Landesverband Bayern der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V.

Landesverband Bayern der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V. Unabhängige, kostenfreie und vertrauliche (Selbst-)Hilfe, Beratung und Fortbildung für Angehörige. V. (BApK). B. ApK Bayern e.

Mehr als 50 Prozent der psychisch erkrankten Menschen leben in ihrer Familie und sind zeitweise oder auch dauerhaft auf die Unterstützung ihrer Angehörigen angewiesen. Dies bedeutet auch, dass Angehörige häufig eine zentrale Rolle in der Krankheitsbegleitung des Betroffenen einnehmen. Deshalb benötigen Angehörige von psychisch erkrankten Menschen häufig ebenso Hilfe, Beratung und Unterstützung. Ge

rade, wenn eine psychische Erkrankung länger andauert, wiederholt auftritt oder zu einer chronischen Erkrankung wird, stellen die Selbsthilfe und der Austausch mit anderen Angehörigen eine wertvolle und vielfach entlastende Hilfe dar. Der Landesverband Bayern der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e. (ApK Bayern) unterstützt Angehörige von psychisch erkrankten Menschen in Bayern durch Einzelberatung, Rechtsberatung, Veranstaltungen und Seminaren und speziell auf die Situation von Angehörigen zugeschnittenen Ratgebern und Informationsmaterial - und dies bereits seit 30 Jahren. Außerdem gibt es in Bayern ein Netzwerk an über 20 Selbsthilfegruppen, in denen Angehörige auf andere Angehörige treffen, die Ihnen Verständnis entgegenbringen, sie stärken und sich gut in Ihre Lage hineinversetzen können. Auf politischer Ebene engagieren wir uns für die Interessen und Nöte von Angehörigen und ihren psychisch erkrankten Nahestehenden, um ihre Lebensqualität deutlich zu verbessern. Der ApK Bayern ist prozentual zur Bevölkerungszahl der mitgliederstärkste Landesverband im Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker e.V. Durch die Mitarbeit im Bundesverband nimmt der Landesverband direkt Einfluss auf die gesundheitspolitische Arbeit des Bundesverbandes. Werden Sie Teil dieser starken Gemeinschaft, finden Sie Unterstützung und erhalten Sie Informationen über z. neue Therapiemöglichkeiten, Anlaufstellen und die aktuellen sozialpolitischen Entwicklungen aus erster Hand. Telefon: 089/51086325
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Gemeinsam gegen den Pflege-Kollaps: Wir unterstützen die Petition der Diakonie Bayern!Das geplante Pflegeneuordnungsgese...
28/08/2026

Gemeinsam gegen den Pflege-Kollaps: Wir unterstützen die Petition der Diakonie Bayern!

Das geplante Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG) droht die häusliche und stationäre Pflege in Deutschland noch weiter an die Belastungsgrenze zu treiben.Als ApK Bayern e.V. schauen wir mit großer Sorge auf die Pläne der Bundesregierung. Ob drohende Leistungskürzungen oder die Streichung wichtiger Entlastungsangebote wie der Verhinderungspflege: Für Millionen pflegende Angehörige – insbesondere auch von psychisch erkrankten Menschen – ist dieser Gesetzesentwurf ein massiver Rückschlag.

Pflege darf nicht unbezahlbar werden, und Entlastung darf kein Luxusgut sein!

Wer Angehörigen die Kraft zum Durchatmen nimmt, gefährdet das gesamte System. Deshalb stellen wir uns Seite an Seite mit der Diakonie Bayern und fordern den Bundestag auf, das Pflegeneuordnungsgesetz zu überarbeiten!

Jede Stimme zählt!

👉 Hier direkt unterschreiben: https://www.openpetition.de/petition/online/nein-zum-pflegeneuordnungsgesetz-pnog

27/08/2026

UMFRAGE:
Wie wichtig ist Ihnen die Verhinderungspflege?

27/08/2026

In einem Monat beginnt unsere Jahrestagung und wir freuen uns schon sehr auf den Trialog.

Eine trialogische Tagung bedeutet für uns, dass wir einen Raum schaffen, in dem sich Betroffene, Angehörige und Profis auf Augenhöhe über die Bipolaren Störungen austauschen können.

Das dreitägige Programm, gespickt mit Workshops und Vorträgen aus der Selbsthilfe und Wissenschaft, findet ihr auf unserer Website. Dort ist auch die Online-Anmeldung bis zum 06. September 2026 möglich. Danach könnt ihr euch noch vor Ort anmelden.

Übrigens die Plätze für die Abendveranstaltungen (get together und Tagungsfest) sind begrenzt. Eine baldige Anmeldung ist daher empfehlenswert.

