Stadtarchiv Lüneburg

Stadtarchiv Lüneburg Das Stadtarchiv der Hansestadt Lüneburg.

Die Bearbeitung der Unterlagen zur Wilhelm-Raabe-Schule ist abgeschlossen! 461 Akten aus den Jahren 1873 bis 2009 wurden...
21/08/2026

Die Bearbeitung der Unterlagen zur Wilhelm-Raabe-Schule ist abgeschlossen! 461 Akten aus den Jahren 1873 bis 2009 wurden verzeichnet und konservatorisch bearbeitet und sind nun für die Benutzung bereit. 204 Akten unterliegen derzeit noch archivrechtlichen Schutzfristen.

Der Bestand mit 113 Archivkartons auf 13 Regalmetern beschreibt mehr als 130 Jahre Schulgeschichte. Die Wurzeln der Wilhelm-Raabe-Schule reichen sogar bis 1830 zurück, als sie als höhere Mädchenschule gegründet wurde. Erst 1971 wurde die bis dahin ausschließlich von Mädchen besuchte Schule auch für Jungen geöffnet.

Überliefert sind unter anderem Schuljahres- und Konferenzberichte, Unterlagen zu Unterricht und Prüfungen, Personal sowie zum Schulleben, zu Fahrten und Projekten.

Neugierig geworden? Über diesen Link geht es zum Findbuch: https://www.stadtarchiv-lueneburg.findbuch.net/php/main.php #575253

14/08/2026
🚶‍♀️🛍️ Vor 55 Jahren wurde die Grapengießerstraße zur FußgängerzoneWeniger Verkehr, mehr Lebensqualität: Was heute selbs...
07/08/2026

🚶‍♀️🛍️ Vor 55 Jahren wurde die Grapengießerstraße zur Fußgängerzone

Weniger Verkehr, mehr Lebensqualität: Was heute selbstverständlich erscheint, war Anfang der 1970er Jahre eine mutige Entscheidung. Nach den positiven Erfahrungen in der Kleinen und Großen Bäckerstraße wünschten sich auch die Kaufleute der Grapengießerstraße eine verkehrsberuhigte Einkaufsstraße.
Im Juni 1971 begann der Umbau und schon im Oktober wurde die neue Fußgängerzone feierlich eingeweiht. Seitdem lädt die Grapengießerstraße zum Bummeln, Einkaufen und Verweilen ein und prägt bis heute das Bild der Lüneburger Innenstadt.
💬 Erinnert Ihr Euch noch an die Umgestaltung oder habt Ihr Geschichten aus dieser Zeit?



Bild oben: Grapengießerstraße vor dem Umbau 1970/71. Urheber: Roger von Hartz

Bild unten: Beginn der Umbaumaßnahmen, Juli 1971. Urheber: Josef Makovec

Wrenn Bartlett, die Urenkelin des Lüneburger Kaufmanns und Bankiers Leon Katz, besitzt noch heute den originalen Staatsa...
31/07/2026

Wrenn Bartlett, die Urenkelin des Lüneburger Kaufmanns und Bankiers Leon Katz, besitzt noch heute den originalen Staatsangehörigkeitsausweis, der ihm 1911 in Lüneburg ausgestellt wurde. Sie wollte wissen, ob der zugehörige Verwaltungsvorgang im Stadtarchiv noch existiert.
Die Antwort lautet: Ja! Die Akte im Archiv enthält unter anderem den Entwurf des ausgestellten Ausweises, mit dem Leon Katz seine preußische Staatsangehörigkeit nachwies. Die Unterlagen wurden digital an seine Urenkelin in den USA übermittelt - ein bewegendes Beispiel dafür, wie Archive Familiengeschichte über Kontinente hinweg wieder sichtbar machen.

