Ralph Köllges Kinderarzt

Ralph Köllges Kinderarzt Kinder- und Jugendmediziner
Impfspezialist
Kommunikationstrainer
Allergologe
Umweltmediziner
Reiseimpfungen
Gelbfieberimpfstelle
Vorträge Impfungen

25/07/2026

Impfung in Deutschland - weiterhin extrem ausbaufähig. Es ist nicht zu verstehen, dass eine Impfung, die so erfolgreich Krebs verhindert, weiterhin in Deutschland bei diesen Impfquoten liegt: nur jedes 2. Mädchen und nur jeder 4. Junge sind geimpft.

In England ist das Impfprogramm HPV deutlich besser geregelt und staatlich unterstützt. Mache mir aber in der aktuellen politischen Irrsinn Planung im Gesundheitswesen keine große Hoffnung - leider. Was bleibt: stetige Aufklärung in der Freizeit.
Lieber Herr Linnemann: da Sie ja bereits im Vorfeld Ahnungslosigkeit im Feld Gesundheitsministerium zugegeben haben - ich bin Arzt - ich helfe gerne. Einfach anrufen oder schreiben.

England: „Die HPV-Impfung ist in England mit null Todesfällen durch Gebärmutterhalskrebs bei jungen Frauen in den letzten Jahren in Verbindung gebracht worden.

Eine bahnbrechende Studie, die im Lancet veröffentlicht worden ist, hat bestätigt, dass in England zwischen 2020 und 2024 keine Frau im Alter von 20 bis 24 Jahren an Gebärmutterhalskrebs gestorben ist.

Dies markiert das erste Mal in der aufgezeichneten Geschichte, dass in dieser Altersgruppe keine Todesfälle registriert worden sind, was einem vollständigen Rückgang der Sterblichkeit im Vergleich zu historischen Durchschnittswerten entspricht. Experten feiern diesen Erfolg als außergewöhnliches Ergebnis des schulbasierten HPV-Impfprogramms (Humanes Papillomavirus), das 2008 im Vereinigten Königreich eingeführt worden ist. Die Forscher schätzen, dass die Impfung bereits rund 200 junge Leben in England gerettet hat — eine Zahl, die weiter steigen dürfte, sobald geimpfte Generationen älter werden.“
Quellen: Sasieni, P., & Falcaro, M. (2026). Cervical cancer mortality trends following HPV vaccination in England, 2001-24: an analysis of population-based mortality data. The Lancet.

Heute war „großer Bahnhof“ bei kleinundGROSS, Zentrum für Kinder- und Jugendliche.Der Grund: Die Impfraten bei Säuglinge...
17/07/2026

Heute war „großer Bahnhof“ bei kleinundGROSS, Zentrum für Kinder- und Jugendliche.
Der Grund: Die Impfraten bei Säuglingen, Kindern und insbesondere bei Schwangeren sind ausbaufähig:
- 23% Impfung in der Schwangerschaft, obwohl 3 von 100 Influenza Erkrankungen in der Schwangerschaft zu einer Totgeburt führten (englische Studie aus 2011 im Rahmen der Pandemie gemessen)
- nur jede 2. Schwangere erhält eine Impfung gegen und damit fehlt dem Neugeborenen der wichtige Nestschutz
- nur 69% der Säuglinge sind gegen geimpft
- bei der RSV Immunisierung müssen wir oft genug die Eltern mühsam überzeugen
- nur 4 von 5 Kindern haben m Ende des 2. Lebensjahres eine vollständige Impfung gegen Pneumokokken….

Deshalb durfte ich heute eine Impf-Fortbildung für in der Praxis durch ein Filmteam aufnehmen lassen. Es war ein großer Aufwand, der sich aber gelohnt hat.
Hebammen sind wichtige Partner in der Beratung werdender Eltern. Um so wichtiger ist es, als Hebamme auf Basis von Forschung und Wissenschaft informiert zu sein.
Danke allen Organisatoren, die diese sinnvolle Fortbildung möglich gemacht haben.

17/06/2026

Sehr schöner Artikel in der RP, der nochmal auf die Wichtigkeit der Hyposensibilisierung hinweist.

