Sascha Vierrether Coaching

Sascha Vierrether Coaching Über mich

Ich bin Sascha Vierrether,
Psych.-Berater und Familienvater.

Mit meiner beraterischen Arbeit - unter Nutzung wissenschaftlich anerkannter Verfahren - verfolge ich beruflich mein Interesse an Menschen, an deren Verhalten, ihrer Kommunikatio

Wenn Arbeit krank macht: Burnout!Du fühlst dich öfter gereizt und ausgebrannt, lustlos, dein Arbeitstag ist beherrscht v...
14/02/2019

Wenn Arbeit krank macht: Burnout!

Du fühlst dich öfter gereizt und ausgebrannt, lustlos, dein Arbeitstag ist beherrscht von Gefühlen wie Sinnlosigkeit, Erschöpfung und Angst, etwas nicht zu schaffen? Dann kann es sein, dass du bereits mittendrin im Burnout steckst.

Definition Burnout.

Bereits 1974 hat der Psychoanalytiker Herbert Freudenberger den Begriff Burnout geprägt. Ihm war aufgefallen, dass vor allen Menschen in helfenden Berufen wie zum Beispiel in der Pflege häufiger krankgeschrieben und in psychischer Behandlung sind. Seiner Meinung nach liegt das daran, dass in diesen Berufen eine sehr hohe Arbeitsbelastung mit einem hohen persönlichen Engagement verbunden ist. Im Laufe der Zeit haben sich Dutzende bedeutungsähnliche Begriffe entwickelt, von denen die „Erschöpfungs-Depression“ wohl am treffendsten ist.

Genaue Zahlen zum Thema Burnout existieren bis dato nicht – was auch daran liegt, dass viele die Krankheit verleugnen. Experten nehmen jedoch an, dass durch sich verändernde Lebens- und Arbeitsbedingungen in einer Welt, die sich immer schneller zu drehen scheint, die Anzahl der Burnout-Erkrankungen angestiegen ist und in Zukunft noch weiter ansteigen wird.

Abgrenzung von Stress und Depression.

Es gibt Stimmen, die Burnout mit Stress oder Depression gleichsetzen. Zu Unrecht – es ist ein riesiger Unterschied, ob man einfach nur mal beruflich Stress hat, in einer lebensbedrohlichen Depression steckt oder durch Überforderung und Erwartungsdruck zusammenbricht. Natürlich gibt es auch Trittbrettfahrer, die Stress zum Burnout aufbauschen, um Krankmeldungen zu bekommen. Doch grundsätzlich ist es wichtig, hier klar abzugrenzen. Zumal eine Vermischung gefährlich werden kann: Maßnahmen gegen vermeintlichen Burnout wie länger schlafen oder kürzer treten sind genau das Falsche, falls sich dahinter eine Depression verbirgt.

Fakt ist: Treten Symptome auf, die auf Burnout oder Depression hindeuten könnten, ist eine genaue Diagnose deines Arztes sehr wichtig, um eine individuelle Behandlung zum Beispiel in Form einer Psychotherapie gewährleisten zu können.

Risikogruppen.

Wer bekommt Burnout? Das lässt sich natürlich nicht pauschal beantworten. Häufig sind Erkrankungen in der Mittel- und Oberschicht zu finden. Auch charakterlich gibt es Tendenzen:

„Echte Ausbrenner“ sind dynamische und zielstrebige Persönlichkeiten, die an quasi selber geschaffenem Stress zugrunde gehen: Als Perfektionisten sind sie überehrgeizig und fallen in ein tiefes Loch, wenn eine Aufgabe nicht gelingt.
„Verschlissene“ sind hingegen diejenigen, die eher passiv und wenig durchsetzungsfähig sind.
Personen mit Helfersyndrom verteilen selber viel Zuneigung, hätten sie aber selber gerne.
Alle drei Gruppen haben das Problem, nicht Nein sagen zu können, und werden so leicht Opfer der äußeren Umstände.

Konkrete Ursachen für Burnout.

