GIKK-Psychotherapie

GIKK-Psychotherapie Ganzheitlich
Integrativ
Körperorientiert
Kontemplativ Daher betrachten wir nicht nur das „Problem“, sondern auch den Kontext. Im „Hier und Jetzt“.

Ganzheitlich
„Symptome“ waren zu einem Zeitpunkt im Leben Lösungen, die nun fixiert sind und so selbst zum Problem werden. Also geht es nicht darum, Symptome zu bekämpfen und loszuwerden, sondern anzuschauen, wofür sie eine Lösung waren und ob wir Potentiale aktivieren können, um neue Wege zu finden, die jetzt angemessen sind; oder ob gar nichts mehr zu lösen ist. Dazu gehören neben den Gedanken u

nd Emotionen besonders unser Körper sowie unser familiärer, gesellschaftlicher und kultureller Kontext, unsere Rollen, Persönlichkeitsstruktur usw. Wenn wir dies zu einem Gesamtbild fügen, präsentiert sich die Situation, wie sie ist und es wird möglich, neue Wege zu erkunden. Integrativ
Mit diesem ganzheitlichen Ansatz ist es nicht zu vereinbaren, mit nur einem Therapieverfahren zu arbeiten. Vielmehr wird gemäß der Situation das Therapieverfahren bestimmt, soweit sich die jeweiligen Methoden mit dieser ganzheitlichen und humanistischen Haltung verbinden lassen und der Situation, dem Hilfesuchenden und der Beziehung zum Therapeuten angemessen sind. Hier stehen besonders die Gestalttherapie, die Gesprächstherapie, systemische Verfahren sowie die Körperpsychotherapie und kontemplativen Psychotherapien im Vordergrund. Diese werden jedoch nicht wahllos und beliebig eingesetzt, sondern im Rahmen eines integrativen Gesamtkonzeptes, welches wie ein Betriebssystem die Basis bildet, mit den Therapiemethoden als „Apps“. Körperorientiert
Häufig wird in der Therapie der Fokus auf die Geschichte, also die Vergangenheit, auf das beobachtbare Verhalten, die Gedanken oder die Emotionen gelegt. Dies sind natürlich alles wichtige Aspekte, greifen jedoch nur einen Ausschnitt aus der Gesamterfahrung heraus. Nur wenn wir auch den Körper wieder integrieren, bekommen wir die Möglichkeit, uns für die Totalität der Erfahrung zu öffnen. Der Körper ist unser verlässlichstes Instrument, mitzubekommen, was gerade los ist. Alle Emotionen, Gedanken, Geschichten sind letztlich eine Reaktion auf eine aktuelle physische Empfindung. Wenn wir wieder lernen, auf unseren Körper zu hören, können wir die Muster, auf denen Ängste, Zwänge und unheilsame Verhaltensweisen beruhen, durchtrennen. Kontemplativ
Die zentralen Werkzeuge, um alle Aspekte unserer Erfahrung zu integrieren, sind Achtsamkeit und Gewahrsein. Grundlegend kann man sie auffassen als die Fähigkeit, bei dem zu bleiben, was ist und es zu erfahren, wie es ist. Unser Körper ist immer „jetzt“ und nur im Jetzt können wir auch fühlen. Nur wenn wir mit dem Körper verbunden sind und zulassen können, zu fühlen, können wir in unserem Leben adäquat handeln und mit Situationen angemessen umgehen. Um dies wieder zu lernen, arbeiten wir mit achtsamkeitsbasierten Methoden und Sichtweisen der Weisheitstraditionen der Erde und besonders der buddhistischen Psychotherapie.

Wir führen mit Fakultät der Euro-FH in Hamburg ein exploratives Forschungsprojekt zum Einfluss von Achtsamkeit auf die S...
14/12/2019

Wir führen mit Fakultät der Euro-FH in Hamburg ein exploratives Forschungsprojekt zum Einfluss von Achtsamkeit auf die Selbstwirksamkeit, die bedingungslose Zuversicht, auch in schwierigen Situationen selbstständig handeln zu können, durch.

Ihr würdet uns eine große Hilfe sein, wenn ihr den Fragebogen beantworten könntet.
Es ist ein kurzer Fragebogen, der nur etwa 5-7 Minuten zur Beantwortung braucht.

