Lichtquelle, Raum für spirituelle Begegnung

Lichtquelle, Raum für spirituelle Begegnung Alternative und ganzheitliche Medizin

18/09/2026

Wochenendgruß zum 18. September 2026

An alle Freunde und Bekannten.

Wer bin ich, wenn ich nichts (mehr) habe?

Über dieses Thema habe ich in den letzten Monaten oft mit Karin philosophiert. Wir haben dabei gemerkt, dass philosophieren, da es auf dem Verstand gründet, diesem Thema nicht gerecht werden kann. Ein anfängliches Erfassen ist nur möglich, wenn die Grenzen der Logik und Sprache überwunden werden können, und die Bereitschaft und der Mut für die Mystik gegeben ist. Sie sucht nicht nach rational logischen Antworten, sondern nach der unmittelbaren Einheit mit dem Ganzen, wo ich dann auch erkenne, dass ich ein Teil dessen bin, mit allem verbunden. Sie ebnet den Weg nach innen, zu meiner Seele und ermöglicht, den göttlichen Kern im Inneren zu spüren und zu erfassen.

Ein tiefgreifender Prozess. Dies darzustellen, fehlen mir beinahe die Worte, und ich brauche eine Portion Mut, mich heute mit diesem Thema zu befassen. Ich weiß auch, dass ich dies nur anstoßen kann. Und ich freue mich, wenn ich euch anregen könnte, individuelle und persönliche Antworten auf die Frage zu finden: „Wer bin ich, wenn ich nichts (mehr) habe“?

Wenn Ihr mögt, dann lasst mich an Eueren Erfahrungen, Erkenntnissen und Empfindungen teilhaben.

Wenn wir ganz wenig, bis nichts mehr haben, bekommen wir ein neues, völlig unerwartetes Gefühl dafür, dass wir nicht nur unser Besitz, unser Beruf, unser Erfolg, unsere rationalen Gedanken, unsere Familie, unsere Freundschaften, unsere Nachbarschaftsbeziehungen, unsere sonstigen Identitäten, unsere Verpflichtungen, Aufmerksamkeiten und Zuwendungen, und beispielsweise unsere Gesundheit sind, sondern dass es viel mehr gibt. Nämlich, dass unter dieser physischen Ebene der fühlende Mensch mit einer empfindenden Seele zum Vorschein kommt.

Das Hineinfühlen in die Frage berührt auch einen tiefen Punkt des Zweifels über die Richtigkeit der bisher empfundenen Wertvorstellungen und der Sinnhaftigkeit der persönlichen Lebensgestaltung. Es triggert die Erkenntnis, dass der wirkliche Weg nicht das Physische, Materielle und auf äußere Wirkung gerichtete ist, was den alleinigen Sinn des Lebens definiert, sondern dass der tatsächliche Sinn viel tiefer führt. Er führt zu unserer Seele, die der wichtigste Teil von uns ist, und die wünscht sich Reifung durch Bewusstseinserweiterung, und erwartet von uns die Beantwortung der Fragen, woher komme ich, wohin gehe ich, und warum ist mein derzeitiges Leben so, wie es ist. Die gelegentliche Frage, was kann oder darf ich noch vom Leben erwarten, verändert sich zu: was erwartet das Leben, meine Seele, von mir.

Es wird Veränderungen einleiten, weg von den Äußerlichkeiten, ohne den Druck früherer Erwartungen, die wir an uns selbst hatten oder die an uns gerichtet wurden, hin zu mir, zu meinem innersten Kern, zu meiner Seele, zum wirklichen Leben. Verschiedene Masken fallen: Wir definieren uns nicht mehr über die Summe unserer Leistungen, unserer Titel, unseres Besitzes, unserer bisher gelebten Denkweisen, sondern erkennen den Weg ins reine, unverfälschte Sein.

Es fällt dann leichter, Prioritäten neu zu definieren. Achtsamkeit für mich, Wertschätzung für mich und Bewusstseinserweiterung werden wichtiger denn je. Ich fühle mich dann auch nicht mehr beobachtet, ich werde zum Beobachter meiner eigenen Gedanken, Gefühle und Empfindungen. Mögliche Lebenskrisen bekommen einen anderen Zusammenhang, und zwar den zu meiner Seele.
Es entwickelt sich ein neuer, auch noch ungewohnter, aber erstrebenswerter Raum für das Wesentliche. Erfahrungen mit Intuition und die wirkliche und tiefe Verbindung zum Leben werden tatsächlich erst in der Stille des "Nichts-Habens" erfahrbar.

