Physiotherapie Matthias Kranz

Physiotherapie Matthias Kranz Freiberuflicher Physiotherapeut

03/08/2026

Zwölf Jahre Leistenschmerz. Eine Behandlung. Seitdem schmerzfrei.

Matze erzählt in Folge 3 einen Fall, der zeigt, wie viel Zeit verloren geht, wenn immer nur am Symptom gearbeitet wird. Der Patient ist jahrelang mit seinen Leistenschmerzen rumgelaufen, bis letztes Jahr dauerhaft. Immer wieder die Leiste massieren lassen, immer wieder die Hüftbeuger behandeln lassen. Also rein muskulär.

Entscheidend war am Ende nicht die Technik, sondern die Geschichte dazu: Der Schmerz kam damals schlagartig. Und schlagartig heißt in aller Regel nicht Hüftdysplasie, sondern artikulär – irgendwas am Gelenk.

Beim Untersuchen war es dann eindeutig. Das ISG unfassbar fest, L4/L5 und L5/S1 komplett blockiert, alles auf der rechten Seite.

Also erst sämtliche muskulären Strukturen drumherum frei gemacht, den Darm gleich mit, dann Stoßwelle am ISG und in der LWS, zum Schluss Radiofrequenz. Einmal alles frei – und bis heute keine Schmerzen mehr.

Es war eine Anwendung. Nach zwölf Jahren.

Podcast Folge 3 ist jetzt online – auf Spotify und YouTube. Link in den Story-Highlights.
https://open.spotify.com/episode/3D4akFpWAT7KRlhkTDmIOI

Speicher dir das Reel und schick es jemandem, der seit Jahren an der Leiste behandelt wird – ohne dass es besser wird.

02/08/2026

Eine Frage verrät uns oft mehr als jedes Bild: Kam es schleichend – oder schlagartig?

Matze erklärt in Folge 3, warum das der erste Abzweig in unserer Ursachensuche ist. Hat es sich über Wochen aufgebaut, steckt tendenziell eher eine Fehlhaltung dahinter, eine Instabilität – oder beides gleichzeitig. Der Körper hat dann lange kompensiert, bis das System gekippt ist.

Kam es dagegen von jetzt auf gleich, lässt sich ein struktureller Schaden nicht einfach ausschließen. Das gehört sauber abgeklärt, bevor irgendjemand anfängt zu behandeln.

Und dann gibt es noch den Fall dazwischen: eine Blockade im System, aus der eine Fehlstatik entsteht – und die sich plötzlich anfühlt, obwohl sie sich lange angekündigt hat.

Deshalb fragen wir am Anfang nicht nur „wo tut’s weh“, sondern „seit wann und wie kam es“. Denn die Antwort entscheidet, wo wir überhaupt ansetzen.

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Speicher dir das Reel und schick es jemandem, der seit Wochen rätselt, wo seine Beschwerden herkommen.

29/07/2026

3 Uhr nachts. Zimmer der dänischen Spielerinnen. Und eine komplett aufgerissene Fußsohle.

Matze erzählt in Folge 3 eine dieser Geschichten, die man sonst nie zu hören bekommt: Turnier auf Sizilien, mitten in der Nacht wachgeklopft – weil jemand barfuß über einen Zaun gesprungen ist. Also raus aus dem Bett, rein ins Zimmer, Fuß zusammenflicken.

Klingt verrückt. Ist aber genau der Teil des Jobs, über den keiner spricht. Betreuung heißt eben nicht: von zehn bis sechs am Tisch stehen. Betreuung heißt: da sein, wenn es drauf ankommt. Auch wenn das heißt, dass der Wecker nicht klingelt, sondern jemand an deine Tür klopft.

Und ehrlich: Genau diese Haltung nehmen wir mit in die Praxis. Nicht abfertigen, sondern verfügbar sein – und das Problem lösen, wenn es da ist.

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Speicher dir das Reel und schick es jemandem, der denkt, Physio sei ein 9-to-5-Job.

28/07/2026

Weltmeister, Europameister, World-Games-Sieger – und trotzdem freuen sich alle einfach, sich wiederzusehen.

Matze erzählt in Folge 3, was Beachhandball für ihn besonders macht: eine Atmosphäre, die es so kaum irgendwo gibt. Fast alle mögen sich wirklich. Man trifft sich, man feiert zusammen – auch mal mit denen, gegen die man eben noch gespielt hat.

Vielleicht liegt es daran, dass im Sand nicht draufgehauen wird. Vielleicht auch daran, dass die Szene noch klein genug ist, um Gesichter statt Gegner zu sehen.

Was sich verändert hat: Der Sport ist in den letzten Jahren deutlich professioneller geworden. Deutschland hat abgeräumt – bei Frauen, bei Männern, im Jugendbereich. Und trotzdem ist der Kern geblieben: erst der Wettkampf, dann das Miteinander.

Genau deshalb ist es jedes Mal wieder ein Privileg, dabei zu sein.

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Speicher dir das Reel und schick es jemandem, der Beachhandball noch nie live gesehen hat.

26/07/2026

Die eine Übung gegen Rückenschmerz? Das eine Rezept gegen Knieprobleme? Gibt es nicht.

Matze wird in Folge 3 deutlich: Beschwerden lassen sich nicht über einen Kamm scheren. Zwei Menschen, dieselbe Diagnose – und trotzdem zwei völlig verschiedene Ursachen. Der eine sitzt zu viel, der andere belastet falsch, der dritte kompensiert seit Jahren eine alte Verletzung.