Link zum Programm und zur Anmeldung: https://dgbs.de/verein/dgbs-jahrestagungen/jahrestagung-2026

Angehörige machen Geschichte(n) – Eine Entscheidung, die alles verändertNun ist es so weit. Ich stehe seit einer halben ...
27/08/2026

Angehörige machen Geschichte(n) – Eine Entscheidung, die alles verändert

Nun ist es so weit. Ich stehe seit einer halben Stunde vor der KJP und versuche mich irgendwie auf das vorzubereiten, was gleich kommen wird. Aber kann ich das? Kann eine Mutter sowas jemals? Es war die schwierigste Entscheidung, die ich in meinem Leben treffen musste. Jetzt in diesem Moment kommt es mir vor, als wäre sie Jahre her. Dabei habe ich den Anruf vom Jugendamt erst vor ein paar Stunden erhalten. Sie haben eine Bereitschaftspflegefamilie für unsere Tochter gefunden. Die Übergabe soll jetzt in der Klinik stattfinden.

Die Entscheidung, dass meine Tochter nicht mehr bei uns leben kann, fiel gestern. Ein Anruf der netten Psychiaterin, die mir die Pistole auf die Brust setzte: Wo sollte Lia in Zukunft leben? Zu Hause oder nicht? Die Psychiaterin sagte, sie dürfe die Entscheidung selbst nicht treffen, nicht mal eine Empfehlung geben dürfe sie. Wir Eltern müssten uns entscheiden. Es war die schwerste Entscheidung, die ich je treffen musste. Und doch schien es nur einen Weg zu geben.

Denn wie sollte ich mit Lias immer stärker werdenden selbstverletzenden Verhalten umgehen? Mit ihren impulsiven Ausbrüchen und Kontrollverlusten, die uns immer wieder zwangen, die Polizei einzuschalten? Wie damit umgehen, dass meine Tochter sich das Leben nehmen wollte? Wie hätten wir es zu Hause schaffen können, dass sie gesund wird?

Die Belastung, unter der jeder einzelne von uns stand, war enorm. Heute weiß ich das. Damals haben wir alle einfach funktioniert. Leichter wurde es, weil alles einvernehmlich war. Meine Tochter wollte in eine Jugendhilfeeinrichtung. Und weil es keine freien Plätze gab, blieb nur der Weg über eine andere Familie, die Bereitschaftspflegefamilie.
Ausweis und Krankenkarte wurden ausgetauscht. Ich war unfähig, etwas zu sagen, war nur körperlich anwesend, konnte die „Pflegefrau“, wie ich sie nannte, kaum anschauen. Ich packte mit meiner Tochter die Koffer, wir fielen uns in die Arme und weinten heftig. Ich sprach ihr Mut zu, wir würden es schaffen, sie würde es schaffen, ich wäre immer für sie da. Papa wäre immer für sie da. Selbst die nette Ärztin hatte Tränen in den Augen, als sie mich verabschiedete, auch sie sprach mir Mut zu. Sagte Worte, die unendlich guttaten: „Lia ist ein tolles Mädchen, sie schaffen das“. Dann stand ich allein da. Nicht nur Lia wurde entlassen, sondern auch wir Eltern. Ich ging allein nach Hause. Ängste, Sorgen und Schuldgefühle plagten mich und doch auch das Wissen, dass es so nicht weitergegangen wäre.

Schwerer Schritt, steiniger Weg

Noch vier Monate zuvor konnte ich Lia kaum noch helfen. Ihr innerer Druck brach in überdimensionalen Wutattacken aus. Sie bedrohte Lehrer, flog von der Schule, von wo ich sie schon vorher immer wieder hatte abholen müssen. Ein Verhalten, das sich seit frühster Kindheit zeigte und sich trotz Therapien und jeglicher Hilfeversuche immer verschlimmerte, bis sie mich mit dem Messer bedrohte und von der Polizei in die KJP gebracht wurde. „Nun wird ihr endlich geholfen“, dachte ich da. Doch man schickte uns wieder nach Hause: „Ihre Familie ist ja durch den Autismus Ihres Sohnes schon bekannt, sie schaffen das gut zu Hause. Und auf unserer Warteliste steht Ihre Tochter ja schon.“ Außerdem könne ich sie doch für ein paar Stunden zur Oma bringen, bis sie sich beruhigt habe. Ich war außer mir, verzweifelt, aufgelöst und sprachlos. Gehen mussten wir trotzdem, es gab keinen Platz in der KJP.

So viel lag hinter uns. Aber noch mehr vor uns. Plötzlich steckte ich in einem System, das noch kaputter schien als es nach außen kaum kommuniziert wird. Ich war entsetzt von der Bereitschaftspflegefamilie. Es gab keine Regeln, Lias Handykonsum steigerte sich plötzlich auf zehn bis 14 Stunden am Tag, sie hatte einen Fernseher im Zimmer, erzählte von Horrorfilmen, die sie sich in der Nacht ansehen konnte, Schule hatte sie keine, da ja auf einen Platz in der stationären Jugendhilfe gewartet wurde und Lia als schwer beschulbar galt. Die Pflegeeltern stritten sich vor ihr darüber, wer von beiden auf die blöde Idee gekommen sei, das andere Kind noch aufzunehmen, das da zeitweise auch untergebracht war.