Diese neuen Erfahrungen fühlen sich anfangs, weil ungewohnt, beängstigend an. Daraus resultiert die beglückende Erkenntnis, dass unser innerer Kern, unsere göttliche Seele, sich besser entwickeln kann, wenn die äußeren Umstände nicht die Dominanz haben, die üblicherweise besteht.

Die Weisheitslehren unserer Erde lehren den Zustand, „nichts mehr zu haben“, als Beginn der wahren Selbsterkenntnis.

Und vielleicht fällt uns am Ende meiner heutigen Betrachtungen noch auf, dass wir am Ende unseres irdischen Lebens nicht mit unserem materiellen Besitz, noch nicht einmal mit unseren Titeln, sondern mit unserer Seele und deren ‚geistigem Besitz‘ in die nächste Form unseres Daseins wechseln.

Zum Schluss möchte ich noch einmal sagen, dass ich nicht umfassend sein wollte.

Redet und disputiert auch ihr über das Thema, es ist ein lohnendes und zentrales.

Wir wünschen Euch allen ein mystisches Spätsommer-Wochenende.

Nur wenn wir uns guttun, hilft das der Welt.

Es hilft dem Weltfrieden, wenn wir mit uns selbst im Frieden sind.

Shanti - Shanti - Shantii

Frieden – Liebe – Frieden – Liebe – Frieden – Liebe – Frieden – Liebe – Frieden – Liebe – Frieden.

Sei du – mach dein Ding.

Es geht nicht darum, immer mehr zu haben, es geht darum, mehr Seelenreife zu erlangen.

Herzlich-t-e Grüße von Seele zu Seele und Frieden über alle Grenzen
Sul inat it nis oten
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11/09/2026

Wochenendgruß zum 11. September 2026

An alle Freunde und Bekannten.

Der Fanatismus und die Euphorie.

Der Fanatismus beginnt Überhand zu nehmen.

Die meisten Menschen glauben, dass der Fanatismus nur bei gewissen Zeitgenossen anzutreffen ist. Tastsache ist, grundsätzlich neigt jeder von uns dazu, der sich für irgendetwas begeistern kann. Der Fanatismus ist die negativ übersteigerte Form der Begeisterung, die bis zur Euphorie ausufern kann. Mit Euphorie ist nicht die große Freude gemeint, sondern tatsächlich die übersteigerte Freude, die uns aus unserer Mitte bringt und uns möglicherweise zu Handlungen hinreißen lässt, die wir später gerne ungeschehen machen möchten.

Wo immer Gegensätze auftauchen, kommt es ebenfalls leicht zum Fanatismus, wenn die Toleranz nicht mehr gegeben ist. Ein fanatischer Mensch ist nicht mehr in der Lage, offen und ohne vorgefasste Meinung auf sein Gegenüber zuzugehen. Er kann ihm seine Meinung nicht mehr belassen. Es geht ihm um die Bestätigung der eigenen Auffassung, oder gar die Durchsetzung derselben, ohne den Willen, die Wahrheit suchen zu wollen und ihr die Ehre zu geben. Es ist auch kein Empfinden mehr dafür vorhanden, ob dem anderen damit ein seelischer Schaden zugefügt wird. Der negative Egoismus, die Geltungssucht, die Besserwisserei, die Intoleranz, das Machtstreben, oder beispielsweise die Schadenfreude sind Energiespender für den Fanatismus. Weitere Aspekte, die der Fanatismus hervorprovoziert, finden wir im Hochmut, im Neid, im Hass, in der Wut, in der übertriebenen Furcht, in der Eifersucht, im übertriebenen Willen zum Besitz, beim Missbrauch durch den Konsum von Tabak, Alkohol, Drogen und Ähnlichem.

Die Verunreinigung von Luft und Wasser ist fanatisch.
Der Raubbau an Mutter Erde ist fanatisch.
Die Kriege auf der Erde sind fanatisch.

