ErgoDog - Ihre Ergotherapie mit Therapiebegleithund

ErgoDog - Ihre Ergotherapie mit Therapiebegleithund ErgoDog – Praxis für Ergotherapie in Osnabrück mit Schwerpunkt Psychiatrie & Neurologie. Was ist Ergotherapie?

Tiergestützte Therapiebegleithunde unterstützen unsere Arbeit und schenken Nähe, Vertrauen und Stabilität. Ergotherapie kann die Handlungsfähigkeit im Alltag bei Menschen, die mit gesundheitlichen Einschränkungen leben müssen oder davon bedroht sind, verbessern, bewahren oder auch stabilisieren. Ergotherapie gehört neben der Logopädie und Physiotherapie zu den drei Grundpfeilern der Rehabilitation. In unserer niedergelassenen und auch Mobilen Ergotherapiepraxis können Sie sich auf Wunsch auch von einem unserer Therapiebegleithunde unterstützen lassen.

Andere Hunde sind Balljunkies. Pepe hat einen Skill. 😂🐾Seit er klein ist, „schnullert“ Pepe an seinen Stoffbällen. Was i...
16/09/2026

Andere Hunde sind Balljunkies. Pepe hat einen Skill. 😂🐾
Seit er klein ist, „schnullert“ Pepe an seinen Stoffbällen. Was irgendwann als Welpe begann, ist bis heute seine ganz eigene Form der Regulation:
Ball ins Mäulchen, schnullern, runterfahren. ❤️
Sein persönlicher Schnuller sozusagen. Und mit inzwischen 11 Jahren funktioniert der Skill immer noch hervorragend. 😄
Vielleicht müssen wir altersbedingt nur langsam wieder auf die kleinere Schnullergröße umsteigen. 😂

Juna hat heute den "Cosy Chair" getestet. 🐶Eigentlich für unsere Klienten gedacht.Aber gut – Qualitätssicherung muss sch...
07/09/2026

Juna hat heute den "Cosy Chair" getestet. 🐶
Eigentlich für unsere Klienten gedacht.
Aber gut – Qualitätssicherung muss schließlich sein. 😂
Testurteil: gemütlich. Kann bleiben. ✔️🐾

Gestern hatten wir in der Therapie ein spannendes Thema: Woran erkenne ich eigentlich, ob ein Mensch wirklich zu mir pas...
20/08/2026

Gestern hatten wir in der Therapie ein spannendes Thema: Woran erkenne ich eigentlich, ob ein Mensch wirklich zu mir passt?

Gerade wenn wir jemanden neu kennenlernen, beschäftigen wir uns häufig mit Fragen wie:

Mag die Person mich?
Bin ich interessant genug?
Was muss ich tun, damit sie bleibt?
Habe ich etwas Falsches gesagt?

Dabei vergessen wir manchmal die viel wichtigere Frage:

Passt dieser Mensch eigentlich zu MIR?

Wie möchte ich eine Beziehung führen?
Welche Werte sind mir wichtig?
Wie möchte ich behandelt werden?
Kann ich bei diesem Menschen wirklich ich selbst sein?

Ein Dozent sagte einmal sinngemäß, man könne eine Kennenlernphase ein bisschen wie ein Vorstellungsgespräch betrachten.

Denn auch dort geht es nicht nur darum, ob die andere Seite mich möchte. Ich darf genauso prüfen, ob ich das möchte.

Und besonders interessant wird es, wenn die erste Verliebtheit auf die Realität trifft:

Wie verhält sich ein Mensch bei Stress oder in Konflikten?

Kann er Verantwortung für sein eigenes Verhalten übernehmen?
Kann er sich entschuldigen?
Kann er ein Nein oder eine Grenze akzeptieren?
Kann er Kritik aushalten, ohne anzugreifen?
Kann er Vertrauen schenken, ohne zu kontrollieren?
Und kann er sagen: „Da ist gerade etwas bei mir hochgekommen. Das hat auch mit mir zu tun.“?

Denn einen Menschen lernen wir nicht nur in den schönen Momenten kennen.

Wir lernen ihn vor allem dann kennen, wenn es schwierig wird.

Und vielleicht sollten wir beim Kennenlernen deshalb weniger darüber nachdenken, wie wir jemanden dazu bringen können, uns zu mögen – und viel häufiger darüber:

Mag ich eigentlich, was ich da gerade kennenlerne?