Ich setzte mich mit dem Jugendamt auseinander, wollte wissen, welche Aufgaben Bereitschaftsfamilien haben. Keine, hieß es. Essen, Trinken und ein Dach über den Kopf, aber die Bereitschaftspflege habe keine pädagogischen Aufgaben, ich solle ruhig sein, sonst würde die Familie Lia nicht behalten und das Jugendamt könne Lia gerade sonst nirgends unterbringen. Hätte ich nicht zufällig eine Freundin bei dem Gespräch dabeigehabt, hätte mir das keiner geglaubt. Wahrscheinlich hätte ich mich selbst in Frage gestellt.
Nach der Bereitschaftsfamilie folgte die stationäre Jugendhilfe. Doch von den Wahlmöglichkeiten, die man gesetzlich theoretisch hat, war keine Sicht. Mein Bauchgefühl riet von der ersten Einrichtung ab. Es war eine nette Wohngruppe mit gutem und fürsorglichem Personal, aber die Rahmenbedingungen stimmten nicht: es gab keine therapeutische Anbindung, wenig Strukturen und Regeln und genau die brauchte Lia doch so sehr. Ein Jahr war sie dort. Es folgten wieder Psychiatrieaufenthalte, Schulängste, zunehmende Selbstverletzungen, bis hin zu einem Suizidversuch mit Notfalleinweisung ins Krankenhaus. Meine Sorgen wurden kaum ernst genommen, Lias Probleme als Pubertät abgetan. Ich forderte eine Versetzung in eine spezialisierte Einrichtung ein, kämpfte mit dem Jugendamt, mit der Wohngruppe, denn die Therapie, die für Lia notwendig gewesen wäre, wurde gar nicht erst beantragt, Medikamente ohne unser Wissen als Eltern angepasst. Als ich die zuständige Ärztin kontaktierte, ermahnte sie mich, dass ich ja eine andere Psychiaterin suchen könne. Doch das war aussichtslos. Kein ambulanter Arzt im Einzugsgebiet nahm Neupatient*innen auf.

Ich musste aushalten, dass keine der Blutkontrollen stattfand, die die Klinik empfohlen hatte. Ich arbeite seit vielen Jahren in einem Krankenhaus und weiß, wie wichtig Blutkontrollen bei Spiegelmedikamenten sind. Doch mein Einfluss als Mutter schien mir genommen zu sein. Sorgeberechtigt zu sein, spielte scheinbar keine Rolle mehr, seit meine Tochter in einer Jugendhilfeeinrichtung lebte.

Es war schwierig. Ich forderte mehr und mehr Rechte ein und holte mir Unterstützung. Dann endlich eröffnete sich die Option einer intensivpädagogischen Wohngruppe, die mehrere hundert Kilometer entfernt war. Sie ist spezialisiert auf Jugendliche mit selbstverletzendem Verhalten, inklusive therapeutischen Angebot. Ich war den Tränen nahe vor Erleichterung, als Lia einziehen konnte. Hier würde alles besser werden.

Endlich Austausch

Lia wurde uns nicht genommen, weil sie nicht bei uns leben durfte, sondern weil sie nicht bei uns leben kann, wenn wir unsere gute Beziehung zu ihr bewahren wollen. Wir möchten ihr schöne Zeiten ermöglichen, die im Alltag mit ihrer ausgeprägten Besonderheit nicht umsetzbar sind. Doch auch hier blieben die versprochenen regelmäßigen Gespräche aus. Ich hatte wieder das Gefühl, dass die Jugendhilfe das Familiensystem nicht beachtet. Lia war nicht nur weit weg, sondern es entstand eine Mauer zwischen uns. Informationen schienen im luftleeren Raum zu hängen. Auch hier kam ich wieder ins Fordern, was mich überforderte, denn ich wollte einen guten Austausch. Ich möchte, dass Lia gesund wird. Dazu gehört doch selbstverständlich, dass Eltern dazugehören und gebraucht werden. Wie sollen Zusammenhänge erkannt werden, wenn man nicht miteinander spricht?