Und dann gibt es noch einen weiteren fanatischen Aspekt, der wenig Beachtung findet, und das ist der Eigensinn.

„Es gibt kein Gebiet, auf dem der Eigensinn keine Rolle spielt. Er ist bereits traditionell.

Einige Beispiele:
• Aus reinem Eigensinn verschließen sich die Wissenschaftler den spirituellen Erkenntnissen, sie scheuen aus Eigensinn die höhere Erkenntnis.
 Aus Eigensinn wollen negative Politiker nicht abtreten.
 Aus Eigensinn hält man an Vorurteilen fest.
 Aus Eigensinn werden kostspielige Prozesse geführt.
 Aus Eigensinn gehen Ehen und Familien zugrunde.
 Aus Eigensinn hat man auf die Hinrichtung Christi bestanden.
 Aus Eigensinn hält man an der Aufrüstung fest.
 Aus Eigensinn gesteht man nicht seine Fehler und Irrtümer ein, sondern sucht nach Ausreden.

Der Eigensinn ist stark ausgeprägt und kein Philosoph und kein großer Denker, kein Politiker, keine Kirche hat je über diese Eigenschaft nachgedacht. Wir Menschen kommen aus Eigensinn nicht an das große Licht und müssen deswegen, dem Gesetz der Entwicklung folgend, künftig wieder auf den Erdenplan zurück. Selbst wenn wir alle Frequenzen unseres Bewusstseins zurücklassen und uns an nichts mehr erinnern können, so behalten wir doch unseren Eigensinn, der ja eine geistige Eigenschaft ist. Auf diese Weise haftet der Mensch auf dieser Erde fest und zieht wie ein Kometenschweif alle seine geistigen Fehler und Laster hinter sich her.

Eine andere Form von Fanatismus ist es, sich Dinge zu wünschen, deren Erfüllung unrealistisch ist. Möglicherweise wird auch noch der Partner dafür verantwortlich gemacht, dass dieses oder jenes nicht geht. Mit Wohlwollen kann man sich über Kleinigkeiten freuen.

Das Glück liegt in der Freude an den kleinen Dingen, und darin, anderen zu helfen. Wenn wir Glück und Zufriedenheit möchten, müssen wir nicht in der Welt herumsuchen, denn das Glück ist in uns selbst zu finden. Ohne Lachen und wahre Freude gibt es kein sinnvolles, erfülltes Erdenleben.

Wer aber dem Negativen Kräfte und Energien, Ausdauer und Mitarbeit zur Verfügung stellt, der findet keine Zufriedenheit, kein wahres Glücksgefühl, keinen Lohn, keine Anerkennung von bleibendem Wert.

Es gibt keine Leidenschaft, keine Sucht, kein Laster, keine Sinneswahrnehmung, die wir im Übermaß, gepaart mit Euphorie oder Fanatismus, nicht satt bekommen würden. Eines Tages wird es uns zu viel, Trost- und Sinnlosigkeit werden dann die Begleiter. Wir sollten wissen, dass ein seelisches Leiden, eine seelische Fehlentwicklung unbedingt auf den leiblichen Organismus übergreift. Nach und nach ist der gesamte Kreislauf gestört und es ergeben sich davon Krankheiten in logischer Ausprägung.

Wenn wir nach den göttlichen Gesetzen der Liebe leben, dann haben Euphorie und Fanatismus keinen Spielraum. Das höchste Glück, das zu erreichen ist, besteht in Zufriedenheit. Zufriedenheit bedeutet aber auch: Geborgenheit, Zuversicht und Harmonie ~ also Liebe. Der Kreis hat sich geschlossen.

Glück ist reine Liebe, die man empfinden kann. Glück ist die innere Religion des Herzens und der Seele.

Wahre Liebe schließt den Fanatismus aus. Deswegen ist die Liebe zu sich selbst so wichtig. Sie ist der Ausgangspunkt zur Bewältigung und Überwindung des Fanatismus.

Jeder Weg, der von Gott wegführt, ist ein fanatischer Weg. Handeln und Fühlen ohne den Gottesaspekt, der als Christusfunken in unserer Seele verankert ist, ist ein Weg ohne Liebe. Fanatismus und Liebe sind gegenläufige Pole.

