Dr. Daniela Dotzauer

Dr. Daniela Dotzauer Manchmal ist es nicht so leicht, sein Kind zu verstehen. In schwierigen Zeiten stehe ich Ihnen mit Rat und Tat kompetent zur Seite.

Liebe Eltern,
mit der Geburt Ihres Kindes beginnt ein neuer Lebensabschnitt mit großen Veränderungen, vielen neuen Aufgaben und Herausforderungen. Sie wünschen Ihrem Kind und sich einen harmonischen Start in Ihr neues Familienleben. Neben den faszinierenden und schönen Momenten mit Ihrem Kind entstehen aber auch vielfältige Fragen:
◗ Warum schreit mein Baby?
◗ Warum lässt sich mein Kind nicht trös

ten?
◗ Warum schläft mein Kind nicht ein und wacht so oft auf?
◗ Warum trinkt und isst es nicht so wie ich es mir vorstelle?
◗ Warum wirkt mein Kind manchmal unzufrieden?
◗ Entwickelt sich mein Kind altersgemäß? Je früher Sie Antworten auf Ihre Fragen finden, desto schneller gewinnen Sie die nötige Sicherheit, um günstige Wege einzuschlagen, die nicht nur Ihrem Kind helfen, sondern Ihre ganze Familie entlasten. Mein Konzept beruht auf individuellen Lösungen für jede Familie. Ich besuche Sie zu Hause und bleibe anschließend mit Ihnen in telefonischem Kontakt.

02/09/2026

Es ist wichtig, dass Gefühle samt den dahinterstehenden Bedürfnissen, gesehen verstanden und validiert werden können und gleichzeitig das dabei entstehende Verhalten nicht akzeptiert werden muss. Wir erinnern uns: es handelt sich um. Verhaltens-Anfangende“ um Lernende. Da braucht es klare Einordnung & Orientierung , („das ist falsch!“), Hilfestellungen („ich halte dich fest, weil ich Beißen nicht zulasse“) und altersgemäße Alternativen (zB hochhalten und nein schreien beim Zweijährigen- fertig spielen und abwechseln beim Dreijährigen.
Ja und wenn er nicht abwechseln will? Na dann lernt er es noch…

Wie gehen wir denn selber mit Besitz um?
Kann man Dinge ausleihen, tauschen, abgeben…Wie erlebt das mein Kind?
Ich empfehle euch den Besitz nicht so zu hypen und alterspassende Lösungen anzubieten.
(Natürlich gibt es auch Dinge mit besonderer Bedeutung, die sind dann persönlich wichtig ,und die werden gar nicht erst zum gemeinsamen Spiel freigegeben/mitgenommen)

Wenn das Kind permanent damit beschäftigt ist seinen Besitz zu verteidigen, ist es dauernd am kämpfen und verpasst das gute Gefühl des gemeinsamen Miteinanders.
Es ist leicht zu sagen: „Du musst nicht teilen“
und es ist so viel anstrengender sich um den Streit zu kümmern.
Wer hat sich’s ausgesucht?
Wie geht überhaupt fertig spielen?
Wann wird abgewechselt?…
Ziemlich mühsam,
aber es kann irgendwann ein Handlungsschema werden, das die Kinder selber hinbekommen.

Und natürlich wird kein Teilen erzwungen, sondern es wird irgendwann „eines schönen Tages“ eine Selbstverständlichkeit.
Wie seht ihr das?

Schraubt eure Erwartungen runter, die Erwartungen an euer Kind und auch die Erwartungen an euch selbst.
Beim Eltern-Kind...
29/08/2026

Schraubt eure Erwartungen runter, die Erwartungen an euer Kind und auch die Erwartungen an euch selbst.

Beim Eltern-Kind-Team treffen zwei noch lernende komplexe und dynamische Systeme aufeinander, die manchmal nicht gut aufeinander abgestimmt sind.

Das lernt es noch! Ist ein hilfreicher Satz, der einem klar macht - dass noch Entwicklung ansteht, und es völlig normal ist, dass Fehler passieren.

