VPT LG Mitte

VPT LG Mitte VPT e.V. - Verband für Physiotherapie

Auszug aus unserem Rundschreiben vom 14.08.2026Liebe Kolleginnen und Kollegen,wie gewohnt hat Ihre VPT-Landesgruppe Mitt...
14/08/2026

Auszug aus unserem Rundschreiben vom 14.08.2026

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wie gewohnt hat Ihre VPT-Landesgruppe Mitte die Wahlprogramme zur Landtagswahl 2026 in Sachsen-Anhalt genauer unter die berufsverbands-politische Lupe genommen.
Wir haben die Programme von sieben Parteien gelesen und anhand einheitlicher Fragestellungen analysiert.
Dabei war uns eines besonders wichtig: Wir informieren – wir bewerten nicht. Welche politischen Schwerpunkte für Sie persönlich entscheidend sind, bestimmen Sie als Wählerinnen und Wähler selbst.

Was wollten wir wissen?
Wir haben insbesondere darauf geschaut, welche Aussagen sich in den Wahlprogrammen zu Themen finden, die für die Physiotherapie von Bedeutung sind: Heilmittelversorgung · Physiotherapie · Fachkräftemangel · ausländische Fachkräfte · Schulgeldfreiheit · Ausbildungsvergütung · medizinische Versorgung im ländlichen Raum · Akademisierung · Direktzugang

Ihre
VPT-Landesgruppe Mitte

Kurzposition zur Reform des NachrichtendienstrechtsDer Bundesverband der Freien Berufe (BFB) begrüßt das Ziel des Gesetz...
13/08/2026

Kurzposition zur Reform des Nachrichtendienstrechts
Der Bundesverband der Freien Berufe (BFB) begrüßt das Ziel des Gesetzgebers, die Nachrichtendienste an aktuelle Bedrohungslagen anzupassen und ihre Befugnisse auf eine rechtssichere Grundlage zu stellen. Zugleich muss sichergestellt werden, dass die für die Freien Berufe unverzichtbaren Vertrauensbeziehungen wirksam geschützt bleiben. Berufsgeheimnisse dienen nicht allein den Interessen der Berufsträger, sondern gewährleisten den Bürgerinnen und Bürgern den Zugang zu unabhängiger rechtlicher, gesundheitlicher, wirtschaftlicher und sonstiger professioneller Beratung.
Die Freien Berufe tragen in besonderer Weise Verantwortung für hochsensible persönliche Informationen. Allein die rund 1,49 Millionen selbstständigen Freiberuflerinnen und Freiberufler steuern rund zehn Prozent zum Bruttoinlandsprodukt bei. Sie beschäftigen knapp 4,8 Millionen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – darunter knapp 129.000 Auszubildende. Die Bedeutung der Freien Berufe für Wirtschaft und Gesellschaft geht jedoch weit über ökonomische Aspekte hinaus: Die Gemeinwohlorientierung ist ein Alleinstellungsmerkmal der Freien Berufe.
Deshalb müssen Mandanten, Patienten, Klienten und Ratsuchende darauf vertrauen können, sich ihren Rechtsanwälten, Ärzten, Psychotherapeuten, Apothekern, Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern und anderen Berufsgeheimnisträgern offen anzuvertrauen. Dieses Vertrauen ist Voraussetzung für eine funktionierende Rechts-, Gesundheits-, Beratungs- und Prüfungsinfrastruktur und damit von erheblicher Bedeutung für das Gemeinwohl.
Der BFB begrüßt, dass der Gesetzentwurf erstmals einen allgemeinen Schutz von Berufsgeheimnisträgern für nachrichtendienstliche Maßnahmen vorsieht und den Schutzbereich gegenüber der bisherigen Rechtslage erweitert. Zugleich besteht aus Sicht der Freien Berufe weiterer Prüfungsbedarf hinsichtlich der praktischen Wirksamkeit dieser Schutzmechanismen. Insbesondere sollte untersucht werden, ob die vorgesehenen Regelungen den berechtigten Geheimhaltungsinteressen aller von gesetzlichen Verschwiegenheitspflichten erfassten Vertrauensbeziehungen ausreichend Rechnung tragen.
Besondere Aufmerksamkeit verdient dabei der Schutz von Behandlungs-, Beratungs-, Prüfungs- und Mandatsverhältnissen. Vertrauliche Kommunikation zwischen Arzt und Patient, Psychotherapeut und Patient, Apotheker und Patient, Rechtsanwalt und Mandant sowie anderen Berufsgeheimnisträgern und ihren Auftraggebern bildet das Fundament einer vertrauensvollen Berufsausübung. Nachrichtendienstliche Maßnahmen dürfen dieses Vertrauen nicht beeinträchtigen.
Der BFB hält es zudem für erforderlich, dass Eingriffe in geschützte Vertrauensverhältnisse strengen Verhältnismäßigkeitsanforderungen unterliegen und durch wirksame Kontroll- und Rechtsschutzmechanismen abgesichert werden. Dies gilt insbesondere angesichts neuer digitaler Ermittlungsinstrumente und der zunehmenden Digitalisierung beruflicher Kommunikation und Dokumentation. Der Schutz vertraulicher elektronischer Kommunikation und sensibler Datenbestände muss auch unter den Bedingungen moderner Nachrichtendiensttätigkeit gewährleistet bleiben.
Schließlich sollte der Gesetzgeber sicherstellen, dass Berufsverbände bei Vorhaben mit erheblicher Bedeutung für Berufsgeheimnisse und Grundrechte ausreichend Zeit zur fachlichen Prüfung und Stellungnahme erhalten. Eine sorgfältige Beteiligung der betroffenen Kreise trägt wesentlich zur Qualität und Akzeptanz der Gesetzgebung bei.

