Isabel Schönig - traumasensible Geburtsvorbereitung

Isabel Schönig - traumasensible Geburtsvorbereitung Du bist schwanger und hast sexuelle Gewalterfahrungen? Ich begleite Dich zu einer selbstbestimmten u

Du bist nicht deine GeschichteDeine Geschichte hat dich geprägt. Aber sie hat dich nicht definiert.Hier ist, was ich wei...
17/06/2026

Du bist nicht deine Geschichte

Deine Geschichte hat dich geprägt. Aber sie hat dich nicht definiert.

Hier ist, was ich weiß:
Du bist nicht das, was dir passiert ist. Du bist nicht die Angst, die dir beigebracht wurde. Du bist nicht die Schuld, die man dir aufgeladen hat. Du bist nicht der Schmerz, den du getragen hast. Du bist das, was du daraus machst.

Deine Geschichte war dein Weg hierher.

Sie war schwer. Sie war unfair. Sie war nicht deine Schuld. Aber sie ist nicht dein Ende.

Du bist nicht festgelegt.

Dein Nervensystem mag noch alte Muster haben – Angst, Vorsicht, Schutz. Das ist nicht falsch. Das war weise, damals.

Aber du kannst wählen, es anders zu machen. Nicht trotz deiner Geschichte, sondern mit deiner Geschichte. Du kannst wachsen. Du kannst deine Reaktionen verstehen und verändern. Du kannst Grenzen setzen, die du dir damals nicht setzen konntest. Du kannst dein Kind ganz anders begleiten.

Nicht weil du perfekt wirst – sondern weil du bewusst bist. Heilung ist nicht, dass die Geschichte verschwindet. Heilung ist, dass du einen neuen Umgang mit ihr findest.

Dass du sie erzählen kannst, ohne dich schuldig zu fühlen. Dass du sie tragen kannst, ohne von ihr erdrückt zu werden.

Das Schönste:
Mit jedem bewussten Moment wählst du etwas Neues. Mit jeder Atemtechnik, die du nutzt, schreibst du deine Geschichte um. Mit jeder Grenze, die du setzt, wirst du neu.
Du bist nicht gefangen in dem, was war. Du bist frei, das zu werden, was sein könnte.

Was ist der eine Schritt, den du heute gehen kannst, um deine Geschichte neu zu schreiben? Erzähl mir davon – ich glaube an dich.

Bindungstheorie – kurz erklärtEs gibt eine wissenschaftliche Grundlage dafür, warum manche Beziehungen sich anfühlen wie...
15/06/2026

Bindungstheorie – kurz erklärt

Es gibt eine wissenschaftliche Grundlage dafür, warum manche Beziehungen sich anfühlen wie ein sicherer Hafen – und andere nicht.
Das ist die Bindungstheorie.

Was ist Bindung?

Bindung ist die emotionale Verbindung zwischen dir und deiner Bezugsperson – deiner Mutter, deinem Vater, einer Person, der du vertraust.

Der Psychologe John Bowlby entdeckte: Diese Verbindung ist nicht einfach Liebe. Es ist die Gewissheit, dass jemand für dich da ist.
Dass du sicher bist.
Die sichere Bindung:

Eine sichere Bindung entsteht, wenn deine Bezugsperson:
✓ Verfügbar ist – sie ist da, wenn du sie brauchst
✓ Feinfühlig ist – sie versteht, was du brauchst, auch wenn du es nicht sagst
✓ Zuverlässig ist – du kannst dich darauf verlassen, dass sie wiederkommt

Ein Kind mit sicherer Bindung traut sich, die Welt zu erkunden – weil es weiß, dass jemand auf es aufpasst.

Und wenn deine eigene Bindung nicht sicher war?
Vielleicht warst du allein, wenn du Angst hattest.
Vielleicht warst du nicht sicher, ob deine Bezugsperson für dich da war.
Vielleicht hast du gelernt: „Ich kann nicht vertrauen."

Das hat Spuren hinterlassen. Das ist real.

Aber hier ist die Wahrheit – und das ist wissenschaftlich belegt:
Bindung kann sich heilen.

Das nennt sich "Earned Secure Attachment" – verdiente sichere Bindung.

Das bedeutet: Du kannst zu deinem Kind eine sichere Bindung aufbauen – auch wenn deine eigene Geschichte schwierig war.

