SAPV CARE

SAPV CARE Ambulante Begleitung für schwerkranke Menschen & ihre Familien.

In Kaiserslautern, Birkenfeld, Alzey, Zweibrücken, Schweich, Rockenhausen, Nieder-Olm, Landau und Saarland

17/09/2026

🍰 Was ist am Lebensende eigentlich wichtig?

Heute sitze ich mit einer Sahnetorte am Esstisch. Und nein – die Torte ist nicht zufällig da. 😉

Sie steht für etwas, das in der Palliativversorgung eine ganz besondere Rolle spielt: Lebensqualität.

Denn am Lebensende geht es nicht immer darum, medizinisch alles möglich zu machen oder jede Entscheidung ausschließlich danach zu treffen, was auf dem Papier die „beste“ oder sinnvollste Lösung wäre.

Es geht auch um die Frage:
Was ist diesem Menschen gerade wichtig?
Was gibt ihm Freude?
Was bedeutet für ihn ein guter Tag?

Unser Geschäftsführer Herr Lorek hat es in seinem Interview mit dem Wormser Fernsehen einmal wunderbar auf den Punkt gebracht: Manchmal gehört eben auch die Sahnetorte zur Lebensqualität. 🍰🩷
Und vielleicht ist sie in diesem Moment für diesen Menschen wichtiger als das, was medizinisch zunächst als erste Wahl erscheint.

Palliative Versorgung bedeutet für uns deshalb auch, zuzuhören, Wünsche ernst zu nehmen und gemeinsam abzuwägen, was Lebensqualität für den einzelnen Menschen bedeutet.

Denn am Ende des Lebens fragen wir nicht nur:
„Was ist medizinisch möglich?“
Sondern auch:
„Was ist diesem Menschen wirklich wichtig?“ 🩷

💬 Was gehört für euch zu Lebensqualität?
Schreibt eure Ideen und Anregungen gerne in die Kommentare.
Bis nächste Woche Donnerstag bei Tagebuch einer Palliativ Care Schwester. 🌷

Wo möchte ich meine letzte Lebensphase verbringen? 🕊️Für viele Menschen ist der Wunsch klar: zu Hause.In der vertrauten ...
16/09/2026

Wo möchte ich meine letzte Lebensphase verbringen? 🕊️

Für viele Menschen ist der Wunsch klar: zu Hause.

In der vertrauten Umgebung bleiben. Im eigenen Bett liegen. Die eigenen Dinge um sich haben. Menschen und vielleicht auch Tiere, die einem wichtig sind, ganz nah bei sich wissen.

Doch so wichtig dieser Wunsch für viele ist: Er gilt nicht für jeden Menschen.

Manche fühlen sich zu Hause nicht sicher oder möchten die Belastung für ihre Angehörigen möglichst gering halten. Andere wünschen sich die medizinische und pflegerische Sicherheit einer stationären Versorgung.

Deshalb geht es nicht darum, wo man „am besten“ oder „richtig“ verstirbt.

Es geht darum, den individuellen Wunsch eines Menschen und die jeweilige Versorgungssituation gemeinsam anzuschauen.

👉 Was ist dem Menschen wichtig?
👉 Wo möchte er sein?
👉 Welche Unterstützung braucht es dafür?
👉 Und was ist unter den jeweiligen Umständen tatsächlich möglich?

Wenn der Wunsch besteht, die letzte Lebensphase zu Hause zu verbringen, kann SAPV eine wichtige Unterstützung sein. Durch die spezialisierte ambulante palliative Versorgung können schwer kranke Menschen und ihre Angehörigen auch im häuslichen Umfeld begleitet und unterstützt werden.

🎥 Auch unser Geschäftsführer hat im Wormser Fernsehen über dieses Thema gesprochen und dabei unter anderem die Bedeutung der SAPV für die häusliche Versorgung und den Wunsch, zu Hause bleiben zu können, thematisiert.
Denn am Ende geht es nicht darum, einen bestimmten Ort als den richtigen zu erklären.

