31/08/2026
Eine Umbruchphase fühlt sich selten so an, wie wir es uns vorstellen.
Wir denken, irgendwann müssten wir einfach wissen:
Das ist mein Weg. Das will ich. Dort gehe ich hin.
Aber oft ist zuerst einmal nur dieses diffuse Gefühl da.
Das Alte funktioniert nicht mehr richtig.
Das Neue fühlt sich noch nicht greifbar an.
Und irgendwo dazwischen fragst du dich:
Was stimmt eigentlich nicht mit mir?
IFS kann genau an diesem Punkt einen anderen Zugang schaffen.
Statt dich zu fragen:
„Was soll ich jetzt tun?“
kannst du anfangen zu fragen:
„Welcher Teil von mir fühlt sich gerade verloren?“
„Welcher Teil hat Angst vor Veränderung?“
„Welcher Teil möchte unbedingt festhalten?“
„Und gibt es vielleicht auch einen Teil, der schon längst weiß, dass etwas anders werden darf?“
IFS geht nicht davon aus, dass mit dir etwas falsch ist.
Es gibt unterschiedliche innere Anteile, die aus ihrer jeweiligen Geschichte heraus versuchen, dich zu schützen.
Und manchmal entsteht Klarheit nicht dadurch, dass wir noch mehr nachdenken.
Sondern dadurch, dass wir beginnen, zuzuhören.
Vielleicht musst du gerade noch nicht wissen, wohin dich dieser Umbruch führt.
Vielleicht darfst du erst einmal herausfinden, wer in dir gerade eigentlich gehört werden möchte. 🤍