Nicht trotz deines Traumas, sondern weil du daran arbeitest.

Wie?
Durch Bewusstsein. Durch die Arbeit an deinen eigenen Mustern. Durch Selbstmitgefühl.
Durch die Entscheidung, es anders zu machen.
Wenn du dein Baby hältst und merkst, dass du Angst hast, es loszulassen – das ist nicht Schwäche. Das ist Bindung, die zu wachsen beginnt.
Wenn du merkst, dass du dein Kind überprüfst, ob es noch atmet – dein Nervensystem lernt: „Es ist sicher. Ich kann vertrauen."

Das ist Heilung. In Echtzeit.

Du darfst die Bindung haben, die du brauchst – mit deinem Kind.

Erkennst du deine eigene Bindungsgeschichte wieder? Schreib mir in den Kommentaren oder per DM – ich begleite dich auf diesem Weg.

-Kind-Bindung

Sichere Orte schaffenDein Nervensystem braucht einen Ort, wo es atmen darf.Nicht irgendwann. Jetzt. Was macht einen Ort ...
13/06/2026

Sichere Orte schaffen

Dein Nervensystem braucht einen Ort, wo es atmen darf.
Nicht irgendwann. Jetzt. Was macht einen Ort sicher? Es geht nicht um Perfektion. Es geht um dich.

Schaffe Ruhe:

- Sanfte, warme Lichter statt grelle Helligkeit. Vielleicht eine Kerze. Vielleicht auch nur eine Lampe mit Dimmer.

- Leise Momente – Musik, die dir gut tut, oder einfach Stille. Das ist dein Raum.

Schaffe Komfort:

- Texturen, die sich gut anfühlen. Ein weiches Kissen. Eine Decke, die dich umarmt. Ein bestimmter Duft (vielleicht Lavendel, vielleicht etwas ganz anderes – dein Duft).

Schaffe Vorhersehbarkeit:

- Ein bestimmter Platz, wo deine Lieblingsdinge sind. Ein Ritual – vielleicht dein morgendlicher Tee, vielleicht eine bestimmte Zeit, in der dieser Ort ganz dir gehört.

Wenn dein Nervensystem weiß: „Hier bin ich sicher. Hier weiß ich, was passiert" – dann entspannt es sich.

Schaffe Grenzen:

- Ein Raum, in den nicht alle einfach eindringen dürfen. Ein Zeichen an der Tür: „Bitte anklopfen." Ein Handy, das ausgeschaltet ist.

Grenzen sind nicht egoistisch. Grenzen sind liebevoll – gegen dich selbst und gegen andere.

Schaffe Freude:

- Was macht dein Herz leicht? Ein Bild, das dich lächeln lässt? Eine Pflanze? Etwas, das du magst, nur weil du es magst.

Dein sicherer Ort soll sich nicht wie eine Zelle anfühlen. Er soll sich wie eine Umarmung anfühlen.

Das Wichtigste:

Du darfst den Platz mit den Menschen teilen, die dich respektieren. Aber dieser Ort gehört dir. Hier darfst du sein, wie du bist.

Hier darf dein Nervensystem entspannen. Hier kannst du zu dir selbst heimkehren.

Welche eine Veränderung kannst du heute noch umsetzen, um deinen sicheren Ort zu schaffen? Schreib mir – ich möchte deine Geschichte hören.

Deine Gefühle sind berechtigt. Auch die, die du nicht aussprechen darfst.Besonders die.Hier ist, was die Gesellschaft di...
10/06/2026

Deine Gefühle sind berechtigt. Auch die, die du nicht aussprechen darfst.
Besonders die.

Hier ist, was die Gesellschaft dir sagt:
„Du wirst Mutter – du solltest dich freuen!"
„Andere Frauen sind entspannter."
„Du schuldest deinem Baby Dankbarkeit."
„Sei nicht so emotional."

Hier ist, was wahr ist:
Du darfst Angst haben UND dich freuen.
Du darfst wütend sein UND dein Kind lieben.
Du darfst traurig sein über das, was du aufgibst, während du empfangen wirst.

Du darfst verwirrt sein. Überfordert. Ambivalent.

Das sind keine Zeichen, dass du:
❌ Eine schlechte Mutter wirst
❌ Etwas falsch machst
❌ Zu emotional bist
❌ Deinem Kind nicht genug gibst

Das sind Zeichen, dass du menschlich bist.

