02/09/2026
Es ist wichtig, dass Gefühle samt den dahinterstehenden Bedürfnissen, gesehen verstanden und validiert werden können und gleichzeitig das dabei entstehende Verhalten nicht akzeptiert werden muss. Wir erinnern uns: es handelt sich um. Verhaltens-Anfangende“ um Lernende. Da braucht es klare Einordnung & Orientierung , („das ist falsch!“), Hilfestellungen („ich halte dich fest, weil ich Beißen nicht zulasse“) und altersgemäße Alternativen (zB hochhalten und nein schreien beim Zweijährigen- fertig spielen und abwechseln beim Dreijährigen.
Ja und wenn er nicht abwechseln will? Na dann lernt er es noch…
Wie gehen wir denn selber mit Besitz um?
Kann man Dinge ausleihen, tauschen, abgeben…Wie erlebt das mein Kind?
Ich empfehle euch den Besitz nicht so zu hypen und alterspassende Lösungen anzubieten.
(Natürlich gibt es auch Dinge mit besonderer Bedeutung, die sind dann persönlich wichtig ,und die werden gar nicht erst zum gemeinsamen Spiel freigegeben/mitgenommen)
Wenn das Kind permanent damit beschäftigt ist seinen Besitz zu verteidigen, ist es dauernd am kämpfen und verpasst das gute Gefühl des gemeinsamen Miteinanders.
Es ist leicht zu sagen: „Du musst nicht teilen“
und es ist so viel anstrengender sich um den Streit zu kümmern.
Wer hat sich’s ausgesucht?
Wie geht überhaupt fertig spielen?
Wann wird abgewechselt?…
Ziemlich mühsam,
aber es kann irgendwann ein Handlungsschema werden, das die Kinder selber hinbekommen.
Und natürlich wird kein Teilen erzwungen, sondern es wird irgendwann „eines schönen Tages“ eine Selbstverständlichkeit.
Wie seht ihr das?