19/06/2026
Es gibt Fälle, die vergisst man nicht. Bei Pit Hoffmann (22) ist es jener Patient, der mit seinen Verbrennungen 2. Grades aus Berlin nach Magdeburg in unser Klinikum verlegt wurde. Der Mann hatte auf der Arbeit versehentlich an eine Stromleitung gegriffen, so dass seine Arme bis hoch zum Kopf verbrannten. Auf der Station B 2.2 kümmern sich Menschen wie der Pflegefachmann Pit Hoffmann um solche Fälle. „Wir haben für solche komplexen Wunden spezielle Auflagen, die echt High-Tech sind“, sagt Hoffmann – und man merkt: Er „brennt“ für diesen Beruf, wenn das bei gerade diesem Thema nicht etwas seltsam klingt.
Während in anderen Regionen der Welt auch schon mal Präparate aus Fischhaut auf derartige Wunden gelegt werden (und durchaus erfolgreich sind), arbeitet Hoffmann mit High-Tech-Lappen, ähnlich groß wie Kompressen. „Solche speziellen Lappen werden dann noch in Desinfektionsmittel getränkt und sorgen über Wochen und Monate dafür, dass an der verbrannten Stelle neue Haut entstehen kann“, sagt Hoffmann.
Der 22-Jährige, der gelernter Pflegefachmann ist, arbeitet seit Oktober 2025 im Klinikum Magdeburg, davor 2,5 Jahre in einem Haus in Stendal. „Es sind damals schon immer viele Patienten von dort in die Gefäßchirurgie des Klinikums Magdeburg verlegt worden, so dass mir klar war: Da will ich hin“, sagt Hoffmann. Vor allem war er angetan davon, dass im Klinikum mit dem „da Vinci“ operiert wird.
„Ich bin extrem gut vom Team der Station B 2.2 aufgenommen worden, richtig tolle Kolleginnen und Kollegen“, so Hoffmann. Auch sein Teamleiter sei „bodenständig“, wie er das nennt. „Klar, er ist eine Führungsperson und damit auch eine Respektsperson, aber eben ein gutes Mittelding aus Chef und Kollege.“ Mit dem Ärzteteam der Station komme er bestens aus; hier sei auch der Chefarzt sehr zugänglich, man könne mit ihm auf Augenhöhe reden.
(Rest des Textes findet Ihr in den Foto-Slides, da Instagram nur eine begrenzte Caption hat)