Das gilt übrigens nicht nur für Partnerschaften. Auch in Freundschaften, familiären Beziehungen und anderen zwischenmenschlichen Beziehungen lohnt sich diese Frage.

Der eigene innere Kompass sollte nicht nur fragen: „Willst du mich?“
Sondern auch: „Will ich das – und tut mir das gut?“

Heute ist es genau sechs Monate her... 🤍Sechs Monate, seit ich die schwerste Entscheidung meines Lebens treffen musste.M...
30/07/2026

Heute ist es genau sechs Monate her... 🤍

Sechs Monate, seit ich die schwerste Entscheidung meines Lebens treffen musste.

Man sagt, die Zeit heilt alle Wunden. Ich weiß nicht, ob das stimmt. Aber ich weiß, dass die Zeit verändert.

Ich kann heute Fotos von Nelson anschauen. Ich kann über ihn sprechen. Ich kann lächeln, wenn ich an ihn denke. Und trotzdem fehlt er. Jeden Tag.

Ich kenne ihn noch in- und auswendig. Ich weiß, wie sich sein Fell angefühlt hat. Wie weich seine Ohren waren. Wie sich seine Pfoten angefühlt haben. Wo sein Herz geschlagen hat. Ich weiß, wie er gerochen hat, wie er geschlafen hat und wie er mich angeschaut hat.

Ich hoffe, dass ich das niemals vergesse.

Vierzehn Jahre war Nelson an meiner Seite. Nicht nur privat, sondern auch beruflich. Er war dabei, als ich meinen eigenen Weg gegangen bin, meine Praxis aufgebaut habe und die tiergestützte Therapie zu einem festen Bestandteil meines Lebens wurde. Er war da, als ich mich weiterentwickelt habe – als Therapeutin, als Mensch und als Hundehalterin.

Er hat mir Geduld beigebracht. Klarheit. Verantwortung. Und vor allem eine Form von Liebe, die ich bis heute bei keinem Menschen so erlebt habe. Jeden Tag habe ich ihm gesagt, dass ich ihn liebe. Und jedes Mal hat er mir einfach durch seine bloße Anwesenheit ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.

Was bis heute manchmal schwer zu begreifen ist: Dass ich ihn nie wieder streicheln werde. Nie wieder seinen Kopf in meinen Händen halten werde. Nie wieder sein Fell spüren oder ihn umarmen kann. Dass ein Körper, den man vierzehn Jahre lang so gut kannte, einfach nicht mehr da ist.

Und trotzdem lebt so viel von ihm weiter.

In meinen Erinnerungen. In meiner Arbeit. In den Geschichten, die ich über ihn erzähle. Und in dem Menschen, der ich durch ihn geworden bin.

Ich hoffe, dass wir uns irgendwann wiedersehen.

Bis dahin trage ich dich weiter – jeden Tag, auf meine Weise.

🤍🐾



Letzten Tage mit Nelson... ❤️

📖 Der innere Kompass – Warum wir werden, wie wir werden. Und wie Veränderung möglich wird.Ein kleines Herzensprojekt-Upd...
29/07/2026

📖 Der innere Kompass – Warum wir werden, wie wir werden. Und wie Veränderung möglich wird.

Ein kleines Herzensprojekt-Update:

Mein drittes Buch ist fertig geschrieben und liegt jetzt bei meiner Lektorin. Knapp 190 Seiten voller Gedanken, Erfahrungen und Erkenntnisse aus meiner therapeutischen Arbeit.

In diesem Buch geht es unter anderem um die Fragen:

✨ Warum entwickeln wir uns zu dem Menschen, der wir heute sind?
✨ Wie entstehen unsere Denk- und Verhaltensmuster?
✨ Warum halten wir manchmal an Dingen fest, die uns eigentlich schaden?
✨ Und vor allem: Wie kann echte Veränderung gelingen?

Geschrieben habe ich dieses Buch für Betroffene, Interessierte und Therapeuten. Mein Ziel war es, psychologische Zusammenhänge verständlich zu erklären und sie mit Erfahrungen aus der therapeutischen Praxis zu verbinden.

Es ist wahrscheinlich das persönlichste und tiefgehendste Buch, das ich bisher geschrieben habe. Ich bin unglaublich gespannt auf das Feedback meiner Lektorin und später natürlich auch auf die Rückmeldungen meines Umfeldes.