Wenn es schwierig wird, im Raum zwischen Reiz und Reaktion kurz innehalten, sich klar machen, wer ist hier die/der „Große“?

Dann einfach kurz beschreiben was passiert, die Situation schlicht benennen („Das ist falsch“) und auf der Handlungsebene zeigen, was richtig ist – mit wenigen, altersgerechten Worten und so viel Schadensbegrenzung wie nötig. 
Also Orientierung geben, ohne sich triggern zu lassen.
Schreibt mir in die Kommentare was euch dabei hilft…

22/08/2026

Nur wer sich gut fühlt, kann sich auch gut verhalten. Also übt Kooperation zu Hause, wenn ihr beide gut drauf seid.
Meine Mutter hat immer gesagt: „du musst dein Kind zu Hause erziehen. Du kannst nicht unterwegs etwas erwarten, was du ihm noch gar nicht beigebracht hast. Es geht nur in kleinen Schritten und ich erlebe oft, dass die elterlichen Erwartungen zu hoch sind und die dabei entstehenden Enttäuschungen, völlig kontraproduktiv, das falsche kindliche Verhalten verstärken.
Wenn’s draußen schwierig wird - macht es euch leicht, schafft Entlastung und keine Anforderungen. Aber zu Hause übt ihr immer wieder das richtige Verhalten ein, erwischt die Kinder beim „Gutsein“ und freut euch gemeinsam, dass auch manchmal richtig schwierige Dinge gemeinsam gelingen…

Was habt ihr für eine Fehlerkultur?Wir Eltern wünschen uns oft das perfekte Ergebnis, besonders wenn wir angestrengt sin...
19/08/2026

Was habt ihr für eine Fehlerkultur?
Wir Eltern wünschen uns oft das perfekte Ergebnis, besonders wenn wir angestrengt sind. Eigentlich sind Eltern oft angestrengt…da ist es verständlich, dass wir keinen Nerv für Fehler haben… Es soll einfach funktionieren und zwar schnell, sauber und unkompliziert…
Gleichzeitig funktioniert das Gehirn unseres Kindes anders
Es lernt nicht durch das perfekte Ergebnis, sondern durch den Umweg dorthin.
Und das gilt nicht nur für den Küchentisch. Es gilt genauso, wenn dein Kind nachts noch nicht durchschläft, wenn es beim Essen noch experimentiert, wenn es Gefühle noch nicht in Worte fassen kann und wenn es beim Kooperieren noch übt. Dabei passieren Fehler und das ist richtig so. Überall dort, wo wir als Eltern ungeduldig werden, weil das Ergebnis noch nicht stimmt, ist eigentlich gerade Entwicklung in Echtzeit am Werk.
Es ist Elternaufgabe, Gefahren realistisch einzuschätzen, manche Fehler sicher zu verhindern und andere unbedingt zuzulassen. Fehler grundsätzlich zu vermeiden, zu umschiffen und stets die einfachen perfekten Elternlösungen anzubieten, geht meistens schneller, ist entspannter, sauberer, stressloser, aber behindert die kindliche Entwicklung.
Feiere und vertraue auf den Prozess, und hadere nicht dem Ergebnis.
Welchen Fehler hat dein Kind heute gemacht? Schreib’s mir in die Kommentare.

18/08/2026

Wenn du dich heimlich von deinem Kind wegschleichst, um Tränen zu vermeiden: bedeutet das für dein Kind: „Ich muss besser aufpassen, dass mir die Mama nicht abhanden kommt.“ Statt zu unbeschwert zu spielen, wird es wachsam und kontrolliert ständig, ob du noch da bist. Es erlebt seine Welt als unsicheren Ort, in dem jederzeit unverständliche Dinge passieren können.
Kinder brauchen kontingente, also vorhersehbare Erfahrungen mit ihrer Welt und mit ihren Eltern. Wenn du weggehst, sag Bescheid. Und zeige deinem Kind, dass es sich auf dich verlassen kann. Du kommst sicher wieder. Und bis dahin kann es unbeschwert und vertrauensvoll spielen.
Lieber ein ehrlicher Abschied mit Tränen als ein Vertrauen, das heimlich bricht.
(Bild KI generiert)

