Verband der Cannabis versorgenden Apotheken e.V. - VCA

Verband der Cannabis versorgenden Apotheken e.V. - VCA Das Ziel des VCA ist die effiziente & bezahlbare Versorgung von Patient:innen mit Medizinal-Cannabis.

10/08/2026

Warum lassen sich Cannabisblüten bei Marguerite nicht einfach durch eine andere Darreichungsform ersetzen?

Aufgrund ihrer Dystonie und der auftretenden Spastiken benötigt sie eine Therapie mit schnellem Wirkeintritt. Orale cannabisbasierte Arzneimittel wirken für ihre Situation zu langsam. Auch Sativex verträgt sie nach eigener Aussage nicht und berichtet über Probleme mit der Mundschleimhaut.

Die vollständige Folge:
https://youtu.be/RUNQ6Do2Mcg

10/08/2026

Nicht abwarten, sondern die eigenen Rechte wahrnehmen: In diesem Ausschnitt aus Folge 92 sprechen Marguerite Arnold und Dr. Christiane Neubaur darüber, welche Möglichkeiten Patientinnen und Patienten vor dem Sozialgericht haben.

Dort besteht kein Anwaltszwang – Betroffene können selbst einen Antrag stellen und für ihre Versorgung eintreten.

Die vollständige Folge:
https://youtu.be/RUNQ6Do2Mcg

10/08/2026

Mehr als 1.200 Euro im Monat würde Marguerite Arnolds Cannabistherapie kosten, wenn sie diese selbst bezahlen müsste. Für sie als Bürgergeldempfängerin ist das nicht finanzierbar. Ohne Kostenübernahme steht damit der Zugang zu ihrer benötigten Medikation auf dem Spiel.

Die vollständige Folge:
https://youtu.be/RUNQ6Do2Mcg

10/08/2026

VCA Hanfgespräch Folge 92 – Patientenstimmen: Marguerite Arnold

Marguerite Arnold lebt mit Dystonie, einer seltenen neurologischen Bewegungsstörung. Die Erkrankung führt bei ihr zu Muskelkrämpfen, schränkt ihre Bewegungsfähigkeit ein und beeinträchtigt auch das Sprechen. Marguerite beschreibt die Symptomatik als eine Erkrankung, die für sie in vielem zwischen Parkinson und Multipler Sklerose liegt und fortschreitend verläuft.

Seit 2008 erhält sie Cannabisblüten. Nach ihrer Erfahrung sind sie die einzige Therapieoption, die ihre Beschwerden ausreichend lindert. Für ihre Spastiken benötigt sie einen schnellen Wirkeintritt, weshalb sie auf die inhalative Anwendung angewiesen ist. Eine Umstellung auf ölige Cannabisextrakte kommt für sie aufgrund einer früheren Darmoperation nicht infrage.

Doch auch für Marguerite steht die Finanzierung ihrer Therapie auf dem Spiel. Sie bezieht Bürgergeld und kann die Kosten für ihre Medikation nicht selbst tragen. Um ihre Versorgung zu sichern, hat sie bereits einen Eilantrag beim Sozialgericht gestellt.

In dieser Folge von „Das VCA Hanfgespräch“ erzählt Marguerite von ihrem Leben mit Dystonie, der Bedeutung der Cannabistherapie für ihren Alltag und davon, was es für schwerkranke Patientinnen und Patienten bedeutet, wenn eine notwendige Behandlung plötzlich finanziell oder rechtlich infrage gestellt wird.

05/08/2026

Seit neun Jahren ist Michael Nitschke anfallsfrei. Er bringt diese Stabilität auch mit seiner Cannabistherapie in Verbindung.

Ein Wegfall der Behandlung macht ihm große Angst: Er fürchtet sowohl eine Rückkehr seiner Clusterkopfschmerzen als auch einen erneuten epileptischen Anfall, der potenziell tödlich verlaufen könnte.

Michael berichtet außerdem, dass sein Neurologe seine anfänglich kritische Einschätzung der Cannabistherapie später grundlegend geändert habe.

Die vollständige Folge: https://facebook.com/reel/3642106349285246/

05/08/2026

120 Millionen Euro sollen eingespart werden. Doch könnte eine Umstellung von Cannabisblüten auf Sativex am Ende deutlich mehr kosten?

Michael Nitschke hat dieses Szenario nach eigenen Angaben durchgerechnet. Bereits bei einer konservativen Kalkulation kommt er auf mindestens 260 Millionen Euro. Werden weitere Folgekosten einbezogen, könnten es seiner Einschätzung nach mehr als 300 Millionen Euro sein.

Hinzu kommt die Frage, ob Sativex überhaupt in ausreichender Menge für eine größere Zahl von Patientinnen und Patienten zur Verfügung stünde.

Die vollständige Folge: https://facebook.com/reel/3642106349285246/

05/08/2026

Vier vollstationäre Aufenthalte in einer Schmerzklinik, jeweils zwei Monate lang – und am Ende eine tägliche Erhaltungsdosis von 240 Milligramm Oxycodon re**rd.

Michael Nitschke berichtet, dass ihm aufgrund dieser Medikation auch der Führerschein entzogen worden sei. Trotz der intensiven Schmerztherapie war er nach eigener Aussage mit seinem Leben am Ende und hatte sich bereits aufgegeben.

