Familienzeit mit Herz

Familienzeit mit Herz Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Familienzeit mit Herz, Zentrum für Schwangerenbetreuung, Neustadt an der Donau.

Mütterpflegerin
Doula
Staatlich anerkannte Erzieherin
Fachkraft für frühkindliche Entwicklungsberatung
Kursleitung Babymassage
Referentin für die Tagesmutter Ausbildung

Es gibt Tage, vor denen man nicht weglaufen kann. Ich werde es trotzdem versuchen.Mein Geburtstag steht vor der Tür und ...
28/07/2026

Es gibt Tage, vor denen man nicht weglaufen kann.
Ich werde es trotzdem versuchen.
Mein Geburtstag steht vor der Tür und diesen werde ich nicht zu Hause verbringen.
Nicht, weil ich keine Lust habe zu feiern – sondern weil ich es einfach nicht schaffe.
Vor einem Jahr an meinem Geburtstag, war einer der letzten Tage, an denen ich meine Oma noch so erleben durfte, wie ich sie kannte.
Bunt, herzlich, laut, quirlig und immer ein klein wenig schräg.
Es war ihr – mit Verlaub – völlig egal, was andere von ihr dachten. Sie war die Frau, die dir mit einem lilafarbenen Kostüm und einem übergroßen, passenden Hut in der Stadt entgegenkommen konnte.
Sie war Mutter von vier Kindern, eines davon mit einer Behinderung. Sie verlor ihren Mann viel zu früh. Ihr Haus brannte ab. Das Leben hat sie immer wieder auf die Probe gestellt.
Doch sie stand immer wieder auf.
Sie brachte andere zum Lachen, schenkte Wärme und füllte jeden Raum mit Leben.
Das war meine Oma.
Es ging ihr gut an dem Tag. Die Demenz machte eine Pause.
Sie hat sich so unfassbar über die ersten Brombeeren aus unserem Garten gefreut.
"Mei Silverl han de guad"
Sie hat genascht wie ein kleines Kind, gelacht und sich am Ende eine riesige Schüssel mit nach Hause genommen.
Damals wusste ich nicht, dass das einer unserer letzten guten gemeinsamen Momente sein würde.

Als dieses Jahr die ersten Brombeeren reif wurden, saß ich auf unserer Gartenbank.
Ich habe diese Brombeeren gesehen und hatte das Gefühl,dass ich keine Luft bekomme. Die Tränen flossen unaufhörlich.
Die Trauer hat mich mit voller Wucht getroffen.
Weil diese Brombeeren nicht einfach nur Früchte sind, sondern letzte Erinnerungen.
An ihr Lachen, ihre Freude und an einen Moment, den ich für immer in meinem Herzen tragen werde.
Manchmal sind es die kleinsten Dinge, die den größten Schmerz auslösen können.
Deshalb möchte ich an meinem Geburtstag dieses Jahr nicht zu Hause sein.
Nicht, weil ich meine Erinnerungen vergessen möchte. Sondern weil ich sie im Moment noch nicht aushalte.

Ich vermisse dich

„Ich habe Angst, dass mein Kind Autist:in ist.“Diese "Angst" habe ich nicht korrigiert, sondern ernst genommen und verst...
26/07/2026

„Ich habe Angst, dass mein Kind Autist:in ist.“
Diese "Angst" habe ich nicht korrigiert, sondern ernst genommen und verstanden.
Ich fand den Satz auch nicht schockierend, denn ich verstehe, woher diese Angst kommt.
Als neurodivergente Kindheitspädagogin, begegne ich Eltern mit ihren Sorgen, dabei habe ich gelernt, zwischen den Zeilen zu hören.
Oft geht es dabei garnicht um die Diagnose per se, vielmehr um die Fragen, die danach kommen.
"Wird mein Kind Freundschaften schließen?
Wird es in der Kita oder Schule verstanden?
Muss ich ständig erklären, warum mein Kind anders reagiert?
Wird es ausgegrenzt?
Wie kann ich es bestmöglich begleiten und beschützen, wenn es notwendig ist?"

Diese Sorgen entstehen nicht im luftleeren Raum.
Sie entstehen, weil viele Familien erleben, dass unser Bildungs- und Unterstützungssystem noch immer nicht konsequent auf Neurodiversität ausgerichtet ist.
Anpassung wird häufig schneller eingefordert wird als Verständnis.
Unterschiede werden zu oft bewertet, anstatt ihnen neugierig zu begegnen.
Wir müssen aufhören, Eltern für ihre Angst zu verurteilen.
Stattdessen sollten wir uns fragen, was wir als Gesellschaft verändern müssen, damit aus dieser Angst Vertrauen werden kann.
Vertrauen darauf, .....dass jedes Kind die Unterstützung bekommt, die es braucht.
dass "Anderssein" keinen Nachteil mit sich bringt...dass Teilhabe nicht davon abhängt, wie gut ein Kind sich an Erwartungen anpassen kann.

