26/07/2026
„Mein Mann möchte, dass nur Sie kommen.“
„Bitte verstehen Sie, ich würde Ihnen gerne helfen, doch sie wohnen zu weit entfernt – es ist unmöglich, dass ich komme“ sage ich bestimmt aber nett.
„Hören Sie doch, wir wollen Sie, ein anderer Dienst ist keine Option.“
„Aber Sie kennen mich doch gar nicht.“
„Mein Mann vertraut Ihnen, weil Sie christliche Werte vertreten.“
Damit hatte sie mich. Ich vereinbarte einen Termin und eine Woche später machte ich mich auf den Weg.
Noch immer fragte ich mich, warum gerade unser Pflegedienst die 20 Kilometer fahren sollte, nur um einen völlig Fremden zu beraten. Wirtschaftlich rechnete sich das nicht. Es war einfach eine gute Tat.
Angekommen, schließe ich mein Auto ab. Schon am Gartentor werde ich freundlich begrüßt – Frau Rose strahlt und bittet mich herzlich hinein. Sie läuft vor mir her, ihr Gang wirkt schmerzhaft, steif und unrund. Während sie geht, erzählt sie mir, dass sie dringend neue Hüften braucht, ihren Mann aber nicht allein lassen möchte.
Im Haus angekommen, setzen wir uns ins Esszimmer, und Frau Rose weckt ihren Mann.
Es ist 11 Uhr vormittags, er schläft noch? frage ich.
„Das macht die Krankheit“, erklärt sie. „Er ist schnell erschöpft und braucht viel Schlaf, um wieder Kraft zu sammeln.“
Dann öffnet sich die Tür, und Herr Rose kommt in den Raum.
„Danke, dass Sie gekommen sind“, sagt er sofort.
Mit einem Lächeln antworte ich: „Bei der Hartnäckigkeit Ihrer Frau hatte ich keine Chance, Nein zu sagen.“
In diesem Moment spüre ich es ganz deutlich:
Manchmal zeigt Gott uns durch Menschen, wo wir sein sollen.
Gott benutzt uns, um seine Aufträge auszuführen.
Lesen Sie die ganze Geschichte unter https://siloah-pflege.de oder dem Link in der Bio.