Fanatismus und Euphorie sind für uns keine guten Begleiter. In solchen Gefühlszeitpunkten machen wir uns empfänglich für die Inspirationen der negativen geistigen Welt

Versuchen wir den Weg in Ruhe, Gelassenheit und mit Vertrauen zu gehen. So wird der Weg um vieles leichter.

Wir wünschen Euch allen ein schönes und freudevolles Spätsommer-Wochenende.

Nur wenn wir uns guttun, hilft das der Welt.

Es hilft dem Weltfrieden, wenn wir mit uns selbst im Frieden sind.

Shanti - Shanti - Shantii

Frieden – Liebe – Frieden – Liebe – Frieden – Liebe – Frieden – Liebe – Frieden – Liebe – Frieden.

Sei du – mach dein Ding.

Es geht nicht darum, immer mehr zu haben, es geht darum, mehr Seelenreife zu erlangen.

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04/09/2026

Wochenendgruß zum 4. September 2026

An alle Freunde und Bekannten.

Ehefahrplan, oder ‚die spirituelle Bedeutung der Ehe‘.

Schon vor Jahren kam bei uns der Gedanke auf, dass man einen Führerschein machen muss, wenn man ein Auto navigieren möchte, aber eine Ehe leben und gestalten ist doch um einiges facettenreicher und komplexer, sodass es auch einer umfangreicheren Vorbereitung bedarf. Wer bereitet darauf vor, wer bildet aus, und wo ist der ‚Führerschein‘, das ‚Zertifikat‘? Elternhaus, Schule und Kirche vermitteln in aller Regel nicht, wie im künftigen Leben mit aufkommenden Lebensproblemen wie beispielsweise mit Eheschwierigkeiten umzugehen ist.

Eine grundlegende Betrachtung zu diesem Thema fanden wir in Omraam Mikhaël Aïvanhov`s Buch: "Gedanken für den Tag“:
„Da die Menschen sehr unvollkommen sind, muss man darauf gefasst sein, dass diese Unvollkommenheiten ihre Beziehungen komplizieren. Männer und Frauen begegnen einander, sie heiraten, und oft beginnen sehr schnell die Missverständnisse. Das ist fatal. Aber anstatt sich sofort trennen zu wollen, ist es besser, dass sie zuerst versuchen, die Schwierigkeiten zu überwinden, indem sie sich sagen: »Es muss einen Grund dafür geben, dass das Schicksal mich mit meinem Mann (oder meiner Frau) zusammengebracht hat. Ich muss mich also bemühen, es für diese Inkarnation anzunehmen, um zu lernen und mich zu verbessern.«

Ich sage nicht, dass es nicht den Fall gibt, wo es besser ist, eine Person, mit der es euch nicht gelingt, euch zu verstehen, zu verlassen, aber nicht bevor ihr alle notwendigen Anstrengungen gemacht habt, um die Situation zu retten, indem ihr euch geduldig und großzügig verhaltet. Andernfalls wird euch die göttliche Gerechtigkeit wieder vor dieselben Probleme stellen. Ob in dieser Inkarnation oder in der nächsten, ihr werdet dem nicht entgehen. Die Menschen sind nicht gewohnt, so zu denken, weil sie über die Reinkarnation, das Gesetz von Ursache und Wirkung, nicht unterrichtet sind. Aber gerade das sollten sie wissen, weil dann ihr Leben einen Sinn bekommt“.
Zitatende

Die Bedeutung der Ehe im spirituellen Sinn hört sich so an:
„Die Ehe ist ein Versprechen zweier Menschen, ein Leben nach den Göttlichen Gesetzen für die Zweisamkeit in einer vorbestimmten Zeit zu leben. Sie ist ein Bund des gegenseitigen voneinander Lernens und der daraus resultierenden geistig-seelischen Höherführung.“



„Partnerschaftliche Liebe im spirituellen Sinn bedeutet,
mit seinem ganzen Sein im gesamten Sein des Partners aufzugehen,
ohne dabei die eigene Individualität zu verlieren, beziehungsweise sie dem anderen zu nehmen.“



