Krebs Campus

Krebs Campus Babett & Sebastian
Wissen als Überlebensvorteil
Therapie | Ernährung | NEMs | Körper | Seele

Zur Abstimmung: https://sinn-sachsen.de/abstimmung2025

Wir sind Babett und Sebastian und haben für dich den Krebs Campus gegründet. Babett ist promovierte Biologin und Medizinpädagogin und hat seit 10 Jahren Leberkrebs. Sebastian ist Lehrer der Naturwissenschaften. Unser Motto: Wissen als Überlebensvorteil bei Krebs! Du erhältst auf unserer Seite ganz viel wichtiges Krebswissen zu Therapien, Komplementärmedizin, Nahrungsergänzungsmitteln und neuester Krebsforschung. Bleib dran! Bleib up to date! Bleib glücklich am Leben!

07/09/2026

Es braucht immer nur eine Krebstherapie mehr auf dem Markt, als ich gerade brauche. Das ist mein Satz, der mir bisher immer geholfen hat.

Ich brauche keinen Plan C und Plan D, ich brauche nur einen Plan B, wenn meine Therapie nicht mehr wirkt. Und diesen Plan B suche ich mir sehr zeitig. Ob er dann wieklich zum Einsatz kommt, wenn es soweit ist, oder sich dann doch noch eine weitere Option ergibt, ist dabei unwichtig.

Mein Plan B hat jetzt auch anderthalb Jahre auf seinen Einsatz gewartet, immer im Hintergrund, als mein kleines Sicherheitsnetz für den Ernstfall.

Und jetzt, am dritren Tag meiner neuen Therapie schaue ich mich schon nach einem neuen Plan B um. Sicher ist sicher, falls bei Krebs überhaupt etwas sicher ist.

Hast du mit deinen Ärzt:innen schon deine nächste Therapie besprochen?

06/09/2026

Krebs ist politisch! Also geh weise wählen!

Und teile dieses Reel! Danke!

04/09/2026

Ärzt:innen entscheiden mit, ob du bei Progress Angst oder Sicherheit fühlst! Deswegen ist die Arztwahl so wichtig, wenn du mit Krebs lebst.

Genau so wichtig ist es, den Ärzt:innen offen zu sagen, was dir hilft und was nicht. Mir hilft, wenn mein Arzt mir eine Aufgabe gibt. Zum Beispiel: "Denken Sie in Ruhe darüber nach, bei welcher Therapie Ihre Präferenz liegt und lassen Sie uns morgen in der Sprechstunde noch einmal darüber reden." Das ist für mich eine hilfreiche Arzt-Patienten-Kommunikation, die mir Sicherheit gibt.

Was wünschst du dir in dem Moment am meisten, wenn deine Ärzt:innen dir schlechte Nachrichten überbringen?

03/09/2026

Krebs ist schrecklich, und wenn die Tumoren wachsen, dann kann das echt Angst machen.

Nach über 20 Progressen in über 13 Jahren mit Krebs habe ich mir aber mittlerweile so gute Hilfen aufgebaut, dass mich Progress nicht mehr umhaut. Ich weiss, was ich bei Progress tun kann und bleibe handlungsfähig. So auch jetzt, wo ein neuer Lebertumor in mir wächst.

In den nächsten Tagen zeige ich dir hier, wie du dir ebenfalls ein starkes Sicherheitsnetz aufbauen kannst. Wir können Progress nicht immer verhindern, aber ich kann dir etwas Angst davor nehmen. Also bleib gern weiter an meiner Seite 💚

50 mal war ich schon im MRT. Mehr als 20 mal wurde etwas gefunden: neue Tumoren, Metastasen oder Größenzunahme von vorha...
31/08/2026

50 mal war ich schon im MRT. Mehr als 20 mal wurde etwas gefunden: neue Tumoren, Metastasen oder Größenzunahme von vorhandenen Tumoren. Klingt beängstigend, oder? Ist es tatsächlich auch, selbst nach 13 Jahren noch.