Außerdem freue ich mich sehr, dass meine beiden ersten Bücher ebenfalls eine neue Auflage erhalten werden. Bis alles fertig ist, wird zwar noch etwas Zeit vergehen – vermutlich bis ins nächste Jahr –, aber ich freue mich darauf, euch auf diesem Weg mitzunehmen.

Für den Moment heißt es: Manuskript abgeben, kurz durchatmen und den Profis das Drüberlesen überlassen. 😊

Ich halte euch natürlich auf dem Laufenden, sobald es Neuigkeiten gibt oder ein Veröffentlichungstermin feststeht.

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Mitten in der Therapie – und Pepe natürlich mittendrin statt nur dabei. 🐾❤️Während meine 92-jährige Klientin fleißig mit...
23/07/2026

Mitten in der Therapie – und Pepe natürlich mittendrin statt nur dabei. 🐾❤️

Während meine 92-jährige Klientin fleißig mitarbeitet, schläft Pepe ganz gemütlich in seinem Kängurubeutel. Das sorgt regelmäßig für Diskussionen. 😄

"Das ist doch ein Hund! Der will doch raus und spazieren gehen und nicht in so einem Beutel sitzen!" sagt sie immer wieder.

Ich muss jedes Mal schmunzeln. Daran merkt man, wie unterschiedlich Generationen aufgewachsen sind. Für viele ältere Menschen war ein Hund früher eher ein Begleiter oder Nutztier – heute ist er für viele ein vollwertiges Familienmitglied, das auch mal verwöhnt wird.

Und Pepe? Den interessiert die Diskussion herzlich wenig. Hauptsache, kuschelig, nah bei Frauchen und mittendrin... 😉🐕

>Heute hatte ich eine Männergruppentherapie< 🫠. Zum Ende der Gruppe entwickelte sich eine spannende Diskussion.Es ging g...
15/07/2026

>Heute hatte ich eine Männergruppentherapie< 🫠.

Zum Ende der Gruppe entwickelte sich eine spannende Diskussion.

Es ging gar nicht darum, ob man Verständnis für das Verhalten anderer Menschen haben sollte – sondern darum, wo die Grenze zwischen Verständnis und Grenzsetzung liegt.

Ein Teilnehmer sagte sinngemäß:
"Wenn ich den Hintergrund kenne, kann ich das Verhalten besser nachvollziehen und verurteile den Menschen nicht sofort."

Ein anderer Gedanke war:
"Ich kann verstehen, warum jemand so handelt – und trotzdem möchte ich nicht so behandelt werden."

Und genau das war für mich der entscheidende Punkt.

《Verstehen und Grenzen setzen schließen sich nicht aus.》

Eine schwierige Kindheit, Depressionen, ADHS, Traumata oder ein schwerer Schicksalsschlag können erklären, warum sich ein Mensch in einem bestimmten Moment so verhält. Sie helfen uns, Verhalten einzuordnen.

Aber sie nehmen einem nicht automatisch die Verantwortung für das eigene Verhalten ab.

Der entscheidende Unterschied ist oft nicht, dass ein Fehler passiert, sondern wie danach damit umgegangen wird.

Wer sagt:
"Es tut mir leid. Ich habe falsch reagiert."
übernimmt Verantwortung.

Wer sein Verhalten immer wieder nur mit seiner Geschichte erklärt, macht aus einer Erklärung irgendwann eine Rechtfertigung.

Genau diese Balance fand ich heute so wertvoll:

Ich kann Mitgefühl für deine Geschichte haben.

Und gleichzeitig darf ich eine Grenze setzen, wenn dein Verhalten mich verletzt.

Für mich fasst ein Satz die heutige Diskussion am besten zusammen:

„Verstehen heißt nicht, alles dulden zu müssen.“

Ich finde, genau diese Balance zwischen Empathie, Eigenverantwortung und Selbstschutz ist etwas, das wir alle immer wieder lernen dürfen. 🤗🍀☀️👌

Heute sind wir mit einer Klientin dem Gefühl Hilflosigkeit auf die Spur gegangen. Wir haben gemeinsam überlegt: Was bede...
10/07/2026

Heute sind wir mit einer Klientin dem Gefühl Hilflosigkeit auf die Spur gegangen. Wir haben gemeinsam überlegt: Was bedeutet Hilflosigkeit eigentlich? Wie fühlt sie sich an? Welche Gedanken gehen einem dabei durch den Kopf?