Mehr über das Leben von Leon Katz ist auf der Website „Jüdisches Leben in Lüneburg“ zu erfahren: https://jüdisches-leben-in-lüneburg.de/index.php/de/menschen?pid=1714&action=show_personcard&lang=deutsch

Die Sommerferien sind herrlich, aber leider auch endlich. Ein Blick in unsere Bestände zeigt, dass Schüler des Johanneum...
24/07/2026

Die Sommerferien sind herrlich, aber leider auch endlich. Ein Blick in unsere Bestände zeigt, dass Schüler des Johanneums schon vor fast 200 Jahren wussten, was das bedeutet.
Im Archiv findet sich zum Thema ein Stundenplan von 1835/36 mit dem kompletten Unterrichtsstoff der sieben Gymnasial- und zwei Realklassen. Unterrichtsbeginn? Meist schon um 7 Uhr. Unterrichtsende? Frühestens um 16 Uhr. Chorschüler sangen sogar noch bis 17 Uhr. Die Realschüler durften immerhin eine Stunde länger schlafen. Und ja: Auch samstags wurde unterrichtet.
Da wirken die Ferientage doch gleich doppelt kostbar.



Bild 1: Stundenplan des Johanneums Lüneburg für das Schuljahr 1835/36.

Bild 2: Unterricht am Wochenanfang: Hebräisch war morgens die erste Fremdsprache.

Wenn heute über Fotobearbeitung gesprochen wird, denken die meisten an digitale Bildprogramme. Dabei wurde schon vor übe...
17/07/2026

Wenn heute über Fotobearbeitung gesprochen wird, denken die meisten an digitale Bildprogramme. Dabei wurde schon vor über 100 Jahren mit erstaunlichem Geschick retuschiert und neu montiert, ganz ohne Computer.

Dieses Reservistenbild der 3. Eskadron des 2. Hannoverschen Dragoner-Regiments Nr. 16 aus dem Jahr 1908 entstand nicht als Gruppenfoto. Die Reservisten wurden in kleinen Gruppen fotografiert, meist am selben Tisch. Anschließend schnitt man Personen und Gegenstände sorgfältig aus und arrangierte sie zu einer gemeinsamen Szene. Im Hintergrund sind die Lüner Kaserne und eine Ansicht Lüneburgs zu sehen.

Wer genau hinschaut, entdeckt die handwerkliche Kunst: gemalte Ergänzungen, kaschierte Übergänge und mehrfach verwendete Bildelemente. Perspektive und Größenverhältnisse sind nicht realistisch, dafür ist jeder Reservist gut zu erkennen. Analoge Bildbearbeitung in ihrer "schönsten" Form.



Bild 1: Reservistenbild (Ausschnitt), 1908. Fotomontage auf lithografiertem Untersatzkarton mit Ergänzungen. Originalgröße: 37,5 × 28,3 cm. Urheber: Wilhelm Riege.

Detail 2: Ein Teil der Lüner Kaserne verschwindet hinter einem gemalten Baum.

Detail 3: Beim Ausschneiden der Reservisten wurden einige Reservistenstöcke gekappt. Mit Pinsel und Farbe wurden sie anschließend ergänzt.

Detail 4: Derselbe Tisch taucht mehrfach im Bild auf.

Detail 5: Wo ursprünglich kein Boden war, half eine Schablone: Die Reservisten sitzen buchstäblich im getuschten Gras.

Sommer in der Stadt - Treffen am StintDie Kneipenmeile Am Stintmarkt versorgt seit Jahrzehnten die Durstigen mit kühlen ...
10/07/2026

Sommer in der Stadt - Treffen am Stint

Die Kneipenmeile Am Stintmarkt versorgt seit Jahrzehnten die Durstigen mit kühlen Getränken. Im Hintergrund sehen wir das Pupasch und das Café Flip, in der Mitte das Schallander und daneben den „Kran“ sowie die Rumpelkammer. Bis zum Sommer 1992 wurden Getränke für draußen noch in Plastikbechern ausgeschenkt. Für deren Entsorgung stand eine ganze Reihe von Mülltonnen bereit. Zwei Jahre später wurde an den Terrassen zur Ilmenau hin ein festes Geländer errichtet. Das Foto, das Hans Morgner aufgenommen hat, stammt demzufolge aus den späten 1980er- oder frühen 1990er-Jahren.

Schimmel im Archiv - ist das das Ende eines historischen Dokuments? Nicht unbedingt.Dieses über 300 Jahre alte Original ...
03/07/2026

Schimmel im Archiv - ist das das Ende eines historischen Dokuments? Nicht unbedingt.

