Privatärztliche Praxis Dr. med. Bernd Seitz

Privatärztliche Praxis Dr. med. Bernd Seitz Umfassende und individuelle Diagnosen und Therapien im Sinne ganzheitlicher und integrativer Medizin. Mein Team und ich nehmen uns Zeit für Sie. Ihr Dr. med.

Ihre Hausarzt-Praxis für Allgemeinmedizin in Morbach

Mein Ziel ist es, Sie umfassend und individuell - im Sinne der ganzheitlichen und integrativen Medizin - zu untersuchen, therapieren und auch präventiv zu beraten. Die ganzheitliche integrative Medizin verbindet klassische universitäre Medizin mit moderner und fundierter Naturheilkunde. Sie ermöglicht so eine für Sie optimierte und nachhaltige

präventive und auch therapeutische Beratung und Behandlung. In dem ganzheitlichen integrativen Konzept steht ein bestimmtes Symptom nicht für sich alleine, sondern wird immer im Zusammenhang mit allen anderen Beschwerden sowie den individuellen sozialen und umweltbedingten Faktoren bewertet. Dies ermöglicht eine Ursachenfindung und daraus resultierend eine rational begründete kausale Bahandlung. Wesentlich für mich ist eine patientenorientierte Betreuung, detaillierte Aufklärung, regelmäßige Weiterbildungen, leitliniengerechter Organisations- und Behandlungsablauf. Die regelmäßige Kommunikation und Kooperiation mit Ärzten und Therapeutin sowie Speziallabors in Morbach und Umgebung sichern die Qualität meiner Praxis. Mein zentrales Anliegen ist es, Ihre Gesundheit gemeinsam mit Ihnen zu bewahren oder auch wieder her zu stellen. Dafür setze ich mein umfassendes Wissen und meine langjährige praktische Erfahrung ein. In meiner jetzigen allgemeinärztlichen Hausarzt-Praxis in Morbach widme ich mich ganz intensiv Ihren persönlichen gesundheitlichen Fragen. Die Ausbildung zum Arzt für Anaesthesie und Intensivmedizin begann ich im Diakonissenkrankenhaus Karlsruhe-Rüppur und wechselte dann in die Kinderklinik mit Neugeborenen Intensivstation am Städtischen Klinikum in Karlsruhe

Die weitere Ausbildung zum Arzt für Kinderheilkunde und Jugendmedizin absolvierte ich im Allgemeinen Krankenhaus in Celle. Nach einjähriger Praxisvertretungszeit gründete ich 1986 eine eigene Praxis für Kinderheilkunde und Jugendmedizin in Traben-Trarbach an der Mosel. Im Jahre 2000 eröffnete ich in Ebstorf, Nähe Lüneburg, eine allgemeinärztliche Privatpraxis mit Schwerpunkt Naturheilkunde und leitete von 2006 - 2008 eine innovatives Therapiezentrum für Integrative Medizin in Hamburg, Nähe Rathausplatz. Im Folgenden bieten wir Ihnen ausführliche Informationen über unsere allgemeinärztliche Hausarzt-Praxis für Naturheilkunde und Integrative Medizin in Morbach, unsere Praxisschwerpunkte und Leistungen. Bernd Seitz (Arzt für Kinderheilkunde und Jugendmedizin) und Praxisteam

Nüsse – wertvoll und gesund!Aus der kalten gemütlichen Winterzeit sind Walnüsse, Mandeln und Haselnüsse nicht wegzudenke...
20/11/2017

Nüsse – wertvoll und gesund!

Aus der kalten gemütlichen Winterzeit sind Walnüsse, Mandeln und Haselnüsse nicht wegzudenken. Sie sind lecker, und so gesund. Dennoch ist der Verzehr insbesondere bei kalorienbewussten Menschen zögerlich, weil sie laut Angabe in entsprechenden Nährwerttabellen scheinbar sehr viele Kalorien liefern.