Und wenn du früher verletzt wurdest:
Deine Gefühle sind noch berechtigter. Intensiver. Lauter.

Dein Körper sagt „Vorsicht!" – nicht weil etwas falsch ist mit dir, sondern weil er klug genug war, dich zu schützen.

Diese Gefühle sind Informationen. Sie sind weise.

Das Wichtigste:
Deine Gefühle sind nicht deine Schuld.
Aber was du mit ihnen tust – das ist deine Verantwortung.
Du darfst fühlen. Alles.
Und du darfst dir Hilfe holen, damit diese Gefühle dich nicht erdrücken.
Du darfst mit jemandem sprechen, der versteht.
Du darfst sein, wie du bist – mit allen Gefühlen, alle gleichzeitig.

Welches Gefühl darfst du dir endlich eingestehen? Schreib mir in den Kommentaren oder per DM – du bist nicht allein.

Triggern in der Schwangerschaft verstehenDu bist schwanger und plötzlich reagierst du auf Dinge, die dir vorher nichts g...
08/06/2026

Triggern in der Schwangerschaft verstehen

Du bist schwanger und plötzlich reagierst du auf Dinge, die dir vorher nichts gemacht haben.

Eine bestimmte Stimme. Ein Wort. Eine Berührung am Bauch. Ein ärztliches Gespräch.

Und du fragst dich: Warum bin ich so überempfindlich?

Die Antwort: Das ist nicht überempfindlichkeit. Das ist dein Nervensystem.

Was ist ein Trigger?

Ein Trigger ist nicht das ursprüngliche Trauma selbst. Es ist etwas, das ähnlich anfühlt.

Dein Nervensystem hat gelernt: „Das erinnert mich an Gefahr."

Und wenn dein Nervensystem das spürt – egal ob rational oder nicht – antwortet es mit Alarm: Angst, Erstarren, Flucht.

Warum sind Trigger in der Schwangerschaft intensiver?

🔴 Kontrollverlust – Dein Körper verändert sich, ohne dass du es kontrollierst

🔴 Körpergrenzen – Gynäkologische Untersuchungen, Ultraschall, fremde Hände an deinem Bauch

🔴 Hormonelle Empfindlichkeit – Dein Nervensystem ist stärker aktiviert

🔴 Neue Verletzlichkeit – Du schützt nicht nur dich, sondern ein anderes Leben

Das verstärkt alte Trigger um ein Vielfaches.

Wichtig:

Deine Trigger sind nicht irrational. Sie sind die Stimme deines Körpers, der sagt: „Ich bin nicht sicher."

Auch wenn dein Kopf sagt: „Das ist harmlos."

Was du tun kannst:

Lerne deine Trigger kennen. Was sind die Momente, in denen du in Panik gerätst?

Ist es Kontrollverlust?
Ist es eine bestimmte Art von Berührung?
Ist es Hilflosigkeit?
Ist es, beobachtet zu werden?
Wenn du deine Trigger kennst, kannst du dich vorbereiten. Du kannst deiner Ärztin/deinem Arzt und deiner Hebamme sagen: „Bitte sag mir, was du tust, bevor du es tust."

Du kannst Grenzen setzen. Du kannst Atemtechniken nutzen. Du kannst mit deiner Hebamme einen Plan erstellen, wie sie dich am besten unterstützt.

Du kannst dich selbst schützen – sogar in der Schwangerschaft.

Schreib mir in den Kommentaren oder per DM: Welcher Trigger könnten dir in der Schwangerschaft begegnen?

3 Atemtechniken für PanikmomenteDein Nervensystem ist in Panik. Dein Herz rast. Du kannst nicht denken.Hier ist die gute...
06/06/2026

3 Atemtechniken für Panikmomente

Dein Nervensystem ist in Panik. Dein Herz rast. Du kannst nicht denken.
Hier ist die gute Nachricht: Du kannst dich selbst beruhigen. In weniger als 3 Minuten.
Nur mit deinem Atem.

Technik 1: Box Breathing (4-4-4-4)

Das Einfachste und Wirksamste:

4 Sekunden einatmen
4 Sekunden halten
4 Sekunden ausatmen
4 Sekunden halten
Wiederhole das 5-10 Mal. Dein Nervensystem beruhigt sich sofort.

Ideal in der Öffentlichkeit, niemand sieht es.