Es geht darum, zuzuhören und zu fragen:
„Was wünschst du dir für deine letzte Lebensphase?“ 🤍

Palliativversorgung bedeutet, dass jemand bald stirbt.Oder? 🤔Diese Vorstellung begegnet uns immer wieder. Dabei ist Pall...
15/09/2026

Palliativversorgung bedeutet, dass jemand bald stirbt.

Oder? 🤔

Diese Vorstellung begegnet uns immer wieder. Dabei ist Palliativversorgung viel mehr als die Begleitung in den letzten Stunden oder Tagen.

Die spezialisierte ambulante Palliativversorgung – kurz SAPV – unterstützt Menschen mit schweren und fortgeschrittenen Erkrankungen, wenn eine besonders aufwendige palliative Versorgung notwendig ist.

Dabei geht es vor allem darum, belastende Symptome wie Schmerzen, Atemnot oder Ängste zu lindern, Sicherheit zu schaffen und Lebensqualität zu erhalten oder zurückzugewinnen. 🩷

Und: Eine SAPV-Versorgung kann ganz unterschiedlich lange dauern – von wenigen Stunden bis hin zu vielen Monaten.

👉 Swipe durch unseren Beitrag und erfahre mehr darüber, was SAPV wirklich bedeutet.

Auch unser Geschäftsführer Silvio Lorek spricht in einem aktuellen Interview mit dem Wormser Fernsehen genau über diese Fragen.

🎥 Das vollständige Gespräch findet ihr auf YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=xET3JCsP--4

Morgen bei „Sterben verstehen“ geht es dann um eine weitere wichtige Frage: Wo möchte ein Mensch seine letzte Lebensphase verbringen? 🏠

„Ich möchte einfach zu Hause bleiben.“ 🩷Für viele schwerstkranke Menschen ist genau das ein großer Wunsch: die verbleibe...
14/09/2026

„Ich möchte einfach zu Hause bleiben.“ 🩷

Für viele schwerstkranke Menschen ist genau das ein großer Wunsch: die verbleibende Lebenszeit dort verbringen zu können, wo sie sich zu Hause fühlen – mit den Menschen, die ihnen wichtig sind.

In einem aktuellen Interview mit dem Wormser Fernsehen spricht unser Geschäftsführer Silvio Lorek darüber, was spezialisierte ambulante Palliativversorgung bedeutet, wie SAPV CARE Menschen zu Hause unterstützt und warum Selbstbestimmung und Lebensqualität dabei eine so wichtige Rolle spielen.

„Mein Ziel ist es, jeden Menschen, der wirklich einen Bedarf hat und sagt: Ich möchte einfach zu Hause bleiben, das zu ermöglichen.“

Gemeinsam mit Manuela Stebel vom ASB Wünschewagen geht es außerdem um die Frage, wie sich ganz persönliche letzte Wünsche erfüllen lassen.

🎥 Das vollständige Interview findet ihr auf YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=xET3JCsP--4

10/09/2026

„Man braucht keine Angst vor dem Hospiz zu haben.“ 🤍

Diesen Satz sagt eine Bewohnerin im heutigen zweiten Teil unserer Hospizgeschichten – und erzählt ganz offen von ihren eigenen Erfahrungen.

Sie war bereits in mehreren Krankenhäusern und beschreibt, wie gut sie sich im Hospiz aufgehoben und versorgt gefühlt hat. Für sie war es ein Ort, an dem sie sich sicher und gut begleitet gefühlt hat. ❤️

Doch ihre Geschichte endet nicht im Hospiz. Wenn eine Rückkehr nach Hause möglich ist,
wird geschaut, welche Unterstützung dort benötigt wird.

Liegt ein entsprechender Bedarf vor, kann SAPV durch den Haus- oder Facharzt verordnet werden.

Welches SAPV-Team die Versorgung übernimmt, kann dabei frei gewählt werden.

So kann sie auch zu Hause auf spezialisierte palliative Unterstützung zurückgreifen – bei Bedarf rund um die Uhr über den Rufdienst.

Für uns zeigt diese Geschichte einmal mehr, wie wertvoll die enge Zusammenarbeit zwischen Hospiz und SAPV ist. Wenn verschiedene Versorgungsbereiche gut ineinandergreifen, kann der Weg eines Menschen ganz individuell begleitet werden – auch zurück nach Hause. 🏠💗

Und genau deshalb erzählen wir diese Geschichte.