Lias komplexes Symptombild hat eine Geschichte: Mein Päckchen ist zu Lias Paket geworden. Durch meine eigene Kindheit, die von sexuellem Missbrauch geprägt ist, habe ich ein ähnliches Symptombild wie sie. Ich habe es ihr unbewusst vorgelebt, bis ich eine eigene Therapie gemacht habe. Ich habe mein Trauma an meine Tochter weitergegeben. Doch meines ist heute greifbar, Lias versteckt sich hinter einem Vorhang, der erst geöffnet wurde, als uns endlich jemand zuhörte. In ihren Arztbriefen stehen nur Diagnosen und Tests wie IQ-Test, Autismus- und ADHS-Tests. Doch der familiäre Hintergrund wird in einem Satz abgehandelt, obwohl er so wichtig ist. Wäre ich anders einbezogen worden, hätte ich helfen können. Ich ahnte schon lange, welches Päckchen Lia trägt, doch es fiel mir schwer, es in Worte zu fassen. Manchmal dissoziierte ich in den Familiengesprächen, manchmal saß ich eine Stunde lang vor dem Telefon und schaffte es nicht, in der Wohngruppe anzurufen. Sie haben das lange nicht verstanden. Bis ich ihnen eine E-Mail schickte mit dem Betreff „Ohnmacht und Verzweiflung“.

Ich möchte nicht immer fordern. Ich möchte, dass Eltern auch in der stationären Jugendhilfe selbstverständlich dazugehören. Die Hilfe sollte nicht nur dem Kind dienen, sondern immer auch der Rückführung in die Familie. Und da sind wir jetzt. Lia lernt, mit ihren Gefühlen umzugehen und wir lernen, mit ihrem Verhalten umzugehen. Das ist nur möglich, weil es endlich die geforderte Zusammenarbeit gibt und Informationen in beide Richtungen ausgetauscht werden. Trotz der ersten Unstimmigkeiten bin ich der jetzigen Jugendhilfeeinrichtung sehr dankbar. Sie durchschauen Lia, halten an ihr fest und stehen alle Gefühlsausbrüche mit ihr zusammen durch, ohne sie aufzugeben. Der Weg bis hierhin war sehr steinig, und am Ziel sind wir noch lange nicht. Dennoch kann ich es wieder sehen.

Mittlerweile habe ich einige Eltern anderer Jugendlicher aus der Psychiatrie kennengelernt und bin erstaunt, wie ähnlich unsere Erfahrungen mit dem System sind. Es gibt viel Unmut und die wissenschaftlichen Erkenntnisse in der Theorie und der Praxis unterscheiden sich stark. Wir als Eltern sind Menschen mit eigenen Erfahrungen, Ängsten und Sorgen.
Es war nie meine Absicht, meiner Tochter eine solche Last mitzugeben.

von Vanessa

Diese Geschichte wurde uns im Rahmen der bundesweiten Aktion „Angehörige machen Geschichte(n)“ zugesandt: https://www.lapk-bayern.de/angehoerige-machen-geschichten-eine-entscheidung-die-alles-veraendert/

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SAVE THE DATE für den nächsten DGSP Fachtag Sucht!
25/08/2026

SAVE THE DATE für den nächsten DGSP Fachtag Sucht!

SAVE THE DATE: Fachtag Sucht 2027

"Niedrigschwellige Substitution - eine Diskussion um Haltung und Fachlichkeit" -
mit namhaften Fachkolleg:innen aus Wissenschaft und Versorgungseinrichtungen

📆 Veranstaltungsdatum: 16. April 2027

📍 Veranstaltungsort: Berlin

Weitere Infos folgen in Kürze auf unserer Website ▶ https://www.dgsp-ev.de/

Hoch verarbeitete Lebensmittel und DepressionsrisikoEine aktuelle systematische Übersichtsarbeit im Fachjournal MDPI Nut...
23/08/2026

Hoch verarbeitete Lebensmittel und Depressionsrisiko

Eine aktuelle systematische Übersichtsarbeit im Fachjournal MDPI Nutrients (2026) zeigt eindrücklich: Wer täglich viele hochverarbeitete Lebensmittel (wie Fertiggerichte, Softdrinks oder verpackte Snacks) konsumiert, hat ein deutlich höheres Risiko für Depressionen als Menschen, die weitgehend frisch kochen.

Besonders brisant: Erstmals wurde dieser Zusammenhang gezielt bei Kindern und Jugendlichen untersucht. Das Ergebnis: Je mehr "Ultra-Processed Food" auf dem Teller landet, desto häufiger zeigen sich Angststörungen, Reizbarkeit und depressive Verstimmungen.

Auch der Einfluss von hochverarbeiteter Nahrung auf schwere psychische Erkrankungen wie Schizophrenie und bipolare Störungen wird derzeit intensiv erforscht.

Unser Alltagstipp: Niemand muss perfekt essen! Aber schon kleine Schritte – wie Wasser statt Softdrinks oder eine Handvoll Nüsse statt der Fertigwaffel – tun dem Kopf und dem Bauch gut.



Quelle: MDPI Nutrients (2026): Ultra-Processed Foods and Mental Health in Children & Adolescents; Wise Mind Nutrition Research Update.