Diese Ereignisse oder Zustände können Burnout auslösen:

Große Erwartungen, die in Ernüchterung münden
Höhere Belastung als die persönliche Widerstandsfähigkeit
Ein neuer Arbeitsplatz
Ein Chef, der sehr hohe Anforderungen stellt
Zu viel Routine und geistige Unterforderung
Agieren gegen die eigenen Wertvorstellungen
Wenig soziale Kontakte
Eine zerbrechende Familienstruktur
Ein persönlicher Rückschlag
Prof. Dr. Faust, Experte auf dem Gebiet Burnout, schätzt die Ursachen speziell im Bereich Karriere so ein:

Wir leben nun mal in einer Leistungsgesellschaft. Die meisten Mitarbeiter finden das in Ordnung, genauso wie berechtigte Kritik, solange sie Gestaltungsspielraum und Anerkennung sowie Sicherheit haben. Man hat jedoch den Eindruck, dass der verantwortungsvolle Umgang mit den Mitarbeitern langsam verloren geht. Es wird immer wieder vergessen, verdrängt oder mutwillig zur Seite geschoben, weil die Arbeitgeber egoistische Interessen haben.
Anzeichen, dass der Stress zu viel wird.

Erste Anzeichen sind häufig ein vermehrter Einsatz, freiwillige Mehrarbeit und der subjektive Eindruck der eigenen Unentbehrlichkeit. Ein Mitarbeiter gönnt sich keine Erholungsphasen und macht seine Arbeit zu seinem absoluten Lebensinhalt. Er schränkt seine sozialen Kontakte ein und ist chronisch überarbeitet, erschöpft und müde, denn natürlich reagiert der Körper auch auf die Dauerbelastung. Das führt zu Konzentrationsschwäche und einem Leistungsabfall bei der Arbeit. Diese Personen sind dann auch deutlich anfälliger für Süchte wie Nikotin, Alkohol, Aufputschmittel oder Medikamente.

Den Weg zum Burnout kann man auf fünf Phasen runterbrechen:

Phase 1: Enthusiasmus

Eine Person startet mit großer Begeisterung, Idealismus und guten Vorsätzen in einen Job, ist dabei proaktiv, dynamisch, aktiv, zupackend und ideenreich.

Phase 2: Stagnation

Die Person merkt, oder denkt zumindest, dass ihre Arbeit keine große bzw. nicht die erhoffte Wirkung hat. Trotzdem macht sie weiter und bekommt auch körperliche Symptome zu spüren, wie zum Beispiel Kopfschmerzen, Rückenschmerzen oder Schlafstörungen.

Phase 3: Frustration

Der ganze Einsatz und die Hingabe haben nicht die große Wirkung gezeigt. Das kann frustrieren. Eine von Burnout ergriffene Person beginnt dann häufig Klienten und Mitarbeitern gegenüber zynisch und abweisend zu reagieren.

Phase 4: Apathie

Das Burnout-Syndrom ist in dieser Phase kaum noch aufzuhalten. Der Betroffene ist völlig demotiviert und kann seine Arbeit nur noch unter großem Selbstzwang verrichten. Er wirkt phlegmatisch und antriebslos.

Phase 5: Burnout

Der Erkrankte zieht sich zurück, nimmt kaum noch soziale Kontakte wahr, ist niedergeschlagen und sieht keinen Sinn mehr in seiner Arbeit und seinem Dasein. Das Ende ist charakterisiert durch Resignation, Erschöpfung, Entmutigung, leichte Kränkbarkeit, Niedergeschlagenheit, Minderwertigkeits- und Versagensgefühle, Pessimismus, Negativismus, ja sogar Fatalismus und ganz zum Schluss eine selbstschädigende Fassade im Sinne von Sarkasmus und Zynismus. Letzteres wirkt sich auch auf die wenigen sozialen Kontakte, die geblieben sind, negativ aus.
Gefährdete Berufe.