Dieses über 300 Jahre alte Original zum Stadtrecht war durch Schimmelbefall erheblich geschädigt. Das Papier war stellenweise so fragil, dass eine reine Konservierung nicht ausreichte - eine aufwendige Restaurierung war notwendig.

Zunächst wurde das Dokument trockengereinigt und anschließend gewässert. Dadurch konnten unter anderem verbliebene Schimmelsporen und Schmutz ausgespült werden. Verklebte Papierlagen wurden anschließend vorsichtig voneinander getrennt. Die einzelnen Fragmente konnten soweit möglich wieder ihrem ursprünglichen Platz zugeordnet und mit feinem Japanpapier stabilisiert werden (Bilder 2 - 3).

Nach dem Trocknen wurde überschüssiges Japanpapier entfernt. Im Bereich der Fehlstellen blieb es jedoch als zusätzliche Stabilisierung erhalten (Bild 3). Abschließend wurden die Doppelblätter wieder durch ihre ursprünglichen Heftlöcher miteinander verbunden.

Heute ist das restaurierte Original in einer säurefreien Jurismappe und einem Archivkarton sicher geschützt und kann im Lesesaal wieder genutzt werden.

Mit viel Geduld, Fachwissen und Fingerspitzengefühl lassen sich selbst stark geschädigte Archivalien oft erhalten und können so auch künftigen Generationen von unserer Stadtgeschichte erzählen.

Nach den heißen Tagen im Juli 1976 ist dieser Regentag eine willkommene Abwechslung.Händler und Besucher auf dem Wochenm...
26/06/2026

Nach den heißen Tagen im Juli 1976 ist dieser Regentag eine willkommene Abwechslung.
Händler und Besucher auf dem Wochenmarkt schützen sich unter Schirmen und Abdeckungen. Passanten überqueren den Zebrastreifen An den Brodbänken, die Ampel zeigt für die Autofahrer rot. Erst im Juni 1994 wurde der Bereich Rosenstraße/An den Brodbänken als Fußgängerzone freigegeben.



Urheber: Josef Makovec

175 Jahre St.-Ursula-Schule und 125 Jahre Hermann-Löns-Schule: Beide Schulen prägen Lüneburg seit Generationen und spieg...
19/06/2026

175 Jahre St.-Ursula-Schule und 125 Jahre Hermann-Löns-Schule: Beide Schulen prägen Lüneburg seit Generationen und spiegeln zugleich den Wandel von Bildung und Gesellschaft wider.
Im Stadtarchiv Lüneburg lassen sich diese Entwicklungen anhand zahlreicher Quellen nachverfolgen: Schulakten, Fotografien, Bauunterlagen und viele weitere Zeugnisse erzählen von Schulalltag, Reformen und den Menschen, die diese Orte geprägt haben. Geschichte wird hier lebendig und zeigt, wie eng die Entwicklung der Schulen mit der Geschichte unserer Stadt verbunden ist.
Das Stadtarchiv Lüneburg gratuliert der St.-Ursula-Schule und der Hermann-Löns-Schule herzlich und wünscht beiden Schulen weiterhin Neugier, Gemeinschaft und viele neue Kapitel für ihre Geschichte! 📚🎈



Bild 1 (oben): Hermann-Löns-Schule (damals Heiligengeistschule III) nach Norden, um 1910. Urheber: unbekannt

Bild 1 (links unten): Katholische Volksschule, um 1951. Urheberin: Hildegard Garbade

Bild 2: Jungenklasse mit Lehrer Ernst Rüther (1885-1945) in der Hermann-Löns-Schule (damals Heiligengeistschule III), um 1925. Urheber: unbekannt

Bild 3: Hermann-Löns-Schule (damals Volksschule III), um 1951. Urheberin: Hildegard Garbade

Bild 4 (oben): St.-Ursula-Schule, Wallstraße 1/2, 1991. Urheber: Otto Puffahrt

Bild 4 (unten): St.-Ursula-Schule, St.-Ursula-Weg 5, 2022. Urheber: Werner Waschke

Adresse

Wallstraße 4
Lüneburg
21335

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Dienstag 09:00 - 16:00
Mittwoch 09:00 - 16:00
Donnerstag 09:00 - 16:00

Telefon

04131/309-3719

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