Dr. Daniela Dotzauer

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Dr. Daniela Dotzauer Manchmal ist es nicht so leicht, sein Kind zu verstehen. In schwierigen Zeiten stehe ich Ihnen mit Rat und Tat kompetent zur Seite.

Liebe Eltern,
mit der Geburt Ihres Kindes beginnt ein neuer Lebensabschnitt mit großen Veränderungen, vielen neuen Aufgaben und Herausforderungen. Sie wünschen Ihrem Kind und sich einen harmonischen Start in Ihr neues Familienleben. Neben den faszinierenden und schönen Momenten mit Ihrem Kind entstehen aber auch vielfältige Fragen:
◗ Warum schreit mein Baby?
◗ Warum lässt sich mein Kind nicht trösten?
◗ Warum schläft mein Kind nicht ein und wacht so oft auf?
◗ Warum trinkt und isst es nicht so wie ich es mir vorstelle?
◗ Warum wirkt mein Kind manchmal unzufrieden?
◗ Entwickelt sich mein Kind altersgemäß? Je früher Sie Antworten auf Ihre Fragen finden, desto schneller gewinnen Sie die nötige Sicherheit, um günstige Wege einzuschlagen, die nicht nur Ihrem Kind helfen, sondern Ihre ganze Familie entlasten. Mein Konzept beruht auf individuellen Lösungen für jede Familie. Ich besuche Sie zu Hause und bleibe anschließend mit Ihnen in telefonischem Kontakt.

15/10/2026

Ich wünschte ich hätte früher damit angefangen mich mit diesen Themen zu beschäftigen. Jeder Einzelne hat es in der Hand, an seiner emotionalen Reife zu arbeiten. Und das brauchen kleine Menschen - ein reifes erwachsenes Gegenüber mit Vorbildfunktion. Das ist ein mühsamer Prozess und das dauert Jahre, aber es ist immer gut damit anzufangen…
Ich freue mich auf euch!

07/10/2026

Dein Kind muss beim Atmen nicht von Anfang an mitmachen.
Viele Kinder schauen zuerst nur zu. Sie sind abgelenkt, kichern oder wollen es gar nicht. Das ist völlig normal. Bleib trotzdem dran, ganz ohne Druck und ohne Erwartung. Kinder lernen durch Nachahmung, und irgendwann atmen sie von sich aus mit. Oft dann, wenn du es am wenigsten erwartest.
Und genau da liegt der eigentliche Wert: Du gibst deinem Kind ein Werkzeug mit, das es sein ganzes Leben lang bei sich hat. In der Schule vor einer Prüfung, wenn es sich allein fühlt, bei Streit auf dem Pausenhof oder wenn alles zu viel wird. Dann braucht es dich nicht mehr neben sich, um sich zu regulieren. Es hat die Erfahrung gespeichert, wie sich Ruhe anfühlt, und weiß, wie es dorthin kommt.
Kleiner Tipp für den Alltag: Such dir einen festen Anlass zum Üben, zum Beispiel jeden Abend vor dem Einschlafen drei gemeinsame Atemzüge. Je selbstverständlicher es wird, desto zuverlässiger funktioniert es auch im Ernstfall.
Speicher es dir für den nächsten Arzttermin und schick es an jemanden, der es gerade braucht.
Wann würdest du dir wünschen, dass dein Kind gemeinsam mit dir atmet? Schreib es mir in die Kommentare!

04/10/2026

Jeder kritische Moment mit deinem Kind ist auch eine Chance: für dich zu wachsen und deinem Kind eine andere Erfahrung zu schenken, als du sie vielleicht selbst gemacht hast.
Du musst es nicht schon können. Du darfst es Schritt für Schritt lernen, und jeder Versuch zählt. Auch die, die schiefgehen, denn ein Kind lernt an dir, wie man Fehler wieder gut macht.
Welchen Satz hättest du als Kind gern gehört? Schreib ihn in die Kommentare.
Speicher dir das Reel für den nächsten stressigen Moment.
Mehr dazu, wie du das Verhalten deines Kleinkinds (1 bis 5 Jahre) verstehen und begleiten kannst, erfährst du in meinem neuen Kleinkinderkurs Schwerpunkt: Verhalten.