Bei diesen Berufsgruppen wird besonders häufig Burnout diagnostiziert:

• Lehrer
• Pflegekräfte
• Sozialarbeiter
• Ärzte
• Polizeibeamte

Außerdem sind Führungskräfte besonders gefordert, vor allem im Gesundheitswesen, im Einkauf, im Vertrieb und in der Gastronomie.
Von Zeitmanagement bis Downshifting:

11 Maßnahmen für die Gesundheit.

Erkennst du, dass dich dein Arbeitsalltag immer mehr in ein Loch zieht, ist es Zeit zu handeln. Dabei setzt du am besten bei dir selbst an – schon kleine Veränderungen können viel bewirken und dich vor dem Burnout bewahren.

Prioritäten & Zeitmanagement:
Lernst du, Dinge nach Wichtigkeit zu ordnen und deine Zeit gut einzuteilen, hast du nicht mehr das Gefühl, vor einem riesigen Berg zu sitzen. Dazu gehört auch, den Feierabend anzutreten, wenn noch To Do’s offen sind, die getrost am nächsten Tag erledigt werden können.

Offene Gespräche:
Hast du über einen längeren Zeitraum das Gefühl, dass du auf Burnout zusteuerst, suche das Gespräch mit deinem Vorgesetzten. Denn dieser hat auch nichts davon, wenn du dich überarbeitest und dann für länger ausfällst – und vielleicht gar nicht auf dem Schirm, dass du langsam, aber sicher abbaust.

Highlights im Privatleben:
Jeder hat mal stressige Zeiten – damit diese nicht dein Leben bestimmen, ist es wichtig, dass du dir privat schöne Dinge vornimmst. Ob ein Städtetrip mit Freunden oder ein Samstag im Spa: Wenn du etwas bewusst planst und dich darauf freust, hilft das, Stress temporär auszugleichen.

Bewusst Auszeiten nehmen:
Dein Chef erwartet, dass du immer erreichbar ist? Das kann nicht gesund sein. Versuche, mit deinem Chef den Deal zu machen, dass ständige Erreichbarkeit in deiner Freizeit nur in Ausnahmefällen gegeben ist – und schalte Handy und Mailticker aus.

Sport & gesunde Ernährung:
Der innere Schweinehund will nach einem stressigen Tag einfach nur auf die Couch – verlockend, aber oft nicht die beste Alternative. Vielmehr solltest du dich zum Tanztraining oder ins Fitnessstudio schwingen und danach gesund kochen.

Tipp: Feste Tage vornehmen!
Mentales Training: Techniken wie autogenes Training, progressive Muskelentspannung oder Meditation helfen nachweislich. Es geht darum, den Kopf auszuschalten und sich auf so grundlegende Dinge wie das Atmen zu konzentrieren – ideal, um aus dem Gedankenkarussell um Deadlines und Co. auszusteigen.

Musik hören:
So simpel wie gut: Lass dich in deine Lieblingsmusik reinfallen – sowohl bei der Arbeit im Großraumbüro als auch nach Feierabend. Höre bewusst auf gute Texte, freu dich an den Erinnerungen, die mitschwingen und tanze mindestens im Kopf mit.

Schlafen:
Genug Schlaf ist das A und O für die Gesundheit. Klar gibt es manchmal Phasen, in denen er zu kurz kommt, aber das sollte nicht zur Gewohnheit werden. Achte vor allem auch darauf, dass du dir einen realistischen Schlafrhythmus antrainierst.

Downshifting:
Es gibt zwei Optionen: Du kannst auf der gleichen Position weniger arbeiten, z. B. 80 Prozent einer 40-Stunden-Woche, oder du nimmst eine geringere Position und damit weniger Verantwortung in Kauf. Ist Downshifting eine Option für dich, musst du dir gute Argumente für deinen Chef überlegen.

Therapie oder Psyh.-Beratung:
Wusstest du, dass eine Million Menschen im Jahr in therapeutischer Behandlung sind oder sich dahingehend beratende Unterstützung? Heutzutage ist es zum Glück völlig normal, sich Hilfe zu holen. Diagnostiziert dein Arzt, dass du professionelle Hilfe brauchst, übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Therapie. Selbstzahler erhalten meist sogar sofort einen geeigneten Platz.