Von diesem theoretischen Wert sollten sich die Liebhaber von Nüssen keinesfalls abschrecken lassen, denn ein Großteil des enthaltenen Fettes wird von unserem Darm gar nicht aufgenommen. Da das meiste Nussfett im Inneren der Zellen liegt, welches von sehr robusten Zellwänden umgeben ist, werden schon beim Kauen der Nüsse bei weitem nicht alle Nusszellen aufgebrochen. Somit wird nur ein Teil des Nussfettes für die Verdauungsenzyme freigelegt.

Vor diesem Hintergrund gelingt es nur, etwa 10 % des Mandelfettes aus der gekauten Mandel aufzunehmen. Bei gemahlenen Mandeln ist nur 40 % Mandelfett für unseren Körper verfügbar. Somit ist zu erklären, dass der tatsächlich aufgenommene Kaloriengehalt entsprechender Nüsse niedriger ist als der durch Analysen im Labor ermittelte Kaloriengehalt. Die Walnuss liefert beispielsweise tatsächlich 20 % weniger Kalorien, als auf den Nährwerttabellen angegeben ist.

Nicht zuletzt besticht das Fett in den Nüssen durch seine hohe Qualität. Die vielen essentiellen Fettsäuren lagern sich nicht so leicht in unerwünschte Fettzellen unseres Körpers ein, sondern dienen unter anderem bedeutsamen Nervenfunktionen und werden auch zur Bildung wichtiger Botenstoffe benötigt. Der zusätzlich hohe Gehalt an Ballaststoffen, essentiellen Aminosäuren, Mineralstoffen und bioaktiven Substanzen sorgt für weitere gesundheitsfördernde Wirkungen, die unterschiedlichen Krankheiten vorbeugen können.

Dieses Gemüse gehört unbedingt auf Ihren Speiseplan in der kalten Jahreszeit! Während in Sachen Gemüse bisher dem Brocc...
30/10/2017

Dieses Gemüse gehört unbedingt auf Ihren Speiseplan in der kalten Jahreszeit!

Während in Sachen Gemüse bisher dem Broccoli die höchste Bedeutung zur Krebsvorbeugung zugesprochen wurde, zeigt jetzt eine Studie der Universitäten Oldenburg und Bremen, dass Grünkohl einen höheren Beitrag zur Krebsvorbeugung einnimmt als andere Gemüsesorten.
Grünkohl wird vor allem als deftiges Wintergemüse geschätzt. Es nimmt mittlerweile aber auch in der modernen Küche eine zunehmende Bedeutung ein, so beispielsweise auch als Zutat eines Smoothies.
Wissenschaftler suchten nach der leckersten, bitterstoffärmsten und gesündesten Grünkohlsorte. Fast nebenbei stellte sich heraus, dass einige Grünkohlarten einen sehr hohen Anteil an krebsvorbeugenden Substanzen aufweisen. Teilweise überstiegen die Werte das Zehnfache des in dieser Hinsicht bisher so hochgelobten Broccoli-Gemüses.

Sogenannte Glucosinolate sind natürlicherweise im Grünkohl enthalten zum Schutz gegen hungrige Insekten. Der für Raupen so gefährliche Stoff kommt den Menschen aufgrund seiner krebsvorbeugenden Eigenschaft zugute. Um diese vorteilhafte Eigenschaft optimal zu nutzen, sollte der Grünkohl idealerweise nicht wie üblich gekocht, sondern roh als Salat gegessen werden.

Sport in jungen Jahren fördert Herzgesundheit im Alter Wie wichtig es für die späteren Lebensjahre ist, im jungen Erwach...
20/10/2017

Sport in jungen Jahren fördert Herzgesundheit im Alter

Wie wichtig es für die späteren Lebensjahre ist, im jungen Erwachsenenalter Sport zu treiben, zeigt das Ergebnis einer US-amerikanischen Studie. Eine gute körperliche Fitness in jungen Jahren scheint sich für die Gesundheit des Herz-Kreislauf-Systems im Alter ab 50 eindeutig bezahlt zu machen.

