29/07/2026
Ich stand vor über 80 Menschen und hatte trotzdem das Gefühl, mit jedem Einzelnen im Raum so verbunden zu sein.
festival in Fuchsmühl. Ein Becher Kakao vor mir, eine Gruppe an Menschen, die langsam beginnt anzukommen.
Das Thema diesmal: das Herz und die Wellen des Lebens. Wie alles in Bewegung ist. Wie wir uns tragen lassen dürfen, statt gegen die Welle zu schwimmen. Wie viel Kraft darin liegt, dem eigenen Rhythmus einfach zu folgen, statt ihn zu kontrollieren.
Und dann diese Stille, die entsteht, wenn 80 Menschen gemeinsam aufhören zu funktionieren. Wenn keiner mehr etwas leisten muss. Wenn einfach nur da sein reicht.
Ich habe das schon oft gehalten. Kleine Kreise, große Kreise, Momente, die niemand außer den Anwesenden je sehen wird. Aber ehrlich gesagt – jedes Mal berührt es mich neu. Dass Menschen sich trauen, sich zu zeigen. Dass sie kommen, ohne zu wissen was passiert, und gehen mit etwas, das sie vorher nicht hatten.
Das ist keine Aufgabe für mich. Das ist das, wofür ich hier bin.
Für mich ist es das, was Ritual eigentlich ist. Nicht Esoterik, nicht Show. Sondern die Entscheidung, einem Moment Bedeutung zu geben – gemeinsam.
Was wäre, wenn du dir öfter erlauben würdest, dich tragen zu lassen? Von der Welle, die dein Leben gerade ist – ohne dagegen anzukämpfen?
Danke, Carina, dass ich jetzt schon zum zweiten Mal bei Love Peace Namaste einen Kakaozeremonie halten durfte. Es fühlt sich jedes Mal wie ein Geschenk an.
Warst du schon mal in einer Kakaozeremonie? Erzähl mir davon.