Dann hatten wir eine Idee: Wie würde sich Hilflosigkeit wohl für Pepe anfühlen? Also haben wir die KI gefragt.

Die Antwort:

🐾 Ein Mops wie Pepe könnte sich hilflos fühlen, wenn...
• er aus einer Situation nicht allein herauskommt (z. B. irgendwo nicht hoch oder runter),
• er Schmerzen hat oder sich körperlich eingeschränkt fühlt,
• er nicht versteht, was gerade passiert oder was von ihm erwartet wird,
• er Angst hat und weder fliehen noch das Problem lösen kann,
• er Unterstützung braucht, sie aber gerade nicht bekommt.

Da M***e oft sehr menschenbezogen sind, könnte sich Hilflosigkeit außerdem so anfühlen, wenn...

• sein Mensch nicht erreichbar ist,
• er allein ist, obwohl er Unterstützung braucht,
• oder er merkt, dass etwas mit seinem Körper nicht stimmt und er es selbst nicht lösen kann.

😄 Wir mussten bei einigen Punkten richtig lachen, weil wir sofort Situationen vor Augen hatten, in denen Pepe sich wahrscheinlich genauso fühlen würde. Natürlich wissen wir nicht, was in einem Hund tatsächlich vorgeht – aber genau dieser Perspektivwechsel hat das Gefühl „Hilflosigkeit“ plötzlich greifbar gemacht.

Manchmal helfen solche kleinen Gedankenexperimente, komplexe Gefühle besser zu verstehen. 🤗🤓

Heute war wieder Mädelsgruppe 😊.Wenn ich auf die letzten Wochen zurückblicke, bin ich unglaublich stolz auf die Entwickl...
12/06/2026

Heute war wieder Mädelsgruppe 😊.

Wenn ich auf die letzten Wochen zurückblicke, bin ich unglaublich stolz auf die Entwicklung dieser Gruppe.

Was am Anfang noch vorsichtig, unsicher und zurückhaltend war, wird nach und nach offener, mutiger und ehrlicher.

Heute wurden Gedanken und Gefühle ausgesprochen, die nicht immer leicht sind. Und genau das macht Gruppentherapie so wertvoll: zu erleben, dass man mit seinen Themen nicht allein ist.

Besonders schön war zu sehen, wie aufmerksam zugehört wurde, wie respektvoll miteinander umgegangen wurde und wie viel Verständnis füreinander da war.

Entwicklung bedeutet nicht, keine Ängste oder Unsicherheiten mehr zu haben. Entwicklung bedeutet, ihnen Schritt für Schritt mehr Raum geben zu können.

Ein schöner Nachmittag mit vielen kleinen und großen Momenten des Mutes. ❤️

Heute war wieder Männergruppe 🥳😎.Fünf Männer. Fünf unterschiedliche Lebensgeschichten. Fünf unterschiedliche Herausforde...
10/06/2026

Heute war wieder Männergruppe 🥳😎.

Fünf Männer. Fünf unterschiedliche Lebensgeschichten. Fünf unterschiedliche Herausforderungen. Und doch ein gemeinsames Thema:

Entwicklung!

Manche stehen vor einem Neuanfang. Andere sammeln erste Erfahrungen in einem neuen Lebensabschnitt. Wieder andere übernehmen mehr Verantwortung oder gehen Schritte, die sie sich früher nicht zugetraut hätten.

Von außen entsteht dabei manchmal schnell der Eindruck, andere seien bereits „weiter“. Doch Entwicklung ist kein Wettlauf und kein Vergleich.
Jeder Mensch startet an einem anderen Punkt, bringt andere Erfahrungen mit und steht vor anderen Herausforderungen. Deshalb sagt die Entfernung zum Ziel oft viel weniger aus als der Mut, den nächsten Schritt überhaupt zu gehen.

Heute war schön zu sehen, dass jeder Einzelne in Bewegung ist. Auf seine Weise. In seinem Tempo. Mit seinen eigenen Themen.
Und vielleicht ist genau das die wichtigste Erinnerung:

Du musst nicht dort stehen, wo jemand anderes gerade steht!

Du darfst dort stehen, wo du heute stehst!
Denn Wachstum wird nicht daran gemessen, wie weit du im Vergleich zu anderen gekommen bist, sondern daran, dass du überhaupt weitergehst... 🐕🏃‍♂️

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Osnabrück
49074

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Dienstag 09:00 - 18:00
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