Im Rahmen einer langjährigen Studie nahmen ab 1985 5.115 herzgesunde 18- bis 30-Jährige teil. Sie unterzogen sich regelmäßig einem Fahrradergometertest, um die körperliche Fitness zu ermitteln. Bis 2011 nahm die Zahl zwar auf 4.872 ab, die meisten der Teilnehmer standen somit durchschnittlich 26,9 Jahre unter entsprechender medizinischer Beobachtung.

Im Ergebnis zeigte sich, dass es einen engen Zusammenhang gab zwischen der Trainingsintensität in jungen Jahren und dem Risiko, im mittleren Alter ab 50 Jahren am Herz-Kreislauf-System zu erkranken oder daran zu sterben. Wer es in jungen Jahren schaffte, die vorgegebenen Etappen am Ergometer besser zu meistern, dem konnte ein deutlich geringeres Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall in späteren Lebensjahren quittiert werden.

Auch die Gefahr einer Arteriosklerose oder einer anderen kardiovaskulären Erkrankung konnte verringert werden.
Unter der Berücksichtigung der Faktoren wie Alter, Geschlecht, Übergewicht, kardiovaskuläre und weitere gesundheitliche Risikofaktoren kamen die Forscher zu dem Schluss, dass jede Minute, die mehr trainiert wurde, dazu führte, das entsprechende kardiovaskuläre Risiko der späteren Jahre um bis zu 12 % zu reduzieren.

Bezüglich der Gesamtsterblichkeit prophezeiten sie sogar eine Reduzierung um 15 %. Um möglichst lange von den positiven Wirkungen des Sports profitieren zu können, sei es besonders wichtig, die gute körperliche Fitness über Jahre hinweg durch regelmäßiges Training, auch über das junge Erwachsenenalter hinaus, beizubehalten.

(JAMA Intern Med 2016; 176(1): 87-95)

Ravi V. Shah et al.
Association of Fitness in Young Adulthood With Survival and Cardiovascular RiskThe Coronary Artery Risk Development in Young Adults (CARDIA) Study
JAMA Intern Med. 2016; 176/1): 87-95.

Bluthochdruckpatienten müssen nicht auf ihre Sauna verzichten.Wellness und Beauty – für viele Menschen gehört der Besuch...
21/09/2017

Bluthochdruckpatienten müssen nicht auf ihre Sauna verzichten.

Wellness und Beauty – für viele Menschen gehört der Besuch einer Sauna zum Wohlfühlgedanken dazu. Doch Patienten eines Bluthochdrucks trauen sich aus verständlichen Gründen oftmals das Saunieren nicht, obwohl es zahlreiche Studien gibt, die eine positive Wirkung des regelmäßigen Saunabesuches auf die Regulation des Blutdrucks bestätigen.

Die Deutsche Hochdruckliga e.V. in Heidelberg weist darauf hin, dass Bluthochdruckpatienten die Sauna grundsätzlich nicht meiden müssen. Wenn der Bluthochdruck gut eingestellt ist, ist ihr Besuch kein Problem, solange folgende Gesichtspunkte berücksichtigt werden.

Sofern über längere Zeit keine sportlichen Aktivitäten ausgeübt wurden, sollten betroffene Saunainteressierte mit Hilfe einer EKG-Untersuchung abklären lassen, dass am Herzen kein Sauerstoffmangel vorherrscht. Der Blutdruck sollte so eingestellt sein, dass bei Patienten mittleren Alters bei 100 Watt die Werte von 200/100mmHg nicht überschritten werden.

Zum Saunaeinstieg werden Saunen mit nicht zu hohen Temperaturen empfohlen, wie beispielsweise eine Biosauna oder eine Dampfsauna bei 45 bis 60 Grad Celsius. Die Saunagänge sollten anfänglich nicht länger als 3 bis 5 Minuten andauern. Auch sind kühlende Kaltwasserbecken und Kaltduschen im Anschluss nicht zu empfehlen, da die extrem kalten Temperaturen die Gefäße kurzfristig verengen und somit den Blutdruck spontan ansteigen lassen.

