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Vielleicht beginnt 2027 schon im September, sich zu zeigen. 🔥Ich bin über einen Gedanken aus der chinesischen Metaphysik...
18/08/2026

Vielleicht beginnt 2027 schon im September, sich zu zeigen. 🔥

Ich bin über einen Gedanken aus der chinesischen Metaphysik gestolpert, den ich unglaublich spannend finde:

Der September 2026 könnte so etwas wie der Trailer für 2027 sein. 🎬

Nicht, weil 2027 dann schon beginnt.

Sondern weil sich Qi nicht anfühlt wie ein Lichtschalter.

Qi 氣 wird ungefähr “Tschi” ausgesprochen und oft einfach mit “Lebensenergie” übersetzt. Aber eigentlich ist das viel zu kurz gegriffen.

Qi beschreibt vielmehr die bewegende und verändernde Kraft, durch die sich etwas entwickelt.

Es geht also nicht nur darum, wie viel Energie da ist.

Sondern auch darum:

Welche Qualität hat sie gerade?
Wohin bewegt sie sich?
Was wird stärker?
Was zieht sich zurück?
Und was beginnt gerade erst?

Ich finde, man kann sich Qi wunderbar wie eine Jahreszeit vorstellen.

Der Herbst beginnt schließlich auch nicht morgens um 8 Uhr am kalendarischen Herbstanfang.

Schon vorher verändert sich das Licht.
Die Abende werden anders.
Die Luft riecht anders.
Die ersten Blätter verändern ihre Farbe.

Etwas ist noch da, während das Nächste bereits beginnt.

Und genau deshalb ist der September 2026 so interessant.

2027 wird Ding Wei 丁未, das Jahr der Feuer-Ziege.

Ding 丁 steht dabei für Yin-Feuer. 🔥

Und bereits im September 2026 begegnet uns Ding-Feuer im Monat Ding You 丁酉.

Das bedeutet nicht: 2027 beginnt früher.

Aber vielleicht beginnt seine energetische Qualität bereits, sich leise anzukündigen.

Vielleicht läuft der Trailer schon. 🎬

Und deshalb lohnt es sich im September einmal genauer hinzuschauen:

Welche Themen tauchen plötzlich auf?

Welche Menschen betreten deine Bühne?

Welche Idee lässt dich nicht mehr los?

Was verliert gerade an Bedeutung?

Wo verändert sich deine Richtung?

Und was erscheint jetzt vielleicht noch vollkommen nebensächlich, könnte aber 2027 plötzlich eine viel größere Rolle spielen?

Ich mag diesen Gedanken sehr.

Denn nicht jeder Neubeginn kommt mit Pauken, Trompeten und einem großen Schild, auf dem “ACHTUNG, NEUES KAPITEL!” steht.

Manchmal verändert sich erst das Licht.

Und erst später merken wir:

Ach. Da hat es schon angefangen. 🔥

Ich werde meinen September jedenfalls mit genau diesem Blick beobachten.

Vielleicht sollten wir uns Ende des Jahres noch einmal fragen:

Was hat uns unser persönlicher Trailer eigentlich gezeigt?

Vielleicht entschuldigst du dich gar nicht ständig bei den anderen.Vielleicht entschuldigst du dich bei dir selbst.„Tut ...
16/08/2026

Vielleicht entschuldigst du dich gar nicht ständig bei den anderen.
Vielleicht entschuldigst du dich bei dir selbst.

„Tut mir leid, dass ich heute nicht kann.“
„Tut mir leid, dass mir das zu viel ist.“
„Tut mir leid, ich brauche kurz eine Pause.“
„Tut mir leid, ich bin gerade überfordert.“

Wir sagen diese Sätze zu anderen.

Aber manchmal steckt darunter etwas ganz anderes:

Die Entschuldigung dafür, dass wir nicht mehr funktionieren.

Dass unser Körper eine Grenze setzt, die unser Kopf gerne noch ein Stück verschoben hätte.

Gerade wenn du jahrelang gelernt hast, dich anzupassen, durchzuhalten und möglichst wenig Umstände zu machen, kann sich ein eigenes Bedürfnis fast wie ein Regelverstoß anfühlen.

Und genau da beginnt vielleicht ein neuer Lernprozess:

Nicht erst lernen, besser Grenzen zu setzen.

