03/09/2026
๐๐๐ซ๐ฎ๐ฆ ๐ฆ๐๐ข๐ง๐ ๐๐๐ญ๐ซ๐๐๐ญ๐ฌ ๐ง๐ข๐๐ก๐ญ ๐ฉ๐๐ซ๐๐๐ค๐ญ ๐ฌ๐๐ข๐ง ๐ฆ๐ฎฬ๐ฌ๐ฌ๐๐ง...
Ich plane meine Retreats ziemlich genau.
Ich รผberlege mir, was zusammenpasst. Welche Yogaeinheiten. Welche Impulse. Welche Momente. Welche Stimmung.
Ich mรถchte, dass alles stimmig ist.
Und dann?
Dann darf auch mal etwas passieren, das ich vorher nicht geplant habe.
Ein Gesprรคch, das plรถtzlich eine ganz andere Richtung nimmt.
Ein Satz, der genau im richtigen Moment kommt.
Ein spontaner Impuls.
Ein Lachen.
Oder einfach der Moment, in dem ich merke: Heute brauchen wir gerade etwas anderes.
Denn ich mรถchte bei meinen Retreats nicht vorne stehen und mein Programm abarbeiten.
Ich mรถchte wirklich da sein.
Fรผr die Menschen, die mit mir diese Zeit verbringen.
Und deshalb gibt es bei mir einen Rahmen โ aber kein Drehbuch fรผr das, was jeder daraus mitnehmen soll.
Die eine nimmt vielleicht einen Gedanken mit, der noch lange nachwirkt.
Die andere entdeckt etwas an sich, das sie schon eine Weile nicht mehr gespรผrt hat.
Und jemand anderes sagt am Ende vielleicht einfach:
โMichaela, das hat mir gerade richtig gutgetan.โ
Und weiรt du was?
Das reicht.
Ich muss nicht bestimmen, was ein Retreat bei jemandem bewirken soll.
Ich gebe den Rahmen. Du machst deine eigene Erfahrung daraus.
Vielleicht ist genau das fรผr mich eine gute Auszeit.
Durchdacht, aber nicht durchgetaktet.
Persรถnlich, aber nicht perfekt.
Ein bisschen wie ich selbst. ๐