Bluthochdruckpatienten wird daher geraten, derartige Extremschwankungen der Temperaturen zu meiden und sich nach dem Saunagang langsam an der Luft oder unter einer warmen Dusche abkühlen zu lassen. Eine anschließende Ruhepause von einer halben Stunde ist ebenfalls ein Muss für die Saunagänger.

Zecken haben in den warmen Monaten Hochsaison. Die Zahl der Risikogebiete in Deutschland steigt und die gesundheitlichen...
06/09/2017

Zecken haben in den warmen Monaten Hochsaison. Die Zahl der Risikogebiete in Deutschland steigt und die gesundheitlichen sowie persönlichen Folgen können folgenschwer für die Betroffenen sein.

Das generelle Problem an einer Infektion ist, dass die Symptome sehr weitreichend und schwer diagnostizierbar sind. Diese reichen von einer typischen Wanderröte in der Anfangsphase über grippeähnliche Symptome und Gelenk-oder Magen-Darm-Beschwerden bis hin zu Koordinationsproblemen, Gelenksentzündungen, psychischen Verstimmungen oder sogar Lähmungserscheinungen und Herzbeschwerden.

Was tun bei einer Infektion?
Vorausgesetzt, eine Borrelliose wird richtig diagnostiziert, folgt meist eine Therapie mit Antiobiotika, die leider oft ihre Wirkung verfehlt, da die Erreger äußerst wandlungsfähig und kaum zu fassen sind. Eine langfristige Versorgung mit Antibiotika hat in der Regel große Nebenwirkungen und wirkt sich negativ auf den Zustand der Darmflora und damit auf das gesamte Immunsystem aus.

Die IHHT-Methode bei Borreliose

Die Borreliose-Erreger haben einen entscheidenden Schwachpunkt: Sie mögen keinen Sauerstoff! Aufgrund dessen ziehen sie sich in sauerstoffarmes Gewebe zurück. Genau hier setzt die IHHT-Methode an. Der Patient bekommt über eine Sauerstoffmaske niedrig dosierten Sauerstoff angeboten (10 % anstelle normalerweise 21 %). Die Erreger verlassen daraufhin das sauerstoffarme Gewebe, da aufgrund der geringen Sauerstoffkonzentration auch das umliegende Gewebe sauerstoffarm geworden ist. Nach einigen Minuten erhält der Patient, der an unser Therapiegerät angelegt ist, automatisch eine Hochdosis an Sauerstoff (36 %) über die Maske zugeführt. Die Erreger werden dadurch in ihrer Virulenz bzw. schädlichen Aktivität beeinträchtigt und sterben zum Teil ab. Bereits nach einigen Sitzungen kann der Patient, nebenwirkungsfrei, wieder frei von Beschwerden sein.

Detaillierte Informationen Borreliose-Therapie finden Sie hier:

https://www.drseitz.de/praxisschwerpunkte/borreliose-therapie.html

Schonmal probiert? Maca ist die pure Power für den Organismus!Die Maca Wurzel hat in den letzten Jahren für hohe Aufmerk...
28/08/2017

Schonmal probiert? Maca ist die pure Power für den Organismus!

Die Maca Wurzel hat in den letzten Jahren für hohe Aufmerksamkeit als echtes Superfund gesorgt, und das aus gutem Grund. Stammen tut die Powerknolle aus den peruanischen und bolivischen Anden, wo sie auf über 4000 m Höhe unter allen Wetterbedingungen wächst und daher äußerst robust ist.

