Systemische Beratung Landau Dr Dipl-Psych Annette Hosenfeld

Systemische Beratung Landau Dr Dipl-Psych Annette Hosenfeld Psychologische Beratung
Einzel-, Paar-, Familientherapie
Sexualtherapie
Ängste, Depressionen, Liebesk

WirSindVielfalt und genau deshalb unterstütze ich diese Initiative des VdU sehr gerne. 💜 Für mich zeigt sich Vielfalt je...
01/09/2026

WirSindVielfalt und genau deshalb unterstütze ich diese Initiative des VdU sehr gerne. 💜 

Für mich zeigt sich Vielfalt jeden Tag in der Zusammenarbeit mit ganz unterschiedlichen Menschen, Unternehmen und Branchen. 

Es treffen verschiedene Erfahrungen, Kompetenzen, Sichtweisen und Ideen aufeinander. Genau daraus entstehen oft die besten Lösungen. Nicht, weil immer alle einer Meinung sind, sondern weil unterschiedliche Perspektiven neue Gedanken anstoßen und Entscheidungen besser machen. 

Deshalb bin ich überzeugt: 

🟣 Innovation braucht unterschiedliche Perspektiven 

🟣 Wettbewerbsfähigkeit braucht Offenheit für neue Sichtweisen 

🟣 Zukunftsfähige Unternehmen brauchen Menschen mit unterschiedlichen Stärken 

Genau das schätze ich auch am VdU. Hier begegnen sich Unternehmerinnen aus unterschiedlichen Branchen, Generationen und Unternehmensgrößen. Der Austausch eröffnet immer wieder neue Perspektiven und zeigt, wie unterschiedlich Unternehmertum sein kann. 

Mit der Kampagne   macht der Verband genau diese Stärke sichtbar. 

💜 Vielfalt ist für mich deshalb kein Trend. Sie ist Teil erfolgreicher Zusammenarbeit und eine wichtige Voraussetzung dafür, dass Unternehmen innovativ, wettbewerbsfähig und zukunftsfähig bleiben. 
 

Vielfalt

Juhu, heute wurde das Buch 'Wir sind Landau - Unternehmen einer liebenswerten Stadt' geliefert. Freue mich riesig und bi...
31/08/2026

Juhu, heute wurde das Buch 'Wir sind Landau - Unternehmen einer liebenswerten Stadt' geliefert. Freue mich riesig und bin stolz, Teil dieses schönen Projekts sein zu dürfen, Danke an Peter Wilking dafür!

30/06/2026

Intimität ist mehr als ein körperlicher Akt. Sie ist ein neurochemischer Vorgang.

Sexuelle Begegnungen lösen Oxytocin, Dopamin und andere Botenstoffe aus, die Bindungsmuster, Belohnungskreisläufe und emotionale Gedächtnisinhalte beeinflussen. Das ist biologisch gut belegt. Was weniger klar ist: Ob und wie die bewusste Steuerung sexueller Impulse direkt die kognitive Leistung verbessert, ist eine Frage, die die Wissenschaft bislang nur ansatzweise untersucht hat.

Was gut belegt ist: Der präfrontale Kortex ist das Zentrum für Selbstregulation, Impulskontrolle und Entscheidungsfindung. Forschung zeigt, dass die gezielte Ausübung von Impulskontrolle — in welchem Lebensbereich auch immer — diese Hirnregion stärkt und diese Stärke auf andere Bereiche übertragbar ist. Disziplin trainiert Disziplin.

Was viele Menschen berichten: mehr Fokus, mehr Präsenz und stärkere Motivation in Phasen, in denen sie bewusster mit ihren stärksten Impulsen umgehen. Diese Berichte sind real — aber sie sind noch nicht durch klinische Studien in direktem Zusammenhang mit sexueller Enthaltsamkeit belegt. Es handelt sich eher um ein psychologisches als ein rein biologisches Phänomen: Wer gelernt hat, einer starken Versuchung zu widerstehen, erlebt sich selbst als handlungsfähiger.

Es geht nicht um Verzicht um des Verzichts willen. Es geht darum, zu verstehen, wie Impulse wirken — und zu entscheiden, wann man ihnen folgt und wann nicht.

Bilder wurden mit KI generiert und dienen lediglich zur Veranschaulichung.

Quellen: Hare, T. A., Camerer, C. F., & Rangel, A. (2009). Self-control in decision-making involves modulation of the vmPFC valuation system. Science, 324(5927), 646–648.

Jep 🙌 wie schön, dass unser Nervensystem lernen kann!
29/06/2026

Jep 🙌 wie schön, dass unser Nervensystem lernen kann!

Viele Menschen gehen davon aus, dass Heilung allein mit der Zeit geschieht. Forschung aus Psychologie und Neurowissenschaften deutet jedoch darauf hin, dass nachhaltige Erholung oft von den Erfahrungen abhängt, die wir in dieser Zeit machen.

Gehirn und Nervensystem passen sich fortlaufend an – ein Prozess, der als Neuroplastizität bekannt ist. Wiederholte Erfahrungen von Sicherheit, Verbundenheit, Unterstützung und positiven Erlebnissen können dabei helfen, Stressreaktionen neu zu gestalten und die Widerstandsfähigkeit zu stärken.

Gleichzeitig verläuft Heilung selten von heute auf morgen. Sie braucht Geduld, Kontinuität und Möglichkeiten für das Nervensystem zu lernen, dass vergangene Gefahren nicht mehr bestehen. Zeit ist wichtig, doch neue Erfahrungen tragen oft entscheidend zu langfristiger Veränderung bei.

Quelle: Payne, P., Levine, P.A., & Crane-Godreau, M.A. (2015). Somatic experiencing: using interoception and proprioception as core elements of trauma therapy. Frontiers in Psychology, 6, 93.