„Eine Heirat bedeutet aus geistiger Sicht ein Band der geistigen und seelischen Verbundenheit. Darum wird auch ein Ring getragen, ein Kreis, etwas Rundes in sich Verbindendes und niemals endend.
Selbst wenn im Irdischen Ehen geschlossen und wieder getrennt werden, so ist dieses Band im Geistigen immer noch verknüpft.“

Ein Teil des Lernens hat mit der Bewältigung von Spannungen zu tun, sie können Sprungbretter für die Entwicklung sein: „Danke, dass ich durch dich lernen konnte“. Dafür kann man in der Natur ein schönes Beispiel beobachten. Die Perle wächst nur dann, wenn ein Fremdkörper in die Fluss- oder Seeperlmuschel eingedrungen ist. Nur um den „Eindringling“ herum kann sich das irisierende und begehrte Perlmutt ablagern.

Besser, nicht weglaufen, sondern sich fragen, was habe ich damit zu tun und was ist der Lernaspekt. Dann wird es gelingen.

Der goldene Weg ist immer der in der Mitte.

Wir wünschen Euch allen ein schönes und dankbares Spätsommer-Wochenende.

Nur wenn wir uns guttun, hilft das der Welt.

Es hilft dem Weltfrieden, wenn wir mit uns selbst im Frieden sind.

Shanti - Shanti - Shantii

Frieden – Liebe – Frieden – Liebe – Frieden – Liebe – Frieden – Liebe – Frieden – Liebe – Frieden.

Sei du – mach dein Ding.

Es geht nicht darum, immer mehr zu haben, es geht darum, mehr Seelenreife zu erlangen.

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29/08/2026

Wochenendgruß zum 29. August 2026

An alle Freunde und Bekannten.

Gedanken über das Danken.

Unser Leben kann sich dann zum Schönen verändern, wenn wir bewusst das Schöne sehen möchten. Es muss nichts Großes sein. Es kann etwas Einfaches sein. Das leckere Essen auf dem Tisch, die frohen Gedanken an die Person, die eine gute Nachricht geschickt hat, die Sonne, die morgens aufgegangen ist, der herrliche Sonnenuntergang, die Gesundheit, die es erlaubt hat aufzustehen, das Dach über dem Kopf, die blühenden Hortensien im eigenen Garten, ein Moment der Stille, der das Empfinden von Zufriedenheit und Frieden gebracht hat.

Die Philosophie des Themas beginnt dort, wo wir erkennen, dass in dem Wort Gedanken, der Dank bereits beinhaltet ist. Wir sind die erste Rasse Mensch, die mit der Kraft des Denkens ausgestattet ist. Nutzen wir sie.

Danke, dass ich denken kann, mir Gedanken machen kann.
Mit den Gedanken sind wir schöpferisch. Es ist dabei nur eine
Grundregel zu beachten:
Es müssen unsere eigenen Gedanken sein. Wir sind nicht schöpferisch tätig, wenn wir „uns denken lassen“, bzw. wenn wir uns das anpassen, was andere uns aufdrängen möchten.

Wenn ich merke, dass in meinem Kopf Gedanken herumschwirren, die dort nichts zu suchen haben, so kann ich:
o die Gedanken wegschicken,
o das Gedankentagebuch schließen,
o oder die Affirmation sprechen: „In meinem Kopf denke nur ich!“
o in meinem Kopf bin ich Chef.

Das Geheimnis des Dankens für das, was ist, führt zu Erkenntnis und Wissen. Indem wir unser Herz mit Dankbarkeit erfüllen, beginnt die höchste Kraft des Universums durch uns zu wirken; denn ein liebevoll dankendes Herz ist der reinste Kanal für das Fließen der Liebe Gottes. Wofür wir uns bedanken, sind lauter Gottesgaben. Das Danken soll nicht aus dem Denken, sondern aus dem Gefühl herauskommen.

In meiner Kindheit konnte mich mein Vater sehr mit folgender Formulierung in Aufregung versetzen: „Junge, lass das, du schaffst das ohnehin nicht, dafür hast du nicht die Kraft und die Ausdauer und das Wissen.“ Heute weiß ich, dass der Vater mit dieser Formulierung einen inneren Auftrag erfüllte. Denn dieser Satz mobilisierte in mir alle Kräfte, ihn vom Gegenteil zu überzeugen.