Wenn jemand den Fragebogen teilt oder an Freunde weiterleitet, wären wir ausgesprochen dankbar.

Je mehr Teilnehmer wir haben, desto aussagekräftiger wird unsere Studie.

Vielen Dank
Florian Jacobs und Christina Riewoldt

Im Rahmen unseres Forschungsprojektes an der Fernhochschule Hamburg, im Fachbereich Psychologie, möchten wir deine Einstellung bezüglich Selbstwirksamkeit und Achtsamkeit erfahren. 

18/12/2015

Der Einheimische und der Tourist
Es war einmal in einem kleinen Fischerdorf irgendwo in Italien. Ein Tourist kam vorbei und sah einen Mann, der seelenruhig am Hafenkai saß und aufs Meer blickte.
Der Tourist ging zu dem Mann und sagte: "Entschuldigung, ich möchte Sie etwas fragen: Warum arbeiten Sie eigentlich nicht? Sie könnten sich z.B. ein Fischerboot kaufen und hinaus aufs Meer fahren."
"Aber, warum soll ich denn arbeiten?" fragte der Mann. "Ich habe alles, was ich brauche – genug zu leben und zufrieden bin ich auch."
"Aber wenn Sie arbeiten würden, können Sie viel Geld verdienen, das Geld sparen und es zinsbringend anlegen!" sagte der Tourist.
"Warum," fragte der Mann, " soll ich Geld verdienen und sparen?"
"Wenn Sie gut verdienen, können Sie von den Zinsen leben und dann brauchen nicht mehr zu arbeiten!"
Der Mann schaute den Tourist an und schüttelte langsam den Kopf. Dann ging sein Blick wieder hinauf auf das Meer.
( nacherzählt nach Heinrich Böll:
“Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral”)

17/12/2015

Der durstige Reisende
Ein Meister lag einmal im Zugabteil eines Schlafwagens auf dem oberen Bett. Er konnte aber nicht einschlafen, weil unter ihm ein anderer Reisender die ganze Zeit stöhnte “Ach, was bin ich durstig – ich bin so durstig… Ach, was bin ich durstig, so durstig…”
Nachdem das Stöhnen kein Ende nahm, kletterte der Meister von seinem Bett herunter, lief bis zum Speisewagen und kaufte dort eine Flasche Wasser. Er kam zurück in das Abteil und reichte dem durstigen Mitreisenden das Wasser.
“Hier hast du etwas zu trinken.”
“Oh, wunderbar – Gott sei Dank!”
Der Meister kletterte wieder hinauf zu seinem Bett und streckte sich zum Schlafen aus. Kaum hatte er die Augen geschlossen, hörte er es von unten stöhnen: “Ach, was war ich durstig… ich war ja so durstig…”
(aus Mello, Anthony de: Eine Minute Unsinn)

15/12/2015

Der Coach, ein Gärtner!
Die Arbeit des Coaches gleicht der eines Gärtners, der verschiedene Pflanzen pflegt. Eine Pflanze liebt den strahlenden Sonnenschein, die andere den kühlen Schatten; die eine liebt das Bachufer, die andere die dürre Bergspitze. Die eine gedeiht am besten auf sandigem Boden, die andere im fetten Lehm. Jede muß die ihrer Art angemessene Pflege haben, andernfalls bleibt ihre Vollendung unbefriedigend.
(‘Abdul’l-Bahà)

14/12/2015

Der Blinde und der Lahme. Oder: Die Integration von Vernunft und Intuition
Es gibt eine alte Sufi-Geschichte:
Ein Blinder irrt orientierungslos durch den Wald. Plötzlich stolpert er über etwas am Boden und fällt der Länge nach hin. Als der Blinde auf dem Waldboden herumtastet, entdeckt er, dass er über einen Mann gefallen ist, der am Boden kauerte. Dieser Mann ist ein Lahmer, der nicht laufen kann.
Die beiden beginnen ein Gespräch miteinander und klagen sich gegenseitig ihr Schicksal.
“Ich irre schon seit ich denken kann in diesem Wald herum und finde nicht wieder heraus, weil ich nicht sehen kann.” ruft der Blinde aus.
Der Lahme sagt: “Ich liege schon, seit ich denken kann, am Boden und komme nicht aus dem Wald heraus, weil ich nicht aufstehen kann.”
Und während sie sich so unterhalten, ruft der Lahme plötzlich aus: “Ich hab’s! Du nimmst mich auf den Rücken, und ich werde dir sagen, in welche Richtung du gehen musst. Zusammen können wir aus dem Wald herausfinden.”
aus: Peter M. Senge: Die fünfte Disziplin,
leicht geändert

