei uns zu vereinbaren.

Prophylaxe – auch für die Allgemeingesundheit!

Die regelmäßige professionelle Zahnreinigung unterstützt auch die Allgemeingesundheit, denn dabei werden auch schädliche Bakterien aus dem Mund entfernt und somit entzündliche Prozesse vermindert. Wichtig ist dies insbesondere für Diabetiker, Herz-Kreislauf- und Rheumapatienten.

07/06/2026

Juni 2026 – Fluorid: wirksamer Kariesschutz

Fluoride gelten als wichtiger Bestandteil der Kariesprophylaxe und sind seit Jahrzehnten in Zahnpasten enthalten. Nach Auffassung der allermeisten Zahnmediziner ist dies einer der Hauptgründe dafür, dass Karies bei Kindern und Erwachsenen deutlich zurückgegangen ist. Fluorid in Zahnpasta ist mitentscheidend dafür, dass Kinder heutzutage sogar kariesfrei erwachsen werden können.

Neue Listung der WHO

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte fluoridhaltige Dentalprodukte Ende 2021 auf die „Liste für unentbehrliche Arzneimittel“ gesetzt. Bislang wurde Fluorid unter „Vitaminen und Mineralien“ gelistet. Diese neue Version der Listung soll dafür sorgen, dass fluoridhaltige Produkte allen Menschen und zu erschwinglichen Kosten zur Verfügung stehen. Laut der World Dental Federation (FDI) werde das weiter dazu beitragen, die Belastung durch Karies zu verringern. Weltweit gilt Karies als die weitverbreitetste Krankheit.

Was bewirken Fluoride?

Fluoride härten den Zahnschmelz, machen ihn widerstandsfähiger gegen den Angriff von Säuren und damit gegen Karies. Sie vermindern das Herauslösen von Mineralien aus dem Zahnschmelz (die Demineralisation) und fördern die Aufnahme von Mineralien in den Zahnschmelz (Remineralisation). Darüber hinaus hemmen Fluoride den Bakterienstoffwechsel und verringern somit von vornherein die Entstehung von Säure.

Fluoride unbedenklich

Auf dem Markt gibt es fluoridfreie Zahnpasten. Zum einen fehlen jedoch wissenschaftliche Belege für die Wirksamkeit fluoridfreier Produkte. Zum anderen werden seitens der Hersteller oder von Fluoridgegnern teilweise falsche Behauptungen zu diesem Thema aufgestellt. Sie warnen davor, dass Fluorid kein natürlicher Bestandteil des Körpers und vor allem für Kinder giftig sei. Hierbei wird jedoch nicht beachtet, dass es sich bei Fluoriden nicht um das aggressive chemische Element Fluor, sondern eben um harmlose Salze dieses Elements handelt.

Fluoride sind ein natürlicher Bestandteil des Nahrungskreislaufs und kommen sogar als Spurenelemente in Knochen und Zähnen vor. In den Mengen, die wir über Zahnpflegeprodukte aufnehmen, gelten sie als absolut unschädlich. Ein Mensch müsste über Jahre hinweg täglich große Mengen an Zahnpasta zu sich nehmen, um bedenkliche Grenzwerte zu überschreiten.

03/05/2026

Mai 2026 – Welche Zahnbürste für mein Kind?

Ab einem Alter von etwa drei bis vier Jahren kann Ihr Kind damit beginnen, eine eigene Zahnbürste zu benutzen. Im Handel sind unzählige Ausführungen von Kinderzahnbürsten erhältlich. Die meisten davon erfüllen die Kriterien für eine gute Bürste. Dennoch kann es nicht schaden, beim Kauf auf folgende Eigenschaften zu achten:

Die Borsten müssen abgerundet sein, damit Zähne und Zahnfleisch geschont werden. Meist befindet sich auf der Verpackung ein entsprechender Hinweis.
Zudem sollten die Borsten nicht zu hart sein. Wir empfehlen Ihnen gern den richtigen Härtegrad.
Vorteilhaft ist ein kleiner, vorne abgerundeter Bürstenkopf. So kann Ihr Kind auch die Zähne im hinteren Mundraum gut erreichen. Gerade bei den zuerst durchbrechenden bleibenden Backenzähnen hinter den Milchbackenzähnen entsteht häufig Karies.
Die Bürste sollte einen dicken Griff haben. Für eine kleine Kinderhand ist es dadurch einfacher, die Bürste zu umfassen und gut zu handhaben. Hat der Griff auch noch eine Riffelung bzw. ein Profil („Rutschbremse“), kann sie beim Putzen nicht so leicht weggleiten.
Zu viel Druck beim Zähneputzen schadet. Für eine schonende Zahnpflege sollte die Zahnbürste daher etwas biegsam sein / bei Druck nachgeben.
Im Handel gibt es auch Zahnbürsten mit Naturborsten. Kunststoffborsten sind jedoch in der Regel besser geeignet: Auf der rauen Oberfläche von Naturborsten können Bakterien und Pilze leicht anhaften.
Sie haben Fragen zur richtigen Zahnbürste oder zur Zahnpflege Ihres Kindes? Wir beantworten Sie Ihnen gern!