VPT LG Mitte und Buchner laden ein: Netzwerktreffen in Leipzig
12/08/2026

VPT LG Mitte und Buchner laden ein: Netzwerktreffen in Leipzig

Erfahre in den Netzwerktreffen der UP Community wertvolle Insights, tausche dich mit anderen Praxisinhabern aus und stärke dein berufliches Netzwerk für den Erfolg deiner Praxis.

Die VPT LG Mitte und die Fa. Buchner laden ein: up-Netzwerktreffen in Leipzig. Ein Tag voller interessanten Informatione...
06/07/2026

Die VPT LG Mitte und die Fa. Buchner laden ein: up-Netzwerktreffen in Leipzig. Ein Tag voller interessanten Informationen erwartet euch im Radisson Blu Hotel · Augustusplatz 5-6 · 04109 Leipzig am 12.09.2026 ab 09:00 Uhr (5 Geh-Minuten vom Leipziger HBH entfernt).

Anmeldung unter:
https://www.buchner.de/angebot/up-netzwerktreffen-2026-in-leipzig/

Und mit dem Code NWTVPT2026 25% Rabatt sichern

Kick-off: Abendessen am Vorabend. Bereits am Freitagabend starten wir mit einem gemeinsamen Abendessen im Radisson Blu Hotel. Kennenlernen und austauschen können bei einem guten Essen – der perfekte Auftakt für einen Tag voller Inspiration. Wer möchte, ist dabei!

Wann: Freitag, 11.09.2026 | 18:30 Uhr
Kosten: 42,00 € p. P. (Essen und Getränke)
Anmeldung: bis 27.08.2026, Begleitpersonen willkommen

In Kooperation mit KI ist cool, TI muss sein, Datenschutz schafft Respekt KI, TI, Datenschutz – praxisnah erklärt! Beim up-netzwerktreffen in Leipzig erfährst Du, wie Du KI und TI clever einsetzt und Datenschutz sicher umsetzt. Live bekommst Du Impulse, konkrete Anleitungen und Best Practices, d...

04/05/2026
04/05/2026

🗣️ Das Bündnis Gesundheit – ein Zusammenschluss von mehr als 40 Verbänden und Organisationen des Gesundheitswesens - hat sich in einer Resolution klar zum inzwischen beschlossenen GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz geäußert. 👩‍💼

Auch der VPT hat das Papier mitgezeichnet, um der vorgebrachten Kritik an den aktuellen Plänen maximal Gehör zu verschaffen. 💪

🔗Hier kannst du dir die Resolution anschauen (PDF hier runterladen)

https://www.awmf.org/fileadmin/user_upload/dateien/stellungnahmen/2026/Resolution_Buendnis_Gesundheit_27.04.2026_final.pdf

ResolutionStabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung Das Bündnis Gesundheit – ein Zusammenschluss von mehr als ...
28/04/2026

Resolution

Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung

Das Bündnis Gesundheit – ein Zusammenschluss von mehr als 40 Verbänden und Organisationen des Gesundheitswesens – stellt fest, dass das geplante GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz in seiner aktuellen Form weder dem Anspruch einer nachhaltigen Reform noch den Erfordernissen einer verlässlichen Patientenversorgung gerecht wird.

Bedarfsgerechte Finanzierung statt starrer Begrenzungen
Eine einseitige Bindung der Ausgabenentwicklung an die Grundlohnsumme wird dem realen Versorgungsbedarf nicht gerecht. Maßstab muss der medizinisch notwendige Bedarf sein, unter Berücksichtigung von Demografie, Morbidität und medizinischem Fortschritt. Die Zahl der Menschen ab 67 Jahren ist in den letzten fünf Jahren um circa eine Million gestiegen. Für die nächsten fünf Jahre rechnet das Statistische Bundesamt mit einem Anstieg um weitere fast zwei Millionen Menschen. Der Anteil der älteren Bevölkerung (65 Jahre und älter) in Deutschland wird nach Angaben des Robert Koch-Institutes von gegenwärtig 21 auf 29 Prozent im Jahr 2030 steigen. Mit zunehmendem Lebensalter steigen das individuelle Krankheitsrisiko, das Risiko für das gleichzeitige Auftreten mehrerer chronischer Krankheiten und das Risiko für eine Pflegebedürftigkeit. Der Versorgungsbedarf wird also deutlich steigen. Die inzwischen angekündigten massiven Einschnitte im Bereich der Pflegeversicherung werden die negativen Auswirkungen der mit dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz geplanten Maßnahmen auf die Versorgung noch verstärken.