Manches von dem, was ich heute bin, hat damit zu tun. Ich habe meinem Vater dafür lange verziehen und gedankt.

Ich habe auf meinem Lebensweg gelernt, mich
o bei meinen Händen für all das zu bedanken, was sie angefasst oder berührt haben.
o bei meinen Augen zu bedanken, für das, was ich durch sie schon alles gesehen habe.
o bei meinen Beinen und Füssen dafür zu bedanken, wo sie mich schon überall hingetragen haben.
o bei meinen Ohren für alles Gehörte zu bedanken.
o bei meinem Mund für alles Geschmeckte. usw. zu bedanken.
o bei meiner Seele zu bedanken, weil sie unermüdlich meinen Geist inspiriert, immer wieder auf dem rechten Weg weiterzugehen.
o bei meinem Schutzengel für seine fortwährende Begleitung zu bedanken.
o dafür zu bedanken, dass ich gesund an Körpers, Geist und Seele nach einem erholsamen Schlaf wieder aufwachen und in den neuen Tag starten kann.

Lebensbejahend ist auch der Dank darüber, dass eine Enttäuschung jetzt stattfindet und nicht erst in einigen Jahren, sondern dass ich es jetzt klären und auflösen kann.

Es gibt unzählige Gründe des Danken.

Ein Mann und eine Frau, die sich von Herzen umarmen, sprich von Seele zu Seele, den jeweiligen göttlichen Funken erkennend, sind unbesiegbar. Die Kraft der Gedanken und Worte zeigt sich auch im „Ich liebe dich“ und im „Danke, dass es dich gibt“.

Ein anderer Teil des Lernens hat mit der Bewältigung von Spannungen zu tun, sie können Sprungbretter für die Entwicklung sein: „Danke, dass ich durch dich lernen konnte“. Dafür kann man in der Natur ein schönes Beispiel beobachten. Die Perle wächst nur dann, wenn ein Fremdkörper in die Fluss- oder Seeperlmuschel eingedrungen ist. Nur um den „Eindringling“ herum kann sich das irisierende und begehrte Perlmutt ablagern.

Danke, dass ich so sein kann, wie ich bin.

Wenn wir Dankbarkeit empfinden, kehren wir die Energierichtung um. Der Geist nimmt das Gute mit in den Tag. Er verarbeitet Fülle, so verändert sich etwas. Wir werden bemerken, dass es uns mehr und mehr möglich ist, gute Dinge im Alltag zu sehen, die vorher unbemerkt geblieben sind. Der Blick verändert sich, weil der Geist, der nach Gründen zur Dankbarkeit sucht, überall Gründe findet.

Wir wünschen Euch allen ein schönes und dankbares Wochenende.

Nur wenn wir uns guttun, hilft das der Welt.

Es hilft dem Weltfrieden, wenn wir mit uns selbst im Frieden sind.

Shanti - Shanti - Shantii

Frieden – Liebe – Frieden – Liebe – Frieden – Liebe – Frieden – Liebe – Frieden – Liebe – Frieden.

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21/08/2026

Wochenendgruß zum 21. August 2026

An alle Freunde und Bekannten

Inspiration und Intuition.

Zwei Begriffe, uns allen geläufig, trotzdem scheinbar schwer erklärbar. Sie werden jedoch griffiger, wenn wir in Erwägung ziehen, dass es neben unserer physischen Welt noch eine jenseitige geistige Welt gibt.

Wenn wir den Gedanken an eine jenseitige Welt zulassen können, beantworten sich uns zahlreiche Fragen, auf die wir sonst keine Antworten finden werden.

So ist eine Inspiration nicht das Ergebnis selbständigen Denkens, basierend auf menschlicher Hirnleistung. Sie ist vielmehr eine schallwellenlose Stimme, die von einer Persönlichkeit kommt, die in der jenseitigen geistigen Welt lebt. Es ist ein telepathischer Vorgang zwischen dem Jenseits und dem Diesseits. Unsere Seele kann dies mit ihren seelischen Ohren hören. Die sich daraus ergebende Handlung ist die Intuition, die ohne den Gebrauch des eigenen Verstandes entstanden ist.