Mut zum Jobwechsel haben:
Wenn dich der Job nur noch unglücklich macht, ist es Zeit zu gehen. Diese Entscheidung kostet Mut, aber wenn du sie triffst, hast du die Chance auf einen Neuanfang unter anderen Voraussetzungen.

Pro-Tipp: Plane noch eine Auszeit ein, bevor du im neuen Job durchstartest.

11/02/2019
Endlich positiv denken: Optimismus kann man lernen!Wer ständig vom Schlimmsten ausgeht, hat weniger Spaß im Leben und ve...
10/02/2019

Endlich positiv denken: Optimismus kann man lernen!

Wer ständig vom Schlimmsten ausgeht, hat weniger Spaß im Leben und verbaut sich so manche Möglichkeit. Die gute Nachricht: Selbst ein eingefleischter Pessimist kann zum Optimisten werden.

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass wir Menschen im Grunde optimistische Wesen sind und positiv denken¹. Dennoch haben die meisten einen Pessimisten im Freundeskreis – oder gehören sogar selbst zu jenen, die ständig an sich und der Welt zweifeln. Eine solche Grundhaltung ist nicht nur anstrengend, sondern erstickt auch manche Chance im Keim. Denn: Oft sind Pessimisten so auf ihre Befürchtungen fokussiert, dass sie das Positive schlicht übersehen. Wer hingegen grundsätzlich davon ausgeht, dass sich alles zum Guten wendet, Möglichkeiten statt Risiken sieht und auch angesichts von Krisen nie die Hoffnung verliert, hat mehr vom Leben. Positiv zu denken lohnt sich also. Doch wann und wie werden eigentlich die Weichen für ein Leben als Optimist oder Pessimist gestellt?

Optimisten lernen früh, mit Angst umzugehen

Die Psychologie geht davon aus, dass sich bereits in der Kindheit entscheidet, ob wir später ein Pessimist oder ein Optimist werden. Wenn das Umfeld einem von klein auf Geborgenheit vermittelt und Sicherheit gibt, lernt er oder sie früh, mit Angst umzugehen. Angst ist ein zentraler und lebenswichtiger Affekt, der uns vor Gefahren warnt. Er kann aber nur wirklich gut in unser Leben integriert werden, wenn wir als Kind einen Erwachsenen haben, der uns zur Seite steht und beibringt, zwischen echten und vermeintlichen Gefahren zu unterscheiden. Kinder, bei denen das der Fall ist, haben auch als Erwachsene weniger Ängste und sind optimistischer. Dennoch ist es auch später noch möglich, eine positive Grundeinstellung zu verinnerlichen, denn das Leben ist ein Prozess und unser Gehirn lernt immer weiter dazu.

Es ist nie zu spät, Optimist zu werden!

Wer also als Kind keine Zuversicht mit auf den Weg bekommen hat, kann später selbst dafür sorgen. Alles, was unser Selbstgefühl stabilisiert – zum Beispiel ein Beruf, der Freude macht, oder ein neues Musikinstrument zu lernen –, kann dazu beitragen, eine optimistischere Grundhaltung zu entwickeln. Dabei bedeutet Optimismus nicht, negative Erlebnisse oder Ängste zu verdrängen. Auch ihnen muss man Raum geben. Wer eine wichtige Prüfung nicht schafft oder eine Trennung durchlebt, darf auch seiner Beunruhigung, Wut oder Traurigkeit Raum geben. Das sollte jedoch nicht dazu führen, alles schwarzzusehen.