Sorgfältiger Gesetzgebungsprozess statt Zeitdruck
Das laufende Verfahren mit extrem verkürzten Prüf- und Beteiligungsfristen wird der Tragweite der Reform nicht gerecht. Es untergräbt Transparenz, fachliche Qualität und Vertrauen. Reformen dieser Größenordnung erfordern eine umfassende, strukturierte Einbindung aller relevanten Akteure.
Faire Lastenverteilung sicherstellen

Die Stabilisierung der GKV darf nicht einseitig zulasten von Patientinnen und Patienten, Versicherten und Leistungserbringern erfolgen. Der Staat muss seiner finanziellen Mitverantwortung gerecht werden und einen substanziellen Beitrag leisten. Solidarität erfordert eine ausgewogene Beteiligung aller.
Versicherungsfremde Leistungen steuerfinanzieren
Gesamtgesellschaftliche Aufgaben – insbesondere die Finanzierung von Beiträgen für Bürgergeldempfänger – sind konsequent aus Steuermitteln zu tragen. Dies wäre ein entscheidender Schritt zur nachhaltigen Entlastung der GKV und zur Stabilisierung der Beitragssätze.

Prävention stärken und neue Finanzierungsquellen erschließen
Steuern bzw. zweckgebundene Abgaben auf gesundheitsschädliche Produkte wie Alkohol, Tabak und zuckerhaltige Erzeugnisse sind einzuführen bzw. zu erhöhen. Die Einnahmen müssen gezielt zur Prävention, zur Entlastung der GKV und zur Verbesserung der Versorgungsqualität eingesetzt werden.
Bürokratie wirksam abbauen

Übermäßige Dokumentations- und Verwaltungsanforderungen behindern die Versorgung und erhöhen die Kosten. Eine Task-Force aus Politik und Vertreterinnen und Vertretern der Gesundheitsberufe sollte kurzfristig konkrete Maßnahmen zum Abbau bürokratischer Belastungen umsetzen.
Gesundheitsberufe verbindlich einbeziehen
Die Gesundheitsberufe müssen frühzeitig und systematisch in Entscheidungsprozesse und die Ausgestaltung von Reformvorhaben einbezogen werden. Ihre praktische Erfahrung ist unverzichtbar, um Regelungen auf Praxistauglichkeit hin zu prüfen und eine patientengerechte, qualitätsgesicherte Versorgung sicherzustellen.

Eine nachhaltige Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung gelingt nur durch faire Lastenverteilung, verlässliche Finanzierung sowie konsequente Einbindung der in der Versorgung tätigen Berufe im Gesundheitswesen. Politischer Reformdruck darf nicht zulasten von Versorgungssicherheit und Systemvertrauen gehen.

Das Bündnis Gesundheit vertritt mehr als sechs Millionen Beschäftigte im Gesundheitswesen.

Claudia Domke-Tilemann ist verstorbenMit großer Bestürzung haben wir erfahren, dass Claudia Domke-Tilemann am Ostermonta...
13/04/2026

Claudia Domke-Tilemann ist verstorben

Mit großer Bestürzung haben wir erfahren, dass Claudia Domke-Tilemann am Ostermontag im Alter von 74 Jahren verstorben ist.

Über viele Jahre hinweg war sie in unseren Landesgruppen Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen eine herausragende Referentin. Mit ihrem fundierten Fachwissen, ihrer klaren und lebendigen Vortragsweise sowie ihrer Leidenschaft für ihren Beruf der Physiotherapeutin, hat sie Menschen begeistert und inspiriert.

Ihre Seminare waren stets besondere Höhepunkte in unseren Kurskalendern. Ihr Engagement, ihre Verlässlichkeit und ihre herzliche Art machten sie zu einer geschätzten Referentin und Wegbegleiterin.

Claudia Domke-Tilemann hinterlässt eine große Lücke – als Mensch, als Impulsgeberin und als Referentin, die viele bereichert hat. Ihr Wirken wird unvergessen bleiben.

Unser Mitgefühl gilt ihrer Familie und allen, die ihr nahestanden.

Vorstand, Geschäftsführung und Mitarbeitende der LG Mitte

Adresse

Apelsteinallee 16
Markkleeberg
04416

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 16:00
Dienstag 09:00 - 16:00
Mittwoch 09:00 - 16:00
Donnerstag 09:00 - 16:00
Freitag 09:00 - 14:00

Telefon

+4934297778866

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