Sondern überhaupt zu bemerken, dass du eine hast.

Und dich nicht mehr dafür zu entschuldigen.

Und genau dabei begleiten wir auch in unserer Praxis:

Die eigenen Grenzen früher wahrnehmen.
Überforderung verstehen.
Das Nervensystem wieder zur Ruhe bringen.
Und herausfinden, was dir hilft, bevor aus dem leisen Nein ein sehr lautes wird.

Manchmal mit konkreten Strategien.
Manchmal mit Nervensystemregulation.
Und manchmal einfach mit einer Stunde, in der du nichts erklären, beweisen oder leisten musst.

Wenn du dich darin wiedererkennst, darf genau das Thema einer Sitzung sein.

📍 Bei uns in der Praxis in Neumünster
💻 oder online.

Du musst nicht erst über deine Grenze gehen, damit du dir erlauben darfst, auf sie zu achten.




Vielleicht ist dein Rückzug keine Unhöflichkeit.Vielleicht ist er die Art deines Nervensystems zu sagen:"Ich brauche ger...
02/08/2026

Vielleicht ist dein Rückzug keine Unhöflichkeit.

Vielleicht ist er die Art deines Nervensystems zu sagen:

"Ich brauche gerade Sicherheit."

Nicht jeder Rückzug bedeutet, dass man andere Menschen nicht mag.

Nicht jeder Rückzug ist Desinteresse.

Nicht jeder Rückzug ist Schwäche.

Manchmal ist er einfach ein Schutzmechanismus.

Denn unser Nervensystem hat nur begrenzte Kapazitäten.

Nach einem langen Arbeitstag.

Nach vielen Gesprächen.

Nach Reizen, Lärm, Entscheidungen oder Konflikten.

Kann der Akku leer sein.

Und dann passiert etwas Interessantes:

Während manche Menschen Nähe suchen, braucht ein anderes Nervensystem erst einmal Abstand.

Nicht um Menschen zu vermeiden.

Sondern um sich selbst wiederzufinden.

Leider wird das oft missverstanden.

*"Du bist so ruhig."*

"Warum meldest du dich nie?"

"Du ziehst dich immer zurück."

Dabei könnte die Wahrheit ganz anders lauten:

"Ich komme wieder. Ich muss nur erst mein Nervensystem zur Ruhe bringen."

Rückzug ist nicht automatisch gesund.

Und er ist auch nicht immer die richtige Lösung.

Wenn wir uns dauerhaft isolieren, kann das Einsamkeit verstärken und Probleme aufrechterhalten.

Aber ein bewusster Rückzug, um Kraft zu sammeln, kann genau das sein, was unser Nervensystem in diesem Moment braucht.

Vielleicht musst du dich also nicht dafür schämen, dass du manchmal Zeit für dich brauchst.

Vielleicht darfst du lernen, den Unterschied zu erkennen:

Ziehe ich mich zurück, um mich zu schützen?

Oder ziehe ich mich zurück, weil die Angst mein Leben bestimmt?

Diese Frage kann den entscheidenden Unterschied machen.

Denn Selbstfürsorge beginnt oft dort, wo wir aufhören, jede Pause als Schwäche zu bewerten.

Wenn du dich häufig erschöpft fühlst, nach sozialen Situationen lange brauchst, um wieder bei dir anzukommen, oder dein Rückzug von anderen oft missverstanden wird, lohnt sich ein genauer Blick auf dein Nervensystem.

In meiner Praxis schauen wir gemeinsam darauf, welche Strategien dein Körper entwickelt hat – und wie du lernen kannst, zwischen gesunder Erholung und belastenden Mustern zu unterscheiden.

Du musst nicht ständig funktionieren. Manchmal beginnt Veränderung damit, den eigenen Bedürfnissen wieder zuzuhören.

Vielleicht ist dein Perfektionismus gar kein Ehrgeiz.Vielleicht ist er der Versuch deines Nervensystems, dich vor Schmer...
30/07/2026

Vielleicht ist dein Perfektionismus gar kein Ehrgeiz.

Vielleicht ist er der Versuch deines Nervensystems, dich vor Schmerz zu schützen.

Viele glauben:

"Ich bin eben perfektionistisch."

Aber was, wenn Perfektionismus gar kein Charakterzug ist?