So kommen wir in Kontakt mit einer Kraft, einer Intelligenz, die einer höheren Schwingung angehört. Und dieser Kontakt ermöglicht es uns, Dinge auszuführen, zu denen wir normalerweise aus unserem Geist heraus nicht in der Lage sind. Beispiel: Jemand möchte sprechen, findet aber seine Worte nicht, er ist gehemmt und stammelt. Aber plötzlich dringt etwas in ihn ein, ein Licht, ein Strom und er gibt sich dem hin. Er braucht nicht einmal mehr seine Worte zu suchen, sie fließen wie aus einer Quelle, ohne eigenes Zutun, es spricht ihn, so dass er sich selbst beim Sprechen zuhört, als hörte er einen anderen reden und er selbst ist am meisten darüber erstaunt.

Das passiert auch beim Künstler. Er hat Kontakt zu der beschriebenen jenseitigen geistigen Gegenwart, die weiß, wie man die Materialien findet, die Elemente sammelt und kombiniert, um Formen und Eindrücke zu schaffen, die uns überraschen und erstaunen, die wir schön finden. Von sich aus scheint der Mensch nicht fähig, geniale Kunstwerke zu schaffen. Wenn er es aber versteht, sich durch seine Selbstarbeit der Reinigung und Erhebung vorzubereiten, kann er von höher entwickelten Seelen besucht werden, die ihn inspirieren.

Wer sich bewusst mit der lebendigen Kette der verschiedensten Möglichkeiten verbindet, gewinnt zusätzliche wertvollste Energien. Er gewinnt zusätzlichen Elan, die Weisheit, die Liebe und die nötigen Kräfte für das tägliche Leben. Ob wir nun wollen oder nicht, wir sind mit der göttlichen Quelle verbunden, aber diese Verbindung muss uns bewusstwerden, erst dann werden wir den vollen Nutzen für unsere eigene Entwicklung haben.

Natürlich kommen Inspirationen meist völlig unvermittelt in Situationen, an Orten oder in Lebenslagen, die dafür ein bisschen eigenartig sind. Man ist gerade dabei, zu putzen, zu kochen, zu duschen, beim Radfahren, etwas aufzuheben, die Tageszeitung zu lesen oder seine Schuhe anzuziehen und plötzlich geht ein Strom durch uns, ein Bild, ein Gedanke oder eine Empfindung drängt sich uns auf: Man spürt förmlich, dass etwas Besonderes hinter dieser Situation steht.

Möglicherweise sind Inspirationen auch vorhanden, die uns nicht so bewusst sind, die einfach in unser Verhalten, in unser Tun, in unser Reden mit einfließen als eine Selbstverständlichkeit, die wir aber dann nicht mehr als eine Inspiration identifizieren können. Diese Möglichkeit ist auch gegeben, sie ist so von geistiger Seite erwünscht.

Sonst würden wir nicht mehr frei sein können, und jeden Gedanken und jede Idee, die wir haben, als eine Inspiration empfinden und sehen, und so auch nicht mehr selbständig in unserem Handeln sein können. Je weiter wir uns mit dem Göttlichen auseinandersetzen, je näher wir das Göttliche in unser Leben einbeziehen, desto mehr Möglichkeiten sind dafür gegeben, die Inspirationen zu erleben und diese in den Alltag zu integrieren, ohne dass wir uns hinsetzen und auf eine Inspiration warten müssen. Sie ziehen dann wie selbstverständlich in unseren Alltag, in unsere Gedanken, in unser Leben mit ein.

Wir wünschen Euch allen ein schönes Wochenende mit guter Intuition.

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14/08/2026

Wochenendgruß zum 14. August 2026

An alle Freunde und Bekannten.
Der Sinn des Lebens.

Drei Fragen, deren Beantwortung den Sinn des Lebens klären helfen:

Woher komme ich – wohin gehe ich – warum ist mein derzeitiges Leben so, wie es ist?

