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Ifs-germany Internal Family Systems. Ein integraler Ansatz für Therapie, Coaching und Beratung

15/06/2026

„Bin ich gut genug?“
Diese Frage begegnet vielen Menschen – im Job, in der Partnerschaft und in der Kindererziehung.
Vielleicht möchte dieser Teil verhindern, dass du Fehler machst, dich vor Enttäuschung, Kritik oder Ablehnung schützen.
Vielleicht glaubt er, dass du dich mehr anstrengen musst, um wertvoll zu sein.
Vielleicht trägt er alte Erfahrungen in sich.
Anstatt gegen den Selbstzweifel anzukämpfen, können wir ihm mit Neugier und Interesse begegnen.
Oft verändert sich dadurch etwas in uns, lässt uns weicher werden, weniger hart und mehr Verständnis für unsere Anteile aufbringen.

08/06/2026

„Sei doch einfach mehr du selbst.“
Klingt einfach. Ist es oft nicht.
Denn viele von uns tragen Anteile in sich, die früh gelernt haben, dass Anpassung sicherer ist als Authentizität.
Vielleicht den Anteil, der Konflikte vermeiden will.
Den Anteil, der gefallen möchte.
Oder den Anteil, der Angst hat, abgelehnt zu werden.
Aus IFS-Sicht sind das keine Fehler, sondern Schutzstrategien.
Der Weg zu mehr Authentizität beginnt nicht damit, diese Anteile wegzudrücken. Er beginnt damit, ihnen zuzuhören.
Denn wenn sich unsere schützenden Anteile gesehen und verstanden fühlen, entsteht Raum für etwas anderes:
Für die ruhige Stimme des Selbst.
Die Stimme, die sagen kann:
„Ich verstehe, warum du mich schützen willst. Und ich entscheide mich trotzdem, meiner Wahrheit treu zu bleiben.“
Wo in deinem Leben passt du dich noch an, obwohl etwas in dir etwas anderes möchte?

05/06/2026

Die neue Podcast Folge auf Spotify: iFS und Polyvagal:
Wie hängen unsere inneren Anteile mit der Biologie unseres Nervensystems zusammen? Und wie hilft uns dieses Wissen, emotionale Stürme besser zu regulieren?
Martin Teml-Wall spricht mit Bettina Wyciok über die Synergie aus dem Modell des Inneren Familiensystems (IFS) und der Polyvagal-Theorie.

01/06/2026

✨ Hinter jeder Maske steckt eine positive Absicht:
❤️ Sicherheit schaffen
❤️ Zugehörigkeit sichern
❤️ Verletzungen vermeiden
Doch was, wenn du deiner Maske heute einmal neugierig begegnest?
Schließe für einen Moment die Augen und frage:
👉 „Wovor möchtest du mich schützen?“
Höre mutig zu. Ohne zu analysieren. Ohne zu bewerten.
Oft beginnt genau dort ein neuer Zugang zu dir selbst – mit mehr Mitgefühl, Selbstführung und innerer Freiheit.
💬 Erkennst du eine Maske, die du häufig trägst? Teile es gerne in den Kommentaren.
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25/05/2026

Viele von uns haben gelernt, Lebendigkeit mit Intensität zu verwechseln.
Mit Hochgefühlen. Mit „mehr“. Mit Ausnahmezuständen.
Und wenn das nicht erreichbar ist, bleibt oft nur Rückzug oder Leere.
Aus der Perspektive von Internal Family Systems können beide Zustände Schutz sein:
das Überdrehen genauso wie das Abschalten.
Die schwierigere — und oft heilsamere — Erfahrung ist manchmal etwas viel Einfacheres:
im Körper bleiben zu können, ohne fliehen zu müssen.
Vielleicht beginnt Verbundenheit nicht mit Ekstase.
Sondern mit einem Atemzug, der sich sicher anfühlt. Dilemma

18/05/2026

Manchmal fühlt es sich an, als würden zwei Welten gleichzeitig in uns leben.
Die eine sagt:
„Beeil dich. Tu mehr. Finde endlich eine Lösung.“
Die andere flüstert:
„Du musst nicht alles erzwingen. Nicht alles entsteht durch Druck.“
In der IFS-Arbeit lernen wir, dass beide Stimmen Anteile sind.
Beide wollen uns schützen — nur auf unterschiedliche Weise.
Der ungeduldige Anteil hat oft gelernt, dass Warten gefährlich ist.
Dass Kontrolle Sicherheit bedeutet.
Dass Stillstand gleich Verlust ist.
Und trotzdem gibt es in vielen von uns auch diesen ruhigen Anteil, der spürt:
Nicht alles muss sofort gelöst werden, um gut zu werden.
Heilung bedeutet nicht, eine Seite zu gewinnen zu lassen.
Sondern Raum für beide zu schaffen, ohne sich in ihnen zu verlieren.
✨ Du darfst ungeduldig sein — und trotzdem vertrauen.
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04/05/2026

Neulich saß ich in einem Gespräch, das sich immer unangenehmer angefühlt hat.
Ich habe gemerkt, wie es in mir ganz still wurde. Ein Teil wollte einfach nur raus. Nichts sagen. Unsichtbar sein 🧊
Dann kam der nächste Impuls:
Lächeln. Nicken. Zustimmen.
Einfach, damit es nicht eskaliert 🎭
Und während das alles in mir passiert ist, gab es noch etwas anderes:
Einen ruhigen Punkt. Leise, aber klar. Der gespürt hat:
„Das hier entspricht mir gerade nicht.“
Früher hätte ich entweder geschwiegen oder mich angepasst.
Diesmal habe ich kurz innegehalten…
geatmet…
und dann ehrlich gesagt, was in mir los ist.
Nicht perfekt. Nicht ohne Angst.
Aber verbunden mit mir 🔥
Das ist für mich die Arbeit mit IFS:
Zu erkennen, welche Teile gerade übernehmen wollen
und meinem Selbst wieder mehr Raum zu geben.
👉 Kennst du diesen Moment, in dem du merkst: „Eigentlich bin ich das gerade nicht?“

27/04/2026

Wie oft ist dir das schon passiert? Du freust dich auf etwas und hast gleichzeitig Angst, die Dir die Freude verdirbt?

20/04/2026

Da ist dieser Teil in dir, der gesehen werden will.
Der sich nach Nähe, Anerkennung und Bewunderung sehnt.
Und gleichzeitig dieser andere Teil,
der dich sofort zurückzieht, sobald es „zu sichtbar“ wird.
In Internal Family Systems lernen wir:
Beide Teile sind richtig und wollen nur Gutes für dich.
Der eine trägt deine Sehnsucht.
Der andere deine Angst.
Und vielleicht ist genau das der schwierigste Moment:
Nicht dich zu fragen, welcher Teil „recht hat“,
sondern zu spüren, dass beide gleichzeitig da sein dürfen.
Du musst dich nicht zwischen ihnen entscheiden.
Du darfst den Teil annehmen, der sich zeigen will –
und den Teil, der dich schützen möchte.
Beide gehören zu dir.
Und beide dürfen da sein, ohne dass du dich selbst verlierst.

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