Sondern eine Strategie.

Eine Strategie, die deinem Nervensystem irgendwann geholfen hat.

Denn wenn alles perfekt ist ...
.. werde ich vielleicht nicht kritisiert... mache ich vielleicht keinen Fehler... werde ich vielleicht nicht abgelehnt... verliere ich vielleicht nicht die Kontrolle.

Perfektionismus fühlt sich oft nach Leistung an.

In Wirklichkeit fühlt er sich im Körper häufig wie Angst an.

Die Angst, nicht zu genügen.

Die Angst, andere zu enttäuschen.

Die Angst, etwas zu übersehen.

Deshalb arbeiten perfektionistische Menschen oft nicht aus Freude.

Sondern aus Anspannung.

Das Tragische daran:

Perfektion bringt selten Ruhe.

Denn wenn ein Ziel erreicht ist, wartet schon das nächste.

Das Nervensystem lernt nie:

"Es reicht."

Erst wenn wir beginnen zu erleben, dass wir auch mit kleinen Fehlern sicher sind, kann sich etwas verändern.

Denn unser Wert hängt nicht davon ab, ob wir alles richtig machen.

Und Sicherheit entsteht nicht durch Perfektion.

Sondern durch die Erfahrung:

"Ich darf Fehler machen – und trotzdem bin ich in Ordnung."

Vielleicht musst du also gar nicht perfekter werden.

Vielleicht darf dein Nervensystem lernen, dass gut genug oft vollkommen ausreichend ist.

Wenn du ständig das Gefühl hast, funktionieren zu müssen, nie wirklich abschalten kannst oder dein eigener größter Kritiker bist, lohnt sich oft ein Blick hinter den Perfektionismus.

In unserer Praxis schauen wir gemeinsam darauf, welche Schutzstrategien dein Nervensystem entwickelt hat – und wie daraus Schritt für Schritt mehr Gelassenheit entstehen kann.

📍 Naturheilpraxis Schultz | Neumünster

Wenn du dich in diesem Text wiedererkennst, melde dich gerne. Manchmal beginnt Veränderung nicht damit, noch mehr zu leisten, sondern damit, sich selbst besser zu verstehen.

Vielleicht ist deine Angst gar nicht dein Feind.Vielleicht ist sie der übervorsichtige Bodyguard deines Nervensystems.St...
27/07/2026

Vielleicht ist deine Angst gar nicht dein Feind.

Vielleicht ist sie der übervorsichtige Bodyguard deines Nervensystems.

Stell dir vor, du hättest einen Bodyguard, dessen einzige Aufgabe lautet:

"Pass auf, dass ihr nichts passiert."

Was würde dieser Bodyguard tun?

Er würde lieber einmal zu oft warnen als einmal zu wenig.

Er würde lieber einen Fehlalarm auslösen, als eine echte Gefahr zu übersehen.

Genau so arbeitet unser Nervensystem.

Es fragt nicht:

"Werde ich heute glücklich?"

Es fragt:

"Bin ich sicher?"

Wenn dein Nervensystem irgendwann gelernt hat, dass die Welt unsicher sein kann, verändert es seine Strategie.

Es wird wachsamer.

Es reagiert schneller.

Es schlägt früher Alarm.

Nicht, weil es gegen dich arbeitet.

Sondern weil es dich schützen möchte.

Das bedeutet nicht, dass jede Angst berechtigt ist.

Und es bedeutet auch nicht, dass jede Sorge ignoriert werden sollte.

Angst ist ein Signal – kein Beweis.

Sie lädt uns ein, kurz innezuhalten und zu prüfen:

Gibt es gerade eine reale Gefahr?

Oder reagiert mein Nervensystem auf Erfahrungen, die es einmal gemacht hat?

Diese Unterscheidung verändert alles.

Denn Heilung beginnt oft nicht damit, Angst zu bekämpfen.

Sondern damit, sie zu verstehen.

Zu sagen:

"Danke, dass du auf mich aufpassen möchtest."

Und dann zu prüfen:

"Brauche ich deinen Alarm im Hier und Jetzt wirklich noch?"

Unser Nervensystem ist lernfähig.

Mit jeder neuen Erfahrung kann es entdecken:

"Ich bin sicher."

Und genau darin liegt Hoffnung.