Diese Fragen kommen so unscheinbar daher, aber sie haben es „faustdick hinter den Ohren.“ Das erfahre ich dann, wenn ich sie zu beantworten versuche. Über das allmähliche Erkennen und Verstehen des persönlichen Sinns wird Freude darüber aufkommen, dass es kein Ende des Lebens gibt, weil das Leben mit der Seele und nicht mit dem physischen Körper verbunden ist. Seelen sind, wie der Schöpfer, ohne Ende, denn wir sind aus Ihm, nach Seinem Ebenbild gemacht. Unser Körper ist nicht das eigentliche Leben, er ist der Tempel, in dem unsere Seele eine Zeit auf dieser Erde lebt.

Fälschlicherweise wird ja behauptet, dass der Tod das Ende des Lebens darstellt. Ganz sicher ist er das Ende der Zeit, die wir auf der Erde leben, aber er ist keinesfalls das Ende des Lebens an sich. Und dann gibt es noch eine sehr wichtige Erkenntnis, die weitestgehend ignoriert wird. Es gibt kein Verschwinden, es gibt ‚nur‘ Verwandlung. So wie ein umgestürzter Baum im Wald im Lauf der Jahre zu Waldboden wird, und die Baumseele, die das Leben des Baumes repräsentiert hat, zu einem anderen Baum wechselt, so wechselt auch unser menschlicher Körper nach dem irdischen Tod nur seine Form, die dazugehörige Seele wird freigegeben, kehrt ins Jenseits zurück, um möglicherweise in einem neuen Menschenkörper das künftige Leben zu repräsentieren.

Dem Sinn des persönlichen Lebens kommen wir unter anderem dadurch näher, dass wir die eigene Seele nach ihren Vorstellungen und Wünschen befragen. Wie man das macht? Nun, indem man sie fragt. Stellt Euch probehalber dabei vor einen Spiegel und seht Euch in die Augen. Sie sind der ‚Ausgang‘ der Seele. Probiert es, wir wünschen erkenntnisreiche Antworten.

Wenn man damit dann wunderbare Erfahrungen gemacht hat, dann kann man ja einen Schritt weitergehen. Einem anderen Menschen bewusst in die Augen zu sehen mit der Vorstellung, dabei seine Seele hören zu wollen, eröffnet die Möglichkeit, sie dann ‚hören‘ zu können. Das bedeutet in diesem Fall, sie intuitiv zu hören.

Und wenn es dann gelernt ist, auf die Seele zu hören, zunächst auf die eigene, dann auf die meines Mitmenschen, dann kann ich ja auch den Versuch wagen, beispielsweise auf die Seele eines Baumes zu hören. Der Baum kann ja auch nur deswegen leben, weil er beseelt ist.

Was mir einer unserer beiden Apfelbäume bei meiner Seelenbefragung gesagt hat, das teile ich hiermit:

Apfelbaum: Ich grüße dich von Seele zu Seele.
Jürgen: Ich grüße dich ebenfalls von Seele zu Seele.
Ich möchte dir drei Fragen stellen. Die erste: woher kommst du?
Apfelbaum: Ich komme aus der göttlichen Seele, ich bin Teil der göttlichen Seele.
Jürgen: Wohin gehst du?
Apfelbaum: Ich gehe nicht, ich bin.
Ich bin Nahrung für viele Tiere.
Ich bin Nahrung für dich.
Ich bin Nahrung für den Äther.
Ich bin Nahrung für Mutter Erde.
Ich bin der Vermehrer meines Ich-Bin, dadurch, dass ich Samen gebe.
Jürgen: Warum bist du in diesem Moment in meinem Garten?
Apfelbaum: Um das tun zu können, was ich dir soeben aufgezählt habe.

Probiert es selbst. Der Seelengesprächspartner kann ja auch Euer Hund oder Eure Katze sein. Mit allem, was lebt, da es beseelt ist, kann man einen telepathischen Seelenkontakt herstellen. Auf jeden Fall bekommt man ein anderes Verstehen für das Leben. Und umso leichter erkennt man den Sinn all dessen.

Wir wünschen gute Forschungsergebnisse über den Sinn des persönlichen Lebens und ein sinnerfüllendes Wochenende.
Nur wenn wir uns guttun, hilft das der Welt.

Es hilft dem Weltfrieden, wenn wir mit uns selbst im Frieden sind.

Shanti - Shanti - Shantii

Frieden – Liebe – Frieden – Liebe – Frieden – Liebe – Frieden – Liebe – Frieden – Liebe – Frieden.

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