Angehörige machen Geschichte(n) – „Wenn die Stimmen die Macht übernehmen“Er war für sich auf einem guten Weg: trotz diag...
20/08/2026

Angehörige machen Geschichte(n) – „Wenn die Stimmen die Macht übernehmen“

Er war für sich auf einem guten Weg: trotz diagnostizierter Autismusspektrumsstörung, Legasthenie und Dyskalkulie war unser Sohn immer sehr motiviert – wollte „sein wie die anderen“, dazugehören, Freunde haben, eine Ausbildung und den Führerschein machen, selbstständig Leben und Arbeiten. Das war sein Plan, es war ihm immer wichtig. Er konnte nur schwer akzeptieren, dass sein Weg über Förderschulen, Berufsschule für junge Menschen mit Defiziten, anschließend eine weitere Berufsqualizierungsmassnahme führte. Kein Führerschein möglich war. Die Ausbildung – endlich durfte er – konnte er nur mit großer Mühe und durch unsere Unterstützung abschließen, sich erkämpfen. Doch er wurde aufgrund der Defizite im Anschluss nicht übernommen. Ein Tiefschlag für ihn, ein Schmerz. Unverständnis. Auch für uns Eltern. Inklusion? – nein, das geht bei uns nicht. Dann ein neuer Versuch in diesem Bereich, eine neue Arbeitsstelle. Noch immer war er hochmotiviert. Er wollte doch so gerne!!! Man zeigte sich begeistert von seinem Einsatz, seinem Tatendrang. Doch auch hier fielen die Defizite zu schwer ins Gewicht und eine Übernahme nach der Probezeit wurde verweigert. Zu viele Steine im Weg, die das Lernen erschwerten, die die Konzentration einschränkten. Fehler passierten. Inklusion? – ähh, nein, das kann unser Betrieb nicht leisten…

Abweisung. Verletzungen. Enttäuschungen. Fehlende Anerkennung, fehlende Freundschaften. Fehlendes ALLES. Unser Sohn wurde psychisch krank, sehr krank. Er suchte die Schuld an allem in mir, seiner Mutter. Ich war es, die ihm „sein Leben vermurkst hatte“ – so sagt er. Skurrile Vorwürfe, die mich, die ich immer für und mit ihm gekämpft und gelitten hatte, ihn von ganzem Herzen liebte, sehr verletzten. Die er rundum in vielen Häusern verbreitete. Denn ich wollte nämlich, dass er auf eine Förderschule ging, nur um zu verhindern, dass er mit den anderen aus unserem Ort Freundschaft schließen konnte. Ich wollte, dass er am Nachmittag eine Heilpädagogische Tagesstätte besuchte, um ihn loszuwerden. Ich habe einen Behindertenausweis für ihn ausstellen lassen, um ihn zu demütigen. Ich habe ihn als Kind misshandelt, habe ihn als Baby mehrfach an die Wand geworfen. Ich habe ihn nie gewollt. Wegen mir verlor er seine Arbeitsplätze, weil ich das den Betrieben vorschlug. Ich habe alles Gute in seinem Leben bewusst verhindert. Doch nun habe er mich durchschaut, sagte er, er wisse nun Bescheid. Und wie sehr er mich hasst, auch das hörte ich täglich. Er verfolgte jeden meiner Schritte im Haus, mit starrer Mimik und leeren Augen beobachtete er alles, was ich tat. Ständig auf der Suche nach Beweisen. Lauschte jedem Telefonat, jedem Gespräch. Ich war der Feind und der Feind hatte mittlerweile Angst vor ihm, schloss sich nachts ein. Unser Sohn bettelte im Ort um etwas Essbares, denn zuhause mischte ich Gift in sein Essen. Seine Geburtstagsgeschenke warf er aus dem Fenster. Sein Gesicht war von der Krankheit gezeichnet, sein immer weniger werdender Körper stets in Anspannung. Die Entwicklung spitzte sich weiter zu, nichts war mehr planbar, unser Familiensystem völlig zersprengt. Der Wahnsinn lebte unter uns. Meine Hilferufe beim Sozialpsychiatrischen Dienst, der Lebenshilfe, dem Landratsamt, der Polizei und selbst beim Bezirkskrankenhaus blieben erfolglos. Überall der gleiche Tenor: so lange keine Eigen- oder Fremdgefährdung vorliege, könne man nicht handeln. Ja. Doch wo beginnt diese? Für uns lebte die Gefährdung seit Monaten unter uns. Nein, er ist nicht krank. Seine Mutter ist es.