Aber ich habe mir in all den Jahren gute Hilfsmittel erarbeitet, die mir in solchen unsicheren Zeiten Halt geben.

Und damit du diese Hilfsmittel nicht erst nach Jahren zur Verfügung hast, teile ich sie hier mit dir. Also folge mir gern, wenn du es noch nicht tust. Denn eine Sache ist absolut sicher: Gemeinsam haben wir weniger Angst! 🍀

28/08/2026

Wo liegt der Sinn meines Lebens bei all der Angst und dem Leid? Die Suche nach der Antwort macht meine Angst kleiner. Denn egal, ob da gerade ein neuer Tumor in mir wächst, ich lebe noch und kann Menschen und Projekte unterstützen, auch im Kleinen, auch mit weniger Kraft.

Ich kann meiner Nachbarin Hilfe anbieten, und ihre Blumen giessen, wenn sie im Urlaub ist. Ich kann einer Freundin beistehen, der es gerade nicht gut geht. Und ich kann auf einem Solikonzert zu und tanzen! (Ausserdem haben beide coole Songs zum Thema Angst. Eignen sich prima, um etwas Wut loszuwerden 😉)

26/08/2026

Steigende Tumormarker machen mir Angst, auch wenn ich weiss, dass das nicht immer Progress bedeutet. Aber ein kontinuierliches Ansteigen ist leider zumindest ein Hinweis darauf, dass Tumoraktivität vorhanden sein kann. Die Bildgebung nächste Woche wird es zeigen.

Zum Glück habe ich schon meinen Plan B in der Tasche. Ich kenne meine nächste Therapie. Das beruhigt mich zumindest ein wenig.

Wie schaffst du es in solchen Momenten, dich zu beruhigen?

24/08/2026

Mit Krebs musst du penibel sein, zumindest wenn es um deine Dokumentation geht.

Wenn du lernen möchtest, wie du Arztbriefe besser verstehen und deinen Therapieverlauf bestmöglich dokumentieren kannst, dann werde Mitglied im Krebs Campus. Wir haben jede Woche mehrere Online-Angebote, wo du deine Fragen stellen und dich mit anderen Betroffenen austauschen kannst.

Ausserdem haben wir unterschiedliche Kurse, Dokumente und Checklisten, die dir dein Leben mit Krebs erleichtern können. Wenn du Fragen zu Mitgliedschaft hast, schreib mich gern an. 💚

Traust du dich, dein Behandlungsteam auf Fehler aufmerksam zu machen?

23/08/2026

Wenn ein Elternteil an Krebs erkrankt ist, müssen Kinder mit Ängsten umgehen, die unfassbar und unbeschreiblich sind.

Meine Tochter hat durch meine Krebserkrankung eine posttraumatische Belastungsstörung entwickelt und versucht immer wieder, mir das Versprechen abzuringen, lange zu leben. Sie weiss, dass ich meine Versprechen immer halte.

Wie würdest du antworten?

18/08/2026

An Laborwerten wird so viel rumexperimentiert und so viel reingedeutet von Heilpraktikern oder "Gesundheitscoaches" im Netz.

Verstehe mich nicht falsch, es ist sehr wichtig, die Blutwerte unter einer Krebstherapie im Blick zu behalten. Aber tatsächlich ist es ein Stück weit völlig normal, unter Therapie veränderte Blutwerte zu haben, ohne, dass das sofort kritisch wird.

Leberwerte können zum Beispiel durch Medikamente erhöht sein. Das Immunsystem hat ne Menge zu tun, weshalb Leukozyten erniedrigt sein können. Chemo kann die Blutbildung beeinflussen.

Und mein Tumormarker fährt seit meiner Immuntherapie Achterbahn, ohne dass ich jedes Mal ein Rezidiv habe.

Ich werde deshalb schon lange nicht mehr nervös, wenn ich einen "schlechten" Blutwert habe. Ich stelle meinem Arzt dann immer nur eine Frage: Ab welchem Wert müssen wir uns Sorgen machen?

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