01/09/2026
Puppy Love 🤍
Dieses Bild ist tatsächlich schon ein paar Jahre alt – aber an der Freude hat sich bis heute nichts geändert: Wenn die ganz Kleinen zum ersten osteopathischen Check in die Praxis kommen, ist das immer etwas Besonderes.
Gerade bei Welpen und Junghunden lohnt es sich, den Bewegungsapparat frühzeitig einmal genauer anzuschauen. Denn Auffälligkeiten müssen nicht erst durch einen Sturz, wildes Spielen oder eine andere Verletzung entstehen. Bereits angeborene oder entwicklungsbedingte Besonderheiten, die Lage und Platzverhältnisse im Mutterleib oder auch ein schwieriger bzw. sehr schneller Geburtsverlauf können Einfluss darauf haben, wie sich ein junger Hund anschließend entwickelt und bewegt. Dazu kommen natürlich Wachstum, unterschiedliche Belastungen und die enorme körperliche Entwicklung in den ersten Lebensmonaten.
Dabei geht es nicht darum, bei jedem jungen Hund zwanghaft „etwas zu finden“. Vielmehr schauen wir uns den Hund als Ganzes an: Wie bewegt er sich? Gibt es Veränderungen, Seitenunterschiede oder Asymmetrien? Gibt es Auffälligkeiten in Muskulatur, Gelenken oder Geweben?
Gerade weil junge Hunde vieles erstaunlich gut kompensieren können, fallen kleinere Auffälligkeiten im Alltag nicht unbedingt sofort auf. Deshalb möchten wir allen Welpen- und Junghundebesitzern ans Herz legen, ihren Nachwuchs frühzeitig einmal fachlich durchchecken zu lassen – und nicht erst dann, wenn bereits deutliche Probleme oder Einschränkungen sichtbar werden.
Und ganz nebenbei: Gegen eine ordentliche Portion Puppy Love haben wir natürlich auch nichts einzuwenden. 🐶