Sechs Tipps, um das Leben optimistischer anzugehen

Positiv zu denken lohnt sich – auch wenn es meist nicht von heute auf morgen klappt. Natürlich kontrolliert man auf diese Weise nicht, was einem im Leben passiert, aber man bestimmt, wie man auf die Umstände reagiert und mit ihnen umgeht. Wir haben einige Übungen zusammengestellt, die die Zuversicht stärken und dabei helfen, optimistischer durchs Leben zu gehen:

1.
Negative Gedankenmuster entlarven!
Der erste und wichtigste Schritt auf dem Weg zum Optimisten ist es, seine Gefühle bewusst wahrzunehmen. Ertappt man sich bei trüben Gedanken, kann man dann aktiv gegensteuern, indem man gezielt an etwas Schönes wie eine tolle Reise oder einen bevorstehenden Kinobesuch denkt – oder auch daran, dass man tolle Freunde hat.

2.
Das tägliche Glück erkennen!
Jeder Tag hat schöne Momente – man nimmt sie aber meistens nicht so bewusst wahr wie die negativen Dinge. Das lässt sich ändern, indem man jeden Abend drei Dinge aufschreibt, für die man in den letzten 24 Stunden dankbar war. Das kann der köstliche Kaffee am Morgen, ein Kompliment oder einfach der Sonnenschein sein. Wer das zur Routine macht, schärft seinen Blick für die schönen Dinge im Leben.

3.
Eine positive Sprache verwenden!
Erstaunlich, aber wahr: Es macht einen großen Unterschied, ob wir sagen: „Ich will mich nicht ärgern“ oder „Ich will gelassen sein“. Denn: Unser Gehirn ignoriert das Wort „nicht“ und es bleibt nur „ärgern“ im Gedächtnis hängen – also genau das Gegenteil von dem, was man eigentlich möchte. Das heißt: Wer seine Ziele positiv formuliert, wird sie eher erreichen.

4.
Die Nähe zu Optimisten suchen!
Der Mensch reagiert sensibel auf die Stimmungen seines Umfeldes und übernimmt sie oft sogar. Pessimismus und Optimismus sind also regelrecht ansteckend. Vor allem wer selbst zu negativen Gedanken neigt, sollte sich deshalb eher mit sonnigen Gemütern umgeben.

5.
Vergleiche vermeiden!
Der Kumpel hat immer super Noten und die Freundin eine absolute Traumfigur: Sich ständig mit anderen zu vergleichen erzeugt automatisch Unzufriedenheit und Frust. Dabei kann man selten hinter die glänzende Fassade schauen und weiß oft gar nicht, wie viel Arbeit hinter Lernerfolg und Waschbrettbauch steckt. Besser ist es also, sich auf sich selbst zu konzentrieren und das Beste aus dem eigenen Leben zu machen.

6.
Verbündete suchen!
Man kann es alleine schaffen, ein Optimist zu werden. Leichter ist es jedoch, wenn man Wegbegleiter hat, die einen dabei unterstützen. Ob Familienmitglieder oder Freunde: Am besten weiht man ein paar Leute in seine Pläne ein und bittet sie darum, einen ab und zu daran zu erinnern. Willkommener Nebeneffekt: So ein gemeinsames Projekt stärkt den Zusammenhalt – und das erzeugt noch mehr positive Emotionen.

(1) Quelle: Studie des University College London

Manchmal können unsere Gedanken uns den Schlaf rauben. Wenn der Kopf Abends vorm einschlafen auf einmal anfängt wie wild...
09/02/2019

Manchmal können unsere Gedanken uns den Schlaf rauben. Wenn der Kopf Abends vorm einschlafen auf einmal anfängt wie wild Gedanken zu sammeln. Habe ich den Wecker gestellt, welche Aufgaben muss ich noch dringen erledigen und tanken, müsste ich auch mal wieder. Diesen Vorgang nennt man Überdenken.

Ein Fehler, den wir öfters begehen, ist das sogenannte “Overthinking”. Es passiert immer wieder. Wir denken jeden Tag viele Minuten und manchmal auch Stunden über unser Leben, Verhalten zu anderen Freunden, Menschen, Mitarbeiten oder Kollegen nach. Über Leben und Tod nachzudenken kann viel Zeit fressen. Über ein böshaftiges Gespräch kann man Monate oder Wochen danach noch grübeln. Was wäre gewesen, wenn ich meine Gedanken einfach laut ausgesprochen hätte? Vor allem nach einem Streit mit Kontaktabbruch kommt es sehr oft zu Overthinking.