Greifst du zu schnell ein, wenn dein Kind gerade an etwas scheitert? Selbstwirksamkeit entsteht nicht durchs Abnehmen vo...
12/08/2026

Greifst du zu schnell ein, wenn dein Kind gerade an etwas scheitert? Selbstwirksamkeit entsteht nicht durchs Abnehmen von Problemen, sondern durch selbstständige Bewältigen, im sicheren Rahmen. Wie gehst du damit um, wenn dein Kind frustriert ist. Erzähls mir in den Kommentaren….
(Bild KI generiert)

Wir brauchen Regeln und gleichzeitig brauchen wir Ausnahmen.Kinder brauchen Orientierung. Sie brauchen Wiederholungen, V...
24/07/2026

Wir brauchen Regeln und gleichzeitig brauchen wir Ausnahmen.

Kinder brauchen Orientierung. Sie brauchen Wiederholungen, Verlässlichkeit und einen Rahmen, an dem sie sich festhalten können um Sicherheit zu entwickeln.

Aber genauso glaube ich daran, dass wir unseren Kindern nicht beibringen sollten, blind Regeln zu befolgen.
Denn die Welt ist nicht immer gleich. Was gestern leicht war kann heute schwer sein.
Wir wollen unseren Kindern beibringen, zu fühlen, sich in andere einzufühlen, abzuwägen und mitzudenken. Und auch Verantwortung zu übernehmen für die eigenen Entscheidungen.

Und dazu muss man selber das beglückende Gefühl der Ausnahme und eines mitfühlenden, verantwortungsvollen Gegenübers, erfahren haben.

Das Eis im kalten Regen. Das Tragen auf der Treppe. Das längere Aufbleiben, die zweite Geschichte am Abend und „nomal“ kuscheln obwohl eigentlich schon längst Schlafenszeit ist.

Es geht nicht darum einfach jeden kindlichen Wunsch zu erfüllen, damit man es ruhig hat und um Konflikte zu vermeiden, damit man es leicht hat, sondern unseren Kindern vorzuleben, dass Empathie und Mitmenschlichkeit manchmal wichtiger ist als starre Konsequenz.

Denn das Erleben der Ausnahme lehrt Kinder nicht, dass Regeln beliebig sind. Es lehrt sie, dass hinter jeder Regel ein Mensch steht, der mitdenken, mitfühlen und verantwortungsvoll entscheiden kann.

Nicht, weil Regeln unwichtig wären. Sondern weil das Leben nicht immer gleich ist.

Wer nur konsequent ist, läuft Gefahr, den Menschen hinter dem Verhalten zu übersehen. Wer aber alles zur Ausnahme erklärt, nimmt Kindern die Orientierung, die sie so dringend brauchen.

Die Kunst liegt darin alles zur rechten Zeit zu leben.

Regeln geben Halt. Ausnahmen geben Wärme.

Unsere Kinder lernen genau dadurch etwas sehr Wertvolles. Dass man Prinzipien haben und trotzdem Mitgefühl zeigen kann. Dass man verlässlich sein und trotzdem flexibel bleiben kann.Dass Menschlichkeit manchmal bedeutet, bewusst von der Regel abzuweichen.

Ich feiere die Ausnahme – nicht, weil sie die Regel ersetzt, sondern weil sie ihr Bedeutung verleiht - aber vor allem, weil sie unsere Kinder lehrt die Welt mitfühlender zu sehen.

Und wer es nicht geschafft hat dabei zu sein, der kann auf meiner Website im Shop die Aufzeichnung kaufen. (Zwar aus Dat...
23/07/2026

Und wer es nicht geschafft hat dabei zu sein, der kann auf meiner Website im Shop die Aufzeichnung kaufen. (Zwar aus Datenschutzgründen ohne Fragerunde - aber im Vortrag sind deshalb alle Dauerbrenner-Fragen in meinen FAQ-Folien eingearbeitet.
Viel Spaß und viele hilfreiche Erkenntnisse…

19/07/2026

LÄRM
Ein Film über Selbstermächtigung und die Kraft guter Beziehungen.