💬 Schreibt uns gerne in die Kommentare, wenn ihr möchtet, dass wir euch auch einmal mit zu einem Hausbesuch nehmen.

Sterbesymptome verstehen – Teil 40 🕊️ | Wenn der Mensch nicht mehr reagiert – hört er mich trotzdem?„Hört er mich überha...
09/09/2026

Sterbesymptome verstehen – Teil 40 🕊️ | Wenn der Mensch nicht mehr reagiert – hört er mich trotzdem?

„Hört er mich überhaupt noch?“
Eine Frage, die sich viele Angehörige stellen, wenn ein geliebter Mensch am Lebensende nicht mehr reagiert.

Wenn die Augen geschlossen bleiben, keine Worte mehr kommen und vielleicht auch auf Berührung keine erkennbare Reaktion erfolgt, kann schnell der Eindruck entstehen: Er bekommt gar nichts mehr mit.

Doch fehlende Reaktion bedeutet nicht automatisch, dass keine Wahrnehmung mehr stattfindet.

Es gibt Hinweise darauf, dass das Hören bis in eine sehr späte Phase des Sterbeprozesses erhalten bleiben kann. Was ein Mensch dabei tatsächlich wahrnimmt und wie er es erlebt, können wir jedoch nicht sicher wissen.

Deshalb darfst du weiter sprechen.
Erzähle, was gerade passiert.
Erinnere an schöne gemeinsame Momente.
Sag, was dir noch auf dem Herzen liegt.
Halte seine Hand, wenn Nähe angenehm ist.
Oder schweige einfach gemeinsam.
Es müssen keine perfekten letzten Worte sein.

Denn manchmal ist das Wichtigste nicht, eine Antwort zu bekommen.
Sondern dem Menschen zu zeigen:
„Ich bin da. Du bist nicht allein.“ 🤍

Jeder Mensch erlebt die letzte Lebensphase anders. Unsere Beiträge sollen informieren, Ängste nehmen und Angehörigen helfen, Veränderungen besser zu verstehen.

Es gibt Momente, in denen Worte ganz leise werden.Und gerade dann können sie besonders viel bedeuten.Ein „Ich bin da.“Ei...
08/09/2026

Es gibt Momente, in denen Worte ganz leise werden.
Und gerade dann können sie besonders viel bedeuten.

Ein „Ich bin da.“
Ein „Ich liebe dich.“
Ein „Du darfst loslassen.“

Morgen widmen wir uns in unserer Reihe „Sterbesymptome verstehen“ genau diesem Thema:
🕊️ Was nimmt ein Mensch am Lebensende noch wahr, wenn er nicht mehr reagieren kann? Hört er uns vielleicht trotzdem?

Ein Thema, das viele Angehörige bewegt – und über das wir sprechen möchten.
Offen. Verständlich. Und mit ganz viel Menschlichkeit.
👉 Morgen gibt es mehr dazu.

Gemeinsam Erinnerungen bewahren. Gemeinsam ein Zeichen setzen. 💗Wir freuen uns riesig: SAPV CARE ist beim Memory Walk 20...
07/09/2026

Gemeinsam Erinnerungen bewahren. Gemeinsam ein Zeichen setzen. 💗

Wir freuen uns riesig: SAPV CARE ist beim Memory Walk 2026 in Saarlouis dabei! 🙌
Als Aussteller sind wir mit einem eigenen Stand vor Ort und freuen uns auf viele Begegnungen, interessante Gespräche und natürlich auf euch! 🩷

Der Memory Walk macht auf ein Thema aufmerksam, das uns alle angeht: Demenz.
Denn Demenz betrifft nicht nur die erkrankten Menschen selbst – auch Angehörige, Freunde und das gesamte Umfeld sind Teil dieser Lebenssituation.

Der Memory Walk möchte informieren, sensibilisieren und Begegnungen ermöglichen. Menschen mit und ohne Demenz, Angehörige, Fachkräfte und Interessierte kommen zusammen und setzen gemeinsam ein Zeichen für mehr Verständnis und Teilhabe.