Warten ist eine der unterschätztesten Fähigkeiten, die ein Kind lernen kann. 🕊️Dahinter steckt nämlich etwas Größeres: d...
26/09/2026

Warten ist eine der unterschätztesten Fähigkeiten, die ein Kind lernen kann. 🕊️

Dahinter steckt nämlich etwas Größeres: die Erfahrung, nicht allein auf der Welt zu sein. Dass da jemand ist, der auch fühlt, auch möchte. Genau das ist der Anfang von Empathie.

Wichtig ist dabei: Warten in Verbindung, nicht allein in der Ecke. Mit jemandem an der Seite, der sagt: Ich sehe dich. Ich sehe, was du möchtest. Und gerade jetzt geht es trotzdem noch nicht.

Bei uns wurde daraus ein geflügeltes Wort: „…leider-leider…“ – die Kurzform für: Ich sehe dich, wir sind ein Team, und dennoch muss das jetzt so sein.

Ein Kind, das so warten lernt – begleitet, gesehen, nicht allein gelassen – lernt: Es gibt jemanden außer mir. Wünsche dürfen da sein, auch wenn sie gerade nicht erfüllt werden. Das ist der leise Anfang von Empathie.

Eine unserer Warteübungen im Alltag: das gemeinsame Beginnen der Mahlzeit. Das machen wir bis heute so.

Wie sieht das bei euch aus – wobei sollen eure Kinder warten, und welche Worte helfen euch dabei? 💛

Folge mir für mehr solcher Impulse rund um Schlaf, Erziehung und die kleinen Entwicklungsschritte deines Kindes.

16/09/2026

Wer im Verweigerungsfall sein Kind besticht, um Kooperation zu erreichen, erzieht es nicht zur Kooperation, sondern zum Verweigern. Das Kind lernt nämlich sehr schnell, wenn ich nicht mitmache wirds viel schöner, interessanter und viel lukrativer - oft gibts dann ein Eis oder was Leckeres. Es lernt - es kann mit seinem Verhalten, insbesondere mit Verweigerung die Eltern steuern. Verhandlungen und Bedingungen werden dann an Kooperation geknüpft.
Stattdessen ruhig und klar bleiben, Führung übernehmen und gerne gut Zureden, (schließlich wollen wir ein Team bleiben), aber nicht das Verweigern belohnen.

Dein Kind rastet aus, und du fast auch? So kommst du in sechs Schritten wieder raus. Es braucht Übung und ein Verständni...
13/09/2026

Dein Kind rastet aus, und du fast auch? So kommst du in sechs Schritten wieder raus. Es braucht Übung und ein Verständnis der Zusammenhänge.

Im Konflikt unbedingt innehalten, warten, und auf das eigene Nervensystem und die eigene Sprache achten. Wer bewusst im gelben Bereich des Nervensystems bleibt, (stelle dir eine Ampel vor) entscheidet sich aktiv für Besonnenheit statt Reaktion. (atme, trink etwas Kaltes, nimm dir eine kurze Pause, denk an etwas Schönes und verbiete dir das eigene Ausrasten, repeat)

Unsere Sprache prägt unsere Haltung, und unsere Haltung bestimmt unser Handeln. Vorzeitige Bewertung kann den Blick auf die wahre Ursache verstellen. Neutrales Beschreiben der Situation ermöglicht eine bessere Haltung und besseres Handeln.

Kinder agieren primär nicht gegen die Eltern, sondern für sich. Ein Perspektivenwechsel ist daher wichtig, um ins Mitgefühl zu kommen.

Wer sich im Emotionsraum mit seinem Kind verbinden kann, schafft nicht nur Raum, um die eigentliche Ursache zu erkennen und eine passendere Lösung zu finden, sondern lehrt sein Kind auch, wie Lösungen in schwierigen Situationen aussehen können.

Die Lösung muss nicht perfekt sein, denn Kind und Elternteil lernen beide noch. Entscheidend ist die Erfahrung, die daraus entsteht. So ist jede schwierige Situation eine Chance und für dich eine Gelegenheit dein Kind bei seiner zur Entfaltung zu unterstützen.

Jedes Alter hat seine Tücken und gleichzeitig es ist gut sich über altersgemäßes Schlafen auszukennen.Es gibt viele Myth...
10/09/2026

Jedes Alter hat seine Tücken und gleichzeitig es ist gut sich über altersgemäßes Schlafen auszukennen.
Es gibt viele Mythen, Konzepte und Vorstellungen wie Kinderschlaf sein soll - mir ist wichtig darüber aufzuklären und Euch als Eltern zu stärken, damit ihr wisst was ihr tut. Es braucht Geduld und Langmut für guten Schlaf. Übrigens ist es sehr unterschiedlich was jeder unter gutem Schlaf versteht. Auf jeden Fall kann man nicht nachts das selbstständige Durchschlafen erwarten, wenn beim Einschlafen noch sehr viel Elternhilfe von Nöten ist. Es geht also nur schrittweise und dazu braucht es Geduld.
Ich freue mich auf Euch!