„Pollensaison belastet und Allergiker 2026 besonders stark
MÖNCHENGLADBACH(ngo) Niesen, juckende Augen und Hustenreiz – in diesem Jahr sind mehr Menschen von betroffen als noch im Jahr zuvor. Das geht aus einer Auswertung der AOK Rheinland/Hamburg hervor. Grundlage dafür sind die bei der Krankenkasse gemeldeten Arbeitsunfähigkeitsfälle, die auf Heuschnupfen oder allergischen Schnupfen zurückgehen. Die Daten zeigen auch: Die Symptome beginnen früher als im Vorjahr. Zudem teilt die Apothekerkammer Nordrhein mit, dass die Pollensaison in diesem Jahr etwa 15 bis 20 Prozent intensiver ausfällt als in durchschnittlichen Jahren. Aber wieso?

Ralph Köllges ist , in Mönchengladbach und Vorstandsmitglied im Deutschen Allergie- und Asthmabund. Im Gespräch mit der Redaktion führt er die Entwicklungen unter anderem auf den und die zurück. Dadurch gebe es beispielsweise mittlerweile auch Pflanzenarten in der Region, die früher nicht heimisch waren. Hinzu kommt laut Köllges der Umweltfaktor . Dieser mache die Pollen aggressiver.

Aktuell gebe es in # eine mittlere bis starke Belastung mit Blütenstaub. Bäume spielen dabei keine Rolle mehr. Eine stärkere Belastung gehe dafür von den aus und eine mäßige von Kräutern wie und . Köllges fürchtet, dass die in der Luft sogar noch ansteigen könnte. Denn: „Wenn es wenig Regen gibt, dann wird die Luft natürlich nicht ausgewaschen.“

und empfiehlt er: „Für die akute Zeit sollte man es natürlich vermeiden, bei starkem Pollenflug draußen Sport zu betreiben.“ Zudem könne es sinnvoll sein, zu lüften, wenn der Pollenflug gering ist, oder Pollengitter an den Fenstern anzubringen. Hilfreich sei es auch, die Haare vor dem Schlafengehen zu waschen. Grundsätzlich gelte jedoch: In jedem Fall sollte eine ärztliche Diagnostik vorgenommen werden. Von Schnelltests, die diesen Zweck erfüllen sollen, rät er ab.

Im Anschluss an eine Diagnose empfiehlt Köllges, aus dem Ergebnis Konsequenzen zu ziehen und eine sogenannte vorzunehmen. Dabei wird das Immunsystem schrittweise an den Auslöser gewöhnt, sodass später kaum oder gar keine allergischen Reaktionen mehr auftreten. Aus Erfahrung weiß er jedoch: „Menschen scheuen die .“ Grund dafür ist die Angst vor Spritzen. Mittlerweile gibt es ihm zufolge aber auch andere Möglichkeiten, darunter sind orale Mittel, Tabletten oder Tropfen.

Je früher eine Person die Behandlung vornimmt, desto besser, sagt Köllges. Denn so könne auch ein sogenannter „allergischer Marsch“ verhindert werden. Aus Symptomen an Augen und Nase könnte im schlimmsten Fall ein allergisches entstehen. „Die Allergie kann sich also verschlechtern, wenn man nichts dagegen tut.“

Danke für die Unterstützung.


Noch können alle Patientinnen und Patienten für ihre Versorgung kämpfen.Sollte das   in dieser Form beschlossen werden, ...
31/05/2026

Noch können alle Patientinnen und Patienten für ihre Versorgung kämpfen.
Sollte das in dieser Form beschlossen werden, dann können wir als Praxis nicht mehr so weiter arbeiten. Was wird passieren:
Sprechstunden müssen dann gekürzt werden, z.B. am Freitag keine Sprechstunde mehr.
Noch weniger Praxen finden eine Nachfolge (was jetzt ja schon schwierig ist).

Wir wollen das nicht. Nur die Patientinnen (Wählerinnen) und Patienten (Wähler) können das noch ändern.
Werden Sie aktiv und bitte teilen Sie den Aufruf aller Praxen in Deutschland.
Kämpfen Sie mit uns für eine gute ambulante Versorgung.


Es ist ein Trauerspiel - das neue  .Sollte es nicht verändert werden dann bedeutet das neue massive Einschränkungen in d...
29/05/2026

Es ist ein Trauerspiel - das neue .

Sollte es nicht verändert werden dann bedeutet das neue massive Einschränkungen in der Versorgung unserer Patienten.
Leider wehren die sich nicht bei ihrem .
Wir als Praxen werden aktuell nicht gehört.