Wenn du das Gefühl hast, dass Angst, innere Unruhe oder ständige Anspannung deinen Alltag bestimmen, lohnt sich oft ein Blick hinter die Symptome.

In unserer Praxis unterstütze wie Menschen dabei, die Sprache ihres Nervensystems besser zu verstehen und Schritt für Schritt neue Erfahrungen von Sicherheit zu ermöglichen. Denn Verständnis ist häufig der Beginn von Veränderung.

📍 Naturheilpraxis Schultz | Neumünster

Wenn du dich in diesem Text wiederfindest, melde dich gerne für ein unverbindliches Erstgespräch oder einen Termin.

Vielleicht ist deine Erschöpfung keine Schwäche.Vielleicht ist sie die Sprache eines Nervensystems, das viel zu lange st...
25/07/2026

Vielleicht ist deine Erschöpfung keine Schwäche.

Vielleicht ist sie die Sprache eines Nervensystems, das viel zu lange stark sein musste.

Viele Menschen sagen zu sich:

"Ich müsste mich nur mehr zusammenreißen."

"Andere schaffen das doch auch."

"Warum bin ich schon wieder so müde?"

Aber was wäre, wenn deine Erschöpfung gar kein Zeichen von Faulheit wäre?

Sondern ein Schutzmechanismus.

Unser Nervensystem kennt nicht nur Vollgas.

Es kennt auch die Bremse.

Wenn es über längere Zeit das Gefühl hat, dass Belastung größer ist als Sicherheit, kann es anfangen, Energie herunterzufahren.

Nicht, um dich zu bestrafen.

Sondern um dich zu schützen.

Manchmal zeigt sich das als Müdigkeit.

Manchmal als Antriebslosigkeit.

Manchmal als das Gefühl, einfach nicht mehr zu können.

Natürlich sollte Erschöpfung immer ernst genommen und medizinisch abgeklärt werden. Hinter Müdigkeit können viele Ursachen stecken – von Schlafmangel über Eisenmangel bis hin zu hormonellen oder anderen körperlichen Erkrankungen.

Doch wenn organische Ursachen behandelt oder ausgeschlossen wurden, lohnt sich oft noch eine andere Frage:

Was hat mein Nervensystem in den letzten Monaten oder Jahren eigentlich getragen?

Vielleicht ist dein Körper nicht schwach.

Vielleicht versucht er dir schon lange zu sagen:

"Ich brauche eine Pause. Nicht, weil ich versagt habe. Sondern weil ich so lange durchgehalten habe."

Mitgefühl ist manchmal wirksamer als Selbstkritik.

Denn Heilung beginnt selten mit Druck.

Sie beginnt dort, wo wir anfangen zuzuhören.

Wenn du dich in diesen Zeilen wiedererkennst und das Gefühl hast, dein Körper sendet dir Signale, die du nicht mehr einordnen kannst, musst du damit nicht allein bleiben.

In unserer Praxis betrachten wir Erschöpfung nicht isoliert. Wir schauen gemeinsam auf dein Nervensystem, deine Hormone, mögliche körperliche Ursachen und deine Lebensgeschichte. Denn oft ergibt erst das Gesamtbild einen Sinn.

Schreib mir gerne oder vereinbare einen Termin.

Vielleicht ist das Wichtigste, was du heute lesen wirst:Dein Nervensystem arbeitet nicht gegen dich.Es arbeitet für dich...
22/07/2026

Vielleicht ist das Wichtigste, was du heute lesen wirst:
Dein Nervensystem arbeitet nicht gegen dich.

Es arbeitet für dich.

Immer.

Jede Angst.
Jede Anspannung.
Jede Panik.
Jeder Fluchtimpuls.
Jedes Herzklopfen.

Das alles sind keine Zeichen dafür, dass dein Körper "kaputt" ist.

Es sind Versuche deines Nervensystems, dich zu schützen.

Das Faszinierende ist:

Dein Nervensystem ist kein Computer.
Es ist ein lebender Teil von dir.

Es beobachtet.
Es bewertet.
Es lernt.

Mit jeder Erfahrung sammelt es neue Informationen darüber, was sicher ist – und was nicht.

Deshalb ist Heilung oft nicht die Frage:

*"Wie bekomme ich diese Angst endlich weg?"*

Sondern:

*"Wie kann ich meinem Nervensystem immer wieder zeigen, dass ich heute sicher bin?"*

Nicht durch Kampf.