Technik 2: Die 4-7-8 Atemtechnik

Für tiefere Angst:

4 Sekunden einatmen
7 Sekunden halten
8 Sekunden ausatmen
Das längere Ausatmen aktiviert dein parasympathisches Nervensystem – das ist dein „Entspannungs-Modus".

Mach das 4 Runden hintereinander.

Technik 3: Längeres Ausatmen (4-8)

Die sanfteste Methode:

4 Sekunden einatmen
8 Sekunden ausatmen
Das ist so einfach, dass du es überall nutzen kannst – beim Zahnarzt, in der Schwangerschaftsvorsorge, wenn Panik kommt.

Das Wichtigste:
Dein Atem ist dein Werkzeug. Er gehört dir. Niemand kann ihn dir nehmen.
Diese Techniken funktionieren nicht, weil Magie – sondern weil dein Nervensystem auf Atem antwortet. Punkt.

Probier eine heute noch aus.

Speichere dir diesen Post – beim nächsten Panikmoment brauchst du keine Anleitung mehr, nur deinen Atem.

Bist du etwas ruhiger, kannst du auch weiter mit deinem Atem in Verbindung mit deinem Baby gehen. Schicke mit deinem Atem gute Energie zu deinem Baby und konzentriere dich darauf, wie diese gute Energie bei deinem Baby ankommt und eure Bindung stärkt.

Angst in der Schwangerschaft ist normal.Sag das noch mal zu dir selbst.Nicht: „Ich sollte mich freuen."Nicht: „Andere Fr...
03/06/2026

Angst in der Schwangerschaft ist normal.

Sag das noch mal zu dir selbst.
Nicht: „Ich sollte mich freuen."
Nicht: „Andere Frauen sind entspannter."
Nicht: „Es ist egoistisch, Angst zu haben."

Sondern: Meine Angst ist normal.

Hier ist warum:
Dein Körper weiß, dass sich alles verändert. Er kennt die Verantwortung, die kommt. Er spürt die Verletzlichkeit – die deine und die eines anderen Menschen, den du schützen wirst. Das ist nicht Schwäche. Das ist Tiefe.

Angst sagt: „Mir ist etwas wichtig." Und ja – dein Kind ist das Wichtigste.

Wenn du früher verletzt wurdest, kann die Angst lauter sein:
Angst vor Kontrollverlust. Angst, dass dein Körper dir nicht vertraut. Angst, deine Trauma-Muster an dein Kind weiterzugeben.

Diese Angst ist auch normal. Und sie zeigt: Du sorgst dich. Du willst besser machen.

Die Wahrheit: Angst in der Schwangerschaft ist nicht das Problem.

Das Problem ist, wenn du dir für deine Angst Vorwürfe machst.
Deine Angst darf sein. Sie ist berechtigt. Sie ist weise.

Du schuldest dir – und deinem Baby – nicht Glück ohne Fragen.

Du darfst angespannt sein und Mutter sein.

Beides zusammen.

Vielleicht bedeutet „reich sein“ in dieser besonderen Zeit etwas ganz anderes.Nicht mehr besitzen, sondern gut versorgt ...
02/06/2026

Vielleicht bedeutet „reich sein“ in dieser besonderen Zeit etwas ganz anderes.

Nicht mehr besitzen, sondern gut versorgt sein.

Sich Unterstützung zu holen, die wirklich trägt.

Gerade in der Vorbereitung auf die Geburt kann es einen großen Unterschied machen,
nicht alles alleine stemmen zu müssen.

Mögliche Investitionen in dich und dein Erleben könnten sein:

✨ eine Doula, die dich kontinuierlich begleitet
✨ eine Beleghebamme, die dich rund um die Geburt kennt
✨ eine Geburtshaushebamme oder Hausgeburtshebamme für einen vertrauten Rahmen
✨ osteopathische Begleitung bei körperlichen Beschwerden
✨ nährendes, gutes Essen, das dich stärkt
✨ Unterstützung im Alltag, damit du dich entlasten kannst

All das sind keine „Luxusentscheidungen“.
Sondern Möglichkeiten, Sicherheit aufzubauen – innen und außen.

Gerade wenn dein System sensibel reagiert oder du dir mehr Halt wünschst,
kann genau diese Unterstützung den Unterschied machen.

Reichtum zeigt sich vielleicht genau hier:
In dem Gefühl, getragen zu sein. Nicht alleine zu sein.