Der Inhalt ist bemerkenswert: Maca enthält über 60 verschiedene Vitalstoffe, Proteine, essenzielle Aminosäuren, Omega-3-Fettsäuren und Antioxidantien. Es enthält viel Eisen, Magnesium, Calcium und die Vitamine B und C.
So vielfältig wie die Zusammensetzung ist auch die Wirkung von Maca auf die Zell- und Körpergesundheit:

- Steigerung der Energie, Vitalität und Leistungsfähigkeit
- reguliert den Hormonhaushalt
- fördert den Muskelaufbau
- erhöht den Stoffwechsel und steigert die Fettverbrennung
- verbesserte Schlafqualität
- Stärkung der Zelle und zellulärer Reaktionen
- Minderung von oxidativem Stress
- Verbesserung von Haarqualität und Haarwachstum
- wirkt regulativ auf den Hormonhaushalt

Maca ist also ein echter Allrounder und somit für Sportler, aber auch für jene Menschen eine sinnvolle Nahrungsergänzung, die Gesundheit und Wohlbefinden steigern möchten.

Achtung: ungesunde Ernährung kann Akne begünstigen.Viele kennen das Problem: Da schlemmt man Pizza, Schokolade oder Gumm...
14/08/2017

Achtung: ungesunde Ernährung kann Akne begünstigen.

Viele kennen das Problem: Da schlemmt man Pizza, Schokolade oder Gummibären im Übermaß, und schon zeigen sich unschöne Pickel auf der Haut. In den westlichen Industrieländern sind über 60 % der Bevölkerung auch nach der Pubertät noch von einer Akne betroffen. Bei den über 30-Jährigen haben noch mindestens 40 % von ihnen mit einer unreinen Haut zu tun.

Der Zusammenhang zwischen einer Akne und der Ernährung, insbesondere der Menge aufgenommener gesättigter und Trans-Fettsäuren sowie dem Zucker- und Milchkonsum, kann molekularbiologisch erklärt werden. Die Wissenschaftler sprechen in diesem Zusammenhang von einer weiteren Zivilisationskrankheit, die von einem ungesunden Ernährungsstil hervorgerufen wird.

Nach dem übermäßigen Verzehr von Schokolade und Co. wird ein bestimmtes Enzym, die sogenannte Kinase, überaktiviert. Da dieses Enzym wichtige Prozesse unserer Nahrungsverwertung und des damit verbundenen Stoffwechsels regelt, kommt es zu einem ungünstigen Einfluss auf die Talgdrüsenproduktion. Über weitere Stoffwechselreaktionen kommt es auch zu einer vermehrten Freischaltung von Genen, die eine Akne fördern.
Die Wissenschaftler gehen teilweise davon aus, dass eine ungesunde fett- und zuckerreiche Ernährung einen vergleichbaren Einfluss auf die Akne-Entstehung habe wie die bekannten hormonellen Veränderungen während der Pubertät.

Wer sich auch vor dem Hintergrund einer Akne-Prävention gesund ernähren möchte, sollte einen hohen Anteil an Gemüse, Fisch und Obst, möglichst wenig Zucker und hoch ausgemahlenes Mehl (mit niedriger Typenzahl), Milch und Milchprodukte in Maßen sowie möglichst wenig gesättigte Fettsäuren und Trans-Fettsäuren zu sich nehmen.

Eine „gute" Darmflora dank SportWer regelmäßig sportlich aktiv ist, tut nicht nur etwas Gutes für sein körperliches und ...
24/07/2017

Eine „gute" Darmflora dank Sport

Wer regelmäßig sportlich aktiv ist, tut nicht nur etwas Gutes für sein körperliches und seelisches Gleichgewicht. Auch die kleinsten Bewohner im Darm profitieren von einer ausgewogenen und gesundheitsfördernden Vielfalt.

Zu diesem Ergebnis kommen mehrere Studien. So bestätigten unter anderem C. Bressa et al., dass Frauen, die in unterschiedlichem Maße Sport trieben oder völlige Bewegungsmuffel waren, eine entsprechend differenzierte Zusammensetzung der Darmflora zeigten. Alle Frauen befanden sich noch nicht in der Menopause, waren normalgewichtig und hatten einen ähnlichen Body-Mass-Index (BMI). Bei der Untersuchung der Darmflora wurden elf spezielle Bakterienstämme näher unter die Lupe genommen.