Eine Tante schaffte es schließlich unter geduldig-großer Anstrengung, unseren Sohn von einer medizinischen Behandlung zu überzeugen und brachte ihn ins Bezirkskrankenhaus. Diagnose Psychose, Verdacht auf Schizophrenie. Nach vier Wochen Behandlung kam unser Sohn langsam wieder in sich zurück, er suchte Kontakt zu uns und vertraute mir wieder. Ich war so glücklich darüber. Er schaute mich an wie mein Sohn, es gab keine hässliche Maske mehr. Nach drei Monaten Klinikaufenthalt wurde er spontan entlassen. Mit der Aussage „mehr bezahlt die Krankenkasse nicht und wir sind ja schließlich kein Sozialamt“ wurde diese fahrlässige Entscheidung getroffen. Wir hatten intensiv darauf hingewiesen, dass wir unseren Sohn noch nicht stabil wahrnehmen. Und wurden nicht gehört. Ohne Medikamente kam er zurück in eine Familie, die keine mehr war. Nach zwei für mich enorm anstrengenden Monate, in denen ich stets versuchte, mögliche Eskalationen zu vermeiden, freute er sich auf den Umzug in eine Therapeutische Wohngemeinschaft. Und wir freuten uns mit ihm. So sehr. Nun, so hofften wir, wird er Freundschaften schließen können und auf einem gesunden Weg in ein selbstständiges Leben finden. Bei jedem Besuch lachten wir beide viel miteinander, er erzählte mir stets mit strahlenden Augen von seinen Erlebnissen, von seinen Plänen, von sich. Doch sein Leben überlegte es sich anders: die Psychose kam sehr schnell zurück, mit voller Wucht. Wir hatten einen Besuch vereinbart und so stand ich in seinem WG-Zimmer – und wurde nach nur zehn Minuten verbal aggressiv rausgeworfen. Das war nicht mein Sohn, der mir den Hass entgegenschleuderte. Es war eine psychoseverzerrte Maske. Eine Figur, deren demütigendes, verletzenden Handeln von einer schrecklichen Krankheit gesteuert wurde. Wo war mein Sohn? Irgendwo in ihr, traurig zusammengekauert und bitterlich weinend. Er brach erneut den Kontakt zu uns ab, denn ich war ja wieder schuld an allem. Die wenigen Anrufe bei mir waren erneut voller Vorwürfe, voller Hass. Es gab auch wenige Aufeinandertreffen mit klaren Phasen, in denen unser Sohn sichtbar war. In denen ich innerhalb von Sekunden jedoch die Wesensänderung beobachtete. Schlagartig verspannte sich der Körper, die Mimik verzerrte, die Augen starrten und der Ton wurde laut und hässlich. Er benötigte dringend medizinische Hilfe.

„Ihr Sohn ist bei uns“ – ein Anruf der Polizei früh um 4.30 Uhr. „Nein, er möchte nicht, dass Sie ihn abholen. Wir lassen ihn nun gehen.“ Bei minus 20 Grad Kälte war er irgendwo unterwegs. Da erneut keine Krankheitseinsicht gegeben war, befand er sich zunehmend in großer Gefahr. Wir wussten oft tagelang nicht, ob er überhaupt noch lebte. Ihm wurde die WG gekündigt, da er nicht mehr an der Maßnahme teilnahm. Er stand vor der Entmündigung, da er aufgrund seiner Dyskalkulie nicht mit seinem Geld umgehen konnte, sich jedoch Psychose bedingt nicht mehr dabei helfen ließ. Er war kaum noch greifbar, nicht mehr erreichbar. Ich hatte große Angst um ihn – und auch um mich. Eine „Abgrenzung“ war mir nicht möglich, da ich fast täglich frequentiert wurde. Ich war Ansprechpartnerin für die WG, für die gesetzliche Betreuerin, für die Polizei. Einmal waren sie bei uns und brachten unseren Sohn gewaltsam ins BKH. Seine Schreie werde ich nie vergessen. „Warum hilfst Du Deinem Sohn nicht, warum lässt Du das zu? Das ist ja schrecklich!!“ – ein Anruf unserer Nachbarin währenddessen. Am nächsten Morgen wurde er aus dem Krankenhaus entlassen. Wir mussten hilflos mitansehen, wie die Wahnvorstellungen, die von ihm vernommenen Stimmen und deren Anweisungen, wie die Krankheit das Leben unseres Sohnes zerstörte. Und konnten nichts bewirken. Wie war das mit Eigen- und Fremdgefährdung?? Für uns lag monatelang offensichtlich Eigengefährdung vor!! – und auch Fremdgefährdung im Hinblick auf uns selbst.

Dann kam der Abend, an dem ich ihm vom Bahnhof abholen sollte. Doch er stieg nicht aus dem Zug. Nun, dann ist er vielleicht doch eine Station früher ausgestiegen und läuft lieber, um mich nicht sehen zu müssen. So meine Gedanken, nach den vielen Erfahrungen in dieser Richtung. Am nächsten Morgen begleitete mich meine Tochter zur Polizei und gemeinsam meldeten wir ihn als vermisst. Die Fahndung begann und somit eine filmreife Dynamik in einem unvorstellbaren emotionalen Ausmaß. Da sein Handy im nahen Umfeld eines Sees geortet wurde, kamen zusätzlich zur Polizei auch Taucher des Technischen Hilfswerks, die Wasserwacht, Feuerwehren, Hubschrauber, Drohnen und Hundestaffel zum Einsatz. Zwei Tage und zwei schlaflose Nächte vergingen, bis unser Sohn hochpsychotisch im Wald gefunden wurde. Und nun endlich wegen Eigengefährdung auf richterlichem Beschluss die medizinische Hilfe bekam, die er seit (zu) langer Zeit schon dringend brauchte.