Nicht durch Kontrolle.

Sondern durch neue Erfahrungen.

Denn genau dafür wurde unser Nervensystem gemacht:

Es kann lernen.

Und manchmal braucht es nur viele kleine Momente, in denen es erlebt:

*"Ich hatte Angst ... und trotzdem ist nichts Schlimmes passiert."*

Das ist keine Schwäche.

Das ist Neuroplastizität.

Das ist die Fähigkeit unseres Gehirns und Nervensystems, sich ein Leben lang weiterzuentwickeln.

🤍 Vielleicht musst du dein Nervensystem nicht besiegen.

Vielleicht möchte es einfach nur verstanden werden.

Wenn du das Gefühl hast, dein Nervensystem steht dauerhaft unter Spannung oder reagiert stärker, als du es dir erklären kannst, begleite ich dich gerne dabei, die Zusammenhänge zu verstehen und neue Sicherheit zu entwickeln in unserer Praxis.

Am 16. Juli startet endlich Die Odyssee im Kino und ich freue mich schon seit Monaten darauf.Schon als Kind haben mich d...
18/07/2026

Am 16. Juli startet endlich Die Odyssee im Kino und ich freue mich schon seit Monaten darauf.

Schon als Kind haben mich diese Geschichten fasziniert. Damals wusste ich noch nicht warum.

Heute glaube ich, die Antwort gefunden zu haben.

Ich lese die Odyssee längst nicht mehr nur als Reise eines Helden.

Ich lese sie als Reise durch unsere innere Welt.

Vielleicht ist Odysseus nicht einfach nur ein Mensch.

Vielleicht steht er für den Teil in uns, der trotz aller Umwege immer wieder nach Hause finden möchte.

Und vielleicht sind die Figuren, denen er begegnet, keine Zufälle.

Jede von ihnen könnte für einen Anteil in uns stehen.

Den mutigen.
Den verängstigten.
Den verführerischen.
Den verletzten.
Den klugen.
Den wütenden.
Den sehnsüchtigen.

In der Psychologie sprechen wir heute oft von inneren Anteilen oder Persönlichkeitsanteilen.

Mich fasziniert, dass große Mythen genau das schon seit Jahrtausenden erzählen.

Nicht jeder Anteil führt uns ans Ziel.

Nicht jeder Anteil möchte heilen.

Manche halten uns fest.
Manche beschützen uns.
Manche verführen uns.
Und manche zeigen uns den Weg.

Vielleicht liegt die eigentliche Kunst nicht darin, diese Figuren zu bekämpfen.

Sondern sie zu verstehen.

Denn oft beginnt Heilung genau dort, wo wir aufhören, gegen einzelne Teile von uns selbst Krieg zu führen.

Vielleicht deshalb berühren uns diese Geschichten bis heute.

Weil wir nicht nur Odysseus beobachten.

Wir begegnen uns selbst.

Mich würde interessieren:

Welche Figur aus der Odyssee hat euch schon immer am meisten beschäftigt – und warum?

Manchmal verrät unsere Lieblingsfigur mehr über uns, als wir zunächst glauben.

Und wenn du merkst Du gehst mir dem Post in Resonanz, dann würde ich mich freuen, Dich bei uns in der Praxis zu begrüßen, live oder online. Schreib uns gerne.

"Mein Nervensystem ist kaputt."Diesen Satz hören wir in unserer Praxis immer wieder.Und fast jedes Mal denken wir:Nein. ...
16/07/2026

"Mein Nervensystem ist kaputt."

Diesen Satz hören wir in unserer Praxis immer wieder.

Und fast jedes Mal denken wir:

Nein. Es schlägt nur schon sehr lange Alarm.

Ein Nervensystem entscheidet nicht bewusst, ob es dich ärgern möchte.

Es bewertet jede Sekunde:
"Bin ich sicher?"

Wenn die Antwort über Monate oder Jahre immer wieder "Vielleicht nicht." lautet, beginnt es, vorsichtiger zu werden.

Es schlägt früher Alarm.

Es reagiert schneller.

Es scannt die Umgebung intensiver.

Nicht weil es gegen dich arbeitet.

Sondern weil es dich schützen möchte.