10/12/2015

Der Bettler und der Minister
Es war einmal ein Minister in einem indischen Königreich.
Jeden Tag ritt er reich geschmückt auf einem edlen Pferd zum Palast und wieder zurück. Er selbst war prächtig gekleidet und mit Diamanten und Juwelen herausgeputzt.
Ein alter Bettler stand jeden Tag am Straßenrand und sah den Minister vorbeikommen.
Nachdem er Jahr für Jahr den Minister nur angeschaut hatte, sprach er eines Tages zu ihm: "Ich danke dir sehr."
Der Minister hielt inne und fragte: Warum dankst du mir denn?"
Der alte Mann sprach: "Weil du mich so reich beschenkt hast mit deinen Juwelen."
Der Minister zuckte zusammen aus Angst, er hätte vielleicht einige Juwelen verloren, die der Bettler dann aufgelesen hatte. Und er fragte: "Habe ich dir denn welche von meinen Juwelen gegeben?"
"Nein", antwortete der Bettler, "aber jeden Morgen und jeden Abend sehe ich dich so wundervoll geschmückt mit all diesen Juwelen. Und das hat mir immer große Freude gemacht."
Nach Bhagavatam

09/12/2015

Der beste Tee
Es war eine Gruppe älterer Herren in Japan. Die Männer trafen sich regelmäßig, um untereinander Neuigkeiten auszutauschen und vor allem um gemeinsam eine gute Tasse Tee zu trinken.
Sie hatten alle große Freude daran, besonders teure Teesorten ausfindig zu machen und neue Mischungen zu kreieren, die ihrem Gaumen schmeichelten.
Als das älteste Mitglied der Gruppe an der Reihe war, die anderen zu bewirten, servierte er den Tee mit der ausgesuchtesten Zeremonie und verteilte die Teeblätter aus einem goldenen Gefäß. Alle Männer waren voll es Lobes und wollten wissen, wie er diese hervorragende Mischung zusammengestellt hatte.
Der alte Mann lächelte und sagte: “Meine Herren, den Tee, den Sie so köstlich finden, trinken die Bauern auf meiner Farm. Die besten Dinge im Leben sind oft weder teuer noch schwer zu finden."
(aus: Anthony de Mello: Wer bringt das Pferd zum Fliegen?)

08/12/2015

Der Besitzer des Bogens
Ein Mann hatte einen trefflichen Bogen von Ebenholz, mit dem er sehr weit und sehr sicher schoss, und den er ungemein wert hielt.
Einst aber, als er ihn aufmerksam betrachtete, sprach er: "Ein wenig zu plump bist du doch! Alle deine Zierde ist die Glätte. Schade! Doch dem ist abzuhelfen." fiel ihm ein. "Ich will hingehen und den besten Künstler Bilder in den Bogen schnitzen lassen."
Er ging hin und der Künstler schnitzte eine ganze Jagd auf den Bogen und was hätte sich besser auf einem Bogen geschickt als eine Jagd?
Der Mann war voller Freude. "Du verdienest diese Zieraten, mein lieber Bogen!" Indem will er ihn versuchen; er spannt, und der Bogen – zerbricht.
Gotthold Ephraim Lessing

07/12/2015

Der Befehl des Königs
Es war einmal ein König. Der schickte seinen Feldherrn mit Soldaten los und befahl ihnen Folgendes: „Geht und vernichte meine Feinde!“
Und so zog der Feldherr mit den Soldaten los.
Es vergingen viele Monate und keine Nachricht drang zum König. Da schickte er endlich einen Boten hinterher. Der sollte erkunden, was geschehen war.
Als der Bote das feindliche Gebiet erreicht hatte, traf er auf ein Lager, aus dem schon von weitem das fröhliche Treiben eines Festes zu hören war. Gemeinsam an einem Tisch fand er dort den Feldherrn und seine Soldaten zusammen mit den Feinden des Königs.
Der Bote ging zum Feldherrn seines Königs und stellte ihn zur Rede: „Was soll das? Du hast deinen Befehl nicht ausgeführt! Du solltest die Feinde vernichten. Stattdessen sitzt ihr zusammen und feiert.“
Da sagte der Feldherr zum Boten: „Ich habe den Befehl des Königs sehr wohl ausgeführt. Ich habe die Feinde vernichtet- ich habe sie zu Freunden gemacht!“
aus China, Verfasser unbekannt