Fünf Monate lang war unser Sohn erneut stationär. Diagnose Schizophrenie. Mit Medikamenten eingestellt ist er nach dem Klinikaufenthalt nun in einer Übergangseinrichtung für junge Menschen, die psychisch erkrankt sind. Mit einem Konzept, dass Schutz und gleichzeitig Entwicklung ermöglicht. Er kommt nun zur Ruhe, findet Struktur, ist dort angekommen, es geht ihm gut. Wir wünschen ihm von ganzem Herzen, dass er durch diese Maßnahme in ganz kleinen Schritten ins Leben zurückfindet, trotz Krankheit stabil genug dafür und freundlich-wohlwollend behandelt wird.

Der lange Leidensweg unseres Sohnes ist auch unser Leidensweg. Wie alle Eltern erhofften auch wir für unsere Kinder eine glückliche Zukunft, einen gesunden Weg in ein selbstständiges Leben. Doch diese Krankheit merzte all unser Hoffen und Wünschen grob aus. Die langfristige enorme Angst um unseren Sohn, die schmerzhafte Hilflosigkeit, die Überforderung und auch das Gefühl, damit allein gelassen zu werden veränderte uns. Es gab Tage, an denen ich mich in Gedanken am Grab meines Sohnes stehen sah und Erleichterung verspürte. Und ich gebe ehrlich zu, dass ich nicht wie viele andere jubelte, als die Fahndung nach ihm Erfolg zeigte und er lebend gefunden wurde. Mein bis dahin erhöhter Adrenalinspiegel wich innerhalb von Sekunden einer enormen Erschöpfung. Es gab für uns keine Pause. Ein kurzes Aufatmen, ja. Jedoch kein Durchatmen.

„Ich war da nicht ich“, sagte er mal zu mir, rückblickend auf seine Krankheitsphase, und dass es ihm leid tut, was passierte. Er wirkte beschämt. Doch wir wissen, und das sage ich ihm auch immer wieder, dass nicht er es war, der so handelte. Dass es die Krankheit war, die Macht über ihn hatte. Eine Psychose ist ein Schutzmechanismus: wenn die Realität zu schmerzhaft wird, die Widersprüche zwischen der inneren und äußeren Welt nicht mehr zuordenbar, Gefühle nicht mehr aushaltbar sind. Wenn der Bezug zur Realität verloren geht, sich die Wahrnehmungen verändern. Wenn nur noch Misstrauen und Ängste gefühlt werden. Wenn die Kommunikation schwierig bis nicht mehr möglich wird, gesprochene Sätze sich in ihren Themen verlieren, unvollendet abbrechen, weil der rote Faden nicht mehr sichtbar ist.

Wäre die Geschichte eine andere gewesen, wenn die Gesellschaft mehr Empathie für unseren Sohn und damit für Menschen mit Defiziten gezeigt hätte? Wenn Inklusion nicht nur ein inhaltloses Wort wäre? Ich fühle Wut in mir, ja.

Ein gebrochenes Bein sieht jeder.

Eine gebrochene Seele nicht.

von Martina

Diese Geschichte wurde uns im Rahmen der bundesweiten Aktion „Angehörige machen Geschichte(n)“ zugesandt: https://www.lapk-bayern.de/angehoerige-machen-geschichten-wenn-die-stimmen-die-macht-uebernehmen/

ONLINE-SEMINAR: Die elektronische Patientenakte (ePA) – Durchblick im digitalen DschungelSeit Frühjahr 2025 ist die elek...
17/08/2026

ONLINE-SEMINAR: Die elektronische Patientenakte (ePA) – Durchblick im digitalen Dschungel

Seit Frühjahr 2025 ist die elektronische Patientenakte bundesweit Standard. Doch was bedeutet das konkret für Sie als Angehörige oder Betroffene? Die ePA bietet enorme Chancen für eine bessere Vernetzung von Ärzten, Therapeuten und Apotheken – wirft aber auch viele Fragen auf.

In diesem Online-Seminar bringen wir Licht ins Dunkel und zeigen Ihnen, wie Sie die ePA selbstbestimmt und sicher nutzen können.

Themenschwerpunkte:

Einführung: Was kann die ePA und wie bediene ich sie im Alltag?
Datenschutz: Wer hat Zugriff auf meine Daten und wie lege ich Rechte fest?
Individuelle Anpassung: Die ePA nach den eigenen Bedürfnissen gestalten.
Offener Austausch: Raum für Ihre persönlichen Fragen und Bedenken.

