27/06/2026
🌸 Trockenheit im Intimbereich ?
Warum Estriol-Cremes kein Tabu sein sollten!
Ein Thema, das viele Frauen betrifft, über das aber viel zu selten gesprochen wird: Scheidentrockenheit (Vaginale Atrophie).
Egal ob in den Wechseljahren, nach der Schwangerschaft oder durch die Pille – ein sinkender Östrogenspiegel lässt die Vaginalschleimhaut dünner, trockener und empfindlicher werden. Das führt oft zu Brennen, Juckreiz oder Schmerzen beim Intimverkehr.
Warum hilft Estriol so gut?
Viele Frauen schrecken vor dem Wort „Hormoncreme“ zurück.
Doch hier gibt es Entwarnung:
❗️Lokale Wirkung: Estriol ist ein schwaches Östrogen, das direkt vor Ort wirkt.
❗️Kaum Aufnahme im Blut: Der Körper nimmt bei korrekter Dosierung fast nichts davon auf.
❗️Regeneration: Es baut die Schleimhaut wieder auf und verbessert die Durchblutung.
❗️Infektionsschutz: Ein gesunder Östrogenspiegel schützt vor Blasenentzündungen und Pilzen.
💡 Meine Tipps aus der Praxis:
😌GEDULD haben: Die Schleimhaut braucht oft einige Wochen, um sich zu regenerieren.
Richtig dosieren: Meistens startet man mit einer täglichen Anwendung für 2–3 Wochen. Danach reicht oft eine Erhaltungstherapie von 2–3 Mal pro Woche
😀ALTERNATIVEN benutzen: Wer komplett auf Hormone verzichten möchte (z. B. nach bestimmten Brustkrebserkrankungen), kann auf feuchtigkeitsspendende Gele mit Hyaluronsäure zurückgreifen.
Auch eine moderne, regenerative Laserbehandlung bietet hier eine hocheffektive und medikamentenfreie Option.
Bitte besprechen Sie Ihre Optionen immer individuell mit Ihrer Frauenärztin oder Ihrem Frauenarzt.