Die Kraft der Gedanken – Stoppe dein Grübeln

Overthinking kostet uns Kraft und Zeit, die wir effektiver nutzen könnten. Menschen, die zum Überdenken tendieren, denken so lange über ihre Entscheidung nach, bis sie sich selbst sagen, dass es zu riskant sei. Die Devise: Lieber verzichten, aber dafür auf der sicheren Seite sein und nichts verlieren.

Genau an dieser Stelle haben entschlussfreudigere Personen einen gewissen Vorteil. Sie gehen unbedachter an Situationen, haben also nicht so ein großes Problem mit dem Grübeln. Sie haben spontan eine Idee und legen einfach los, machen sich nicht so viele Gedanken über das, was schieflaufen könnte.

Auch im Sport gibt es Beispiele dafür. An vielen Fußballspielern erkennt man, dass sie eher optimistisch an Stresssituationen gehen. Sie stehen dem Druck der Zuschauer, Fans, Trainer und Sponsoren stand und spielen einfach ihr Spiel. Sie gehen etwas unbedachter an ihre Aufgabe und lassen sich nicht groß beeinflussen.

Overthinking rechtzeitig bemerken

Eigentlich merkt man schnell, wenn wieder zu viel gegrübelt wird. Die vorerst gute Idee entwickelt sich plötzlich als komplette Niederlage. Die ganzen Risiken hat man zuerst nicht gesehen und zerdrücken plötzlich die gut gemeinte Idee.

Der Grund des sogenannten Overthinking ist, dass uns gewisse Gespräche oder Ideen im Innern sehr wichtig sind. Deswegen fangen wir an zu überlegen, was dabei schief laufen könnte. Sobald einmal die Gedankenblase wächst, entstehen auch die “worst case” Szenarien und lassen unsere Traumblase platzen.

Wie mit dem Grübeln aufhören? – 5 Tipps für dich

Setze dem Grübeln und Überdenken einen Schlussstrich. Genau wie bei unserer Erziehung beeinflusst unsere Umwelt unsere Entscheidungen und Entwicklung.

1. Unterhalte dich mit inspirierenden Personen

Es gibt immer wieder Pessimisten, die nur das Negative im Alltag sehen. Sie sind es auch, die deine Zweifel verstärken. Rede vielleicht lieber mit einer neutralen Person, von der du denkst, sie sei eher positiv ausgerichtet.

2. Brainstorming: Erstelle eine Liste über Vor- und Nachteile

Wenn du dir deiner Idee unsicher bist, versuche eine Tabelle zu machen. Auf die eine Seite schreibst du Vorteile, auf die andere Nachteile. Versuche, für jeden Stichpunkt eine positive und eine negative Seite aufzuschreiben. Feedback erhältst du auch hier wieder von einer Person deines Vertrauens. Durch dieses Vorgehen hast du einen guten Überblick.

3. Unterbrich deinen Gedankenfluss

Um nicht wieder dem Overthinking zu erliegen, solltest du versuchen, etwas anderes zu machen. Spaziere, höre Musik, trinke einen Kaffee oder schaue einen Film. All das hilft, dich selbst abzulenken und erstmal beruhigt an dein Projekt zu gehen.

4. Notiere die “worst case” Szenarien, um dich leichter zu entscheiden

Was vielleicht etwas merkwürdig erscheint, ist aber wichtig. Notiere einfach das, was im schlimmsten Fall passieren könnte. So hast du einen guten Überblick über die möglichen Folgen. Andererseits siehst du, das selbst die schlimmsten Folgen nicht ganz so schlimm sind, wie erwartet.