Mit dem Gesetz zu Cannabis als Medizin eröffnete sich 2017 für ihn eine neue Perspektive.

Die vollständige Folge: https://facebook.com/reel/3642106349285246/

05/08/2026

Michael Nitschke lebt mit der Sorge, dass ein Wegfall seiner Cannabistherapie lebensgefährliche Folgen haben könnte.

Nach einem schweren epileptischen Anfall im Oktober 2017 wurde er auf Clonazepam eingestellt. Seit fast neun Jahren ist er anfallsfrei – und sieht die begleitende Cannabistherapie als wichtigen Bestandteil dieser Stabilität. Sollte die Therapie wegbrechen, fürchtet er erneute epileptische Anfälle mit möglicherweise tödlichem Ausgang sowie eine Verschärfung seiner Clusterkopfschmerzen.

Im Gespräch berichtet Michael außerdem, dass sein Neurologe seine zunächst kritische Einschätzung der Cannabistherapie später grundlegend geändert und eingeräumt habe, anfangs nicht ausreichend informiert gewesen zu sein.

Die vollständige Folge:

➡️ https://facebook.com/reel/3642106349285246/

05/08/2026

VCA Hanfgespräch Folge 91 – Patientenstimmen: Michael Nitschke

Michael Nitschke erhält seit 2019 Cannabisblüten. Nach einem schweren Verkehrsunfall erlitt er ein Polytrauma mit Schädel-Hirn-Trauma. In der Folge entwickelte sich ein generalisiertes myofasziales Schmerzsyndrom, das bei ihm Muskelkrämpfe vom Kopf bis zu den Füßen auslöst.

Die Krämpfe führten zu Schmerzen, die wiederum neue Muskelkrämpfe und noch stärkere Schmerzen verursachten. Durch die Therapie mit Cannabisblüten konnte dieser Teufelskreis nach Michaels Schilderung durchbrochen werden.

Michael ist außerdem Clusterkopfschmerz-Patient. Den früher überwältigenden Schmerz beschreibt er als ein „Monster“. Dank der Cannabisblüten-Therapie sei daraus ein „kleines Mädchen“ geworden – weiterhin vorhanden, aber deutlich weniger bedrohlich und besser zu bewältigen.

Hinzu kommt eine Grand-mal-Epilepsie. Auch hier berichtet Michael von einer massiven Verringerung der Anfallshäufigkeit seit Beginn seiner Therapie.

In Folge 91 des „VCA Hanfgesprächs“ spricht Michael offen über seine Erkrankungen, seinen langen Leidensweg und darüber, welche Bedeutung die Versorgung mit Cannabisblüten für seine Stabilität und Lebensqualität hat.

Der VCA unterstützt diesen Aufruf des BDCan.Gesucht werden Patientinnen und Patienten, deren Antrag auf Kostenübernahme ...
05/08/2026

Der VCA unterstützt diesen Aufruf des BDCan.

Gesucht werden Patientinnen und Patienten, deren Antrag auf Kostenübernahme eines inhalierbaren Cannabisextrakts von der Krankenkasse abgelehnt wurde. Geschwärzte Ablehnungsbescheide können helfen, die aktuelle Erstattungspraxis besser einzuordnen und bestehende Versorgungshürden sichtbar zu machen.

Alle weiteren Hinweise findet ihr im Originalbeitrag des BDCan. Bitte keine Bescheide in den Kommentaren veröffentlichen.

Gerne teilen, damit der Aufruf möglichst viele Betroffene erreicht.

Ablehnung für einen inhalierbaren Cannabisextrakt erhalten?

Habt ihr in letzter Zeit bei eurer Krankenkasse die Kostenübernahme für einen inhalierbaren Cannabisextrakt beantragt – und eine Ablehnung bekommen?

Der BDCan möchte sich dafür einsetzen, dass diese Therapieoption in der GKV-Versorgung besser berücksichtigt wird. Dafür müssen wir wissen, wie Krankenkassen aktuell entscheiden und mit welchen Begründungen sie Anträge ablehnen.

Wenn ihr betroffen seid, schickt uns bitte euren geschwärzten Ablehnungsbescheid an:

📧[email protected]

Hilfreich wären außerdem ein paar kurze Angaben:

* Was wurde beantragt?
* Wann kam die Ablehnung?
* Wie wurde sie begründet?
* Wurde bereits Widerspruch eingelegt?

Bitte schwärzt alle persönlichen Angaben, zum Beispiel Namen, Anschrift, Geburtsdatum, Versichertennummer, Aktenzeichen, Bar- und QR-Codes sowie Unterschriften. Auch Gesundheitsdaten, die für die Ablehnung keine Rolle spielen, sollten unkenntlich gemacht werden.

Wir möchten die Unterlagen anonymisiert für unsere fachliche und politische Arbeit auswerten. Eine individuelle Rechtsberatung oder Unterstützung im einzelnen Verfahren können wir leider nicht anbieten.

Jeder Bescheid hilft uns dabei, die tatsächlichen Probleme in der Versorgung sichtbar zu machen und konkrete Verbesserungen einzufordern.

Vielen Dank für eure Unterstützung! 🤗

Adresse

Flöz-Herrenbank-Straße 27
Oberhausen
46119

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