04/12/2015

Der Axtdieb
Ein Mann fand eines Tages seine Axt nicht mehr. Er suchte und suchte, aber sie war verschwunden.
Der Mann wurde ärgerlich und verdächtigte den Sohn seines Nachbarn, die Axt genommen zu haben.
An diesem Tag beobachtete er den Sohn seines Nachbarn ganz genau. Und tatsächlich: Der Gang des Jungen war der Gang eines Axtdiebs. Die Worte, die er sprach, waren die Worte eines Axtdiebs. Sein ganzes Wesen und sein Verhalten waren die eines Axtdiebs.
Am Abend fand der Mann die Axt durch Zufall hinter einem großen Korb in seinem eigenen Schuppen.
Als er am nächsten Morgen den Sohn seines Nachbars erneut betrachtete, fand er weder in dessen Gang, noch in seinen Worten oder seinem Verhalten irgendetwas von einem Axtdieb.
(nach Lao Tse)

03/12/2015

Der Asket
Es war einmal ein Asket. Der saß schon seit Wochen meditierend in einer Höhle.
Eines Tages kam eine kleine Maus vorbei und begann damit, am Schuh des Asketen zu nagen.
Ärgerlich löste er sich aus der Meditation und fragte: "Warum störst du mich, Maus?"
"Ich habe Hunger" sprach die Maus.
"Du dummes Tier! Ich suche die Einheit mit Gott und du störst mich wegen deines Hungers. Verschwinde."
Da fragte die Maus: "Wie willst du dich wohl mit dir selbst vereinigen, wenn du nicht einmal mit mir einig wirst?"
gefunden in: Geschichten für die kleine
Erleuchtung von Marco Aldinger, leicht geändert

02/12/2015

Der alte Großvater und sein kleiner Enkel
Es war einmal ein Großvater, der schon sehr, sehr alt war. Seine Beine gehorchten ihm nicht mehr, die Augen sahen schlecht, die Ohren hörten nicht mehr viel und Zähne hatte er auch keine mehr.
Wenn er aß, floss dem alten Mann die Suppe aus dem Mund. Der Sohn und die Schwiegertochter ließen ihn deshalb nicht mehr am Tisch essen, sondern brachten ihm sein Essen hinter den Ofen, wo er in seiner Ecke saß.
Eines Tages, als man ihm die Suppe in einer Schale hingetragen hatte, ließ er die Schale fallen und sie zerbrach. Die Schwiegertochter machte dem Greis Vorwürfe, dass er ihnen im Haus alles beschädige und das Geschirr zerschlage, und sagte, dass sie ihm von jetzt an das Essen in einem Holzschüsselchen geben werde. Der Greis seufzte nur und sagte nichts.
Als der Mann und die Frau einige Tage später zu Hause beisammen saßen, sahen sie, dass ihr Söhnchen auf dem Fußboden mit kleinen Brettern spielte und etwas zimmerte.
Der Vater fragte ihn: “Was soll das denn werden, Mischa?”
Und Mischa antwortete: “Das soll ein Holzschüsselchen werden, Väterchen. Daraus werde ich dir und der Mutter zu essen geben, wenn Ihr alt geworden seid.”
Der Mann und die Frau sahen sich an und weinten. Ihnen wurde plötzlich bewusst, wie sehr sie den Greis gekränkt hatten und sie schämten sich. Fortan ließen sie ihn wieder am Tisch sitzen und waren freundlich zu ihm.
nach Lew Tolstoi

Adresse

Stresemannplatz 4
Nuremberg
90489

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 18:00
Dienstag 08:00 - 18:00
Mittwoch 08:00 - 18:00
Donnerstag 08:00 - 18:00
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