Bisher war es so, dass wir sowieso als Praxen nur eine einmalige Bezahlung (ca.40€) für die ambulante Behandlung von 3 Monaten bekamen. Das wurde für jeden Patienten bezahlt, und es war schon immer schwierig, die steigenden Kosten (Gehälter, Miete, Mietnebenkosten) betriebswirtschaftlich damit zu decken.

Jetzt wird zusätzlich noch eine Obergrenze für
präventive Leistungen wie Vorsorgen und Impfungen eingeführt und die Zahl der zu versorgenden Patienten gedeckelt.

Folge wird sein: auch wir als Praxis können betriebswirtschaftlich dann leider nicht mehr alle Patienten behandeln (wo gehen die dann hin?) und keine neuen Patienten mehr annehmen, da wir sie kostenlos behandeln müssten und das bekommen wir nicht hin.

Ich bin seit 1996 niedergelassen und habe viele Reformen erlebt. Aber diese stellt einen absoluten Vertrauensverlust in die Glaubwürdigkeit politischer Aussagen dar. Sie macht mich zornig und traurig.

Nur die Patientinnen und Patienten können das noch beeinflussen und für ihre eigene zukünftige Versorgung kämpfen.

Willkommen im Leben – von Anfang an in guten Händen.Im   des Krankenhaus   begleiten wir, das Ärzteteam von klein&gross,...
20/05/2026

Willkommen im Leben – von Anfang an in guten Händen.

Im des Krankenhaus begleiten wir, das Ärzteteam von klein&gross, Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, die ersten wichtigen Lebenstage der mit all unserer Erfahrung, medizinischen Kompetenz und viel Einfühlungsvermögen.

Mit 5 Pädiater*Innen übernehmen wir die U2, die medizinische Untersuchung und Betreuung von Neugeborenen, die erforderlichen Impfungen
und bei Bedarf auch die Ultraschall Diagnostik.

Ein besonderer Schwerpunkt unsere Praxis liegt in der – der spezialisierten medizinischen Betreuung von Neugeborenen und Frühgeborenen. So werden Familien und ihre Babys bereits unmittelbar nach der Geburt kompetent und fürsorglich begleitet.

Auf dem Bild fehlt leider Mirjam Neunzig, Fachärztin für Kinder- und Jugenmedizin, Neonatologin.
Von li. nach re.
Jacek Mossakowski
Marie Bruchmann
Dr. med. Monika Volmer
Ralph Köllges

Die Europäische   ist vorbei. Ich hoffe, dass die Informationen zum Impfschutz hilfreich und motivierend waren. Komplett...
26/04/2026

Die Europäische ist vorbei. Ich hoffe, dass die Informationen zum Impfschutz hilfreich und motivierend waren. Kompletter

Letzter Infotag der Europäischen Impfwoche.  , seltene - aber furchtbare Infektion. Ca. 350 Fälle pro Jahr in Deutschlan...
25/04/2026

Letzter Infotag der Europäischen Impfwoche. , seltene - aber furchtbare Infektion. Ca. 350 Fälle pro Jahr in Deutschland sind nicht viel, aber wen die Erkrankung trifft, den trifft sie eben zu 100%. Die Erkrankung ähnelt am Anfang einem banalen Virusinfekt. Das macht sie so tückisch. Denn innerhalb von 24-48h kann eine Meningokokken Infektion zu Tode führen.
Was hilft: konsequenter Impfschutz für die von der empfohlenen Gruppen.
Gern wieder teilen, und gerne erwarten wir von euch auch auf Instagram mit immer wieder informativen Beiträgen rund um die Kinder- und Jugendmedizin.

Heute in der Europäischen Impfwoche:  .Bedeutendster bakterieller Erreger weltweit mit über 2 Millionen Todesfällen, für...
24/04/2026

Heute in der Europäischen Impfwoche: .
Bedeutendster bakterieller Erreger weltweit mit über 2 Millionen Todesfällen, für Deutschland werden 4000-8000 Todesfälle jährlich geschätzt. Und dennoch ist gerade bei den Ü60 jährigen die Impfrate eine Katastrophe: nur 1/3 ist geimpft.
Deshalb: Impfpass checken lassen! Bei den Autos klappt der Check doch auch.

Adresse

Moses-Stern-Str. 28
Mönchengladbach
41238

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 12:00
14:30 - 17:30
Dienstag 08:00 - 12:00
14:30 - 17:30
Mittwoch 08:00 - 12:00
Donnerstag 08:00 - 12:00
14:30 - 17:30
Freitag 08:00 - 12:00

Telefon

+492166618822

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