13/09/2026
Dein Kind rastet aus, und du fast auch? So kommst du in sechs Schritten wieder raus. Es braucht Übung und ein Verständnis der Zusammenhänge.
Im Konflikt unbedingt innehalten, warten, und auf das eigene Nervensystem und die eigene Sprache achten. Wer bewusst im gelben Bereich des Nervensystems bleibt, (stelle dir eine Ampel vor) entscheidet sich aktiv für Besonnenheit statt Reaktion. (atme, trink etwas Kaltes, nimm dir eine kurze Pause, denk an etwas Schönes und verbiete dir das eigene Ausrasten, repeat)
Unsere Sprache prägt unsere Haltung, und unsere Haltung bestimmt unser Handeln. Vorzeitige Bewertung kann den Blick auf die wahre Ursache verstellen. Neutrales Beschreiben der Situation ermöglicht eine bessere Haltung und besseres Handeln.
Kinder agieren primär nicht gegen die Eltern, sondern für sich. Ein Perspektivenwechsel ist daher wichtig, um ins Mitgefühl zu kommen.
Wer sich im Emotionsraum mit seinem Kind verbinden kann, schafft nicht nur Raum, um die eigentliche Ursache zu erkennen und eine passendere Lösung zu finden, sondern lehrt sein Kind auch, wie Lösungen in schwierigen Situationen aussehen können.
Die Lösung muss nicht perfekt sein, denn Kind und Elternteil lernen beide noch. Entscheidend ist die Erfahrung, die daraus entsteht. So ist jede schwierige Situation eine Chance und für dich eine Gelegenheit dein Kind bei seiner zur Entfaltung zu unterstützen.