Im Ergebnis zeigte sich, dass das Gleichgewicht der Darmflora bei den sportlicheren Studienteilnehmerinnen positiver war. Bei den elf untersuchten Bakterienstämmen, darunter beispielswesie auch das wünschenswerte Bifidobakterium spp., waren die Unterschiede in deren Anzahl eindeutig.

Die Wissenschaftler weisen zwar auch darauf hin, dass die positivere Darmflora bei den Sportlerinnen wohl zum Teil auch darauf zurückzuführen ist, dass diese häufiger Früchte und Gemüse sowie seltener Fleisch auf ihrem Speiseteller hatten. Auch weitere Studien in diesem Zusammenhang kommen jedoch zu dem Schluss, dass körperliche Bewegung die Zusammensetzung der Darmflora positiv beeinflusst.

Cola und Co. wirken bereits unterschwellig negativ auf ArterioskleroseWer viel Cola und zuckergesüßte Limonaden trinkt, ...
07/07/2016

Cola und Co. wirken bereits unterschwellig negativ auf Arteriosklerose

Wer viel Cola und zuckergesüßte Limonaden trinkt, lebt bekanntermaßen ungesund. Ein übermäßiger Konsum führt unter anderem zu Übergewicht, Diabetes und koronare Herzkrankheiten. Dennoch wird hierzulande täglich im Durchschnitt 650 ml Limonade pro Kopf getrunken.

Jetzt haben Wissenschaftler aus Korea bestätigen können, dass ein hoher Konsum von Limonaden bei eigentlich gesunden Menschen einen unterschwelligen, nicht offensichtlichen Einfluss auf die Verkalkung der Herzgefäße und damit auf eine Arteriosklerose hat. Bei den Limonade-Trinkern ließ sich häufiger eine entsprechende Verkalkung nachweisen.

Untersucht wurden über 22.000 gesunde Menschen mittleren Alters, die sich durch einen unterschiedlich hohen Limonade-Konsum auszeichneten. Nach Abgleich entsprechender Parameter wie Alter, Geschlecht, Untersuchungsjahr, körperliche Aktivität, Zigarettenkonsum, genetische Vorbelastung, Ernährungsverhalten etc. zeigte sich im Ergebnis, dass die Vieltrinker im Vergleich zu den Nicht-Limonade-Trinkern deutlich schlechtere Werte bezüglich einer Verkalkung der Gefäße hatten.

Das kardiovaskuläre Risiko war vermutlich deshalb erhöht, weil die gezuckerten Getränke bereits in einem sehr frühen, unterschwelligen Stadium nachteilig auf die Entstehung einer Arteriosklerose wirken. Unabhängig vom hohen Zuckergehalt und den damit verbundenen Gesundheitsrisiken empfiehlt es sich also, besser auf Alternativen wie beispielsweise Mineralwasser mit frischen Kräutern und Früchten zurückzugreifen.

Endlich! Der Sommer ist da.Leider bringt das warme Wetter jedes Jahr aufs Neue die Gefahr eines Zeckenbisses, im schlimm...
10/06/2016

Endlich! Der Sommer ist da.

Leider bringt das warme Wetter jedes Jahr aufs Neue die Gefahr eines Zeckenbisses, im schlimmsten Fall einer Borrelien-Infektion mit sich. Wir haben Ihnen hierzu detaillierteInformationen auf unserer Homepage zusammengefasst:

http://www.drseitz.de/praxisschwerpunkte/borreliose-therapie.html

Die Zahl der durch Zecken (und möglicherweise auch von Stechmücken) übertragenen Erkrankungen wächst ständig. Neben der Virus-Infektion (FSME – Früh-Sommer-Meningo-Encephalitis) ist es bundesweit vor allem die bakterielle Infektion durch Borrelien 4. Derzeit leiden in Deutschland ca. 1 Million Mensc...

