31/07/2026
Manchmal fehlen selbst uns die Worte. Gestern früh aus heiterem Himmel ist unser langjähriger Mitarbeiter Gerd verstorben.
Er war noch gar nicht lange im wohlverdienten Ruhestand. Wir haben uns mit ihm gefreut. Über den neuen Lebensabschnitt. Über die Zeit, die nun vor ihm lag.
Heute können wir es noch immer nicht begreifen.
Gerd war einer von der alten Schule.
Er sah, wenn etwas zu tun war. Und dann tat er es. Ohne großes Reden. Auf ihn war Verlass. Immer.
Er sagte, was er dachte. Geradeheraus. Ehrlich. Manchmal mit einem Augenzwinkern. Genau dafür haben wir ihn geschätzt.
In besonders anstrengenden Momenten hörte man ihn sagen: "Nu bleibe mal ganz unruhig."
Und wenn es um die Arbeit ging, durfte sein Klassiker nicht fehlen: "Jetzt oder nie – her mit Marie!"
Und er kaufte allen einen Essenslatz, weil sie sich zum 100. Mal ihre Hemden beim Essen voll kleckerten. (Richard, du musst noch dein Latz abholen)
Wir hören seine Stimme noch heute.
Gerd war immer da, wenn wir ihn brauchten. Gerade auch in den schwierigsten Zeiten. Dafür sind wir ihm unendlich dankbar.
Dass wir nun ausgerechnet ihn so plötzlich verlieren mussten, trifft uns tief.
Als Bestatter begleiten wir jeden Tag Menschen in ihrer Trauer. Doch wenn plötzlich einer der eigenen Menschen fehlt, merkt man wieder, dass man auf so einen Moment niemals vorbereitet ist.
Lieber Gerd,
wir werden dich vermissen.
Deine Ehrlichkeit.
Deinen Humor.
Deine Zuverlässigkeit.
Und vor allem dich als Menschen.
Danke für alles.
Mach's gut deine Muschtis und alle, die mit dazu gehören.
Unsere Gedanken sind tief verbunden mit seiner Frau, seinen Kindern und seiner Familie.