Die Frage muss als nicht lauten:
„Warum haben Eltern Angst vor einer Autismus-Diagnose?"
Sondern:
„Was sagt es über unsere Gesellschaft aus, wenn Eltern Angst vor ihr haben (müssen)?"

Diagnosen verändern kein Kind.
Sie verändern höchstens den Blick auf das Kind. Und das ist dringend nötig.

22/07/2026

Wer kennst?
Das gesunde ICH beim Einkaufen und das Zuhause ICH

Ein Bild Eine ErinnerungFür immer Es sind oft die kleinen Gesten, die mich am Tiefsten berühren. Während meines Einsatze...
20/07/2026

Ein Bild
Eine Erinnerung
Für immer

Es sind oft die kleinen Gesten, die mich am Tiefsten berühren.
Während meines Einsatzes als Mütterpflegerin machen viele Familien irgendwann ganz selbstverständlich ein Foto von mir und ihrem Baby oder den Geschwisterkinder.

Weil sie diesen besonderen Abschnitt ihres Lebens festhalten möchten. Festhalten wer sie in diesen Momenten festgehalten hat.
Das ist meine Arbeit ein Leuchtturm während stürmischen Zeiten zu sein, an den sie sich festhalten können.

Jedes einzelne dieser Bilder erinnert mich daran, warum ich diesen Beruf so liebe.
Ich darf Familien in einer ganz intensiven Zeit begleiten, ihnen Sicherheit schenken, entlasten und einfach da sein.
Zu wissen, dass ich durch diese Fotos für immer ein kleiner Teil ihrer Geschichte bleibe, ist für mich eines der größten Geschenke.
Es zeigt Vertrauen, Nähe und die besonderen Momente, die wir miteinander teilen.
Es bedeutet mir mehr, als Worte ausdrücken können.



Seid ihr als Mütterpflegerinnen auch schon im Familienalbum verewigt worden?

Mütter sind keine Randnotiz - Sie sind das Fundament unserer Familien.Wenn wir in unserer Gesellschaft gesunde Familien ...
17/07/2026

Mütter sind keine Randnotiz - Sie sind das Fundament unserer Familien.
Wenn wir in unserer Gesellschaft gesunde Familien wollen, müssen wir endlich dort anfangen, wo Leben beginnt: bei den Müttern

Mütter brauchen Zeit, Fürsorge und echte Unterstützung – keinen Applaus und politische Sonntagsreden.
Echt Fürsorge für Mütter ist keine private Angelegenheit. Sie ist eine Investition in die heutige und in die nächste Generation.

Dass Mütter im Jahr 2026 in einer der verletzlichsten Phasen ihres Lebens – während der Schwangerschaft, im Wochenbett und darüber hinaus – immer noch viel zu oft allein gelassen werden, ist ein politisches Versagen!
Während Väter in den Himmel gelobt werden, wenn sie das Baby im Kinderwagen für kurze Zeit durch den Ort schieben, sodass die Frau wenigstens mal kurz duschen kann.
Die Frau, die körperlichen Veränderungen, Schmerzen, Erschöpfung, psychischen Belastungen und der enormen Verantwortung, die mit der Geburt eines Kindes einhergeht ihre Grundbedürfnisse wenigstens für einen Bruchteil des Tages erfüllt.

Wir sprechen über Familienfreundlichkeit, sinkende Geburtenraten( so niedrig wie zuletzt nach dem zweiten Weltkrieg; ist das wirklich überraschend?) und die Zukunft unserer Kinder.
Vollkommen Ignoranz gegenüber den Menschen, die diese Zukunft überhaupt möglich machen: Mütter

Wir können nicht über starke Familien sprechen und dabei die Gesundheit und Bedürfnisse der Mütter ausblenden.
Eine Gesellschaft, die Mütter nicht schützt, schwächt ihre Familien.

Mütterpflege gehört ins Zentrum unserer Familienpolitik – nicht an den Rand.

Mein Name ist Silvia.
Ich bin Erzieherin, Kindheitspädagogin und mit ganzem Herzen Mütteroflegerin.
Denn eins ist sicher, Mütter dürfen nicht mehr übersehen werden.