03/05/2026

Mai 2026 – So schadet Rauchen Ihrem Mund

Zum Weltnichtrauchertag am 31. Mai geben wir einen Überblick über die Folgen des Rauchens für die Mundgesundheit. Dass Rauchen dem Zahnfleisch und den Zähnen schadet, ist zwar allgemein bekannt. Die konkreten negativen Auswirkungen kennen jedoch nur wenige.

Zahnfleisch­entzündungen und Parodontitis

Bei Rauchern entstehen Zahnfleischentzündungen (Gingivitis) und Entzündungen des Zahnhalteapparates (Parodontitis) wesentlich leichter. Weiterhin ist der Verlauf der chronischen Parodontitis bei Rauchern meist schwerer und die Behandlung problematischer. Die Folgen einer fortgeschrittenen Parodontitis: Die Erkrankung schädigt den Kieferknochen und führt unbehandelt zu Zahnverlust. Nicht zu vergessen sind außerdem die Zusammenhänge zwischen der Parodontitis und Herz-/Kreislauferkrankungen, Diabetes und Rheumatoider Arthritis. Einige wissenschaftliche Studien geben zudem Anlass zu der Annahme, dass die Parodontitis das Risiko einer Frühgeburt oder eines zu geringen Geburtsgewichtes erhöht.

Symptome von Rauchern oft nicht selbst bemerkt

Wichtig zu wissen: Symptome einer Parodontitis sind bei Rauchern in frühen Erkrankungsstadien oft weniger auffällig als bei Nichtrauchern: Zahnfleischbluten tritt seltener auf – dennoch sind oft bereits schleichende Entzündungs- und Schädigungsprozesse vorhanden!

Erhöhtes Risiko für Mundhöhlen- und Rachenkrebs

Auch das Risiko, an Mundhöhlen- und Rachenkrebs zu erkranken, ist bei Rauchern deutlich erhöht. In Deutschland erkranken jedes Jahr etwa 10.000, in Österreich ca. 700 und in der Schweiz ca. 1000 Menschen an Tumoren in der Mundhöhle oder im Rachen. Etwa 90 Prozent davon sind Raucher. Tabakrauch enthält zahlreiche Substanzen, die krebserregend sind oder im Verdacht stehen, Krebs zu erzeugen. Ein Rauchstopp könnte viele Fälle von Mundhöhlen-, Rachen- und Speiseröhrenkrebs verhindern.

Weitere mögliche Folgen des Rauchens:

Dunkle Verfärbungen der Zähne
Zahnfleischrückgang, dadurch sehr lang wirkende Zähne und freiliegende, empfindliche Zahnhälse mit erhöhtem Kariesrisiko
Vermehrte Zahnsteinbildung und damit ein nochmal erhöhtes Risiko für Entzündungen des Zahnfleisches
Langsamere Wundheilung im Mund, weil die Tabakinhaltstoffe die körpereigene Immunabwehr schwächen
Die langsamere Wundheilung kann auch zu einer verzögerten Einheilung von Zahnimplantaten führen.
Der langfristige Erfolg einer Implantatbehandlung ist gefährdet.
Verminderter Geruchs- und Geschmackssinn
Tipps für Raucher:

Pflegen Sie Ihre Zähne sorgfältig mit zusätzlichen Hilfsmitteln wie Zahnseide und Interdentalbürsten.
Achten Sie auf Symptome wie Zahnfleischbluten, -rötungen und eine höhere Empfindlichkeit des Zahnfleisches.
Nehmen Sie Ihre regelmäßigen Kontroll- und Prophylaxetermine in unserer Praxis wahr. Diese Kontrollen sind wichtig, um eventuelle erste Anzeichen von Erkrankungen zu erkennen und diese früh behandeln zu können. Wir nennen Ihnen gern die für Sie empfehlenswerten Zeitabstände für die Vorsorgetermine.
Noch besser: Hören Sie mit dem Rauchen auf.

Adresse

Am Rinzler 1
Konstanz
78465

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Montag 08:00 - 20:00
Dienstag 08:00 - 20:00
Mittwoch 08:00 - 20:00
Donnerstag 08:00 - 20:00
Freitag 08:00 - 20:00

Telefon

+4975316923690

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