Und dir selbst genau das zu ermöglichen, was du wirklich brauchst.

Hier macht es auch Sinn, dass du prüfst, was deine Krankenkasse an Kosten trägt: Rufbereitschaft der Hebamme, Ostheopathie... oder falls du Leistungen vom JobCenter bekommst, hast du die Möglichkeit dort etwas mehr Geld zu erhalten, wenn du schwanger bist. Melde dich auch gerne bei mir, ich biete vergünstigte Beratung an, für Menschen, die es brauchen (ohne Nachweis, einfach selber einordnen).

Auf was möchtest du während deiner Schwangerschaft nicht verzichten?

Was ist Trauma im Körper?Dein Hirn versteht: „Das ist vorbei."Dein Körper sagt: „Ich bin nicht sicher."Das ist nicht dei...
01/06/2026

Was ist Trauma im Körper?
Dein Hirn versteht: „Das ist vorbei."
Dein Körper sagt: „Ich bin nicht sicher."
Das ist nicht deine Schuld. Das ist dein Nervensystem.

Hier ist, was passiert:
Trauma sitzt nicht in deinen Gedanken. Es sitzt in deinem Nervensystem – in diesem System, das deinen Körper am Leben erhält.
Wenn etwas Gefährliches passierte, hat dein Körper das gelernt: Vorsicht. Gefahr. Er speichert das ab wie ein Alarmsystem.
Jahre später – in einer sicheren Situation – aktiviert sich dieser Alarm wieder. Ein Wort. Ein Geruch. Eine Berührung. Und dein Körper antwortet, als würde die Gefahr jetzt passieren.

Dein Nervensystem hat zwei Reaktionen:
🔴 Fight or Flight – Anspannung, Angst, Fluchtinstinkt
🔵 Freeze – Erstarren, Lähmung, „Sich tot stellen"

In der Schwangerschaft können beide Zustände aktiviert sein – dein Körper ist verwirrt zwischen Schutz und Verletzlichkeit.

Das Wichtigste:
Dein Körper ist nicht kaputt. Er war klug genug, dich damals zu schützen.
Aber jetzt braucht dein Nervensystem neue Information: Du bist sicher.

Das zu lernen braucht Zeit. Geduld. Und jemanden, der deine Körperweisheit versteht.

Tag der NachbarschaftFrüher gab es rund um Geburt und Wochenbett ein kraftvolles Ritual:die „Fette Henne“.Es stammt aus ...
29/05/2026

Tag der Nachbarschaft

Früher gab es rund um Geburt und Wochenbett ein kraftvolles Ritual:
die „Fette Henne“.

Es stammt aus dem norddeutschen Raum und beschreibt eine Zeit, in der Nachbarn, Familie und Freunde die frischgebackene Mutter versorgt haben – oft über mehrere Wochen hinweg, klassisch etwa die ersten 6 Wochen im Wochenbett.

Gekocht wurde nicht von der Mutter.
Stattdessen stand Essen vor der Tür.
Warm. Nährend. Selbstverständlich.

Ohne große Worte. Ohne, dass sie darum bitten musste.

Die Botschaft dahinter war klar: Du sollst dich erholen. Du wirst versorgt.

Gerade nach einer Geburt – und auch schon in der Vorbereitung darauf – zeigt sich, wie wichtig genau das ist.

Ein Körper, der geleistet hat.
Ein Nervensystem, das möglicherweise sensibel reagiert.
Ein Übergang, der Zeit, Ruhe und Sicherheit braucht.

Und doch sieht die Realität heute oft anders aus:
Viel Organisation. Viel Alleinsein. Viel „Ich muss das schaffen“.

Vielleicht darf dieser alte Brauch daran erinnern, dass Unterstützung ein wichtiger Teil von Fürsorge.

Nicht nur im Wochenbett. Sondern auch jetzt schon.

✨ Wer kann dich begleiten?
✨ Wer sorgt für dich – ganz praktisch?
✨ Was brauchst du, um dich sicher und gehalten zu fühlen?

Es darf leicht(er) sein.
Und du darfst dich tragen lassen.

Adresse

Mayen

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Isabel Schönig - traumasensible Geburtsvorbereitung erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Die Praxis Kontaktieren

Nachricht an Isabel Schönig - traumasensible Geburtsvorbereitung senden:

Verknüpfungen

Teilen