Wenn du der gleichen Meinung bist, dann teile diesen Beitrag und lasse ein ❤️ in den Kommentaren da. (Einfach nur für den Algorithmus 😜)

Sich seiner selbst bewusst seinIn meinem Arbeitsfeld als Pädagogin und Mütterpflegerin ist Selbstbewusstsein weit mehr a...
16/07/2026

Sich seiner selbst bewusst sein

In meinem Arbeitsfeld als Pädagogin und Mütterpflegerin ist Selbstbewusstsein weit mehr als eine persönliche Eigenschaft – es ist eine fachliche Kompetenz. Wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Entwicklungspsychologie, Bindungsforschung und Pädagogik zeigen seit Jahren, dass die Qualität professioneller Beziehungen einen entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung und das Wohlbefinden von Kindern und Familien hat.

Fachwissen ist die Grundlage unserer Arbeit.
Doch wie wir dieses Wissen anwenden, wird maßgeblich von unserer Haltung geprägt.
Werte, Erfahrungen, Überzeugungen und unbewussten Reaktionsmuster beeinflussen jede Begegnung mit einer Familie.
Selbstreflexion gehört deshalb zu den wichtigsten Kompetenzen professioneller Begleitung.
Wer sich seiner eigenen Emotionen, Grenzen und Prägungen bewusst ist, kann Familien offener, wertschätzender und ressourcenorientierter begegnen. Das minimiert Bewertungen, stärkt die Beziehungsqualität und schafft einen sicheren Raum, in dem Entwicklung möglich wird.

Besonders in der Mütterpflege und Pädagogik, wo Familien auch in belastenden oder vulnerablen Lebensphasen begleitet werden, ist diese innere Haltung von besonderer Bedeutung.
Menschen fühlen sich nicht nur durch Worte verstanden, sondern vor allem durch die Art, wie ihnen begegnet wird.
Eine reflektierte Fachkraft vermittelt Sicherheit, stärkt Selbstwirksamkeit und fördert Vertrauen – wesentliche Voraussetzungen für gelingende Unterstützung und Begleitung.
Professionelle Begleitung beginnt deshalb nicht mit einer Methode oder einem schick geschrieben Konzept.
Sondern mit der Frage:
Wie bewusst bin ich mir meiner eigenen Haltung – und welchen Einfluss hat sie auf die Familien, die ich begleite?

Denn die wichtigste Methode in der Arbeit mit Familien bist letztlich du selbst.

Die größte (Aus)Wirkung entsteht nicht durch Methoden, sondern durch Haltung.

Ein Tipp (für pädagogische Fachkräfte) ist das Buch von
Sich seiner selbst bewusst sein

Welche Fachkraft willst Du sein?

14/07/2026

Wollte dich nur mal daran erinnern

"Freu dich doch, dass du schwanger bist."So oft habe ich diesen Satz gehört.So oft,dass ich nicht mehr darüber sprach un...
09/07/2026

"Freu dich doch, dass du schwanger bist."
So oft habe ich diesen Satz gehört.
So oft,dass ich nicht mehr darüber sprach und nur noch Scham empfand nicht gerne schwanger gewesen zu sein.

Jeder Tag war ein Kampf.
Bei zwei von 4 Schwangerschaften übergab ich mich täglich bis zu 18x bevor die Gynäkologin überhaupt die Schwangerschaft feststellen konnte.
Musste mich so oft übergeben, dass ich Blut spuckte und nicht mal Stilles Wasser blieb länger als ein paar Minuten drinnen.
Infusionen, Medikamente, Akupunktur, Ingwer, Zitronenduft sogar soweit,dass ich Globuli nahm.
Mehrfach lag ich im Krankenhaus. Ich wechselte sogar die Krankenhäuser, weil ich nicht schon wieder die Frau sein wollte, die "nur wegen etwas Übelkeit" kommt.
Bei meiner letzten Schwangerschaft kam dann ab der 24 SSW noch eine Symphysenlockerung dazu, sodass ich ohne Schmerzen kaum noch gehen konnte.

Hyperemesis gravidarum ist keine normale Schwangerschaftsübelkeit.
Sie ist eine schwere Erkrankung, die einem die Kraft, die Lebensfreude und manchmal sogar die Hoffnung nimmt.
Wenn jeder Schluck Wasser wieder hochkommt.
Wenn jeder Tag nur noch aus Erbrechen, Schwäche und Überleben besteht.
Wenn man sich nicht mehr wie man selbst fühlt.