02/09/2026

Es ist wichtig, dass Gefühle samt den dahinterstehenden Bedürfnissen, gesehen verstanden und validiert werden können und gleichzeitig das dabei entstehende Verhalten nicht akzeptiert werden muss. Wir erinnern uns: es handelt sich um. Verhaltens-Anfangende“ um Lernende. Da braucht es klare Einordnung & Orientierung , („das ist falsch!“), Hilfestellungen („ich halte dich fest, weil ich Beißen nicht zulasse“) und altersgemäße Alternativen (zB hochhalten und nein schreien beim Zweijährigen- fertig spielen und abwechseln beim Dreijährigen.
Ja und wenn er nicht abwechseln will? Na dann lernt er es noch…

Wie gehen wir denn selber mit Besitz um?
Kann man Dinge ausleihen, tauschen, abgeben…Wie erlebt das mein Kind?
Ich empfehle euch den Besitz nicht so zu hypen und alterspassende Lösungen anzubieten.
(Natürlich gibt es auch Dinge mit besonderer Bedeutung, die sind dann persönlich wichtig ,und die werden gar nicht erst zum gemeinsamen Spiel freigegeben/mitgenommen)

Wenn das Kind permanent damit beschäftigt ist seinen Besitz zu verteidigen, ist es dauernd am kämpfen und verpasst das gute Gefühl des gemeinsamen Miteinanders.
Es ist leicht zu sagen: „Du musst nicht teilen“
und es ist so viel anstrengender sich um den Streit zu kümmern.
Wer hat sich’s ausgesucht?
Wie geht überhaupt fertig spielen?
Wann wird abgewechselt?…
Ziemlich mühsam,
aber es kann irgendwann ein Handlungsschema werden, das die Kinder selber hinbekommen.

Und natürlich wird kein Teilen erzwungen, sondern es wird irgendwann „eines schönen Tages“ eine Selbstverständlichkeit.
Wie seht ihr das?

Schraubt eure Erwartungen runter, die Erwartungen an euer Kind und auch die Erwartungen an euch selbst.
Beim Eltern-Kind...
29/08/2026

Schraubt eure Erwartungen runter, die Erwartungen an euer Kind und auch die Erwartungen an euch selbst.

Beim Eltern-Kind-Team treffen zwei noch lernende komplexe und dynamische Systeme aufeinander, die manchmal nicht gut aufeinander abgestimmt sind.

Das lernt es noch! Ist ein hilfreicher Satz, der einem klar macht - dass noch Entwicklung ansteht, und es völlig normal ist, dass Fehler passieren.

Wenn es schwierig wird, im Raum zwischen Reiz und Reaktion kurz innehalten, sich klar machen, wer ist hier die/der „Große“?

Dann einfach kurz beschreiben was passiert, die Situation schlicht benennen („Das ist falsch“) und auf der Handlungsebene zeigen, was richtig ist – mit wenigen, altersgerechten Worten und so viel Schadensbegrenzung wie nötig. 
Also Orientierung geben, ohne sich triggern zu lassen.
Schreibt mir in die Kommentare was euch dabei hilft…

22/08/2026

Nur wer sich gut fühlt, kann sich auch gut verhalten. Also übt Kooperation zu Hause, wenn ihr beide gut drauf seid.
Meine Mutter hat immer gesagt: „du musst dein Kind zu Hause erziehen. Du kannst nicht unterwegs etwas erwarten, was du ihm noch gar nicht beigebracht hast. Es geht nur in kleinen Schritten und ich erlebe oft, dass die elterlichen Erwartungen zu hoch sind und die dabei entstehenden Enttäuschungen, völlig kontraproduktiv, das falsche kindliche Verhalten verstärken.
Wenn’s draußen schwierig wird - macht es euch leicht, schafft Entlastung und keine Anforderungen. Aber zu Hause übt ihr immer wieder das richtige Verhalten ein, erwischt die Kinder beim „Gutsein“ und freut euch gemeinsam, dass auch manchmal richtig schwierige Dinge gemeinsam gelingen…

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Krailling
82152

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