26/08/2026
In Folge 58 der Reihe „Inside UM“ dreht sich alles um Medizinprodukte-Forschung und um Innovationen – und somit darum, wie aus einer Idee ein neues Produkt wird. Auf diesem Weg brauchen Forschende und andere Akteure im Gesundheitswesen vielfältige Unterstützung – die an der Universitätsmedizin Mainz das Medical Device Innovation Center (MIC) anbietet. Als Projekt des Interdisziplinären Zentrums Klinische Studien (IZKS) ist es „die zentrale Anlaufstelle, an die sich alle wenden können, die sich mit Medizinprodukten beschäftigen“, erläutert Diplom-Biologin Karolina Nadjafi vom MIC. 👩🔬
Und das ist durchaus ein weites Feld, wie Karolina Nadjafi zu berichten weiß: „Wir haben über 500.000 verschiedene Medizinprodukte auf dem Markt. In der Diagnose sind dies zum Beispiel Röntgengeräte, in der Therapie zählen Implantate, Herzklappen, aber auch Pflaster und chirurgische Skalpelle dazu.“
Bis zum neuen Medizinprodukt ist es ein oft langer und komplexer Weg, auf dem es einige Hürden zu überwinden gilt. „Im MIC schauen wir uns neue Ideen an und überlegen, wie wir bestmögliche Unterstützung und Beratung bieten können, um das neue Produkt erfolgreich auf den Markt zu bringen.“ Dabei arbeitet das MIC auch eng mit dem Technologietransfer zusammen, etwa wenn es um Patente oder Ausgründungen geht. Das IZKS, zu dem das MIC gehört, unterstützt zudem bei der Planung und Durchführung der klinischen Beobachtung nach der Markteinführung eines Medizinprodukts, dem sogenannten Post Market Clinical Follow-up (PMCF), und bietet Schulungen für an klinischen Studien beteiligtes Personal an, insbesondere Prüfarzt- und Study Nurse-Kurse. 🤝
👉 Weitere Informationen: https://www.mic-mainz.de/