15/06/2026
Meine Kollegin Sandra Strehle, hat es auf den Punkt gebracht.
Viele der armenischen, die zu mir kommen, sind verunsichert und suchen einen Weg, trotz aller Diagnosen und/oder turbulenten Alltag, Ihren Weg mit Ihren Diagnosen zu finden.
Dabei bieten wir fachlich top ausgebildeten Ernährungsfachkräfte (wie Diätassistenten, Ökotrophologen) hilfreiche Unterstützung an.
Hilfe zur Selbsthilfe - ist hier kein seelenloser Schlachtruf.
Wir hören zu, schenken Zeit und gemeinsam finden wir einen Weg, mit Ihren Diagnosen in Ihrem Alltag gut zurecht zu kommen.
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𝐃𝐞𝐫 𝐇𝐞𝐢𝐥𝐦𝐢𝐭𝐭𝐞𝐥𝐯𝐞𝐫𝐬𝐨𝐫𝐠𝐮𝐧𝐠 𝐠𝐞𝐡𝐭 𝐝𝐢𝐞 𝐋𝐮𝐟𝐭 𝐚𝐮𝐬.
Und das betrifft auch die Ernährungstherapie.
In politischen Debatten klingt Versorgung oft abstrakt:
Ausgaben. Einsparpotenziale. Steuerung. Begrenzung.
𝐈𝐧 𝐝𝐞𝐫 𝐏𝐫𝐚𝐱𝐢𝐬 𝐬𝐢𝐞𝐡𝐭 𝐞𝐬 𝐚𝐧𝐝𝐞𝐫𝐬 𝐚𝐮𝐬.
𝐃𝐨𝐫𝐭 𝐬𝐢𝐭𝐳𝐞𝐧 𝐌𝐞𝐧𝐬𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐦𝐢𝐭 𝐃𝐢𝐚𝐠𝐧𝐨𝐬𝐞𝐧, 𝐀̈𝐧𝐠𝐬𝐭𝐞𝐧, 𝐄𝐢𝐧𝐬𝐜𝐡𝐫𝐚̈𝐧𝐤𝐮𝐧𝐠𝐞𝐧 𝐮𝐧𝐝 𝐅𝐫𝐚𝐠𝐞𝐧.
𝐌𝐞𝐧𝐬𝐜𝐡𝐞𝐧, 𝐝𝐢𝐞 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐯𝐨𝐧 𝐓𝐚𝐛𝐞𝐥𝐥𝐞𝐧 𝐯𝐞𝐫𝐬𝐨𝐫𝐠𝐭 𝐰𝐞𝐫𝐝𝐞𝐧.
𝐒𝐨𝐧𝐝𝐞𝐫𝐧 𝐯𝐨𝐧 𝐅𝐚𝐜𝐡𝐤𝐫𝐚̈𝐟𝐭𝐞𝐧.
𝐄𝐫𝐧𝐚̈𝐡𝐫𝐮𝐧𝐠𝐬𝐭𝐡𝐞𝐫𝐚𝐩𝐢𝐞 𝐢𝐬𝐭 𝐝𝐚𝐛𝐞𝐢 𝐤𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐧𝐞𝐭𝐭𝐞 𝐄𝐫𝐠𝐚̈𝐧𝐳𝐮𝐧𝐠 𝐚𝐦 𝐑𝐚𝐧𝐝.
Sie ist fachliche Arbeit mit Verantwortung.
Sie beginnt mit einer Diagnose.
Sie braucht Qualifikation.
Sie muss individuell passen.
Und sie muss unabhängig bleiben.
Keine Produktinteressen.
Keine Heilsversprechen.
Keine schnellen Lösungen für komplexe Erkrankungen.
Sondern evidenzbasierte, patientenorientierte Versorgung.
Gerade deshalb ist es so problematisch, dass Ernährungstherapie im Heilmittelsystem bisher nur sehr begrenzt verankert ist.
Für viele Patientinnen und Patienten ist der Zugang weiterhin kompliziert, unsicher oder mit hohen Hürden verbunden.
Dabei braucht gute Versorgung nicht weniger Möglichkeiten.
Sie braucht tragfähige Strukturen.
Sie braucht Praxen, die bestehen können.
Sie braucht Fachkräfte, die bleiben.
Sie braucht Nachwuchs, der eine Perspektive sieht.
Sie braucht politische Entscheidungen, die Versorgung nicht nur verwalten, sondern ermöglichen.
Wer therapeutische Leistungen immer weiter unter Druck setzt, spart nicht an irgendeinem Randbereich.
Er spart an der Stelle, an der Menschen begleitet, stabilisiert und unterstützt werden.
Und er riskiert, dass Versorgung dort fehlt, wo sie gebraucht wird.
Für die Ernährungstherapie heißt das:
Wir brauchen mehr Zugang.
Mehr Anerkennung.
Mehr Verankerung.
Mehr Investition in Qualität und Evidenz.
Nicht Profilierung.
Nicht Machtspiele.
Nicht Zuständigkeitsdebatten auf dem Rücken der Patientinnen und Patienten.
𝐈𝐦 𝐌𝐢𝐭𝐭𝐞𝐥𝐩𝐮𝐧𝐤𝐭 𝐦𝐮𝐬𝐬 𝐬𝐭𝐞𝐡𝐞𝐧, 𝐰𝐚𝐬 𝐠𝐮𝐭𝐞 𝐕𝐞𝐫𝐬𝐨𝐫𝐠𝐮𝐧𝐠 𝐚𝐮𝐬𝐦𝐚𝐜𝐡𝐭:
Fachlichkeit.
Unabhängigkeit.
Verantwortung.
Zusammenarbeit.
Menschlichkeit.
Ich unterstütze die Aktion, weil sichtbar werden muss, was sonst leicht übersehen wird:
Therapie ist nicht beliebig.
Therapie ist nicht Luxus.
Therapie ist nicht austauschbar.
Therapie ist ein Teil der Gesundheitsversorgung.
𝐔𝐧𝐝 𝐰𝐞𝐧𝐧 𝐢𝐡𝐫 𝐝𝐢𝐞 𝐋𝐮𝐟𝐭 𝐚𝐮𝐬𝐠𝐞𝐡𝐭, 𝐛𝐞𝐭𝐫𝐢𝐟𝐟𝐭 𝐝𝐚𝐬 𝐮𝐧𝐬 𝐚𝐥𝐥𝐞.