Es gab Tage, an denen ich einfach nicht mehr schwanger sein wollte.
Nicht, weil ich mein Baby nicht wollte oder geliebt habe.
Sondern weil ich nicht mehr konnte.
Ich liebe jedes meiner Kinder mehr als mein eigenes Leben.
Doch diese Schwangerschaften konnte nicht lieben.
Das macht mich weder zu einer schlechten Mutter noch zu einem Undankbaren.

Es ist wichtig, darüber zu sprechen. Denn niemand sollte sich dafür schämen müssen, dass eine Schwangerschaft krank machen kann.
Was ich damals auch nicht wusste: Bei einer medizinisch belastenden Schwangerschaft – zum Beispiel durch Hyperemesis gravidarum – kann unter bestimmten Voraussetzungen eine Mütterpflegerin verordnet werden.

Die ersten gemeinsamen Tage, unzählige Fragen, große Gefühle und diese kleinen Wunder, die das Leben der Familien für im...
08/07/2026

Die ersten gemeinsamen Tage, unzählige Fragen, große Gefühle und diese kleinen Wunder, die das Leben der Familien für immer verändert - genau das ist mein tägliches Arbeitsfeld.

Ich bin da, wenn Unterstützung gebraucht wird, höre zu, nehme Sorgen ernst und schenke im "neuen" Alltag ein Stück Entlastung.
Gleichzeitig darf ich so viele unbezahlbare Momente miterleben:
Das erste Lächeln, innige Kuscheleinheiten, die ersten kleinen Routinen und vor allem, wie Eltern Tag für Tag mehr Vertrauen in sich selbst gewinnen und in ihrer neuen Rolle ankommen.

Für mich ist das weit mehr als ein Beruf.
Es ist ein Privileg, Familien in einer so sensiblen Lebensphase begleiten zu dürfen - dem bin ich mir bewusst.
Jede Begegnung berührt mich auf ihre ganz eigene Weise und erinnert mich daran, warum ich diesen Weg gewählt habe.

Liebe Familien, danke für euer Vertrauen sowie eure Offenheit und dafür, dass ich euch ein Stück auf eurem Weg begleiten darf.
Danke, dass ich diese magischen ersten Momente miterleben darf.

Ich schenke euch meine Unterstützung – doch ihr schenkt mir Erinnerungen, die ich für immer in meinem Herzen tragen werde. Dafür bin ich unendlich dankbar.

Welche Momente sind euch als Mütterpflegerin in Erinnerung geblieben?
Erzählt es mir gerne in den Kommentaren

03/07/2026

Ich bin Mütterpflegerin und habe heute mein Begleitkind von der Schule abgeholt und wir unterhielten uns wie jeden Tag.
Das Kind fragte mich:
„Silvia, was macht eigentlich eine Mütterpflegerin?“

Ich habe erzählt, dass ich da bin, um Familien in einer besonderen Zeit zu unterstützen, zum Beispiel wenn die Mama ein Baby bekommen hat.
Dass ich der Mama helfe, mich um die Geschwister wie dich kümmere, mit ihnen spiele, einkaufen gehe, den Alltag ein Stück leichter mache und einfach mit anpacke, wo Hilfe gebraucht wird.

Sie hörte ganz aufmerksam zu und sagte dann:
„Weißt du, Silvia, da gibt's einen Film. Ich glaube, da spielt auch eine Mütterpflegerin mit.“

Ich fragte: „Welchen Film meinst du denn?“

Sie antwortete: „Da ist eine Frau, die fliegt mit einem Schirm.“

Ich musste lächeln. „Meinst du vielleicht Mary Poppins?“

Sie strahlte und sagte: „Ja! Silvia, du bist unsere Mary Poppins.“

Ich glaube, ein schöneres Kompliment könnte ich nicht bekommen.

Nein – natürlich fliege nicht mit einem Schirm - leider. Aber ich komme dorthin, wo Familien gerade Unterstützung brauchen.
Bringe mein Wissen und Ruhe in turbulente Tage mit, schenke Kindern Aufmerksamkeit, entlaste Mütter und bin einfach da.
Dann wenn sich alles " eingespielt" hat, manche Verletzungen heilen durften und aus Menschen Familie geworden ist oder sich erweitert hat nehme ich meinen Zauber(Schirm) und fliege weiter.

Ein klein wenig, wie Mary Poppins eben.

Vielleicht ist das die echte Magie einer Mütterpflegerin.
Was denkst du?

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