22/09/2026
Was in dir wach ist und dich schützt, ist viel älter als jede Atemübung. Diese Instanz kannst du nicht einfach wegregulieren mit Atemübungen zwischendurch, ein heißes Bad am Abend, die neue Meditations-App, die dir sagt, du sollst locker lassen.
Vielleicht klappt das kurzfristig, aber 10 Minuten später kreisen die Gedanken weiter, die Schultern ziehen hoch und der Kiefer wird fest.
„Das klappt nicht“, „was soll das bringen“, sind die Sätze, die durch den Kopf gehen, während du konzentriert 5 Sekunden ein und wieder ausatmest. Ja, Entspannung ist eine Fähigkeit, die du „trainieren“ kannst, aber ohne einen inneren Zustand von Sicherheit erlaubt dir dein Nervensystem keine lange Pause.
🌿Bevor du das nächste Mal eine deiner Übungen machst, probiere Folgendes:
Drücke deine Füße abwechselnd sanft in den Boden und sage dir selbst: ich bin sicher. Suche einen Ort in deinem Körper, wo du Ruhe oder Sicherheit wahrnimmst, und beschreibe diesen:
Wie sieht es da aus? Hell, dunkel, farbig?
Wie fühlt es sich da an: weich, stabil, warm, kühl?
Wenn du ihn mit deiner Hand erreichen kannst, lege eine Hand auf diese Stelle und spüre, was das mit dir macht. 🫴
Und jetzt beginn deine App, Routine oder Übung.
Lass mich wissen, ob es einen Unterschied macht.
Und folge mir wenn du immer mal wieder Impulse brauchst um mit dir selbst in Verbindung zu bleiben oder zu kommen. Ich bin Heilpraktikerin arbeite seit Jahren mit dem Nervensystem und weiß, wie unterschiedlich Entspannung aussehen kann. Mit mir kannst du deinen Weg finden.
Deine Chrissie