30/05/2026
Als junge Mutter kommen dann die Schwierigkeiten. Überfordert mit der Kindererziehung, man möchte es unbedingt richtig machen. Aber was ist denn eigentlich richtig?
Was die Mama, die Oma, die Freundin, die Nachbarin, die Gesellschaft sagt?
Also war ich unter Druck, der kam vom Aussen, vermeintlich, aber eigentlich aus mir heraus. Ich wollte es allen recht machen, um gemocht und gelobt zu werden. Und mein Bauchgefühl, ich war unglücklich, ganz tief in mir hat alles rebelliert.
Ich war aber nicht nur Mutter, sondern auch noch Ehefrau, ehrgeizige Arbeitnehmerin im Aufbau der Karriere usw. So viele Rollen und Schubladen, alles sollte passen.
Der Gamechanger war die Erkenntnis, zu meinen wilden Gefühlen den Beobachter hinzuzufügen. Der Verstand, der übergeordnet beobachtet und eine Analyse vornimmt.
Der STOP sagt und dir eingibt, den Raum zu verlassen oder still zu sein. Sag einfach nichts, solange deine Gefühle so wild sind. Später, ja später kannst du wieder reden, wenn es in dir wieder ruhiger ist.
Wenn du dann deinen Weg findest, kritikfähiger wirst, zu deinen Entscheidungen stehst, Kompromisse findest, dann hast du eine Veränderung deiner Emotionen begonnen und die Entwicklung geht los.