Keine Kindheit ist frei von Krisen. Zum Leben gehören Herausforderungen, Gefahren, Hindernisse, Umwege und Irrwege. In der Kindheit lernen wir – durch unsere Eltern – wie Lebenswege aussehen können. Das größte Geschenk, das Kinder dabei erhalten können, ist eine liebevolle, zugewandte und verlässliche Beziehung. Diese frühen Bindungserfahrungen werden zu einem inneren Kompass, der uns lebenslang begleitet.

Aus einem Paar werden Eltern, wenn sie Verantwortung für ihre Kinder übernehmen. Wie Menschen mit dieser Verantwortung umgehen, ist komplex und von der eigenen Biografie, der Persönlichkeit, den Lebensumständen und nicht zuletzt der psychischen Gesundheit geprägt.

Eltern sind die wichtigste Ressource für ihre Kinder. Fällt ein Elternteil aus – aus welchem Grund auch immer –, muss alles darangesetzt werden, den verbleibenden Elternteil zu stärken. Umso bedrückender sind die Kürzungen im Bereich psychotherapeutischer Versorgung und die geplanten finanziellen Einschränkungen für Alleinerziehende. Sie treffen genau diejenigen, die Unterstützung am dringendsten brauchen.

Man könnte wegsehen. Man könnte verdrängen und sich lieber dem pastellfarbenen Hochglanz-Harmonie-Content widmen. Doch genau deshalb ist „LÄRM“ so wichtig. Der Film erzählt ehrlich von den Perspektiven einer psychisch erkrankten Mutter, ihrer Kinder und der Menschen, die sie begleiten.

Schaut hin, wenn jemand „Lärm“ macht – und nicht weg. Hinter diesem Lärm verbergen sich oft Hilferufe. Das Leid von Kindern und psychisch erkrankten Eltern bleibt häufig unsichtbar. Doch es ist Realität.

Liebes Filmteam: Macht weiterhin ordentlich „LÄRM“ – für ein Thema, das jede und jeden treffen kann. Denn mentale Gesundheit geht uns alle an. Wo Familien Unterstützung erfahren, haben auch Kinder die Chance auf eine gute Zukunft.




Die Einjährigen und ihr Schlaf bieten viele Themen, Schwierigkeiten und Missverständnisse.Die Kinder haben jetzt klare f...
11/07/2026

Die Einjährigen und ihr Schlaf bieten viele Themen, Schwierigkeiten und Missverständnisse.
Die Kinder haben jetzt klare feste Erwartungen, welche seit langer Zeit bestehen, sie entdecken ihren eigenen Willen und können diesen, mit ihren neuen motorischen Fähigkeiten auch umsetzen. Sie stehen im Kinderbett auf, räubern im Familienbett umher und spüren ihre Müdigkeit nicht.
Das Einschlafen über Nahrung gelingt leicht aber häufig wird dies dann 1-2 stdl. nachts eingefordert und auf Dauer zehrt das sehr am elterlichen Wohlbefinden.
Um aus diesem Dilemma auszusteigen braucht es mehr als den schnellen Tipp.
Es braucht das generelle Verständnis für dieses Alter, für die kindliche Entwicklung und den Schritt in eine neues Altersstufe, das Kleinkindalter. Es braucht einen neuen Halt und Orientierung gebenden Umgang, damit die anstehenden Entwicklungsaufgaben zB der Schlaf in der Nacht, gemeistert werden können.
Wir sprechen in dem Kurs über ein kindorientiertes kleinschrittiges
Vorgehen, das zu euch und eurem Kind passt.
Ich freue mich auf eure Fragen in der anschließenden Fragerunde und so können alle voneinander lernen. Nicht nur von den Problemen, sondern vor allem auch von den Lösungen der Anderen.
Ich freu mich auf euch!

Adresse

Krailling
82152

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