5. Du lebst nur einmal, also grübel nicht so viel

Bei allen Gedanken, die dich überkommen, denke auch stets daran, dass du nur einmal lebst. Das sollte schon Antwort genug sein.

Generell ist es völlig normal, über gewisse Entscheidungen länger nachzudenken. Die Gedanken können dich aber dann negativ beeinflussen, wenn du eigentlich gerade mit etwas anderem beschäftigt bist. Viele Themen beschäftigen einen auch nebenbei. Lass dich deshalb nicht von einem Gefühl der Machtlosigkeit übermannen. Wenn du unsere Tipps beachtest, kannst du in Zukunft etwas zielführender an deine Projekte gehen. Viel Erfolg!

Herzlichen willkommen auf meiner neuen Facebookseite 🙂Ich möchte Dir hier gerne einige Einblicke meiner Arbeit geben und...
05/02/2019

Herzlichen willkommen auf meiner neuen Facebookseite 🙂
Ich möchte Dir hier gerne einige Einblicke meiner Arbeit geben und regelmäßige, motivierende Techniken aufzeigen, die Dir helfen, die menschliche Psyche besser zu verstehen.

Das Leben ist oft schwer und kompliziert. Vielleicht kennst Du das. In schweren, vllt. aussichtslosen Zeit, ist es wichtig sich die Hilfe zu suchen, die man benötigt. Es ist nicht schwach. Im Gegenteil! Ich biete Dir gerne meine Hilfe an 🙂

Schwerpunkte meiner ArbeitMeine fachlichen Schwerpunkte liegen auf der Behandlung von:• Depressionen;• bipolaren Erkrank...
05/02/2019

Schwerpunkte meiner Arbeit

Meine fachlichen Schwerpunkte liegen auf der Behandlung von:

• Depressionen;
• bipolaren Erkrankungen;
• Stress-, Burn-Out-, Mobbing- und Erschöpfungszuständen;
• Angsterkrankungen und psychosomatische Störungen;
• Schlafstörungen;
• Traumata und Persönlichkeitsstörungen;

Im Rahmen meiner praktischen Tätigkeit als Psych.-Berater & Fachberater für Verkehrspsychologie habe ich zudem einen weiteren Behandlungsfokus auf akute Belastungsreaktionen und Anpassungsstörungen in Folge von Trennungen, Lebensumbrüchen und Lebenskrisen gerichtet.

Die Erstberatung ist kostenfrei. Terminanfragen sind, aufgrund des hohen Andrangs, bitte per Mail an [email protected] zu richten.

Über mich Mit meiner beraterischen Arbeit - unter Nutzung wissenschaftlich anerkannter Verfahren -  verfolge ich berufli...
04/02/2019

Über mich

Mit meiner beraterischen Arbeit - unter Nutzung wissenschaftlich anerkannter Verfahren - verfolge ich beruflich mein Interesse an Menschen, an deren Verhalten, ihrer Kommunikation und den Emotionen "dahinter".

Hauptberuflich leite ich seit 2014 das verkehrspsychologische Institut VH Seminars, welches u.a. in Kempen, Mönchengladbach und Krefeld vertreten ist. Gerade im Bereich der Verkehrspsychologie arbeite ich sehr viel mit Suchterkrankungen und Perspektivlosigkeiten.

Mein Menschenbild:
Jeder Mensch ist wertvoll und verdient es, in seiner Persönlichkeit entsprechend gewürdigt zu werden. Auch hat jeder unschätzbare Potenziale zur persönlichen Weiterentwicklung. Sie bei der Nutzung Ihrer Kraftquellen zu unterstützen und diese Ressourcen nutzbar zu machen, sehe ich als meine Aufgabe.
Besonders wichtig ist mir eine wertschätzende Haltung! Daher sehe ich mich im beraterischen Kontext trotz aller Professionalität als Dialogpartner auf Augenhöhe. Des Weiteren lege ich besondere Wert auf meine Diskretion. Alle Gesprächsinhalte verbleiben zwischen mir und meinen Klienten.

Adresse

Ostwall 27
Krefeld
47798

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