Das Problem ist nur:

Manchmal lebt unser Nervensystem noch in den Erfahrungen von gestern, obwohl wir längst im Heute angekommen sind.

Die gute Nachricht?

Unser Gehirn und unser Nervensystem können ein Leben lang lernen.

Jede Erfahrung von Sicherheit, Verbundenheit, Vertrauen und Selbstwirksamkeit hinterlässt neue Spuren.

Deshalb beginnt Veränderung oft nicht mit der Frage:

"Wie werde ich diese Symptome los?"

Sondern mit einer anderen:

"Was braucht mein Nervensystem, um sich wieder sicher zu fühlen?"

Vielleicht ist dein Körper nicht dein Gegner.

Vielleicht versucht er seit Jahren, auf seine Weise für dich zu sorgen.

Und vielleicht beginnt Heilung genau in dem Moment, in dem du aufhörst, gegen ihn zu kämpfen.
Wenn du das Gefühl hast, dein Körper steht ständig unter Strom, du bist schnell erschöpft, ängstlich, angespannt oder kommst einfach nicht mehr richtig zur Ruhe, lohnt sich oft ein Blick hinter die Symptome.

In unserer Praxis betrachten wir den Menschen als Ganzes: Nervensystem, Hormone, Körper und Psyche beeinflussen sich gegenseitig. Gemeinsam suchen wir nach den Ursachen und entwickeln Wege, damit dein Nervensystem wieder mehr Sicherheit erleben kann.

Wenn du Fragen hast oder einen Termin vereinbaren möchtest, melde dich gerne. Manchmal beginnt Veränderung genau mit dem Moment, in dem man sich verstanden fühlt.

Vielleicht ist das Wichtigste, was du heute lesen wirst:Dein Nervensystem arbeitet nicht gegen dich.Es arbeitet für dich...
13/07/2026

Vielleicht ist das Wichtigste, was du heute lesen wirst:

Dein Nervensystem arbeitet nicht gegen dich.

Es arbeitet für dich.

Immer.

Jede Angst.
Jede Anspannung.
Jede Panik.
Jeder Fluchtimpuls.
Jedes Herzklopfen.

Das alles sind keine Zeichen dafür, dass dein Körper "kaputt" ist.

Es sind Versuche deines Nervensystems, dich zu schützen.

Das Faszinierende ist:

Dein Nervensystem ist kein Computer.
Es ist ein lebender Teil von dir.

Es beobachtet.
Es bewertet.
Es lernt.

Mit jeder Erfahrung sammelt es neue Informationen darüber, was sicher ist – und was nicht.

Deshalb ist Heilung oft nicht die Frage:

"Wie bekomme ich diese Angst endlich weg?"

Sondern:

"Wie kann ich meinem Nervensystem immer wieder zeigen, dass ich heute sicher bin?"

Nicht durch Kampf.

Nicht durch Kontrolle.

Sondern durch neue Erfahrungen.

Denn genau dafür wurde unser Nervensystem gemacht:

Es kann lernen.

Und manchmal braucht es nur viele kleine Momente, in denen es erlebt:

"Ich hatte Angst ... und trotzdem ist nichts Schlimmes passiert."

Das ist keine Schwäche.

Das ist Neuroplastizität.

Das ist die Fähigkeit unseres Gehirns und Nervensystems, sich ein Leben lang weiterzuentwickeln.

🤍 Vielleicht musst du dein Nervensystem nicht besiegen.

Vielleicht möchte es einfach nur verstanden werden.

Wenn du das Gefühl hast, dein Nervensystem steht ständig unter Strom, du lebst mit Ängsten, innerer Unruhe, Erschöpfung, ADHS, hormonellen Veränderungen oder den Folgen belastender Erfahrungen, begleite ich dich gerne auf deinem Weg.

✨ Vereinbare gerne einen Termin oder melde dich, wenn du Fragen hast. Manchmal beginnt Veränderung mit einem einzigen Gespräch.



Hat dir schon einmal geholfen, dein Nervensystem nicht als Gegner, sondern als Verbündeten zu betrachten?

Adresse

Lindenstrasse 48
Neumünster
24539

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Montag 09:00 - 18:30
Dienstag 09:00 - 18:30
Mittwoch 09:00 - 18:30
Donnerstag 09:00 - 18:30
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