Für uns als SAPV CARE ist es besonders wichtig, sichtbar zu sein, miteinander ins Gespräch zu kommen und zu zeigen, dass palliative Versorgung auch Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen begleiten kann.

📍 Memory Walk 2026 – Saarlouis
💗 SAPV CARE – Stand besuchen, kennenlernen & ins Gespräch kommen

Kommt vorbei – wir freuen uns auf jedes Gespräch. 🩷

03/09/2026

Tagebuch einer Palliative Care Schwester - Folge 18 🏡💛

Heute nehme ich euch mit an einen Ort, mit dem viele Menschen noch immer Ängste und Unsicherheiten verbinden: in ein Hospiz.

Denn was passiert dort eigentlich? Wie ist die Atmosphäre? Und wie erleben die Menschen ihren Aufenthalt?

Ich bin heute im Hospiz Schmelz und darf gemeinsam mit Pflegefachkraft Nicole eine Bewohnerin besuchen.

Und dann erzählt sie mir etwas, womit ich so gar nicht gerechnet habe:
„Am Montag darf ich wieder nach Hause.“ 🥰

Natürlich freut sich auch das Pflegepersonal riesig für sie. Und gleichzeitig merkt man, wie eng die Beziehung geworden ist.
Denn in einem Hospiz geht es nicht nur um medizinische und pflegerische Versorgung.
Es geht um Menschen. Um Vertrauen. Um Nähe. Um gemeinsame Zeit.

Und genau deshalb ist der Abschied manchmal auch emotional – selbst wenn man sich von Herzen darüber freut, dass jemand wieder nach Hause gehen kann.

Unsere Bewohnerin sagt übrigens selbst:
„Ich würde auf jeden Fall wiederkommen, wenn ich Bedarf habe.“ 💛

Und ihre Geschichte zeigt etwas ganz Wichtiges:
Eine Begleitung im Hospiz oder durch die SAPV bedeutet nicht automatisch, dass jemand dort bis zum Lebensende bleibt.

Manchmal geht es auch darum, Menschen zu stabilisieren, Beschwerden zu lindern und ihnen Lebensqualität zurückzugeben – damit sie wieder nach Hause können.

Und was unsere Bewohnerin selbst darüber erzählt und was sich seitdem verändert hat,
erfahrt ihr in Teil 2.
Bleibt gespannt. 🩷

Sterbesymptome verstehen – Teil 39 🕊️ | Wenn der Körper loslässtAm Lebensende verändert sich vieles. Manche Veränderunge...
02/09/2026

Sterbesymptome verstehen – Teil 39 🕊️ | Wenn der Körper loslässt

Am Lebensende verändert sich vieles. Manche Veränderungen kommen langsam, andere können ganz plötzlich auftreten.

Dazu können auch unwillkürliche Ausscheidungen gehören.
Wenn die Muskelspannung nachlässt und der Körper seine Funktionen zunehmend herunterfährt, kann es passieren, dass Urin oder Stuhl unwillkürlich abgeht.

Für Angehörige kann dieser Moment überraschend oder unangenehm sein. Vielleicht entstehen Unsicherheit, Scham oder die Frage: „Ist das jetzt ein Zeichen dafür, dass der Tod unmittelbar bevorsteht?“

Wichtig ist: Nicht jede plötzliche Ausscheidung bedeutet, dass der Tod unmittelbar bevorsteht. Jeder Mensch erlebt die letzte Lebensphase anders.

Was aber immer bleibt: Würde und respektvolle Begleitung.
Denn auch wenn der Körper die Kontrolle verliert, verliert der Mensch niemals seine Würde. 🤍

In unserer Reihe „Sterbesymptome verstehen“ möchten wir über Veränderungen am Lebensende sprechen – offen, verständlich und ohne Angst zu machen.

Adresse

Friedensstraße 2
Lebach
66822

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 16:00
Dienstag 08:00 - 16:00
Mittwoch 08:00 - 16:00
Donnerstag 08:00 - 16:00
Freitag 08:00 - 16:00

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