20/01/2026
Botschaft der 1. Rauhnacht und für den Januar
Der Traum der ersten Rauhnacht hatte eine besondere Qualität und eine klare Botschaft.
Ich war zunächst in einer bestimmten Realität und wusste sehr deutlich, dass ich dort nicht bleiben konnte. In dem Moment dieser Erkenntnis wechselte ich die Ebene.
Der Übergang geschah über einen schillernden Tunnel. Er wirkte metallisch und schimmernd. Während ich durch diesen Tunnel rutschte, öffneten sich immer wieder Abzweigungen. Jede Abzweigung führte in eine andere Richtung und damit in eine andere Zeitlinie.
Es war sofort klar: Jede Entscheidung öffnet eine eigene Realität.
Als ich in der anderen Realität ankam, befand ich mich auf einer Zeitlinie, die weiter vorne im Leben lag. Alles fühlte sich ruhig und erfüllt an, zugleich völlig anders als das Leben, das ich heute führe und kurze Zeit später stand ich vor einer großen Herausforderung.
Der Traum bezog sich auf eine Entscheidung, die ich 2014 getroffen habe. Eine Entscheidung, die mein Leben in eine andere Richtung geführt hat. Mir wurde bewusst, dass das Leben, das ich heute lebe, ohne diese Entscheidung nicht möglich gewesen wäre. Gleichzeitig war spürbar, dass auch ein anderes Leben erfüllt gewesen wäre, mit anderen Wegen und eigenen Herausforderungen.
Die Botschaft dieses Traums war eindeutig:
Keine Entscheidung ist falsch. Jede Entscheidung öffnet eine bestimmte Zeitlinie. Jedes Leben bringt Herausforderungen und Geschenke mit sich.
Die Karte Seelenplan, die ich vor dem Schlafengehen gezogen hatte, fühlte sich wie eine Bestätigung dieses Traums an. Sie steht für Wegkreuzungen und für Zusammenhänge, deren Sinn sich oft erst im Rückblick zeigt.
Als ergänzende Botschaft für den Januar zeigte sich der Heilige Hain. Diese Karte lenkt den Blick auf den eigenen inneren Raum und auf gesunde Grenzen. Sie erinnert daran, das eigene Gespür ernst zu nehmen, besonders dort, wo sich Unwohlsein oder Rückzug zeigen. Selbsttreue bedeutet, diesen Signalen Raum zu geben.
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