Na dann 😊
25/06/2026

Na dann 😊

Eine bahnbrechende Studie des Gottman-Instituts hat gezeigt, dass Männer, die offen für den Einfluss ihrer Frau sind – also ihre Perspektive und Anliegen bei Meinungsverschiedenheiten ernst nehmen – mit deutlich höherer Wahrscheinlichkeit glückliche und stabile Ehen führen.

Laut Dr. John Gottman, der Frischvermählte über Jahre hinweg in seiner Forschung begleitet hat, war nicht aktives Zuhören im klassischen Sinne der entscheidende Faktor, sondern etwas Spezifischeres: die Bereitschaft, sich beeinflussen zu lassen. Wenn eine Ehefrau ein Anliegen anspricht, sind Männer, die gemeinsame Grundlagen finden und ihre Perspektive das Ergebnis mitgestalten lassen – statt defensiv oder abwehrend zu reagieren – deutlich eher verheiratet und glücklich geblieben. Gottmans Daten haben gezeigt, dass Ehen weit häufiger gescheitert sind, wenn Ehemänner nicht bereit waren, auf diese Weise Macht zu teilen.

Interessanterweise hat Gottman festgestellt, dass lehrbuchmäßiges „aktives Zuhören" in echten Konflikten oft nicht ausreicht, da die meisten Menschen auf Wut mit Wut reagieren statt mit Empathie. Was den Erfolg tatsächlich vorhergesagt hat, war die grundlegende Offenheit eines Ehemanns für die Sichtweise seiner Frau, gepaart mit emotionaler Intelligenz, Deeskalation und gegenseitigem Respekt.

Die Ergebnisse legen nahe, dass dauerhafter Beziehungserfolg aus Partnerschaft statt aus Kontrolle entsteht – und zeigen, dass Verständnis und Zusammenarbeit eine zentrale Rolle beim Aufbau starker, langlebiger Ehen spielen.

Bilder wurden mit KI generiert und dienen lediglich zur Veranschaulichung.

Quellen: Gottman, J.M., et al. (1998). Husband's Willingness to be Influenced by Wife, Share Power are Key Predictors of Newlywed Happiness, Stability. Journal of Marriage and the Family, University of Washington.

24/06/2026

Eine kleine Sensation: Erstmals gibt es die Tagebücher Sophie Scholls gesammelt und vollständig in Buchform. Beginnend mit den Aufzeichnungen einer 16-Jährigen und endend einige Wochen vor ihrer Hinrichtung durch die N***s. Historikerin Regina Reisch hat die Aufzeichnungen der Widerstandskämpferin bearbeitet und unter dem Titel „Sophie Scholl – eine Kostbarkeit für immer“ herausgegeben.

Oft begegnen mir auch im eigenen Denken solche dichotomen Spaltungen: typisch männliches vs. typisch weibliches Verhalte...
21/06/2026

Oft begegnen mir auch im eigenen Denken solche dichotomen Spaltungen: typisch männliches vs. typisch weibliches Verhalten; grandioser Narzissmus vs. vulnerabler Narzissmus; vermeidende Bindung vs. ängstliche Bindung. Und oft begegnen mir in der Realität Mischformen, und klare Einordnungen sind gar nicht möglich. Schubladendenken ist einfach verlockend, da es Struktur und Einfachheit suggeriert und die Welt verstehbarer zu machen scheint... ich kann jedenfalls nicht aufhören, menschliches Verhalten verstehen zu wollen 😊

❤️‍🩹
10/06/2026

❤️‍🩹

03/06/2026
27/05/2026

Psychologische Forschung zeigt konsistent, dass innerer Frieden oft wächst, wenn eine Person weniger von äußerer Bestätigung abhängig wird und mehr in Selbstakzeptanz verwurzelt ist. Wenn der eigene Selbstwert nicht mehr daran hängt, ständig verstanden, bewundert oder von anderen anerkannt zu werden, erlebt das Nervensystem weniger emotionalen Druck und sozialen Stress.

Das spiegelt das wider, was Psychologen als emotionale Unabhängigkeit bezeichnen. Menschen, die in sich selbst sicher sind, werden typischerweise weniger von Urteilen, sozialen Vergleichen oder dem anhaltenden Bedürfnis beeinträchtigt, erklären oder rechtfertigen zu müssen, wer sie sind. Studien bestätigen, dass Menschen, die Selbstakzeptanz praktizieren, mehr emotionale Resilienz, niedrigere Angst- und Depressionswerte und eine verbesserte Fähigkeit zur Bewältigung von Widrigkeiten zeigen.

Das Loslassen des Bedürfnisses nach Bestätigung kann auch echte mentale Freiheit schaffen. Anstatt Energie darauf zu verwenden, Zustimmung oder Anerkennung zu suchen, kann die Aufmerksamkeit auf persönliches Wachstum, bedeutungsvolle Verbindungen und innere Stabilität gelenkt werden. Es gibt auch eine stille psychologische Ruhe, die aus Privatheit entsteht — aus dem Nicht-Müssen, ständig gesehen oder anerkannt zu werden. Viele Menschen empfinden, dass diese innere Stille ihnen ermöglicht, sich authentischer, emotional ausgeglichener und vollständig präsent in ihrem Alltag zu fühlen.

Bilder wurden mit KI generiert und dienen lediglich zur Veranschaulichung.

Quellen: Neff, K. D. (2011). Self-Compassion: The Proven Power of Being Kind to Yourself. HarperCollins. / Kernis, M. H. (2003). Toward a Conceptualization of Optimal Self-Esteem. Psychological Inquiry, 14(1), 1–26.

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