Wer da pauschal behandelt, trifft vielleicht zufällig. Meistens aber nicht. Deshalb schauen wir zuerst auf den Zusammenhang: Wie bewegst du dich, wo entsteht die Last, was bringt das System aus dem Gleichgewicht?

Erst dann ergibt eine Maßnahme Sinn. Nicht weil sie „bei sowas immer hilft“, sondern weil sie zu dir passt.

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Speicher dir das Reel und schick es jemandem, der schon zehn Standard-Tipps durch hat – und keiner hat wirklich gepasst.

25/07/2026

Im Spitzensport wird nach jeder Verletzung sofort alles gegeben. Warum sollte das ein Privileg für Profis bleiben?

Matze erzählt in Folge 3 von der Zeit, in der er Betreuung auf höchstem Niveau erlebt hat – engmaschig, strukturiert, mit einem klaren Plan hinter jeder Maßnahme. Genau dieser Standard hat geprägt, wie wir heute arbeiten.

Denn der Unterschied ist selten das Gerät. Es ist die Haltung: dranbleiben, nachtesten, den ganzen Menschen sehen. Ein Profi bekommt das selbstverständlich. Ein „normaler“ Patient viel zu selten.

Wir finden: Dein Körper verdient dieselbe Sorgfalt wie der eines Leistungssportlers. Egal ob Bundesliga oder Büroalltag.

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Speicher dir das Reel und schick es jemandem, der mit seinen Beschwerden bisher nur abgefertigt wurde.

23/07/2026

Das Schönste an diesem Job ist nicht die Technik. Es ist der Moment, in dem jemand dir wirklich vertraut.

Yannick erzählt in Folge 3, was ihn nach einem langen Praxistag trotzdem noch trägt: dieses Gefühl, wenn ein Patient nach ein, zwei Terminen merkt – hier bin ich richtig. Wenn aus Skepsis auf einmal Vertrauen wird.

Klingt klein, ist es aber nicht. Vertrauen ist die halbe Arbeit. Wer sich sicher fühlt, macht mit, bleibt dran und traut sich wieder, sich zu bewegen. Genau da entsteht Fortschritt.

Und ehrlich: Genau dafür machen wir das. Nicht für den schnellen Fix, sondern für den Menschen, der wiederkommt und sagt „euch vertrau ich das an“.

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Speicher dir das Reel und schick es jemandem, der sich bei seiner Behandlung endlich in guten Händen fühlen will.

21/07/2026

Menschen kommen fast nie wegen dem Schmerz zu uns. Sie kommen wegen dem, was der Schmerz ihnen nimmt.

Matze bringt es in Folge 3 auf den Punkt: Wäre es nur der Schmerz, würden die meisten schon beim ersten Zwicken einen Termin machen. Machen sie aber nicht. Die halbe Praxis hat jahrelang Beschwerden mit sich rumgetragen – und nichts getan.

Der Moment, in dem es dann doch losgeht, ist immer derselbe: wenn Lebensqualität verloren geht. Oder wenn die Angst wächst, sie zu verlieren. Das sind die zwei Auslöser hinter fast jedem Anruf.

Und genau da liegt der Denkfehler. Denn der Körper meldet sich früh – nur eben leise. Wer erst kommt, wenn das Hobby, der Sport oder der normale Alltag wegbricht, hat wertvolle Zeit verschenkt. Deshalb setzen wir nicht am Schmerz an, sondern an der Ursache dahinter.

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Speicher dir das Reel und schick es jemandem, der seit Monaten „das kommt schon wieder von allein“ sagt.

15/07/2026

Nicht der Schmerz bringt Patienten zu uns. Sondern der Moment, in dem das Leben kleiner wird.

Yannick bringt es in Folge 3 auf den Punkt: Morgens mit einem Ziehen im Rücken aufstehen – das halten die meisten erstaunlich lange aus. „Es geht schon irgendwie.“ Der Knackpunkt kommt später. Wenn Radfahren nicht mehr geht. Wenn Toben mit den Enkeln nicht mehr geht. Wenn das Hobby wegbricht, für das man die ganze Woche arbeitet.

Genau dann sitzen sie bei uns – und sagen: So geht das nicht mehr.

Ehrlich gesagt: Das ist spät. Und trotzdem ist es nie zu spät, die Ursache zu suchen statt nur das Symptom zu beruhigen.

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Speicher dir das Reel und schick es jemandem, der sein Hobby gerade „erstmal pausiert“.

13/07/2026

„Es wurde besser. Aber irgendwie hat nie jemand den richtigen Knackpunkt gefunden.“

Diesen Satz hört Rebekka in der Praxis immer wieder – und er beschreibt ziemlich genau, mit welcher Vorgeschichte die meisten zu uns kommen. Kaum jemand googelt sich einfach zur nächsten Physiotherapie. Die meisten haben schon vieles hinter sich: hier ein paar Termine, da eine Massage, dazwischen kurze Besserung. Und danach war es wieder da.

Irgendwann hören sie von jemandem, der es anders erlebt hat – und probieren es noch einmal.

Genau da setzen wir an. Nicht bei der Stelle, die weh tut, sondern bei der Frage, warum sie weh tut. Das ist der Unterschied zwischen „kurz besser“ und „endlich verstanden“.

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Speicher dir das Reel und schick es jemandem, der schon alles probiert hat.

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Kutenhauser Straße 155A
Minden

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