Stärken Sie Ihre digitale Gesundheitskompetenz und erfahren Sie, wie Sie die Kontrolle über Ihre Gesundheitsdaten behalten. Wir freuen uns auf Sie!

Anmeldung unter: https://www.lapk-bayern.de/service/termine/

Zuranolon: Neue Hoffnung bei postpartaler DepressionDie EU-Kommission hat Zuranolon (Zurzuvae®) zugelassen – das weltwei...
15/08/2026

Zuranolon: Neue Hoffnung bei postpartaler Depression

Die EU-Kommission hat Zuranolon (Zurzuvae®) zugelassen – das weltweit erste Medikament, das gezielt für die Behandlung der postpartalen Depression (Wochenbett-Depression) entwickelt wurde. Was dieses Medikament so besonders macht:

Schneller Wirkeintritt: Während klassische Antidepressiva oft 3 bis 4 Wochen brauchen, zeigt Zuranolon oft schon nach rund 3 Tagen eine Wirkung.

Kurze Einnahmedauer: Es wird als 14-tägige Kur eingenommen – statt über viele Monate hinweg.

Eine postpartale Depression trifft die gesamte junge Familie und löst bei Angehörigen oft große Hilflosigkeit aus. Umso wichtiger ist es, dass die Wissenschaft hier neue, rasch helfende Wege eröffnet!

Kennst du jemanden, dem diese Information helfen könnte? Dann teile diesen Beitrag gerne!



Quelle: Pharmazeutische Zeitung (2026): Postpartale Depression – neues Antidepressivum in der EU zugelassen.

Angehörige machen Geschichte(n) – Bitte, bitte sieh es doch ein! – Die Welt meines Sohnes„Was soll ich einsehen? Hörst D...
13/08/2026

Angehörige machen Geschichte(n) – Bitte, bitte sieh es doch ein! – Die Welt meines Sohnes

„Was soll ich einsehen? Hörst DU mir nicht zu? Die stalken mich. Dauernd sind sie hinter mir her. Ich muss aufpassen, dass sie mich nicht auf die U-Bahn Gleise schubsen. Was meinst du denn, warum ich abends nicht mehr das Haus verlasse! Sie lauern im Treppenhaus und ich kann nicht runter gehen.

Jetzt haben sie wieder gedroht, meinen Sohn zu entführen und behaupten, ich sei ein Pädophiler. Keiner hört mir zu.
Die Polizei auch nicht. Jetzt habe ich schon die vierte Anzeige erstattet und nichts wird bearbeitet. Die ganze Welt ist gegen mich.
Du hörst mir auch nicht zu. Hör auf, mich immer zum Arzt schicken zu wollen. Der kann ja nichts machen.

Geh mit mir zur Polizei und sag denen, dass die Stalker mir nach dem Leben trachten. Jede Nacht dieses Geschrei, dass sie mich umbringen werden. Weder DU, Mutter, noch A, meine Frau hört was. Seid ihr alle taub?

Ich weiß nicht wohin noch. Hier in der Wohnung kann ich nicht bleiben, sie bestrahlen mich jede Nacht. Und bei meiner Schwester kann ich auch nicht übernachten, denn dort sind sie auch schon. Sie wissen immer wo ich hin gehe. Ich kann doch nicht jede Nacht in ein anderes Hotel?

Danke für dein Angebot zu dir zu kommen, aber ich muss auf meinen Sohn aufpassen. Außerdem ist es bei dir auch nicht sicher. Dein obiger Nachbar hat sich ja auch schon mit denen verbrüdert. Haben wir doch bei meinen letzten Besuch gesehen. Der lügt, wenn er behauptet, er wohne allein.

Ich kann nicht arbeiten, so wie sie mich verfolgen, stören sie mich bei jeder Arbeit.
Wenn Du nichts hörst, dann kann ich mich auch umbringen. Versprich mir, auf meinen Sohn aufzupassen. Aber erst muss ich die noch umbringen, denn dann haben meine Frau und mein Sohn Ruhe.

Ich kann noch nicht mal auf den Balkon gehen, von oben werde ich mit Geruchsspray besprüht. Gegenüber geht immer, wenn ich rauskomme das Licht an, das machen die extra für mich, damit alle sehen, wohin ich gehe.

Du willst einfach nicht einsehen, dass ich gestalkt werde. Denk mal drüber nach, ich bin nicht verrückt. Die anderen sind verrückt, mich einfach so zu stalken und mir nach dem Leben zu trachten. Ich bring mich um, dann sind die zufrieden. Ihr seid verrückt, nicht ich.

von Kagehn

Diese Geschichte wurde uns im Rahmen der bundesweiten Aktion „Angehörige machen Geschichte(n)“ zugesandt.

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