Salz muss in die Suppe. Aber nicht zu viel, denn das verzögert die WundheilungImmer wieder wird ermahnt, das Essen nicht...
03/05/2016

Salz muss in die Suppe. Aber nicht zu viel, denn das verzögert die Wundheilung

Immer wieder wird ermahnt, das Essen nicht zu sehr zu salzen. Zu viel Salz tut unserem Körper bekanntermaßen nicht gut. Jetzt kamen Berliner Wissenschaftler zu dem Ergebnis, dass sich eine sehr salzhaltige Ernährung unmittelbar nachteilig auf das Immunsystem auswirkt und zu einer verzögerten Wundheilung führt.

Im Rahmen einer Studie konnte belegt werden, dass Salz die sogenannten Makrophagen, die als besondere „Fresszellen“ eine wichtige Rolle im Immunsystem übernehmen, schwächt. Nagetiere, denen stark gesalzenes Futter zugeführt wurde, zeigten eindeutige Beeinträchtigungen in der Wundheilung. Laut Studienergebnis werde überschüssiges Salz nicht im Blut, sondern in Zwischenräumen von Haut- und Muskelzellen eingelagert.

Diese Einlagerung bringt einen Anstieg von weiteren Immun-Helferzellen mit sich, so dass zu viel Salz zur Entstehung von Autoimmunerkrankungen beitragen kann. Zwar konnte eine weitere kürzlich erbrachte Studie zeigen, dass das Immunsystem, welches durch hohen Salzkonsum aktiviert wurde, bakterielle Infektionen besser bekämpfen kann.

Doch scheinbar überwiegt beim Salzverzehr der Schaden gegenüber dem Nutzen. Fest steht, dass das fein abgestimmte Immunsystem durch zu viel Salz in seiner Funktion beeinträchtigt wird und sich zudem schlechter an das Umfeld anpassen kann, welches sich ebenfalls durch das Zuviel an Salz im Körper verändert.

Sport führt laut einer neuen Studie zu einem Anstieg von entzündungshemmenden ImmunzellenIn einer großangelegten Studie ...
30/03/2016

Sport führt laut einer neuen Studie zu einem Anstieg von entzündungshemmenden Immunzellen

In einer großangelegten Studie über die Effekte von Sport auf das menschliche Immunsystem haben Forscher der Deutschen Sporthochschule Köln und der Uniklinik Köln gezeigt, dass Sport eine entzündungshemmende Wirkung besitzt.

Wie die Kölner Forscher in einer aktuellen Pressemitteilung berichten, konnten sie nachweisen, dass intensive, regelmäßige sportliche Betätigung zu einem Anstieg von entzündungshemmenden Immunzellen, den sogenannten regulatorischen T-Zellen führt.

Sie untersuchten Blutproben von jungen Eliteathleten – unter anderem auch der deutschen Hockey-Olympiamannschaft – und verglichen diese mit Proben von jungen und gesunden, aber untrainierten Probanden. Die Analyse der Daten ergab, dass die Frequenz der regulatorischen T-Zellen in Abhängigkeit von der körperlichen Fitness der Probanden zunahm. Diese Ergebnisse legen den Schluss nahe, dass körperliche Aktivität durch eine Steigerung regulatorischer T-Zellen entzündungshemmende Effekte erzielt.

Viele Erkrankungen in den Industrieländern, wie z. B. Herz- Kreislauferkrankungen, Krebs und Diabetes, entstehen unter anderem infolge chronischer Entzündungsprozesse. Seit längerem ist bekannt, dass körperliche Inaktivität und Übergewicht chronische Entzündungsprozesse fördern. Ein gesunder Lebensstil mit sportlicher Betätigung wirkt hingegen vorbeugend. Die dem zugrundeliegenden biologischen Mechanismen sind bisher nur teilweise bekannt.

Die Forschungsergebnisse der Studie tragen daher entscheidend zum Verständnis der positiven Effekte körperlicher Aktivität für die Gesundheit des Menschen bei.

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